Jasmin schläft einfach nicht durch

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Beitrag von glacess 11.09.06 - 08:40 Uhr

Hallo ihr lieben,

nach langer Zeit melde ich mich nun also auch mal wieder im Forum zu Wort...

Habe ein Problem mit unserer Kleinen (*05.05.06). Sie hat alle 3 Stunden Hunger, futtert dann maximal 120ml. Seit anderthalb Wochen sind wir auch Folgemilch und Brei umgestiegen, selbst Abendbrei füttern wir seit gestern, aber es ändert sich einfach nichts an ihrem Schlafrythmus. Vor allem nachts zehrt das echt langsam an den Kräften. Vermutlich durch die Umstellung auf den Abendbrei kam sie heute Nachts sogar fast stündlich und hat geschrien, 50ml getrunken, weitergeschlafen... ???????
Sehne mich nach Nächten, an denen sie wenigstens nur einmal zwischendurch aufwacht und ein Flächschen braucht, wie macht ihr das denn???

LG, Susi

Beitrag von brianna123 11.09.06 - 08:44 Uhr

Lass dich mal drücken! #liebdrueck

Den Abendbrei würde ich noch weglassen! Die Kinder sollen ein halbes Jahr lang nur die Flasche bekommen! Mein Kleiner ist am 18.04. geboren und bekommt nur die 1er Nahrung. Allerdings trinkt er pro Flasche 235 ml und ist dann nachts richtig schön satt.

Wie lange gibst du deiner Maus denn die Flasche? Meiner braucht manchmal ewig lange bis er fertig ist. Vielleicht kannst du ja mal versuchen, die Flasche länger zu geben?

Hast du ein Gute-Nacht-Ritual? Wir machen unser Ritual schon ewig und es klappt richtig gut. Dann weiß unser Kleiner, dass nun Abend ist und dass er sich richtig schön ausratzen kann.

Sabrina

Beitrag von glacess 11.09.06 - 09:20 Uhr

Sabrina

Ich geb Jasmin solange die Flasche, bis sie damit herum spielt, offensichtlich also keinen Hunger mehr hat, oder einschläft und nicht mehr wach zu bekommen ist. In der Regel sind ja 135ml in der Flasche, von denen sie gerademal 120ml trinkt.

Einschlafritual haben wir... Kuscheln in Mamas Armbeuge, wiegen, und ich sing ihr "Schlaf Kindlein, schlaf" vor.

Einige Mamis haben gemeint, der Brei sei zu schwer... Wenn ich so drüber nach denke, war Jasmin heute Nacht wirklich sehr unruhig. Werd den wohl lieber wieder weg lassen.

LG und danke,
Susi

Beitrag von zenaluca 11.09.06 - 08:46 Uhr

Hallo Susi!

Deine Tochter ist ja gerade mal 4 Monate alt. Die meisten Babys fangen so mit 6 Monaten an, durchzuschlafen (also mal eine Mahlzeit wegzulassen) In der Regel haben Folgemilch und Brei auch keinen wirklich Einfluß auf das Durchschlafen.

Wenn Du Pech hast - wie wir #heul - dann braucht Deine Tochter auch länger als 6 Monate, um mal durchzuschalfen. Nicht alle Kinder können das gleich gut.
Eliano war 11 Monate alt, als er das erste Mal durchgeschlafen hat. Er ist vorher alle 2 Stunden aufgewacht und wollte nicht mal etwas zu esssen oder zu trinken haben. Er wollte einfach nur nicht schlafen. Er schläft bis heute nur 3-4 Nächste pro Woche komplett 9 Stunden durch.

LG Lariss (32ssw) + Eliano (15.09.04)

Beitrag von kathyherzchen 11.09.06 - 08:49 Uhr

Das habe ich gestern gelesen. Ist sehr interessant. Naja ich Julian kommt auch bis zu 3x nachts. Mal mehr mal weniger. Irgendwann dürfen wir auch wieder schlafen. Aber wann...?




Durchschlafen?

Autorin: Dr. Katherine Dettwyler PhD, ordentliche Professorin für Anthropologie und Ernaehrungswissenschaft, Texas A & M University

Originaltitel des Textes: "Sleeping through the night?"

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Elternsein eine harte Anpassungszeit erfordert, besonders wenn die Erwartungen nicht mit der Realität übereinstimmen, wenn uns unsere Kultur gelehrt hat, dass Kinder bestimmte Bedürfnisse/Verlangen/Verhaltensweisen haben, und unsere Kinder dann in dieses Modell nicht hineinzupassen scheinen. Es kann für neue Eltern sehr schwierig sein, diese Differenz zwischen Erwartungen und Realität zu akzeptieren und damit fertig zu werden.

Manche Kinder können dazu aufgemuntert, gezwungen oder davon überzeugt werden, sich den kulturellen Erwartungen anzupassen, und sie werden problemlos damit fertig. Bei anderen hingegen, auch wenn sie sich letztendlich anpassen, geschieht das zum Schaden ihrer Persönlichkeit, ihrer Selbstsicherheit, ihrer Fähigkeit, die Welt als einen sicheren und vertraueneinflössenden Ort zu betrachten, und manchmal zieht es gesundheitliche oder sogar lebensbedrohende Folgen nach sich.

Wahrscheinlich besteht nirgends ein so großer Konflikt zwischen kulturellen Erwartungen und den physiologischen Bedürfnissen der Kinder, wie in den beiden Bereichen Stillen und Schlafverhalten.

Die Erwartung, sehr oft gestillt zu werden, ist Babys angeboren (egal ob man glaubt, durch Millionen von Jahren der Evolution oder durch Gott). Hinweise dafür sind:

* Die Zusammensetzung der Muttermilch.
* Die Tatsache, dass bei allen höheren Primaten (zoologische Ordnung, zu denen auch der Mensch gehört - zu den höheren Primaten zählt man auch Affen und Menschenaffen) die Mütter ihre Jungen viele Jahre lang im Arm oder auf dem Rücken tragen.
* Die Groesse des Magens eines Säuglings.
* Die Schnelligkeit, mit der Muttermilch verdaut wird.
* Die Notwendigkeit einer fast ununterbrochenen Nahrungszufuhr für das Wachstum des großen menschlichen Gehirns.
* usw.

Mit sehr oft ist gemeint drei- bis viermal pro Stunde, jedes Mal für wenige Minuten. Die Art, in der einige Babys in unserer Kultur gestillt werden - zu versuchen, sie an einen 3-4-Stunden-Rythmus zu gewöhnen, mit Stillmahlzeiten die jeweils 15-20 Minuten dauern, geht gegen unsere Natur. Wir Menschen sind jedoch sehr anpassungsfähig und einige Mütter schaffen es, mit diesen sehr distanzierten Bruststimulationen und -entleerungen genug Milch zu bilden und einigen Babys gelingt es, mit großen, weit auseinanderliegenden Milchmahlzeiten zurechtzukommen. Leider können jedoch einige Mütter mit so seltenen Stillmahlzeiten nicht genug Milch bilden und einige Babys passen sich diesem Rhythmus nicht an, werden unruhig, schreien viel, möchten "vor der Zeit" gestillt werden und wachsen und gedeihen nicht. Es wird dann meistens der Körper der Mutter angeklagt. "Sie haben nicht genug Milch!" - statt die von der Kultur aufgezwungene Erwartung, dass es ausreichen sollte, alle drei bis vier Stunden zu stillen, und die Mutter beginnt, mit Flaschenmilch zuzufüttern, was zu einer stetig abwärts führenden Spirale bis hin zum gänzlichen Abstillen führt.

Kinder kommen auch mit der biologischen Erwartung auf die Welt, dass Muttermilch bis mindestens 2,5 Jahre einen Teil ihrer Diät darstellt und viele Indizien weisen darauf hin, dass 6-7 Jahre die wahre physiologische Stilldauer ist - egal, wie unsere kulturelle Überzeugung ist. Ich kann Referenzen meiner diesbezüglichen Studie zur Verfügung stellen, wenn jemand mehr darüber erfahren mochte.

Das gleiche gilt auch für das Schlafverhalten. Kinder kommen mit der angeborenen Erwartung auf die Welt, dicht neben ihren Eltern zu schlafen. Der Tastsinn ist der wichtigste Sinn der Primaten, zusammen mit dem Sehsinn. Junge Primaten werden jahrelang auf dem Körper der Mutter getragen und schlafen neben ihr, oft noch wenn sie schon längst abgestillt sind. Die biologische Erwartung für Mutter und Kind ist, zusammen zu schlafen und für das Kind, während der Nacht, sooft es das Bedürfnis dazu spürt, an der Brust trinken zu können.

Normale, gesunde, gestillte und neben der Mutter schlafende Kinder schlafen nicht "durch" (das heißt sieben bis neun Stunden in einer Strecke) bis sie nicht 3-4 Jahre alt sind und das Nachtstillen nicht länger notwendig ist.

Ich wiederhole: das ist NORMAL und GESUND.

Dr. McKenna's Schlafstudie zeigt deutlich die Gefahr, der ein einsam schlafendes Kind ausgesetzt ist, das in einen unnatürlichen Tiefschlaf gleitet, aus dem es schwerlich alleine aufzuwachen imstande ist, wenn es zu einer Atemstillstandsepisode kommt. Wenn die Mutter neben ihrem Baby schläft, lenkt sie den Schlaf des Babys und seinen Atemrhythmus, selbst während sie schläft. Wenn das Baby eine Atemstillstandsepisode durchmacht, erinnert es die Mutter mit ihren Bewegungen und mit der Berührung daran, wieder zu atmen. Man glaubt, dass das der Hauptgrund dafür sei, dass das Zusammenschlafen des Babys mit der Mutter vor S.I.D.S. (plötzlicher Krippentod) schützt. In anderen Worten, in vielen Fällen von S.I.D.S. bei einsam schlafenden Kindern glaubt man, dass es darauf zurückzuführen ist, dass ihnen in sehr zartem Alter beigebracht wurde, lange Strecken durchzuschlafen und dass, wenn sie sich während einer Atemsstillstandsepisode in einer Tiefschlafphase befinden, niemand neben ihnen ist, der es bemerkt, und sie ans Atmen erinnert, und sie nehmen es ganz einfach nie mehr auf.

Das Nebeneinanderschlafen erlaubt der Mutter auch, die Körpertemperatur ihres Kindes während der Nacht zu kontrollieren, da zu sein, wenn es Milch erbricht und zu husten beginnt und ihm ganz einfach die normale, sichere Umgebung zu bieten, die sich das Baby instinktiv erwartet.

Ist das vorteilhaft für die Eltern? Nein!
Ist es für einige neue Eltern schwer, sich anzupassen? Ja!

Es besteht kein Zweifel: der Spalt zwischen dem, was uns unsere Kultur gelehrt hat, vom Schlafverhalten unserer Kinder zu erwarten (ihnen eine Geschichte vorzulesen, sie schön zuzudecken, das Licht auszuschalten und sie in den nächsten acht Stunden nicht mehr zu sehen) und der Realität, das heißt, wie gesunde und normale Kinder tatsächlich schlafen, klafft weit auseinander.

Der erste Schritt, sich mit der Tatsache abzufinden, dass ein Baby nicht die Nacht durchschläft, oder dass es nicht ohne die Mutter schlafen möchte ist, sich der folgenden Punkte bewusst zu werden:

* Dass Kinder bis zum Alter von drei bis vier Jahren nicht durchschlafen, ist ein normales und gesundes Verhalten.
* Kleine Kinder sind nicht "schwierig" und sie wollen einen nicht "manipulieren". Sie sind normal und gesund und benehmen sich artgerecht.

Sobald man diese einfachen Wahrheiten akzeptiert hat, wird die nächtliche Betreuung des Kindes viel einfacher. Wenn man die Idee aufgibt, dass man 8 Stunden ununterbrochenen Schlaf pro Nacht braucht, und diese nächtlichen Interaktionen mit dem Kind als wertvoll und vorübergehend betrachtet, gewöhnt man sich sehr schnell daran. Ich kann das Buch von Dr. Sears empfehlen "Schlafen und Wachen" (bei der "La Leche Liga" zu beziehen).

Die ersten Jahre unserer Kinder sind die wichtigsten und einflussreichsten ihres Lebens und sie vergehen nur allzu schnell. Wenn man den Bedürfnissen seiner Kinder in diesen wichtigen Jahren nachkommt, wird man in den darauffolgenden Jahren reichlich Früchte ernten können.

Beitrag von glacess 11.09.06 - 09:25 Uhr

wenn ich das so lese, hab ich ja bisher alles richtig gemacht, indem ich sie neben mir liegen hatte. seit ein 2 nächten schläft jasmin jedoch in ihrem eigenen Bettchen, könnte auch ein grund für ihre unruhe sein...

hab mir den artikel gleichmal gespeichert, danke.

susi

Beitrag von lady_chainsaw 11.09.06 - 08:50 Uhr

Hallo Susi,

also vorneweg: satt sein und durchschlafen habe nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun :-p

Dann: warum gibt´s denn schon Brei? Sie ist doch erst 4 Monate, richtig? Dann ist ihr kleines Bäuchlein wahrscheinlich völlig überfordert - und es rumort und drückt, kannst Du (ein)schlafen, wenn Dein Bauch bis zum Platzen gefüllt ist? Eher nicht, oder?

Gib ihr am Abend weiterhin Milch, das belastet nicht so.

Und alle 3 Stunden in der Nacht....davon träumen viele Mütter mit Kindern in dem Alter und noch älter.

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von glacess 11.09.06 - 09:28 Uhr

Karen,

das klingt logisch, wenn ich an die unruhige Nacht denke, die hinter uns liegt, und an die vollgekackte Windel, eine Stunde nach Aufstehen... Haben wirklich gedacht, mit Brei könnte sie länger durchhalten, bis wieder Hunger auftritt. Aber dass wir im Grunde fast das Gegenteil bewirken könnten, weil der Brei schwer im Magen liegt...

Danke für deine Antwort,
Susi

Beitrag von zaubertroll1972 11.09.06 - 08:51 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 3 und hat auch die meiste Zeit nicht durchgeschlafen. Ganz ehrlich....das nervt schon mal, aber es stört sonst nicht.
Gut...Deine Kleine braucht nachts noch was zu futtern. Da mußt Du hoch und was fertig machen. Aber bist Du sicher daß es Hunger ist? Vielleicht braucht sie nur eine Extraportion kuscheln. Nehm sie doch mit zu Dir und Du hast vielleicht mehr Ruhe.
So habe ich es gemacht und mein Sohn schlief viel ruhiger. Aber mit 6 Monaten mußte ich nachts auch noch raus und ihn füttern. Das ist dann eben so bei manchen Kindern und das muß man dann so hinnehmen. Die Zeiten ändern sich auch wieder und werden besser.
Den Brei würde ich auf jeden Fall noch weglassen. Flasche reicht in dem Alter abends noch gut aus und ist vielleicht für sie noch besser verdaulich. Mein sohn hat abends noch lange Flasche getrunken.
Wenn mein Sohn nachts wach wurde habe ich die Flasche fertig gemacht und sie ihm bei uns im Bett gegeben und dann haben wir alle weiter gepennt.

LG und gute Nerven.....Z.

PS: Vielleicht kann Dein Mann mal aufstehen

Beitrag von glacess 11.09.06 - 13:43 Uhr

Es ist schon Hunger. Jasmin ist zwar ein großer Kuschler, aber ich bins auch, und das geben wir uns tagsüber recht häufig. Denke schon, daß es an ihrem kleinen Magen liegen könnte, wie hier einige schrieben. Dazu der Druck des Breis...

Mein Mann arbeitet unter der Woche auswärts. Wenn er zuhause schläft, springt er zwar auch ab und an ein, aber oft ist es auch so, dass er die kleine nicht hört. Oder wenn er was mitbekommt, hab ich die halbe Flasche bereits gefüttert.

Habe das abgekochte Wasser im Flaschenwärmer neben Bett. Und das Pulver in der entsprechenden Menge ist auch in separater Flasche. Kippe also alles nur noch zusammen, wenn Jasmin Hunger schreit, so spar ich auch etwas Zeit.

Morgens wacht sie so gegen 6.45 Uhr auf, dann hol ich sie nochmal ne Stunde zu mir ins Bett. Schlafen noch bißchen... oder spielen, wenn Jasmin fit ist.

Das komische ist wirklich, sie nimmt gegen 5 Uhr das letzte Mal was zu sich, dann erst wieder so gegen 10 Uhr. Kann sie das nicht mal nachts machen? *lach*

LG, und danke für deine Antwort,
Susi

Beitrag von gica 11.09.06 - 09:03 Uhr

Hallo Susi,

ich möchte Dir ja keine Angst machen, aber meine Sarah-Marie ist jetzt fast 1,5 Jahre und schläft ganz selten mal durch. Ich finde das kann man in diesem Alter auch noch nicht erwarten.
Oft hat sie einfach nur Durst, manchmal aber möchte sie immernoch eine Flasche....
Deswegen schlafen wir alle im Familienbett, da muß ich dann nicht immer aufstehen....#freu
Vielleicht ist ja die Beikost zu viel für Deine Kleine und es liegt ihr schwer im Magen?? Ich kann auch nicht schlafen wenn mein Bauch so voll ist.#kratz ( ist nicht bös' gemeint)

Alles Gute
Steffi,Sarah-Marie und Lena-Sophie

Beitrag von rummi 11.09.06 - 09:06 Uhr

Hallo Susi!Mein Kleiner ist am 14.06.06 geboren.Er hat auch immer sehr schlecht getrunken und hatte auch Nachts immer Hunger.Bis ich einen Tip bekommen habe.Ich sollte einfach mal den Nucki von der Flasche wechseln.Das Loch war nämlich sehr klein und mein Süsser war oft zu faul feste zu saugen und ist dann immer beim füttern eingeschlafen.Ich weis natürlich nicht ob es daran liegt aber ab dem Tag schläft er von 20-6.30Uhr jede Nacht durch.Liebe Grüsse Dani und Noah:-)

Beitrag von glacess 11.09.06 - 09:15 Uhr

Dani,

haben schon zwei Lochgrößen da. Größe S für Tee und Muttermilch und Größe M nehm ich für die Folgemilch. Also wie beschrieben. Jasmin schläft nachts von 21 uhr bis 7.30 Uhr. Aber eben mit Unterbrechung alle 3 Stunden.

LG, Susi

Beitrag von kaptainkaracho 11.09.06 - 09:26 Uhr

Hallo Susi

Zuerst einmal: deine Tochter ist gerade mal 4 Monate alt....
Christian ist knapp 9 Monate alt (*20.12.05) und schläft selbst heute nicht durch!
Warum gibst Du ihr denn jetzt schon Abendbrei? damit Du durchschlafen kannst???? Das würde ich gleich wieder sein lassen... steig doch sonst bei der Milchnahrung um (was gibt Du Pre, 1er oder 2er?)

So kanns leider gehen, mache Babys schlafen schon fast mit 3 Monaten durch, andere (wie u.a. auch mein Sohn) nicht einmal mit 9 Monaten :-(

LG Alexa + Chris

Beitrag von glacess 11.09.06 - 13:54 Uhr

Alexa

Das ist es eben. Hab Muttermilch gegeben, seit die aber nicht mehr ausreicht, geb ich Folgemilch 2. Brei geb ich ihr seit einer Woche alle 2 Tage ein paar Löffelchen. Dachten, so hält sie länger durch, bis wieder Hunger eintritt, aber sie ist bei ihrem Rhythmus geblieben.
Habe zum Vergleich momentan eben nur Muttis aus dem Rückbildungskurs, und die Babys, bis auf eins, schlafen 9 Stunden oder 7 1/2 am Stück durch...

Hab mich eben gefragt, was da bei uns falsch läuft.

LG, Susi

Beitrag von mailin78 11.09.06 - 09:43 Uhr

hi glacess,
bei allem verständnis dafür,dass mütter auch erholsamen schlaf brauchen:
du fütterst dein kind voll,damit es dich nachts nicht stört??
etwas unnatürlich finde ich das,zumal man doch wissen sollte,dass babys normalerweise noch keinen tiefschlaf haben und ausserdem kann ich mir auch vorstellen,dass die gewissheit,du bist noch da,dein kind beruhigt weiterschlafen lässt und es die zärtlichkeiten zwischendurch braucht..
gestern habe ich mich schon zu durchschlafen geäussert:


ich bin auch immer müde,weil mailin nachts 2-3 mal stillen will..und ich geniesse es trotzdem..für mich war durchschlafen noch nie thema und als sie einmal 6 std am stück geschlafen hat,fand ichs ganz schrecklich,weil ich sie so lange nicht mehr bei mir hatte,nicht nach dem rechten geschaut habe und sie lange nichts mehr getrunken hat..habe auch einen babybalkon..könnte mir nie vorstellen mein baby aus dem zimmer zu quartieren...
Alles Liebe von Anne,die das nächtliche gewecktwerden liebt!

Beitrag von glacess 11.09.06 - 14:06 Uhr

Anne

Jasmin schlief bis vor 3 Tagen auch bei mir, hatte sie im Stillkissen. Den Brei hab ich versucht, in der Hoffnung, daß sie etwas länger schläft. Habe zum Vergleich nur Muttis mit Kind aus dem Rückbildungskurs, und die schlafen nachts 7 1/2 bis 9 Stunden durch. haben uns gefragt, was bei uns falsch läuft, und es eben mit Brei versucht. Geb ihn seit einer Woche alle 2 Tage mal für wenige Löffelchen. Naja, hat nicht geklappt, Jasmin kommt immernoch regelmäßig.

Lg, Susi

Beitrag von nike1972 11.09.06 - 09:49 Uhr

Hallo Susi,
du hast es jetzt ja schon von mehreren gehört, aber ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Lass bitte den Brei abends weg! Die kleine ist erst 4 Monate und braucht wirklich erstmal nur Milch, der Brei ist für so ein kleines Bäuchlein viel zu schwer zu verdauen. Ich weiss, es ist schwer zu akzeptieren, dass man an der schlafsituation gar nichts machen kann, aber - wie du hier immer wieder lesen wirst: Durchschlafen ist keine Frage von Hunger oder Nicht, sondern hängt von der persönlichen Entwicklung des Kindes ab.
Ich bin auch fast verzweifelt, weil ich den Eindruck hatte: Um mich herum schlafen alle Kinder durch, nur meiner nicht. Aber erstens stimmt das nicht und zweitens ist es wirklich ganz normal, nur halt leider nicht so nett für die Mama :-)
Juri hat die ersten 6 Monate ausscliesslich Milch bekommen und mit 5 1/2 Monaten zum ersten Mal zwei Wochen durchgeschlafen. Paradiesisch ;-) ! Dann kam der erste Zahn und mit ihm wieder die Milchflaschen in der Nacht.#schwitz... Seit zwei Wochen schläft er jetzt mit fast 9 Monaten wieder durch - und ich habe keine Ahnung, warum denn ich hab nix geändert! Jasmin wirds sicherlich von alleine schaffen, aber da musst du wohl erstmal noch durchhalten. Und wenn sie bisher in eurem Bett geschlafen hat und das okay für Euch war, dann hol sie wieder zurück. Brei und eigenes Bett - das ist schon wirklich viel Neues auf einmal für so einen kleinen Wurm ....
Liebe Grüße
Sandra mit #baby *21.12.05

Beitrag von glacess 11.09.06 - 14:11 Uhr

Sandra,

ihr habt recht. Aber woher hätte ich es denn auch wissen sollen. Im Rückbildungskurs sind die Babys bis auf ein Mädchen nachts am durchschlafen 7 1/2 bis 9 Stunden am Stück. Dachte wirklich, wir machen was falsch.
Mit dem Bettchen klappts ganz gut. Jasmin schlaft nur wenige Meter neben mir, war aber auch für mich erstmal ne harte, neue Situation. Ich hab sie gern in meiner Nähe. Morgens hol ich sie dann zu mir ins Bett, wenn sie gegen 6.30 Uhr aufwacht. Dann wird noch gekuschelt und bißchen weiter gebutzelt.
Denke mal, der Brei wird wirklich etwas zu schwer im Magen gelegen haben. Waren nur paar Löffelchen, hab nichtmal die volle Menge genommen, aber Jasmin schlief doch sehr unruhig.

Danke für die liebe Antwort,
Susi