Elterngeld und danach?

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Beitrag von joco456 11.09.06 - 23:31 Uhr

12 monate elterngeld und das wars dann??? weiß da jemand was?kann doch nicht jeder einfach so mit nem 1jährigen kind arbeiten gehen,oder wie? und dann sozialhilfe ist doch auch müll. wie ist das eigentlich wenn eine voll berufstätige mutter wird und dann nach dem einen jahr nicht arbeiten geht,bekommt sie dann arbeitslosengeld 1 oder 2 oder was?sorry für viele Fragen...

Beitrag von sissy1981 11.09.06 - 23:58 Uhr

Es bleibt jedem natürlich selbst überlassen wie lange er in Elternzeit geht, ob ein Jahr in dem auch das Elterngeld gezahlt wird, ob 2 Jahre mit jeweils hälftigen Elterngeld oder ob drei Jahre und im dritten Jahr keine Unterstützung außer natürlich die vom Kindsvater.

Mi Verlaub ein bisschen Koordination ist von Nöten natürlich aber das ist heute auch nicht anders. Immerhin bekommen nächstes Jahr alle (!) mindestens ein Jahr Geld - das ist für viele jetzt ein Traum da der Partner zu viel verdient (und dabei sind die Freibeträge lachhaft)- und trotzdem bekommen wir es alle hin - viele sogar die längstmögliche Elternzeit über.

LG sissy

Beitrag von coppeliaa 12.09.06 - 08:13 Uhr

> 12 monate elterngeld und das wars dann???

du kannst dir das elterngeld auch über 24 monate auszahlen lassen, gibt das pro monat halt nur die hälfte!

lg

Beitrag von yvi0279 12.09.06 - 09:05 Uhr

Tja also ich weiß nicht was Du willst.
Das Elterngeld ist doch besser als Erziehungsgeld. Wir hätten z. B. gar kein Erziehungsgeld bekommen.

Man kann das Elterngeld auch sparen, kannst ja jeden Monat so viel weglegen dass Du nur das ausgibst was Du an Erziehungsgeld bekommen hast.

Ich gehe nach einem Jahr wieder Teilzeit arbeiten. Was spricht dagegen ein paar Stunden in der Woche arbeiten zu gehen??? ICH möchte dem Staat nicht weiter auf der Tasche liegen!

LG Yvi 16. SSW

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 12.09.06 - 10:50 Uhr

"kann doch nicht jeder einfach so mit nem 1jährigen kind arbeiten gehen,oder wie?"

kann schon, will nur vielleicht nicht. wenn eine vorher voll berufstätige mutter nach einem jahr nicht wieder arbeiten gehen will, dann muss eben der mann/freund für den lebensunterhalt aufkommen. ich verstehe die frage gar nicht, ist doch derzeit (wo es das elterngeld nicht gibt) auch nicht anders.
wie die anderen hier schon sagten, kannst ja das elterngeld auch über 2 jahre verteilt auszahlen lassen.

ich war vorher voll berufstätig, habe nicht mal erziehungsgeld bekommen und konnte somit natürlich auch keine alg2 beantragen. alg1 sowieso nicht, weil ich ja nicht arbeitslos bin.

fange am 1.10. wieder an zu arbeiten (60%), mein kleiner ist in der krabbelstube untergebracht, die uns sage und schreibe 423 eur im monat kostet. da weiß man, wofür man arbeitet.... ;-)

lg
tati

Beitrag von kerstinhb 12.09.06 - 21:06 Uhr

...und dennoch findest du die Zustände so vollkommen in Ordnung?

Du schreibst, du verstehst gar nicht, warum andere so fragen.

Ich finde es nur gut und wichtig die gegebenen Umstände immer und immer wieder zu hinterfragen und zu gegebenenfalls zu kritisieren!

Wenn du kein Erziehungsgeld bekommen hast, dann muß aber doch dein Mann dementsprechend "mehr" verdient haben, oder wie läuft das beim Erziehungsgeld?

Gruß Kerstin

Beitrag von kampfameise 12.09.06 - 11:57 Uhr

Hallo,

ohja, diese Frage hab ich mir auch schon gestellt.
Bin ich froh, das für mich die Kinderplanung zu Ende ist. 3 sind absolut genug !!!!!

Bei mir es so:

1. Kind 1998, ganz normal angestellt gewesen (aber mit Zeitvertrag, der lief genau mit Mutterschutz ab).
2. Kind 2000 in Elternzeit, haben für beide volle 300.- (damals noch 600.- DM) bekommen, da 1. die Einkommensgrenzen noch nicht so runtergeschraubt waren und 2. mein Mann damals nicht viel verdiente.
So, dann kam überraschenderweise 2005 meine 3. Tochter.
Mann verdient jetzt etwas mehr, wir bekommen das Erziehungsgeld NUR, weil es das 3. Kind ist (wäre es die 2. Tochter oder die 1. gewesen, wären wir wegen der mittlerweile total runtergeschraubten Einkommensgrenzen leer ausgegangen - wir lagen nur knapp drunter.=

Ich war in der Zwischenzeit 2003 - 2004 wieder auf 400 EUR tätig. So, jetzt hätten mir mit dem Elterngeld "nur" die SOckelleistung von 300.- EUR zugestanden. Ok, aber in meinem Fall - hätte ich die auf 1 Jahr ausgezahlt bekommen, ich hätte KEINE Möglichkeit wieder arbeiten zu gehen nach einem Jahr - weil ich niemanden für die KLeine habe.
Stecke ja momentan drin, sie ist jetzt fast 2 und ich kann nicht, obwohl ich will. Ich kann mir keine Tagesmutti oder dergleichen leisten, weil die ja auch pro Stunde mind. 5.- EUR nimmt,mein Stundenlohn aber nur 6,50 beträgt (am Schluß warens sogar nur 6.-!) #schock

SO, würde man sich ´jetzt in meinem fall die 300.- auf 24 Monate hälftig auszahlen lassen, wären das pro Mo 150.- EUr - also die Hälfte dessen, was ich jetzt habe.

Ich bin so froh, das ich mir da keinen Kopf mehr zerbrechen brauche.
Vielleicht kann man sich ja erg. ALG2 beantragen oder Wohngeld, wenn das Geld nicht reicht.
Ich denke, die Regierung hat da nicht gut drüber nachgedacht. Denn obwohl es für die meisten wohl mehr Geld gibt, für Betreuung macht der Staat fast nichts. Ich verstehe nicht, warum die das so kurz machen. Wenigstens 2 Jahre 50% Prozent vom letzten Gehalt wäre für die meisten auch akzeptabel gewesen, denke ich mal. Oder eben auch die 300.- Sockelbetrag.

Ich kann mich entsinnen, das Anfang des Jahres Umfragen von unserer Gemeinde umgingen, wie wann wo Betreuung gebraucht würde. Hab ich natürlich eingetragen für die unter 3 Järhigen. Was kam raus - NICHTS !! Ich werde wohl vor dem 3. Geburstag, also bis Ende nächsten Jahres NICHT arbeiten gehen können. Weil es auch zeitlich nicht passt (mein Mann arbeitet sehr lange, meist alle 6 Tage in der Woche!).

Wenn ich jetzt also abschließend betrachte, ich WÄRE erst ab 2007 dreifach Mama, dann stünde ich eindeutig schlechter da, keine Möglichkeit zur Ausübung meines Jobs (wenn auch nur Teilzeit) vor dem 3. Geburtstag (erst da kann sie in Kiga)und ich hätte insgesamt viel weniger Geld zur Verfügung.

Da wurde wieder mal nur an die gedacht, die vorher schon gut verdient haben. Schade eigentlich. Es kann ja nicht nur mini-inteligenzbestien geben. ;-)

Tja, somit denke ich, wird hier wieder eine finanzielle Lücke im System entstehen! Ich bin mir da ziemlich sicher!

ameise + rudel :)

Beitrag von bea20 12.09.06 - 22:13 Uhr

Genauso wie dein Lebensmotto in deiner VK heißt, genauso lebst du auch, kommt mir zumindest laut deiner Fragen so vor!
Wenn man sich heutzutage kein KInd mehr leisten kann, so laßt man es doch lieber sein! Bevor man dem Staat ewig auf der Tasche liegt. Ein Kind heutzutage ist purer Luxus:-(! Ich bin auch wieder arbeiten gegangen, da war Maxi 6 Mon. alt. Es war eine gute Entscheidung, die bis heute niemand bereut hat.
Ein 2. Kind ist für uns absolut Tabu, denn wie gesagt, es ist Luxus, den sich nicht viele leisten können. Ich möchte weiter arbeiten gehn, das kann ich dann nicht mehr!
Wir möchten weiterhin in Urlaub, das kann ich dann nicht mehr!
Ich möchte unser Haus behalten, ob das dann noch geht? Ich weiß es nicht.

Bea+Max

Beitrag von kampfameise 13.09.06 - 10:38 Uhr

Hallo,

hast Du jetzt mich damit gemeint oder die AUsgangsposterin ??

ameise + rudel :)

Beitrag von bea20 13.09.06 - 13:53 Uhr

Hallo,

NEIN, natürlich die Ausgangsposterin.

LG Bea

Beitrag von joco456 13.09.06 - 23:35 Uhr

das es immer leute geben muss die einen blöd anmachen müssen nur weil sies nicht auf die reihe kriegen,sorry.aber vielleicht mal daran gedacht das ich niemand ausser zwei 70jährige fürs kind habe und das ich vielleicht eine familie haben möchte weil ich selbst keine hatte???!!!und das meine firma 45km von zu hause weg ist u ich da mal eben 12 stunden von zu hause weg bin??? solang passt sicher keiner auf ein baby auf.und warum mutter werden wenn man nie da ist? naja,egal.auf solche antworten sch... ich. les es einfach nicht oder schreib nicht.ganz einfach. viel spass beim weiter menschen anmeckern die eine frage haben. ich frage wenigstens vorher nach bevor ich schwanger werde und dann dumm aus der wäsche schaue...

Beitrag von bea20 15.09.06 - 11:25 Uhr

Wieso hast du denn so schnell deine VK geändert??

Beitrag von sarlessa 13.09.06 - 01:50 Uhr

Hallo,

was nach dem Elterngeld kommt?

Entweder geht man wieder arbeiten (es gibt ja auch Teilzeitjobs).

Oder hat es mit dem Mann abgesprochen, daß Frau zuhause bleibt, die Familie weniger Geld hat, dafür Frau aber mehr Zeit mit dem Kind verbringt.

Anonsten gibt es ja weiter das Kindergeld.

Hella