mal ne Frage: Betreuung schon vor der Geburt durch Hebamme?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nikanda 11.09.06 - 07:40 Uhr

Huhu Ihr Lieben,

seit Beginn der Schwangerschaft geht es mir nur schlecht. Übelkeit, Ekel vor Essen, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden, Ziehen im Unterleib .... Halt einfach volles Programm *nerv*

Gestern hat mein Schatz mich dann mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus gebracht (war wirklich nicht auszuhalten). Diagnose: Migräneanfall. Die Ärztin meinte das würde mir jetzt wohl öfter passieren, auch wenn ich vor der Schwangerschaft mit Migräne nie was zu tun hatte.
Sie machte mir den Vorschlag mir eine Hebamme zu suchen die mich schon vor der Geburt betreut. Es gäbe da viele Möglichkeiten, durch Akkupunktur etc. Da die Schulmedizin nicht wirklich viel Auswahl an Medikamenten hätte, wäre das eine gute Alternative.
Leider ging es mir so schlecht, das ich nicht wirklich nachgefragt habe, was es für Möglichkeiten gibt.
Und jetzt meine Frage an Euch! Hat jemand jetzt schon Betreuung durch eine Hebamme, wenn ja was kann sie so machen?

Liebe Grüße

Nikanda (12+6 SW)

Beitrag von doppelherz 11.09.06 - 07:47 Uhr

Guten Morgen Nikanda,

du hast mit Beginn der Schwangerschaft Anrecht auf Hebammen-Hilfe, die von der KK bezahlt wird.

Eine Hebi kann dir in vielerlei Hinsicht helfen bei deinem Problem. Akkupunktur ist da nur eine Möglichkeit von vielen. Bestimmt wird sie auch noch homöpathisch bei dir tätig oder via Aromatherapie, Entspannungsübungen usw.

Hebis bieten außerdem die GLEICHEN Vorsorgeuntersuchungen an wie Frauenärzte (bis auf US) und nehmen sich sehr viel Zeit für dich persönlich.

Ich kann dir nur Gutes berichten, was Hebammenleistung und -unterstützung angeht und dir auf jeden Fall dazu raten, Kontakt mit einer Hebamme aufnehmen.

WICHTIG: Nimm nicht gleich die Erstbeste vor Ort, sondern achte darauf, ob es zwischen euch "funkt" ;-) ... das macht eine Menge aus. Glaub mir #herzlich ...

LG von Simone #sonne + Emely #baby + Krümelchen #ei (9. SSW)

Beitrag von annatrance 11.09.06 - 07:50 Uhr

Hallo Nikanda,

ich selber hatte so früh noch keine Hebi, eine Bekannte allerdings war schon seit Beginn bei einer weger allen möglichen Beschwerden, unter anderem auch Übelkeit und Migräne. Hat Akupunktur bekommen, was auch gut geholfen hat.
Schau einfach nach einer Hebi, die auch Akupunktur anbietet und sprich mit ihr, die kann Dir dann ganz genau sagen, welche Möglichkeiten es gibt bzw. was es kostet.

LG Conny + #baby Asena Vedia inside (36. SSW)

Beitrag von matw 11.09.06 - 07:52 Uhr

Ich sage Dir aus eigener Erfahrung: Ich hatte vor der SS regelmäßig vor der Mens übelste Migräne. Dann hatte ich 3 Monate Ruhe und habe mich gefreut, in der SS damit nicht belastet zu sein. Aber mit Absinken der HCG (4. Monat) hat es mich wieder voll gebeutelt! Meine Hebamme hat dann eine solche Migräne-Akupunktur gemacht, insgesamt 10 Sitzungen. Und es hat wirklich was gebracht!! Ab und zu noch leichten Kopfschmerz, aber mehr nicht! Ich bin total erleichtert! Tu Dir den Gefallen und versuche es! Die Kosten rechnet die Hebi mit der Kasse ab!
Gruß Silly (28.SSW)

Beitrag von chini 11.09.06 - 09:08 Uhr

Guten Morgen,

klar kannst du jetzt schon Kontakt zu deiner Hebamme aufnehmen und die KK zahlt. Bereits in meiner ersten Schwangerschaft hatte ich unheimliche Probleme mit Übelkeit und Rückenschmerzen. Ab der 9.SSW kam dann meine Hebamme mehrmals die Woche zu mir nach Hause. Akupunktur, Homöopathie, Ernährungsberatung etc. hat mir gut geholfen.

Auch bei der zweiten Schwangerschaft hat mich die Übelkeit voll erwischt und meine Hebi stand mir wieder von den ersten Wochen an zur Seite :-) Ist auch ein viel freundschaftlicheres Verhältnis als zur FÄ, die auch sehr bemüht ist.

Also auf und such dir eine nette Hebamme. Die haben oft noch ganz andere Tricks auf Lager und bauen einen super auf!

LG Chini (24.SSW)

Beitrag von antjea 11.09.06 - 10:09 Uhr

Hallo,
frau muß gar keine Beschwerden haben, um bereits vor der geburt zur Hebamme zu gehen. Diese sind genauso in der Lage, Vorsorgeuntersuchungen zu machen. Bis auf Ultraschall erhältst Du dort die gleichen leistungen wie beim Arzt und wirst meistens bedeutend persönlicher betreut. Ich gehe abwechselnd zu Arzt und Hebamme wegen der Vorsorge, schließlich wird die Hebamme auch bei der Geburt und darüber hinaus dabei sein.
Üblicherweise haben sie auch viele Naturheiltips auf Lager, die Dir mit Migräne bestimmt hilfreich sein können.
Gute Besserung,
antje, 22.ssw