Frage zu Nebenkostenabrechnung (alte wohnung)

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von followme 12.09.06 - 10:11 Uhr

Hallo,

ich habe mal eine Frage.
Wir sind am 1. November vorigen Jahres aus der alten wohnung ausgezogen.
Haben aber bis heute nichts von der ehemaligen verieterin gehört, zwecks nebenkostenabrechnung.
Schliesslich hängt ja unsere Mietkaution davon ab #augen

Meine Frage, ich meine mal gelesen zu haben, das der anspruch, seitens der vermieterin, nach einem Jahr erlischt! Ist dem so?
Wie gehe ich (ohne rechtschutzversicherung #:-( ) nun dagegen vor? Wie lang darf sie sich noch zeit lassen?


Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten! #blume

LG Dana

Beitrag von bezzi 12.09.06 - 10:41 Uhr

Hi Dana,

für die Abrechnung hat die Vermieterin bis Ende Dez. 2006 Zeit.
Danach kann hat sie keinen Anspruch mehr auf eine Nachzahlung.
Solange kann sie einen angemessenen Teil der Kaution (nicht die gesamte !) zurückhalten.
Wenn sie auf Dein Bitten nicht reagiert, fordere schriftlich die Kaution zurück abzüglich eines angemessenen Teils für die Nebenkosten. Mit Fristsetzung.
Verstreicht die Frist kannst Du es mit einem gerichtlichen Mahnverfahren versuchen. Formulare dafür gibt es im Schreibwahrengeschäft.

Gruß

bezzi

Beitrag von followme 12.09.06 - 10:44 Uhr

Danke für deine Antwort.

Bis jetzt hält sie aber die gesamte Kaution ein. Und auf Briefe reagiert sie überhaupt nicht!
Ich werde es noch einmal mit einer Fristsetzung versuchen, und darauf bestehen, einen Teil meine Kaution (die ich ja schließlich auch vor dem einzug aufbringen musste) zurückzufordern.
Wie auch immer das gehen soll, da die Kaution auf einem Sparbuch hinterlegt ist, und dieses nur mit beiderseitigem einverständnis gekündigt werden kann #schmoll

LG