Mein Kleiner kommt alle 1-2 Stunden!

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Beitrag von strolchi_neu 11.09.06 - 10:54 Uhr

Hallo!

Ich muss heute etwas 'Frust' ablassen.

Seit mein Kleiner 3 Wochen alt ist - will er alle 2 Stunden (nachts alle 3 Stunden) etwas zu trinken haben. Obwohl extrem stressig hab ich das noch mitgemacht.
Seit einigen Tagen fallen wir immer öfter in den 1-Stunden-Rhytmus. Soviel Milch hab ich gar nicht! Und gegen abend wird das dann auch ziemlich anstrengend - da er fast nur noch an der Brust hängt.

Er mag auch keine Schnuller und an der Flasche nuckeln haut auch nicht hin.

Eine Hebamme meinte letztens ich sollte noch abwarten - da waren es aber noch 2 Stunden...

Kennt das jemand und kann mir irgendwer die Hoffnung geben, dass das bald mal umdreht?

Ich möchte solange als möglich Stillen alleine schon wegen einer Allergie in der Familie und versuche auch alles aber das....


Lg
Renate mit Felix (6 Wochen)

Beitrag von clarrisa999 11.09.06 - 10:59 Uhr

hallo renate,

kenne dein problem nur zu gut, mein kleiner ist jetzt 17 wochen, und hat noch immer den 2 stunden rhytmus, eine ende ist nicht abzusehen, zwischendurch hatte ich ihn mal an den nuckel gewöhnt, den er seit zwei wochen komplett ableht.
wollte hier auch nach tips schauen, mal sehen, was die anderen so schreiben.

alles liebe ;-)

anika und vasilis

Beitrag von noels.mama 11.09.06 - 11:00 Uhr

Huhu Renate,

hm, das hört sich fast danach an, dass der junge Mann nichtmehr satt wird.

Samuel braucht tagsüber alle 2-3 Stunden was und Nachts nur einmal (um 20 Uhr, dann um halb 5 Nachts und dann wieder um halb 8).

Aber is ja auch bei jedem Baby anders.

Vielleicht solltest du lieber zufüttern, bevor es zur Belastung für dich wird. Gibt ja auch Säuglingsnahrung für Allergiegefährdete.

Liebe grüße

Mimi + Noel + Samuel (morgen 5 Wochen jung)

Beitrag von ayshe 11.09.06 - 11:04 Uhr

dauerstillen (clusterfeeding) ist eine ganz normale sache.

es gibt solche phasen.


##
Seit einigen Tagen fallen wir immer öfter in den 1-Stunden-Rhytmus. Soviel Milch hab ich gar nicht! Und gegen abend wird das dann auch ziemlich anstrengend - da er fast nur noch an der Brust hängt.
##
er hängt eben sooft dran, DAMIT es mehr wird.
die natur istz da sehr praktisch veranlagt"



lg
ayshe

Beitrag von rosalinchen29 11.09.06 - 11:37 Uhr

hallo Renate,
die Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, aber ist beim Stillen normal. Es hat rein gar nichts damit zu tun, dass der Kleine nicht satt wird. Über solche Aussagen habe ich mich immer geärgert. wenn du beim Stillen bleiben willst, dann musst du durchhalten, und sonst musst du auf #flasche umsteigen um dir Luft zu geben. das liegt bei dir. Aber ganz sicher ist, dass das in ein paar Wochen besser wird und ab 3 Monate meine tochter so alle 4 Stunden kam (und nachts durchschlief) und dann das Stillen wunderbar war.#freu
Viel Glück bei deiner Entscheidung und euch alles Gute!#klee
Lg nadine

Beitrag von tanteju78 11.09.06 - 12:47 Uhr

Hallo Renate,

ich kann dir Hoffnung geben! :-)

Als mein Sohn so alt war wie deiner, hat er auch immer nach spätestens 1,5 std die Brust verlangt und das dann für 45 Minuten. nachts konnte ich also auch hochstens 45 min am stück schlafen, so dass ich dann am nächsten tag wie gerädert war. Und da ging das ja so weiter mit dem Stillen!

Ich hatte dann auch noch 2 Brustentzündungen mit 40° Fieber und etliche Milchstaus. Oft war ich echt schon kurz vor dem Abstillen, ich hatte sogar schon HA-Pre gekauft, die mein kleiner aber als wir das mal eine Nacht versucht haben absolut nicht mochte.

Mittlerweile aber bin ich echt froh darum, nicht aufgegeben zu haben. Als Jerik so 3 Monate alt wurde, hat er plötzlich nur statt einer halbe stunde noch 10 minuten zum stillen (und das höchstens) gebraucht, allerdings auch da so im 1,5-2 std-takt, nachts hat er teilweise sogar nur alle 3 sTD getrunken.

Nun ist er 6 Monate alt und durch Schub, Erköltung und zahnen trinkt er momentan leider wieder alle 1,5 - 2 Std, auch nachts. Das ist echt anstrengend. ABER auch das wird wieder vorbeigenhen. Ich werde durchhalten, weil Stillen so viel praktischer als Fläschchen geben ist. Ich muss nicht gross überlegen, wie viele Fläschen ich unterwegs brauche, nachts dreh ich mich einfach zum kleinen um (zu zeiten, in denen er so oft stillt, schläft er bei mir im bett) und wannimmer er hunger hat darf er auch etwas trinken.

Ausserdem werde ich mir so nie vorwürfe machen müssen "hätte ich weiter gestillt, hätte er die allergie usw nicht..."

Ich weiss, dass bei meinem Kleinen in ein paar Tagen auch wieder die zeit kommt, an denen er mir 3stündige stillpausen gönnt, so wie vor ein paar wochen schon (vor dem schub und zahnen).

Also: Ich kann dir nur raten, weiterzustillen, da es auf jeden Fall besser wird! (Lass den haushalt sein und leg dich hin, wenn dein Felix schläft)
Wenn du wirklich nicht mehr kannst, dann kannst du ja immer noch abstillen. So bin ich zumindest über jeden Hänger gekommen. "Ich warte noch 2 tage und wenns dann nicht besser ist, gebe ich flasche" Naja, nach 2-3 tagen wars immer besser.


Meine güte, heute schreib ich mir aber was zusammen...
naja, ich pose jetzt trotzdem :-)

LG,
Ju

Beitrag von chutzpi 11.09.06 - 15:07 Uhr

Hallo

nur nicht aufgeben! Mit diesen kurzen Stillabstaenden sichert sich dein Baby die Versorgung. So merkt die Brust, dass mehr Milch gebildet werden muss (uebrigens wird die meiste Milch sowieso WAEHREND des Stillens gebildet und nicht vorher...)

Bloss nicht mit Zufuettern anfangen - dadurch stoerst du das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage und machst dich auf den Weg zum Abstillen.

Viel Glueck

Chutzpi