Wann geht Ihr wieder arbeiten?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von blumenbank 11.09.06 - 12:21 Uhr

Hallo!
Mich würde mal interessieren, wann Ihr wieder mit der Arbeit beginnt. Ich war heute in meiner Firma und seit einigen Monaten fragt mich jeder, wann ich nun "endlich" wieder arbeiten würde? Meine Kleine wird im November 2 Jahre und in unserem Kindergarten werden die Kinder frühstens mit 2 Jahren genommen. Ich habe vereinbart, dass ich dann mit ein paar Stunden wieder anfange und meine Kleine jedoch den Winter über noch zu Hause lasse und erst im Frühjahr in den Kindergarten gebe. Es wird mir auf Arbeit zum Vorwurf gemacht, immernoch zu Hause zu sein. Andere würden schon lange wieder arbeiten und deren Kinder sind mit 1 Jahr in den Kindergarten gekommen. Ich werde dort wirklich so behandelt, als wäre ich faul, nur weil ich zu Hause bin. Ich nehme mir halt alles sehr an und mache mir Gedanken darüber. Geht es noch jemanden so?
LG

Beitrag von silvi_sonntag 11.09.06 - 12:30 Uhr

Hallo blumenbank,

finde es nicht okay, wie du behandelt wirst. Ich wollte ursprünglich schon nach 'nem Jahr wieder arbeiten gehen und hab' das auch so in der Arbeit gesagt - hatte aber vorsichtshalber trotzdem drei Jahre beantragt. Habe mich nämlich heuer dann entschieden, dass ich vorerst doch mal noch zu Hause bleibe und kurzfristig entscheiden werde, wann ich wieder zu arbeiten anfange - das haben die auf der Arbeit auch super akzeptiert (so hab' ich zumindest mal den Eindruck) und meinten, ich solle mich einfach wieder melden, wenn ich dann kommen möchte (sofern sie mir dann etwas haben, kann ich dann auch wieder anfangen - ansonsten müsse ich halt dann die kompletten drei Jahre zu Hause bleiben).

Was bringt es denen auf der Arbeit denn, wenn du nur halbherzig wieder kommst, weil du in Gedanken immer bei deinem Kind bist?? Bzw. wäre ja z.B. auch so 'ne Tagesmutter oder sowas mit Kosten verbunden, und das kann sich ja auch nicht jeder leisten - und nur für die Tagesmutter wieder arbeiten gehen, ist ja auch Schwachsinn.
Ich finde deinen Entschluss richtig, noch zu Hause zu bleiben - echt schade, dass das manche Leute anders sehen. Ist doch schön, wenn eine Mutter sich Zeit nimmt für sein Kind (wenn es finanziell geht) - würde man es nicht tun, gäbe es wieder andere Leute die sagen, man schiebt sein Kind ab. Glaub mir - man kann es nie jemandem Recht machen, und man muss einfach das tun, was man selber für richtig hält und womit man selber am besten klar kommt (was bringt es, das zu machen, was andere wollen, wenn man es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann??)!

Ich wünsche dir alles Gute, Silvi

Beitrag von angelzoom 11.09.06 - 12:32 Uhr

hallo erstmal,
also ich finde es nicht schlimm, wenn du noch ne weile zuhause bleibst,d enn ich bin der meinung dass muss auch jeder selber wissen.
bei meinem großen, er wird nächste woche drei bin ich ein halbes jahr ganz zu hause gewesen, dann hab ich meine ausbildung zur altenpflegerin fertig gemacht. als ich grad mit den prüfungen fertig war, hab ich erfahren das ich wieder schwanger bin. mein kleiner ist jetzt 14 monate alt und ich arbeite seit drei monaten wieder. einfach weil ich früher keine arbeit bekommen habe.

allerdings muss ich dazu sagen, dass ich echt glück hab ne stelle bekommen zu haben wo ich sagen kann wann es mir mit arbeiten passt und wann nicht. ausserdem ist mein mann bäcker und kann somit die jungs mittags nehmen.:-)
auch sonst hab ich das glück, dass ich nicht auf kindergarten angewiesen bin (der große kommt am 5oktober in den kindi),
denn ich hab ne tolle familie zu der auch meine schwiegereltern gehören. und es ist immer jemand da der die kids mal nehmen kann wenn not am mann bzw. der frau ist;-)

aber ich war auch nie so der hausfrau und mutter typ...
bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich liebe meine beiden jungs und ich geniese jede freie minute mit ihnen. aber ich geniese es auch wenn ich zweimal die woche arbeiten gehen kann.

ich denke du solltest dir da nicht so viel von anderen reinreden lassen, denn nur du weißt was für dich und dein kind am besten ist;-) und wie ihr euch wohl fühlt. alle anderen haben da garkein recht dich zu kritisieren.
liebe grüße von janette mit joshua und jonathan

Beitrag von loritati 11.09.06 - 12:43 Uhr

Hallo,

ich finde jeder sollte selber entscheiden wie lange er zu Hause bleiben will.

Ich wollte wieder arbeiten gehen, als mein Kleiner 1 Jahr alt war.
Aber ich habe keinen Krippenplatz bekommen. Dank meiner Schwiegereltern, die uns jetzt finanziell unterstützen, bleibe ich noch bis zum zweiten Geburtstag zu Hause.

Aber Valentin wird ab Februar schon Stundenweise zur Tagesmutter gehen, weil ich finde das er den Kontakt zu anderen Kindern und die Förderung durch die Tagesmutter braucht.
Ich merke, daß er zu Hause unterfordert ist.
Und es ist nun mal so, daß man nicht den ganzen Tag mit den Kleinen spielt, sondern nebenbei seinen Haushalt macht.
Wir unternehmen sehr viel, aber ich denke, daß ihm das in einer Gruppe mit anderen Kindern gut tun würde.

Meine Kollegen fragen auch oft nach wann ich denn endlich wieder komme. Aber ich bin froh, das ich mich für dieses zweite Jahr entschieden habe und ich sehen kann wie sich mein Kleiner entwickelt und und die Welt entdeckt.


Liebe Grüße

Loritati + Valentin 02.04.2005

Beitrag von anni2005 11.09.06 - 12:48 Uhr

Hallo !!

Ich bin wieder arbeiten gegangen, 2 Tage je 10 Stunden in der Woche als Annika 10 Wochen alt war !!! Wir kommen bestens klar, Anni hat Spass ich verdiene gutes Geld und im März bekommt sie ein GEschwisterchen...dann werde ich im schlimmsten fall ein Jahr zu Hause sein, habe aber evtl gelegenheit urlaubsvetretungen zu machen. Wenn das NEUE ein Jahr ist geht Annika ja in den Kindergarten und ich gehe auf jedenfall wieder arbeiten !!! 2 Tage die Woche oder 4 Tage halbtags !!!!

Ich bereue nix und finde es so wie es ist toll !!!!!!!!

Gruß ANDREA

Beitrag von alextra 11.09.06 - 12:51 Uhr

Hallooo...

also ich habe mich für einen Kompromiss entschieden und gehe seit Lennart ein gutes Jahr alt ist zwei Tage (insges. 10-12 Std.) die Woche auf 400-Euro-Basis arbeiten.
In der Zeit passt die Oma oder am Wochenende der Papa auf. Ich hätte Lennart keinesfalls mit einem Jahr in die KiTa gegeben, wenn es nicht unbedingt hätte sein müssen. Zur Not wäre ich ncoh auf eine Tagesmutter ausgewichen, wenn ich wieder Halbtags gearbeitet hätte.

In meinem Umfeld sind auch die meisten nach spätestens einem Jahr wieder Halbtags arbeiten gegangen und warscheinlich hätte ich es auch getan, wenn meine Firma einen gescheiten Job für mich gehabt hätte, aber so fand ich es für uns eiegntlich am besten.
Lennart musste in keine Fremdbetreuung und ich bin ein bißchen arbeiten gegangen und habe mein eigenes Geld verdient, was ich beides seeehr genossen habe und es auch immer noch tue.

Ich finde man sollte das nach dem eigenen Gefühl entscheiden. Wenn Du Dich ausgefüllt und glücklich zu Hause fühlst und Ihr das Geld nicht unbedingt braucht, dann ist doch alles prima. Für Dein Kind ist es so eh am Besten. Das kommt noch früh genug in einen Kindergarten und Du wirst Dich ja warscheinlich nicht zu Hause mit ihm einschließen, so dass Deine Kleine unter Kinder kommt. Das halte ich nämlich in jedem Fall für sehr wichtig.
Lass Dich nicht verrückt machen und genieße die Zeit zu Hause mit Deinem Kind. Die Zeit gibt Dir keiner mehr zurück. Arbeiten tun wir noch lange genug...

Liebe Grüße
Alex & Lennart (28 Monate)

Beitrag von galeia 11.09.06 - 12:59 Uhr

Ich denke, dass sollte jeder für sich selbst entscheiden. Du hast einen Anspruch auf 3 Jahre Elternzeit und wenn dein Arbeitgeber (oder andere) jetzt rumnerven, solltest du da gar nichts drauf geben.

Ich habe direkt nach dem Mutterschutz wieder angefangen mit 12 Stunden wöchentlich. Seit Januar 2006 arbeite ich 30 Stunden, meine Lütte wird im Oktober 2 Jahre alt und geht seit August in die Kita. Ich habe das Glück, auch noch liebe Schwiegereltern zu haben, die bei der Betreuung mit einspringen. Für mich wäre es nichts, 3 Jahre lang zu Hause zu bleiben und bin froh, dass ich arbeiten kann.

Alles Gute
LG H. #klee

Beitrag von curlysue1 11.09.06 - 13:19 Uhr

Hallo,

wenn finanziell alles so bleibt werde ich ca. 6 - 18 Jahre zuhause bleiben:-p.

Mal sehen wie sich das entwickelt ich lass mich da nicht reinstressen, hab ich Lust und ein gutes Angebot geh ich wieder, wenn nicht bleib ich zuhause.

Mein Mann möchte am Liebsten dass ich für immer zuhause bleibe überlässt aber mir die Entscheidung.

LG
Curly mit Max 21 Monate und Mia 20.ssw

Beitrag von rastagirl04 11.09.06 - 15:24 Uhr

Hallo,

ich bin direkt nach 8 Wochen wieder angefangen zu arbeiten, allerdings auf 400 €-Basis (10 h/Woche) und von zu Hause aus. Ich habe damals meinen Chef gefragt, ob man mir einen Heimarbeitsplatz einrichtet (arbeite als Bürokauffrau im Vertrieb) und er hat zugestimmt #freu. Erst habe ich täglich 2 Stunden gearbeitet, wenn Alia ihren Mittagsschlaf macht und jetzt mache ich das noch an drei Tagen so, an einem Vormittag gehe ich ins Büro und meine Tochter zu einer guten Freundin und einen Tag habe ich frei (damit die Hausarbeit auch erledigt wird ;-))! Ich finde es super so und genieße es sehr!
Ende November gehe ich wieder in Mutterschutz und weiß noch nicht, ob ich nach der Geburt unseres Sohnes im Januar weiterarbeiten kann/will. Alia geht erst ab Sommer in den Kiga und wenn 2 Kids zu Hause sind, wird es wohl schwierig die Arbeit zu schaffen und in Ruhe zu telefonieren (habe eine Rufumleitung). Mal schauen, wahrscheinlich werde ich es versuchen!

Jeder muss für sich entscheiden, denn ich finde es ganz wichtig, dass man sich als Mutter wohlfühlt: Geht man arbeiten und fühlt sich gestreßt oder bleibt man zu hause und ist unzufrieden = beides ist fürs Kind sicher nicht ideal!

LG
rasta