Tragen Eure arbeitenden Kinder zum Haushaltsetat bei?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von onti 12.09.06 - 10:59 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat diesen Monat seinen Zivildienst angefangen, fuer den er nun 470 € monatlich erhaelt.
Da seine Mutter waehrend dieser Zeit weder Kindergeld noch den Unterhalt, den ich bisher fuer meinen Sohn bezahlt habe, erhaelt, verlangt sie von meinem Sohn 430 € fuer die Unterkunft und Verpflegung.
Haltet Ihr diesen Betrag fuer angemessen oder doch ein wenig zu hoch gegriffen ?

Ich danke schon jetzt fuer Eure wertneutralen Antworten.

onti

Beitrag von martina129 12.09.06 - 11:06 Uhr

Hallo Onti,

find ich reichlich heftig, weiß ja nicht wie hoch der Betrag für Kindergeld und Unterhalt vorher komplett war, aber dem Jungen nur 40,-- Euro zu lassen !?!?!?

Ich habe zwei Töchter die eigenes Geld verdienen, Unterhalt vom Kindsvater bekomm ich seit 5 Jahren nicht, da mein Ex nicht zahlt. Die Ältere ist mittlerweile mit der Ausbildung fertig und verdient 1200 Euro, hiervon zahlt sie monatlich 200 Euro an mich. Die Jüngere ist noch in der Ausbildung bekommt knapp 300 Euro, die behält sie komplett für sich und ich geb mich mit den 154,-- Euro Kindergeld zufrieden :-).

Gruß Tina

Beitrag von haiehexe 12.09.06 - 11:07 Uhr

Hallo onti,

Also ich finde den Betrag schon übertrieben, dann bleiben deinem Sohn ja nur noch 40,- € für sich selber übrig.

Ich musste damals in der Ausbildung meinen Eltern jeden Monat 100,- € geben, so quasi als Obulus.

Liebe Grüße
Hexe

Beitrag von katzeleonie 12.09.06 - 11:13 Uhr

Hallo,

finde ich pers. zu hoch. Da bleibt ja nix mehr.
Ich mußte damals 150 Mark von 650 abgeben einfach damit ich lerne mit Geld umzugehen, fand ich auch ok.

lg
leonie

Beitrag von schnuffinchen 12.09.06 - 11:20 Uhr

Etwas raffgierig, die Gute?

Wenn sie das ernst meint, soll er lieber in eine WG ziehen, da bleibt ihm mehr übrig.

Beitrag von lumi1980 12.09.06 - 11:33 Uhr

Hallo,

warum sollte sie kein Kindergeld mehr bekommen? Ich dachte, wenn man nicht über 7600Euro jährlich verdient, bekommt man weiter Kindergeld. Lass mich da gerne eines besseren belehren.

Beitrag von onti 12.09.06 - 11:42 Uhr

Waehrend des Wehrdienstes bzw. Zivildienstes wird kein Kindergeld gezahlt.

Beitrag von kja1985 12.09.06 - 11:59 Uhr

mein bruder hat damals von seinem lehrlingsgeld 100 DM an meine eltern abgeben müssen (die haben sie ihm aber heimlich gespart, "fies" wie sie sind).

ich finde 430 euro viel zu hoch gegriffen, 200 wäre die maximale obergrenze, wenn man zusammenrechnet, was eine person zusätzlich kostet.

Beitrag von alpenbaby711 12.09.06 - 12:24 Uhr

Hi du!

Also ich musste damals in der Ausbildung zwar auch abgeben, aber soviel net. Sondern einfach einen Teil. Das was die "Alte" macht finde ich allerdings wie jemand anders auch etwas raffgierig. Dann soll er sich lieber irgendwo ein Zimmer suchen wie ich damals mit 18, da bleibt ihm mehr übrig.

Ela

Beitrag von donravello 13.09.06 - 10:04 Uhr

aber nicht bei 470.- €uronen.
es sei denn, er gibt sich mit einem bretterschlag zufrieden.;-)

grüßle
wolf

Beitrag von brianna123 12.09.06 - 12:45 Uhr

Ich finde es viel zu hoch! Da bleibt dem Jungen ja gar nichts mehr übrig!

Ich habe in meinem ersten Lehrjahr ca. 800 DM verdient. Da ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich 100 DM zum Haushalt abgegeben. Das haben mir meine Eltern aber heimlich gespart und mir dann gegeben als ich ausgezogen bin. FAnd ich klasse!

Sabrina

Beitrag von sandra7.12.75 12.09.06 - 13:11 Uhr

Hallo

So haben meine Eltern es auch gemacht.Allerdings war ich schon ausgelernt und mußte dann 400 DM abgeben.Als ich dann den Führerschein hatte konnte ich mir ne Minikarre jaufen und 1 Jahr war schon die Versicherung bezahlt #huepf.

lg

Beitrag von curlysue1 12.09.06 - 12:45 Uhr

Hallo Onti,

warum etwas abgeben versteh dass nicht? Ich bin mit 21 ausgezogen (allerdings gleich ins Eigenheim/EFH) aber ich mußte nie etwas abgeben, mein Mann damal 23 mußte das auch nicht genau wie sein Bruder der mit 29 ausgezogen ist.

Im Gegenteil wir haben noch Taschengeld bekommen und Zigaretten wurden immer mal wieder bereit gestellt;-).

LG
Curly#kratz die gerade gar nichts mehr versteht warum sich Eltern von Ihren Kindern was zahlen lassen#schock

Beitrag von aggie69 12.09.06 - 12:55 Uhr

Da muß ich Dir voll Recht geben! Meine Eltern haben auch nie verlangt, daß ich von meinem Geld was zu Hause abgeben soll. Im Gegenteil, sie haben zu meinem knappen Lehrlingsgeld (90-120 Mark im Monat!) noch was dazu gegeben! - Mußte mich im Internat selbst versorgen und der Tank war auch jede Woche leer.

Gut, ich habe auch nicht lange zu Hause gewohnt aber ich kann mir nicht vorstellen, daß meine Eltern von mir Geld genommen hätten wenn ich länger dort gewohnt bzw. mehr verdient hätte!

Beitrag von donravello 13.09.06 - 10:02 Uhr

du hattest wohl reiche eltern;-)

grüßle
wolf

Beitrag von curlysue1 13.09.06 - 11:40 Uhr

Reich ist übertrieben, mittelstand würde ich sagen#freu

Aber uns ging es als Kinder sehr gut muß ich echt sagen, lieber haben meine Eltern verzichtet und es uns bzw. meinem Mann gegeben.

LG
Curly

Beitrag von donravello 13.09.06 - 10:12 Uhr

moin
curly,

es gibt auch eltern die nicht so betucht sind. die in einer schwächeren wirtschaftlichen lage stecken, da ist es normal, daß filius oder tochter sobald sie geld verdienen, zu LG etwas beitragen.

nur bei den besserbetuchten, muss das nicht der fall sein.;-)
eine bekannte von mir war bis zu ihrer lehre von beruf tochter.;-)
sie konnte nicht verstehen, daß menschen miete bezahlen müssen, wohnte im im bungalow ihrer eltern.;-)

heute arbeitet sie wie jeder otto normalverbraucher in ihrem erlernten beruf, muss mit dem geld auskommen was sie verdient, da ihr vater den alteingessenen familienbetrieb in den sand gesetzt hat.( fehlinvestionen in der ehemaligen DDR)#augen

das kommt davon, wenn man zu gierig ist.:-P

grüßle
wolf

Beitrag von tmc21986 13.09.06 - 12:49 Uhr

warum was abgeben? Ist doch nicht ne ernstgemeinte Frage oder?

Wir haben eine Tochter, sie ist zwar noch lange nicht in der Lehre (ist gerade mal 6 geworden #freu), uns geht es glücklicherweise finanziell sehr gut ABER sie wird ganz ganz sicher was zuhause abgeben müssen. Sobald sie verdient und noch zuhause wohnt wird sie dem Lohn entsprechend etwas abgeben. Ob wir das Geld dann für sie sparen oder ob wir's für uns benutzen sehen wir dann. Und zwar sehen wir das als Erziehungsmassnahme ....

Mein Mann und ich sind auch so aufgewachsen, Geld ist keine Selbstverständlichkeit, Geld muss man sich erarbeiten.

Seit Geburt an sparen wir auch für unsere Tochter (wie sicherlich fast alle, dies können ...). Das Konto lautet zwar auf Ihren Namen, aber wir können bis sie 20 ist entscheiden ob Ihr das Geld mal gehört oder nicht. Und das sehen wir ganz klar erst später.

Was ich damit sagen möchte, ich finde es absolut in Ordnung, wenn die Kinder zuhause Geld abgeben müssen, die Frage ist sicherlich wieviel. Aber auch hier, im späteren Leben gibt mir auch niemand mehr Gehalt, wenn ich Ende Monat nur noch 40 Euro übrig habe. Versteht Ihr was ich meine?

In diesem Sinne .....

by the way noch etwas .... wir haben vor kurzem ein Häusschen gekauft mit Geld was wir ganz ganz alleine erarbeitet haben ... mit allen Abgaben die wir seit wir 18 sind machen mussten. Und das schöne ist, ich bin sehr sehr stolz, dass wir das geschafft haben! Und das möchten wir unserer Tochter vermitteln, aber dafür muss man lernen mit dem Geld umzugehen, zu sparen aber auch grosszügig zu sein und zwar gegenüber ärmeren Leuten. Bis jetzt sind wir so gut gefahren. Dank sei meinen Erltern und meinen Schwiegereltern.

Liebe Grüsse

Beitrag von curlysue1 13.09.06 - 13:04 Uhr

Wir haben unser Haus mit unseren Händen selbst gebaut als ich 19 war(hat zwar etwas gedauert, aber naja) von dem was ich und mein Mann gespart haben, natürlich haben wir Schulden aber mit Geld umzugehen habe ich glaub ich schon gelernt.

LG
Curly

Beitrag von menno89 13.09.06 - 20:34 Uhr

tja und es gibt Menschen, die wollen für sowas keine Schulden machen und die wollen auch ihrer Nachkommenschaft nicht alles in den Rachen werfen.

Ein Freund von mir musste trotz wirklich reichem Elternhaus zu Hause Geld abgeben und das Haus aus dem Familienbesitz den Eltern bezahlen, Bedingung der Eltern war: KEINE SCHULDEN!

Beitrag von curlysue1 13.09.06 - 20:45 Uhr

Nenn mir einen Häuslebauer der es ganz ohne jemals einen Kredit aufzunehmen geschafft hat#augen

Das Haus aus dem Familienbesitz bei seinen Eltern abzubezahlen ist doch ähnlich wie sich woanders Geld zu leihen blos eben BILLIGER, verstehe da den Sinn Deines Postings irgendwie nicht.#gruebel

In den Rachen geworfen haben wir nichts bekommen eher doch Dein Freund der sich das Geld von seinen Eltern geliehen hat, wenn er sooooooviel Geld gehabt hätte dann müsst er ja nichts an seine Eltern bezahlen!

Beitrag von menno89 13.09.06 - 21:31 Uhr

er durfte keinen Kredit aufnehmen!!! Weder bei der Bank noch bei den Eltern oder Großeltern!

Beitrag von curlysue1 13.09.06 - 21:38 Uhr

Ja schon aber was bezahlt er dann ab????????

Beitrag von menno89 13.09.06 - 21:45 Uhr

Vielleicht solltest du lesen lernen!

Beitrag von curlysue1 14.09.06 - 08:19 Uhr

Kann lesen aber vielleicht liegt es daran dass ich blond bin und deswegen bei Deinem Wirrwarr nicht durchblicke...........