ich brauche einfach mal ein neutrale meinung:-(

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von hopser2005 11.09.06 - 11:30 Uhr

guten morgen ihr lieben, gelegentlich schau ich hier mal rein, bin aber eigentlich viel im forum Kids&Schule bzw. leben mit handicaps.... nun habe ich aber wirklich so einen vollen kopf und bekomme es irgendwie nicht sortiert:kurz geschichte
ich lebe seit 4 jahren mit meiner tochter allein, habe ein wirklich freundschaftliches verhältnis zum ex und seit 2,5 jahren eine neue beziehung.eine patchworkfamilie, die gut funktioniert.mein partner hat zwillinge i alter von 13 jahren.ich lebe noch i meinem alten haus und mein partner hat auch noch seine wohnung, wobei er fast jeden tag und nacht bei uns ist. da meine tochter 1 jahr sehr krank war und ich alles um mich herum vergesse habe, brauch ich ab und an meine zeit für mich und deshalb sage ich auch, noch nicht zusammen ziehen.ich finde diese entscheidung auch super ernst und muss einfach 100%-ig fest sein (ich weiss, 100%-ige sicherheit gint es nicht) denn ich möchte meiner tochter eine weitere trennung und auszug ersparen.nun ist es so, dass mein partner eine recht kleine wohnung hat und somit sind wir an den we´s wenn er die kinder hat, immer bei mir und das ist auch ok.da er ab januar eine berufliche veränderung vor sich hat, benötigt er ein sepeartes arbeitszimmer und in dem zuge sagt er auch, er möchte mehr platz, dass seine mäuse ein eigenens zimmer haben und wir auch mal alle bei ihm sein können.alles soweit ok und ohne probleme.am samstag haben wir uns zusammen ein haus angeschaut, was ihm sehr gefällt (zur miete) wirklich schön und genau richtig vom platz. jetzt fragt er, ob ich mit einziehen würde.meine antwort, nein i moment nicht und das weisst du und für mich zum dauerwohnen wäre es nichts, da kein garten dabei ist(nur 2 tearrassen)und meine tochter doch platz zum toben braucht und ich ja auch noch mein haus habe, was nicht verkauft ist)jetzt legt er es so aus, dass ich mich nicht auf eine gemeinsame zukunft einlassen will, weil ich in das haus nicht mit einziehen möchte!!!???!!:-( ist es so verdreht, nach nicht so guten erfahrungen u viel sorge zu sagen, jeder hat sein reich aber man sieht sich doch jeden tag?kann man denn eine beziehung so nicht genießen?ich rede doch nicht von den nächsten 10 jahren sondern von jetzt und vielleicht dem nächsten jahr. alles etwas konfus#augen. wer es trotzdem verstanden hat und anworten mag, ich würde mich sehr freuen#freu

Beitrag von mareliru 11.09.06 - 11:48 Uhr

In einer Beziehung ist es doch völlig wurscht, was andere denken, was für Euch beide funktioniert ist wichtig!!
Ich verstehe, dass er mit Dir leben möchte und ich verstehe, dass Du es nicht möchtest. Aber hilft Dir das?
Alles Gute,
Mare

Beitrag von hopser2005 11.09.06 - 12:33 Uhr

ich möchte auch keine "vorgaben" für ein weiteres vorgehen....aber kennst du das, wenn man denkt, man steht auf dem schauch und die gedanken sind völlig verdreht? deshalb heut mein beitrag;-) danke dür deine antwort..... und sicher hast du recht und das lebe ich auch so, es ist egal was andere denken.....die partner sind wichtig"

Beitrag von dhyan 11.09.06 - 13:20 Uhr

Hallo Heike,

vor allem solltest Du Dir selbst ganz wichtig sein und nichts machen wobei Du schlechte Gefühle hast.
Meine persönliche Meinung ist, immer so viel wie möglich loszulassen, aber oke das ist auch leichter gesagt als getan und im Grunde kann man selbst das gar nicht "machen" sonder auch nur geschehen lassen.

Du machst das bereits ganz toll, indem Du klar sagst, dass Du jetzt nicht willst. Lass Dich nicht manipulieren mit Worten.
Vertraue auf Deine Gefühle und innere Stimme. Das was sich immer so ganz leise in einem, hinter all dem Gedankenlärm verbirgt.

In erster Linie versorgst Du Dich und Deine Tochter. Dein Partner ist vielleicht enttäuscht, aber das ist seine Sache, bleib Dir treu.

Liebe Grüsse
Marcus

Beitrag von hopser2005 11.09.06 - 13:48 Uhr

hallo marcus, danke für deine antwort.das ist es, was ich versuche, mich nicht lenken zu lassen, sondern selber zu lenken, dass heisst, in mich reinzuhorchen und dann zu entscheiden. ich bin ein absoluter familienmensch und das weiss mein partner auch. wir haben uns in einer zeit kennen-gelernt, in der ich noch immer in der trennungsphase gesteckt habe und ich habe mich nach einer harmonischen partnerschaft gesehnt. das tu ich auch immer noch, doch durch die krankheit und die angst um meine tochter bin ich standfester geworden und habe gelernt, alleine dinge zu erkennen und zu meistern.ich möchte mich nicht zu dem schritt gedrängt fühlen, zusammen zu wohnen, zumal es so, wie es im moment ist, gut funktioniert.aber wenn sätze kommen wie :entscheide dich, wir sind keine 20 mehr oder zeig mir doch, dass du an unsere zukunft glaubst....dann fühle ich mich im "zug zwang" das ist nicht ok und ich möchte meinem partner gegenüber immer fair bleiben..... ich werde einfach weiter nachdenken und dinge passieren lassen und schauen... dir noch einen schönen tag