IQ-Test Kinder -wer kennt sich aus?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 08:59 Uhr

Hallo!

Ich habe vor, meine Tochter IQ testen zu lassen. Vielleicht soll sie nächstes Jahr nun doch schon in die Schule (wird im Mai 5 Jahre) kommen.

Wer kennt sich damit aus und weiß, was das kostet und was da gemacht wird und so?

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit vorzeitiger Einschulung?

Bitte schreibt zurück!


Tschüß panther1977 (Katrin)

Beitrag von milumil 12.09.06 - 09:16 Uhr

Hallo panther1977,
vielleicht kannst du dich im Internet ein bisschen schlau machen. Falls du es noch nicht gemacht hast. Ich würde mal googlen ;-).

LG Milumil mit Kitana ( 4 J. ) + #baby Keanu ( 10 Monate ) #blume

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 09:24 Uhr

Hallo milumil!

Das habe ich ja gemacht, bin aber nicht wirklich schlau geworden!

Meine KiÄ sagte halt, daß Tami ca. 20 IQ-Punkte mehr bräuchte um mitzuhalten in der Schule, wenn ich schon mit 5 1/4 reintu. Jetzt ist sie wieder so wißbegierig und will alles machen und kann es halt auch schon viel. Wenn Du das genauer wissen willst, schreibe ich Dir das gern! Deshlab riet meine Stiefmutter (die ist so alt wie ich und hat 4 Kinder!) dazu. Sie kennt dieses Problem von ihren Kids!

Katrin

Beitrag von urbani 12.09.06 - 09:24 Uhr

Wir haben unseren Sohn, als es um die vorzeitige Einschulung und danach um das Überspringen einer Klasse auch testen lassen. Diesen Test hat der Schulpsychologische Dienst durchgeführt. Ich war damit zufrieden, allerdings wurde mir kein Gutachten ausgestellt, sondern nur mündlich mitgeteilt, wie hoch der IQ meines Sohnes ist, welche Schwächen oder Stärken er hat. Nach meiner Zustimmung wurden diese Werte jedoch auch mündlich an die Schule weitergegeben. Dafür hat mich das Ganze jedoch nichts gekostet und ich habe auch das erreicht, was ich erreichen wollte.

Mein Sohn ist dann als Kannkind eingeschult worden und hat die 2. Klasse übersprungen. Heute besucht er die 8. Klasse eines Gymnasiums und hat sehr gute Leistungen, aber auch einige Schwierigeiten, da die anderen Kinder doch schon 2 - 3 Jahre älter sind wie er. Aber ich würde heute wieder so handeln, denn er war heillos unterfordert und ist es heute wieder. Nur immer weiter überspringen kann auch nicht die Lösung sein. Ich kann dir also keinen richtigen Tip geben. Es ist auch bei jedem Kind anders. Ich habe zwei weitere Söhne. Der eine ist im Februar geboren und wurde regulär mit 6 1/2 Jahren eingeschult. Für ihn war es richtig, auch wenn er sehr intelligent ist. Er hat Freunde und kommt in der Schule super mit, ist jetzt in der 5. Klasse eines Gymnasiums.

Mein Kleiner ist Januar 03 geboren, also ein knappes halbes Jahr jünger wie dein Kind und für mich stellt sich die Frage einer Einschulung noch lange nicht. Wieso möchtest du dein Kind denn schon einschulen? Es ist immerhin gerade erst 4 geworden!

urbani

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 09:32 Uhr

Hallo urbani!

Danke für Deine Geschichte. Sie stärkt mich sehr!

Warum ich meine Tochter einschulen lassen will? Sie rechnet plus und minus im Zahlenraum 5 und zählt (je nach Uhrzeit mal gut und mal schlecht) bis 40, erkennt 18-19 Großbuchstaben und einige Kleinbuchstaben, macht Computerspiele und Mini-Lük für Schulstart ab 6 und erste Klasse (Mini-Lük), will ständig rechnen, Schule spielen, spielt Gesellschaftsspiele für "Große". Manchmal komplett, manchmal nicht lang wegen der Geduld (z.B. Phase 10), Malefiz liebt sie udn sogar Rummikub versteht sie! Wenn ich sie frage, was wollen wir spielen, will sie meistens Erwachsenenspiele wie Risiko spielen! das will sie imme rvon sich aus. Sie fängt jetzt auch das buchstabieren an!

Bei Mini-lÜk und den Cpomputerspielen frage ich sie immer, welches sie spielen will. Sie hat die Auswahl zwischen Vorschule, Kindergarten und ca. 1.Klasse! Und sie wählt nie Kindergartenaufgaben, imme rnure das "schwere"!

Deshalb!

Katrin

Beitrag von milumil 12.09.06 - 09:39 Uhr

Hallo Katrin,
dann könnte ich meine Maus ja auch schon einschulen #schock. Sie kann nämlich auch schon das komplette ABC aufsagen, schreiben und auf ihrem Computer die fehlenden Buchstaben eingeben. Sie bringt sich sogar langsam das Lesen selbst bei #schock.
Kitana liebt auch das Malefiz Spiel und freut sich immer ganz besonders, Mama mit den weißen Steinchen einzukesseln #hicks. Sie möchte auch immer nur Erwachsenen Spiele spielen, spielt natürlich auch noch ihre Kinderspiele. Aber lieber die von uns #augen.

Allerdings würde ich sie noch nicht einschulen. Ich weiß nicht, da werden sie direkt schon so wie Große behandelt und sie sollen doch noch ein wenig Kind bleiben #gruebel.

Alles Liebe und viel Glück mit deiner Tochter mit dem Test !!!

LG Milumil mit Kitana ( 4 J. ) + #baby Keanu ( 10 Monate ) #blume

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 09:44 Uhr

Hallo milumil!

Das ist ja das, was mich überlegen läßt. Aber andererseits, schule ich sie lieber eher ein und es geht ihr gut, weil sie das scheinbar braucht, als daß sie sich dann selbst soviel beigebracht hat, daß sie in der ersten Klasse total unterforsdert ist. Dann würde springen vielleicht helfen und dann ist sie wieder "anders" als der rest in der Klasse. O man, es ist schwer!

Mit dem Kiga habe ich vereinbart, daß sie mal bis Weihnahcten die Vorschule mitmacht und dasnn wissen wir auch ein bißchen mehr.


Tschüß Katrin

Beitrag von milumil 12.09.06 - 09:51 Uhr

Hallo Katrin,
das ist auch mein Problem. Kitana wird es jetzt im Kiga auch schon langweilig. Das war immer meine Angst, daß sie sich weiß Gott was selbst beibringt und es ihr dann im Kiga langweilig wird, da sie nicht genug gefordert wird.
Da hast du völlig Recht. Diese Entscheidung ist wirklich sehr schwer #schmoll.

Tschüssi Milumil

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 09:57 Uhr

Hallo milumil!

Vielleicht solltest Du Dich da auch nochmal in die Richtung informieren. Ich habe zwar eine Adresse und Telefonnummer aus dem Internet bekommen, aber noch niemanden erreicht.
Ob die nach ferienschluß da sind?

Katrin

Beitrag von milumil 12.09.06 - 10:00 Uhr

Hallo Katrin,
kannst mir ja mal die Adresse und Telefonnummer über meine VK schicken. Wäre lieb von dir !!!
#danke

LG Milumil

Beitrag von graupapagei4 12.09.06 - 10:23 Uhr

Unser Sohn ist als Kann-Kind eingeschult, wurde dann Ende November 6 und ist zusätzlich gesprungen. Jetzt ist er mit noch 6 Jahren in der 3.Klasse.

Mark ist und bleibt ungetestet, da ich in einem Test keinen Sinn sehe. Wir haben ihn nicht gebraucht. Die Einschulung war unproblematisch und das Überspringen wurde von der Schule vorgeschlagen.

Ich persönlich finde nicht, dass man die Einschulung von einem Test abhängig machen sollte. Es kommt auf das Kind in seiner Gesamtentwicklung an und nicht auf den IQ. Ob das Kind so jung in der Klasse klar kommt und mit der Schulsituation zurecht kommt, kann kein Tester beantworten.

Gerade am Anfang sind alle anderen Sachen erstmal wichtiger als die kognitive Seite, damuss sich das Kind in einer neuen Umgebung zurechtfinden, seinen Platz in der Klassengemeinschaft finden, selbstständig genug sein. Rechne damit, dass in der Schule niemand auf ein so junges Kind Rücksicht nehmen wird - ganz im Gegenteil, die Lehrerin wird an Dein Kind wahrscheinlich noch höhere Anforderungen stellen, weil es ja noch nicht zur Schule gemusst hätte. Jedes kleine Problem wird man auf die Unreife Deines Kindes schieben.

Wenn Dein Kind das aushalten kann, dann kann eine frühzeitige Einschulung der richtige Weg sein, wenn sie da vielleicht doch noch nicht so selbstbewusst ist, dann ist es besser zu warten, selbst dann ist sie noch recht jung. Das kognitive Vermögen spielt da am Anfang erstmal nicht die dominierende Rolle, das nützt nichts, wenn das Kind den Alltag nicht bewältigt bekommt!

Zum Test - in diesem Alter sind nur Entwicklungstests möglich, die lediglich eine Tendenz angeben. Diese Ergebnisse gelten als nicht stabil und werden , wenn man sie vielleicht mal 4-5 Jahre später braucht nicht anerkannt! Also ich würde jetzt kein Geld für einen Test verschwenden. Wenn es um die reine Einschulung geht, wird bei einem so jungen Kind meist der schulpsychologische Dienst beteiligt, damit erübrigt sich ein Test.

Beitrag von panther1977 12.09.06 - 10:31 Uhr

Hallo graupapagei4!

Vielen Dank für den Tip!

Selbstbewußt ist Tamara meistens schon. Sie läßt sich von älteren Kindern viel sagen, weil es ihre Freundinnen sind, aber zu Hause weiß sie genau, was sie will. Und sie würde gern nächstes Jahr in die Schule!

Mir wurde auch schon gesagt, daß springen nicht so leicht ghet. Da werde ich mal in der Schule nachfragen.

Also vielen Dank!

Beitrag von funny97 12.09.06 - 15:56 Uhr

huhu @ll
das was hier teilweise geschrieben wird spricht mir aus der Seele.
Meine Tochter ist gerade 3,5 Jahre geworden und ich weiß manchmal auch nicht weiter.
Sie schreibt Buchstaben von a-z Zahlen von 1-20 ,fangt gerade an sich auch das lesen beizubringen , rechnet leichte plus- und minusaufgaben zusammen will am liebsten jetzt schon in die Schule und langweilt sich bei der Tagesmutter,spielt lieber alleine oder mit den großen ,besonderes Interesse hat sie an den Kids wo sie weiß die sind in der Schule.
Lieder lernt sie auch ruck zuck auswendig, waren deswegen schon mit ihr im Musikgarten, was ihr super Spaß gemacht hat,leider klappt das von unseren Arbeitszeiten her nicht mehr.

Spielt mit uns Gemeinschaftsspiele für Ältere (Erwachsenenspiele) haben wir noch nicht gemacht.Einen Lerncomputer hat sie auch.
Dann gibt es aber auch wieder phasen wo sie sich *altersgerecht* verhält.

Ich denke auch schon darüber nach sie mit 5 einschulen zu lassen wenn das so weiter geht.
Vom Kopf her hätte ich da keine Bedenken,aber vom Körper her da sie ziemlich klein und zierlich ist.

Die Tagesmutter spricht von Hochbegabung, ich möchte sie aber eigendlich nicht in die schiene stecken.

Ich habe mich im i-net auch schon sehr viel damit beschäftigt aber ich habe das Gefühl entweder gibt es nur Hilfe für schulkinder oder aber es kostet alles einen haufen Geld.

Wir versuchen ihr einfach das zu geben was sie fordert was leider nicht immer einfach ist aber wir versuchen das beste daraus zu machen.

Wenn sich jemand mit uns ausstauschen möchte *worüber ich sehr dankbar wäre* kann das gerne über meine VK tun.

LG Jessy

Beitrag von graupapagei4 12.09.06 - 17:29 Uhr

Hallo Jessy,

die Körpergröße ist sicherlich nicht so bedeutend. Mein Großer war auch eher klein bei der Einschulung und unsere Tochter ist sogar sehr klein und kommt trotzdem nächstes Jahr mit noch 5 Jahren zur Schule.

Beitrag von say_my_name 12.09.06 - 21:02 Uhr

Hallo Katrin,


ich denke auch,dass es auf weit mehr in der Entwicklung ankommt, als auf die Intelligenz.
Ein Kind , das in die Schule kommt sollte sowohl in emotionaler als auch sozialer Hinsicht gefestigt sein.

Manchmal ist es gerade mit dem Hintergrund eher sinnvoll, ein Kind ein Jahr länger im Kindergarten zu lassen, wo es auch Erfahrungen als Älteste(r) der Gruppe machen kann.

Auch wäre es nicht bedenklich, wenn sich ein Kind im Kindergarten 'langweilt'-auch das gehört zu einer gesunden Entwicklung.

Sprich imZweifelsfall doch mal mit den Erzieherinnen-meist können diese die Situation doch ganz gut einschätzen.


Gruß

Kristiane