1.Nacht bei Oma&Opa & wollte danach nicht zu uns

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von laboe 11.09.06 - 18:23 Uhr

Nun muss ich mich mal ausweinen und hoffe, Ihr könnt mir ein paar tröstende Worte schreiben#schmoll
Vorgestern hat Antonia das 1.Mal bei meinen Eltern übernachtet, sie war von 15 Uhr bis zum nächsten Mittag dort. Das Verhältnis ist super, wir wohnen im selben Haus (nicht selbe Wohnung) und sehen uns fast täglich. Antonia ist sehr sehr gern bei ihnen und sie lieben sie heiß und innig ;-)
Alles ging glatt, mein Mann und ich konnten die Feier auf der wir waren genießen.
Am nächten Tag holten wir sie ab und ich bin gleich vor Freude auf sie zu und sie auf den Arm genommen (sie war an Omas Hand gelaufen). Naja, die Wiedersehensfreude war minus Null, sie hat geweint als wenn sonstwas wäre. Und als Oma&Opa dann gegangen sind, hat sie ihe Hand ausgestreckt, und wollte hinterher usw. Sie war kaum zuberuhigen und war nach der Trauer auch richtig wütend, hat mit Spielzeug auf dem Boden gehauen usw. Erst nach dem Mittagsschlaf war es wieder alles beim alten.
Alle 4 -mein Mann und meine Eltern- fanden diese Situation dermaßen bedrückend. Und für Antonia war es auch ätzend.
Nun haben wir uns alle zusammengesetzt und überlegt, warum sie so reagiert hat. Sie hat nunmal engen Kontakt, aber dass es so schlimm wird, hätten wir nicht gedacht.
Ich hätte sie viell. nicht gleich an mich "reißen" sollen, sondern die "Übergabe" hätte viell. für die Kleine etwas sanfter geschehen müssen. Viell.hat sie gar nicht kapiert: Nanu, Mama und Papa sind plötzlich wieder da..usw. Sie hat ja auch einen Traumtag erlebt (mit Karusselfahren und co.), klar, die Großeltern sind ja immer die, die alles erlauben, war ja bei uns nicht anders.
Nun haben wir schon überlegt, ob der Kontakt nicht viell. zu eng ist. Dass man sich etwa nur 2 bis 3 Mal pro Woche sieht. Andererseits schätzen wir auch den guten Kontakt.

Naja, ich muss halt zugeben, dass es mir das Hez gebrochen hat, als ich sie auf den Arm nehmen wollte und sie sich weggedreht hat und weinend zu Oma gelaufen ist.

Viell. darf ich das nicht persönlich nehmen, aber es ist echt schwer. Meinem Mann gings nicht anders, nur der sieht alles nicht so emotional wie ich.

Ich hab mal gelesen, dass viele Kinder vor Erleichterung erstmal weinen, wenn die Eltern wiederkommen. Aber das war absolut nicht vor Erleichterung. Sie wollte definitiv nicht zu mir auf den Arm. Wenn wir im Garten sind und meine Mutter und ich dastehen und so, geht sie auch immer nur zu ihr.

Mann, das klingt so blöde und eifersüchtig, aber ich hab schon das Gefühl, mit ihr konkurrieren zu müssen. Und das will ich nicht, wir haben echt ein gutes Verhältnis. Gestern haben wir drüber geredet und wollen jetzt erstmal etwas weniger "Alltagskontakt", zumindest dass Antonia nicht gleich täglich für ne Stunde rübergeht. Meine Ma versteht meine Gefühle, hat sie mir gesagt. Aber sie wäre auch traurig, wenn sie die Kleine nicht mehr so oft sehen könnte.

Wie seht Ihr das? Ist das normal, wie die kleine Maus reagiert?
Viell. geht es ja hier jemandem genauso.

Danke fürs Lesen... Laboe mit Antonia (14 Mo)

Beitrag von ca2005 11.09.06 - 18:28 Uhr

Hallo,
Ich würde mir nicht so einen Kopf über die Reaktion machen. Ich glaube eher dass sie in diesem Moment einfach etwas anderes wollte als ihr und es nichts mit dme Übernachten zu tun hatte.
Meine Tochter (12Mo) wollte auch schon immer wieder nicht vom Arm meiner Mama runter (zu mir) und auch umgekehrt...da möchten sie einfach nicht das was wir wollen.
Ich bin mir absolut sicher dass es nichts mit der ersten Nacht "außer Haus" zu tun hatte!!
Glg CA

Beitrag von tinalein123 11.09.06 - 18:38 Uhr

Wäre es Dir lieber gewesen, wenn Dein Kind dort die ganze Nacht geheult und Rabatz gemacht hätte???

Sicher nicht. Sei froh, dass sie die Nacht dort so gut überstanden hat und sich offensichtlich bei Deinen Eltern wohl fühlt.

Und beim nächsten Mal wartest Du einfach, bis die Kleine von sich aus auf Dich zukommt. Das kann vielleicht ein bißchen dauern, aber das ist doch kein Beinbruch.

Meine Kinder wollten fast nie mit nach Hause, und die sind fast täglich bei meinen Eltern. Meistens packte meine Mutter sie dann in den Bollerwagen und wir sind gemeinsam nach Haus gegangen. Das ist ne Phase und die vergeht auch wieder.

Beitrag von 123kathy 11.09.06 - 19:28 Uhr

Mensch, der Kleinen hat es eben bei Oma und Opa gut gefallen. Oft können sich Großeltern auch mal mehr Zeit nehmen. Du weißt auch nicht, was sie gerade gemacht haben, wobei Du sie vielleicht gestört hast?
Sei froh, daß die Kleine ihre Großeltern mag. Deshalb würde ich jetzt auf gar keinen Fall den Kontakt reduzieren - wozu soll das bitte gut sein?
Kathy

Beitrag von maritacat 11.09.06 - 20:04 Uhr

Hallo,
ja, vielleicht hättest du deine Tochter auf dich zugehen lassen sollen. Scheinbar fühlte sie sich überfordert mit der Situation und vielleicht auch etwas eingeengt.
Ich sehe aber in ihrem Verhalten keinen Grund, warum du ihr die Großeltern vorenthalten solltest, tu das der Kleinen und deinen Eltern nicht an!
Meine Eltern leben leider 400 km weit weg, wenn sie aber ihren einzigen Enkel zu Besuch haben bzw. wenn sie uns besuchen kommen (meist für 1 Woche), dann sind wir als seine Eltern auch oft abgeschrieben. Dann haben sie allerdings auch sehr engen Kontakt, da sie ja bei uns im Gästezimmer wohnen und den Kleinen ständig um sich haben. Sie genießen den Kleinen und wir die Zeit mal ohne ihn!
Gruß
Maritacat

Beitrag von nic34 11.09.06 - 21:30 Uhr

Hallo,ich kann deine traurigkeit sehr gut verstehen.
Bei uns ist es ähnlich Joy sieht ihre Oma zwar nicht täglich,aber sie hängt auch sehr an ihr und wenn sie da übernachtet hat,will sie auch nicht immer mit nach hause.
Joy ist jetzt zwei und ich habe mir einfach angewöhnt mich darüber zu freuen ,daß es so toll klappt mit dem bei Oma schlafen.Klar ist man enttäuscht wenn die Kinder sich nicht so freuen einen zu sehen,wie man selbst sich freut,aber ich habe
mehrere Bekannte wo das durchaus anders läuft,daß die Kinder nämlich weinen wenn man sie zur Oma bringt und das wäre für mich dann doch viel schlimmer.Männer können damit ganz anders umgehen ,daß ist bei uns genauso!!! Wir haben eben sooooooo ein großes Mutterherz und das ist auch gut so.
Viele Grüße
Nicole und Joy

Beitrag von tomkat 11.09.06 - 22:09 Uhr

Erstmal hab ich sehr gelacht, weil ich das alles so albern finde. Aber dann hab ich mich erschreckt: was? Euer Kind ist gerne bei Oma und Opa, und weil sie da so gerne ist, darf sie erst mal nicht mehr täglich hin? Was soll das denn?

Das ist nicht nur blöd, sondern auch noch hundsgemein. Stell Dir vor, jemand würde mit Dir so umgehen. So gemein! Unmöglich.

Beitrag von janti 11.09.06 - 23:14 Uhr

Hallo,

wir leben in Portugal un d zur Zeit sind gerade Oma und Opa auf Besuch. Sie wohnen aber nicht bei uns im Haus sondern ein paar Kilometer weiter in einem Appartement.

Weisst Du wo meine Kinder 12 Jahren und 1,5 Jahre sind? Bei Oma und Opa.:-) Die Grosse würde spinnen und mocken#schmoll, wenn sie bei uns sein müsste und der Kleine brüllt wie am Spiess und schmeisst sich auf den Boden:-[, wenn ich mitnehmen würde. Wenn ich in Österreich auf Besuch bin, ist dasselbe.

Sei doch froh, dass sich deine kleine maus mit Oma u. Opa so gut versteht. Und denk nicht einmal daran, dass Du deswegen den Kontakt minimieren möchtest, das wäre egoistisch und kleingeistig. Sei grossherzig!#herzlich

lg
janti

Beitrag von taanja 12.09.06 - 07:57 Uhr

Hi Laboe,

also ich kann dich schon irgendwie verstehen. Aber das ihr jetzt den Kontakt reduzieren wollt, das find ich auch nicht in Ordnung. Du kannst der Kleinen doch nicht die Großeletern vorenthalten.
Mir geht es mit meinem Sohn genauso. Er ist 16 Monate alt und eimal die Woche von ca. 15.00 Uhr nachmittags bis nächsten Tag nachmittag bei Oma und Opa weil ich arbeiten muß und da ich schon sehr früh anfange, bleibt er dort über nacht. Er liebt seinen Opa heiß und innig und wenn ich ihn dann abhole kommt er auch nicht freudig auf mich zugelaufen. Zugegeben das gibt mir manchmal auch einen Stich aber deswegen ihn nicht mehr zu den Großeltern lassen?
Niemals. Es war auch mal ne Zeit da hat er geheult wenn die Großeltern gefahren sind. Die ist aber vorbei.
Also ich bin froh, dass es ihm bei den Großeltern so gut gefällt und ich weiß dass er da in guten Händen ist und ich beruhigt arbeiten gehen kann.

Alles Liebe

Tanja

Beitrag von visilo 12.09.06 - 08:35 Uhr

Sorry das ich das so hart schreibe aber das klingt für mich nach totaler Eifersucht von deiner Seite. Warum gönnst du deiner Kleinen den Spaß und den Konatkt zu Oma und Opa nicht? Nur weil sie dich nicht über alles vermisst? Sei doch froh das es so gut geklappt hat und deine Kleine nicht die ganze Nacht Terror gemacht hat. Aber du hast recht du hättest die Kleine nicht so schnell an dich reißen sollen warum habt ihr nicht erstmal alle miteinander gespielt und du hättest sie fragen können wie der Tag war ( egal ob sie schon antworten kann oder nicht). Ich würde es sehr schade für Großeltern und Kind finden wenn du den Konatkt berenzen würdest. Ich wäre froh wenn mein Sohn seine Omas und Opas öfter mal sehen könnte aber das Glück hat er leider nicht. Trotzdem bleibt er immer problemlos bei ihnen und läßt sich auch von ihnen problemlos ins Bett bringen. Wenn sie wieder nach Hause fahren fragt er noch ewig nach ihnen und sucht sie überall obwohl er sie nur ca 4 -5 Mal im Jahr sieht. Meine Mutter hat mir erzählt das ich genauso war sie hat mich mal übers Wochenende bei meiner Tante gelassen da war ich ca 2,5 Jahre alt als sie mich abholen wollten war meine Mutter maßlos enttäuscht das ich mich nicht überschwänglich über sie gefreut habe sondern in aller seelenruhe weitergespielt habe und garnicht wieder nach Hause wollte.
Sei froh das es so gut mit dem "auswärtsschlafen" klappt da habt ihr doch auch viel mehr Freiraum für euch. Ich würde einiges darum geben wenn wir so eine Situation hätten.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von mamijami79 12.09.06 - 09:09 Uhr

hallo!

hast eh schon viele antworten bekommen.....kann dich verstehen,hatten am we auch zum ersten mal unseren lauser über nacht bei oma+opa.
als wir kamen,sagte oma"schau mal wer da kommt..."...mein mann gab ihm einen kuß+drückte ihn-als er bei oma auf d arm war- und setzte sich oin ruhe auf d couch;
ich spielte "kuckkuck" hinter einer ecke hervor und erst als er lachte ging ich ihn "abknuddeln"! und da wollte er dann zu mir auf den arm.....für drei sekunden!#schock
er wollte runter-ich nahms gelassen und setzte mich auch auf d couch!
als wir nach 30min gingen gabs keine probleme!
kopf hoch! es gibt so phasen,wo oma besonders vergöttert wird......laß den kontakt so wie er ist!
wirst sehen....es gibt nur eine mama+jedes kind hat phasen wo es an mama hängt+klammert.....so das es sogar manchmal zuviel werden kann-warts ab!;-)

lg,mamijami.