Leistenbruch

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lupenlotte 11.09.06 - 09:27 Uhr

Guten Morgen !

Morgen bin ich 26. SSW und mir geht es Super !
Ich fahre auch noch Fahrrad, 1 Stunde am Tag.

Jetzt habe ich seit ca. 2 Wochen einen Leistenbruch.

Meine Hausärztin meinte das der Bruch immer wieder kommt. (trotz OP)
(Ich hatte mit 9 Jahren ein Leistenbruch-OP, und nie wieder Probs)
Sie hat mir ein Bruchband verschrieben. Im Sanitätshaus wurde
mir von einem Standartbruchband abgeraten, weil der Bauch ja
dicker wird, und es dann drücken kann. Ich sollte mir ein anfertigen lassen.

Nun habe ich aber seit gestern ganz schön Schmerzen, vor
allem Nachts und wenn ich morgens aufstehe.

Nun bin ich am überlegen, ob ich mich lieber operieren lasse,
mit örtlicher Betäubung und *minimalinvasiev* (also nur ein kleiner Schnitt)
Denn wie wird das erst sein, wenn der Bauch noch größer ist ?
Oder auch während der Geburt ???

Was meint Ihr ? Bitte gebt mir mal eure Vorschläge, was Ihr machen würdet.

Liebe Grüße Alice

Beitrag von thayade 11.09.06 - 10:27 Uhr

Hallo Alice!

Eine Leistenbruch-OP ist tatsächlich eine relativ harmlose OP. Aber ich weiß nicht, ob die Naht überhaupt halten würde, jetzt wo dein Bauch ständig wächst. Allerdings meine ich gehört zu haben, daß man den Bruch so stabilisieren kann, daß er nicht wieder auftritt.

Auf der anderen Seite kann sich da Darm einklemmen und dann würdest Du erst richtig Probleme bekommen. (Ist aber, vermute ich eher unwahrscheinlich, da die Bruchpforte aufgrund der SS gut gedehnt sein müßte.)

Du hast bisher nur die Meinung Deiner Hausärztin?
Ich denke, Du brauchst da ein bißchen mehr Info`s. Ich würde meine Frauenärztin und ganz wichtig, auch einen Chirurgen fragen.

Ich wünsche Dir alles Gute! :-)

thayade

Beitrag von mimimausi28 11.09.06 - 10:39 Uhr

Hallo Alice,

ich habe vor ein paar Wochen die gleiche Frage gepostet, weil auch bei mir in der 26. SSW ein Leistenbruch festgestellt wurde. Ich hatte vorher noch nie einen LB und musste damit zu einem Chirurgen, damit er die Diagnose bestätigt. Das hat er auch getan und einen Bericht für meine FÄ geschrieben. Dann bin ich wieder zu ihr hin und sie meinte, dass man in Absprache mit dem Chirurgen bis zur Geburt gar nichts machen sollte. Man muss halt den LB regelmäßig kontrollieren, ob sich die Beule verhärtet oder verfärbt. Dann sollte man sich sofort ins KA begeben und zwar am besten eins mit einer gynäkologischen und einer chirurgischen Abteilung. Dann wird nämlich so ein Eingriff vorgenommen. Ansonsten soll alles so bleiben wie es ist. Es steht auch einer normalen Geburt nichts im Wege, allerdings muss das vorher mit den Ärzten und der Hebamme abgeklärt werden. Bei mir ist es nun so, dass der LB momentan nicht weht tut (direkt am Anfang war er aber schmerzhaft!), aber man kann schon sagen, dass wir wieder ein recht großes und schweres Kind bekommen. Deshalb hab ich mich bereits jetzt in einer Klinik angemeldet und ein Vorgespräch gehabt. Wir haben uns darauf geeinigt, dass auf jeden Fall spontan entbunden wird (falls sich die Situation bis dahin nicht ändert) und nach der Entbindung schaut ein Chirurg ob der LB operiert werden muss. Das könnte ich dann direkt im Anschluss an die Geburt machen (nachdem das Okay von dem FA kommt - und das Baby auch schon angelegt wurde!).

Alles in allem bin ich jetzt sehr beruhigt. Ich hoffe, ich konnte Dir auch ein paar Deiner Bedenken nehmen. Am besten Du sprichst mit deinem FA nochmal darüber. Von so einem Bruchband habe ich noch nie was gehört!

Eine schöne Restschwangerschaft noch - Liebe Grüße
Mimi (32. SSW)