*Strom* monatl. Abschlag

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kimba24 12.09.06 - 13:40 Uhr

Hallo,


meine Frage: ist man dazu verpflichtet den monatlichen Abschlag einzuhalten?Hatte letztes Jahr etwas mehr verbraucht promt wurde der monatliche Abschlag erhöht.
Zahlte weiterhin den Preis den ich sonst auch zahlte. Natürlich sagte ich bei dem Stromanbieter bescheid und der Sachbearbeiter vermerkte das in meiner Akte.Heute kam ein Schreiben,mit der Drohung mir den Strom abzustellen und eine Nachzahlung.Kann ich jetzt irgendwas dagegen tun?





Kimba24

Beitrag von malawia 12.09.06 - 14:35 Uhr

Normalerweise legen die ja den erhöhten Abschlag fest, damit du nicht bzw. nicht so viel nachzahlen musst und dies machen sie ja anhand deines letzten Verbrauches usw. Man kann diesen Abschlag aber von sich aus senken oder erhöhen. Dazu ruft man den Stromanbieter an und sagt ihm, dass man z. B. den Abschlag um 5 € monatlich senken möchte. Dann wird dies vermerkt und du bekommst einen neuen Abschlagsplan zugeschickt, auf dem dann die neuen Abschläge vermerkt sind.

Bist du dir sicher, dass es auch wirklich vermerkt wurde. Das Problem ist nämlich das du das nicht einfach so machen kannst, sondern vorher mit denen sprechen musst, wenn du weniger zahlen willst und wieviel weniger. Wenn du jetzt sagst du hast da angerufen und die haben dir nichts schriftlich gegeben, dass der Abschlagsplan geändert wurde auf deinen Wunsch, dann hast du das Problem das du beweisen musst, dass du wirklich mit jemandem dort gesprochen hast und worüber.

Hast du denn was schriftliches bekommen, nach deinem Telefonat?

Beitrag von mamastern77 12.09.06 - 15:10 Uhr

Hi Kimba,

Einfach so weniger zahlen ist ganz schön dreist. Was denkst du wohl, warum dir dir einen Bescheid schicken#kratz

Die setzen ja den Abschlag nicht einfach so höher, sondern weil eben dein Verbrauch so hoch war. Wenn du nun aber weiterhin den niedrigeren Abschlag zahlst, geben die dir ein Jahr lang Kredit sozusagen.

Das würdest du auch nicht machen, oder?

Nicole

Beitrag von smily2 12.09.06 - 16:53 Uhr

Wie Nicole schon schreibt, du zahlst mit deinem Abschlag den Strom, den du gerade verbrauchst. Kürzen kannst du deinen Abschlag nur, wenn du nachweisen kannst, dass du effektiv weniger verbrauchst, z. B. wenn jemand ausgezogen ist.
Selbst wenn du denkst, minimal weniger verbrauchen als letztes Jahr, da der Strom teurer wird, kommst du am Ende auf Null raus.

Beitrag von laetitiajosephine 12.09.06 - 21:02 Uhr

ich schließe mich an, der Sinn ist nicht grad gegeben. Lieber jetz mehr zahlen und dann was zurückbekommen, als nachher mit einer saftigen Abrechnung leben müssen...

Bei mir wars ein Anruf und es wurde um 15 Euro gesenkt. Einfach so. Allerdings hab ichs mir gut durchdacht, Abrechnung war von nur zwei Monaten und da habe ich definitiv mehr Stromverbrauch gehabt als durchschnittlich...

Beitrag von ratzundruebe 13.09.06 - 11:04 Uhr

Ist doch völlig normal wenn sie den Abschlag höher setzen wenn du letztes Jahr mehr verbraucht hast. Ist aber doch eigentlich zu deinen Gunsten, damit du nicht ende des Jahres die dicke Nachzahlung auf einmal bekommst.

Ob sie dir so einfach den Strom abstellen können weiss ich nicht, aber bezahlen musst du bestimmt, da du ja auch scheinbar mehr verbrauchst.

Kerstin