Habt Ihr auch Zweifel ...

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Forum: Baby

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Beitrag von schlumpfine2304 11.09.06 - 20:14 Uhr

ob ihr alles richtig macht? ob ihr gute mamis seid? ob es die richtige entscheidung war, ein kind zu bekommen? ob ihr das alles packt? ...
ich hab momentan total die depriphase, dabei ist mein kleiner eigentlich gar nicht so kompliziert. er ist jetzt 12 tage alt. ich esse total wenig, weil ich mir immer gedanken mache, ob ich eine gute mama bin ...
gehts jemandem auch so und hat ein paar tips, wie ich mich selber aus der depriphase raus bekomme?
danke.
annett

Beitrag von mima09 11.09.06 - 20:22 Uhr

Hallo,

das ging mir am Anfang auch so, und schwups ist sie 8,5 Monate alt und mir ist das Mama sein in Fleisch und Blut übergegangen.

Irgendwann machst du dir solche gedanken nicht mehr, du machst es einfach.

Jede Mutter die sich solche Gedanken macht ist eine gute Mutter.

LG Mirjam + Lisa

Beitrag von claudi77 11.09.06 - 20:22 Uhr

Hi,
sprich mal mit deiner Nachsorgehebamme. Meine hat mir einige Male Globulis gegen so Tiefpunkte gegeben.
Gedanken macht sich wohl jeder! Aber wenig Essen ist natürlich nicht gut wenn du eine tolle Mami sein willst! :-)
Schließlich braucht dich dein kleiner jetzt und dazu musst du fit sein!
LG
Claudia

#liebdrueck

Beitrag von schlumpfine2304 11.09.06 - 20:26 Uhr

Hey,
hab schon mit ihr gesprochen ... spreche ja täglich mit ihr, weil ich mich selber so fertig mache. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Nach 13 Stunden schmerzhaften Wehen und Geburt und in den ersten Tagen war ich die glücklichste Frau und Mama der Welt und jetzt fühl ich mich so hilflos und überfordert. Können die Babys nicht rausschlüpfen und schon reden können, damit ich weiß, wo der Schuh drückt ... *seufz*
LG A.

Beitrag von noie 11.09.06 - 22:08 Uhr

Hey,

das habe ich mich auch oft gefragt. aber leider gehts halt so nicht, wir müssen unsere kleine kennenlernen, dass dauert eben eine zeit und in dieser gibts eben auch immer wieder rückschläge, zu mal sich der zwerg ja auch dauernd verändert. Ich habe am anfang jeden tag gezählt, damit die zeit schneller vergeht und die ersten 6 bis 8 wochen überstanden sind (das ist ja die zeit - wochenbett - die die kleinen und natürlich die mamis brauchen, um sich einigermaßen zurecht zu finden). ich habe ich jedem buch gelesen wie es wird, wenn er dann 12 wochen, 15 wochen, 5 monate etc. ist und inzwischen (mein kleiner ist jetzt 3 monate) bin ich einigermaßen enspannt und kann die zeit genießen. es ist sehr gut zu wissen, dass man den kleinen ein bisschen kennengelernt hat und weiß wie es klingt, wenn der hunger drückt oder er müde ist.
hör einfach auf deinen bauch, du wirst fühlen was der zwerg braucht und gib euch die zeit einander kennenzulernen, lass dich darauf ein, du bist jetzt ganz für den kleinen da, auch wenn du den ganzen tag mit stillen verbringst, dann ist dass genau das was der kleine jetzt will und ihm gut tut.
alles gute für euch und es ist schon mal ein sehr befreiendes gefühl, wenn der babyblues nachläßt
noie und leo

Beitrag von happyredsun 11.09.06 - 20:22 Uhr

Hallo Annett,

das ging mir ganz genauso und ich denke tausenden anderen frisch gebackenen Mamis auch #liebdrueck#liebdrueck

Ich kann dir nur sagen, es wird besser, und das schon bald, dein Körper ist noch völlig ausser der Bahn, du hast plötzlich einen Säugling und musst dich erstmal an die Situation gewöhnen.

Du bist mit Sicherheit eine wundervolle Mama #freu#freu

Ganz liebe Grüße

Happy, die das die ersten 4 Wochen auch gefühlt hat und sich jetzt als beste Mama der Welt fühlt #herzlich

Beitrag von sugarbabe 11.09.06 - 20:25 Uhr

hey, deine phase ist total normal deine geburt liegt noch nicht lange zurück und klar weiss man am anfang nicht ob alles richtig ist.

keiner kann dir sagen was genau für DEIN kind das richtige ist denn das weisst nur du allein und das machst du schon.

ich habe meinen kleinen mit 18 bekommen und ich habe mich auch gefragt ob ich das alles schaffen werde ob ich ihm was bieten kann und jetzt mache ich mein fachabi und ein leben ohne den kleinen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

also schaffen kann man alles und du hast bestimmt eine liebe familie die dich bei allem unterstützt.

vielleicht hast du ja auch gerade den babyblues und findest alles komisch/traurig.
in der zeit war ich auch nur am weinen als ich den ersten tag zuhause war und bei meinem freund im arm schlafen konnte musste ich auch weinen weil ich so glücklich war.
es gab viele momente wo ich geweint habe und ich wusste teilweise auch gar nicht warum.

ich wünsche dir frischgebackene mami alles gute und wenn du fragen hast kannst du dich immer melden ausserdem stehen dir hier im forum alle mami gerne zur seite ...

liebe grüsse und einen schönen abend noch daniela

Beitrag von schlumpfine2304 11.09.06 - 20:28 Uhr

danke dir.
deine antwort baut mich jetzt wirklich auf! ich muss mich also nicht schämen, wenn mir auchmal die tränen laufen. danke!
annett

Beitrag von linemaus20 11.09.06 - 20:27 Uhr

Huhu,

ich hatte ihn zwar nicht, aber es hört sich bei dir nach dem berühmt berüchtigten Babyblues an...
Mach dir keinen Kopf, der geht vorbei und du wirst sehen, dass du die wundervollste und liebevollste Mami wirst!!#liebdrueck

Das mit dem Essen nach der Geburt hatte ich auch und habe es heute teilweise auch noch... Achte nur darauf, dass du genügend Vitamine zu dir nimmst... Ich z.B. trinke Stillsaft... Hat mir meine Hebi empfohlen...

Du packst das schon!!#herzlich

LG Line + #baby Philipp Levin 10 Wochen

Beitrag von lonedies 11.09.06 - 20:28 Uhr

Oh ja! Welche Mami kennt das nicht? Vor allem beim 1. Kind haben viele Zeifel. Ich mit eingeschlossen. Im Nachhinein betrachtet, habe ich während der SS vieles durch die rosarote Brille gesehen, aber ein Baby ist halt nicht immer nur lieb und schläft die ganze Zeit, sondern manchmal auch anstrengend. Aber man wächst mit seinen Aufgaben. Du bekommst Routine in allem und spätestens nach 1 - 2 Monaten wirst du dich nicht mehr an deine Zweifel entsinnen können. ;-)

Du packst das! In diesem Sinne ganz liebe Grüße
Claudi + Kilian (23 Wochen)

Beitrag von kja1985 11.09.06 - 21:13 Uhr

hallo annett,

ich kann nur von mir sprechen, aber die erste zeit war hammerhart. als die kleine 3 wochen alt war, hab ich sie gepackt und bin zu meinen eltern geflogen. dort hab ich erstmal mit hilfe meiner mama 2 wochen lang mein kind kennengelernt und mir die psychische unterstützung geholt, die ich brauchte.

seitdem läuft es sehr gut. es gibt immer wieder phasen, in denen es schwieriger ist. aber ich bin überzeugt, dass ich eine gute mutter bin - denn ich mache alles für meine tochter, was mir möglich ist.l

lass ein bisschen zeit vergehen und lern dein kind richtig kennen und lieben. immer kannst du ihm nicht helfen, manchmal schreien babys und man kann nichts anderes tun, als ihnen beizustehen.

ich glaube wir müssen akzeptieren, dass wir unseren kindern nicht jede last (bauchweh, traurigsein etc) von den schultern nehmen können und trotzdem gute mamas sind.

du wirst das hinbekommen, ganz bestimmt!

Beitrag von jindabyne 11.09.06 - 21:28 Uhr

Tja, ob man alles richtig macht...

Ich glaube ich habe mir noch nie in meinem Leben so oft diese Frage gestellt, wie in den letzten 3 1/2 Monaten... Andauernd stehen Entscheidungen an, von denen man nie gedacht hätte, dass sie einem so schwer fallen würden. Und wenn ich dann so wie letzte Woche krank bin und meine Tochter - die für sowas einen siebten Sinn hat - tagelang, während es mir dreckig geht, rumquengelt, dann hab ich immer wieder das Gefühl, dass ich das alles nicht packe.

Ob ich eine gute Mami bin? Ich gebe mir die vollste Mühe, mache pausenlos Fehler und weiß aber, dass ich meine Tochter sehr liebe und das ist das wichtigste für sie überhaupt. Denn Babys brauchen keine Supermütter, sondern einfach eine Mama, die für sie da ist, sie versorgt und ihnen Liebe gibt.

Die erste Zeit ist für jeden eine enorme Umstellung, man "verliert" sein altes Leben und "gewinnt" ein neues, in dem man sich noch nicht auskennt und in dem man sich selbst völlig neu kennenlernen muss. Da ist es auch okay, wenn man sich gelegentlich nach seinem alten Leben (oder der damit verbundenen Vertrautheit/Sicherheit) zurücksehnt. Habe nicht zu hohe Erwartungen an Dich! Mütter DÜRFEN Fehler machen, Mütter DÜRFEN mal schwach sein, Mütter DÜRFEN sich unsicher fühlen, Mütter DÜRFEN zweifeln!

LG Steffi

Beitrag von juliocesar 11.09.06 - 22:03 Uhr

hallo annett,

herzlichen glückwunsch zum nachwuchs. hmmm, als meine saskia ca 12 tage war, hatte ich auch total ne depriphase. meine mutter hat mich dann besucht, mich massiert, bachblüten- und notfalltropfen gegeben, meditiert, etc. die erste woche kamen frauen der kirche und brachten mahlzeiten und geschenke vorbei, eine freundin hat mir einen berg kleider gebügelt, etc. scheu dich nicht, hilfe an zu nehmen!!!!!!!! es ist ganz normal, dass man zweifelt. mutter ist man nicht einfach so, da wächst du allmählich rein.
allerdings musst du dich im auge behalten und ev. dich deiner nachsorgehebi anvertrauen, damit die depriphase nicht andauert. und schone dich. versuche, dich dem schlafrhythmus deiner kleinen an zu passen und möglichst viel zu ruhen und dich verwöhnen zu lassen.

lg gabriela.