Vergesst nicht das es kleine Kinder sind und keine Erwachsenen!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tauchmaus01 12.09.06 - 14:29 Uhr

Denn manchmal frage ich mich was Eltern eigentlich wollen.
Wenn ein Kind nicht gleich das macht was Mama sagt, wird gedroht mit Süßigkeitsverbot, oder anderem.
Reagiert es anders als erwartet, dann gibt es gleich Stress.

Mensch Meier!
Kinder sind nicht zur Dressur da!

ICh hab zwei! Eine 3 1/2 und recht lebhaft, öfter frech, selbstbewußt!
Die andere grad 14 Monate, lieb, ruhiger, veschmust.

Ich kenne das Gefühl der Ohnmacht wenn die Große mal wieder rotzfrech ist und stunden braucht um sich morgens anzuziehen, immer wieder mal weggeht und die Schuhe wieder falschrum anhat.

Aber bitte........lieber ein Kind das auch mal seine Meinung äussert ohne Angst haben zu müssen das es eine gewatscht bekommt als eines welches gleich kuscht wenn Mama lauter wird.

Ich habe nun schon bei zwei Freundinnen erlebt, das sie ihren Kindern was auf die Finger gegeben haben, wenn sie sauer waren.
Es hat nicht geholfen, ausser noch mehr Geschrei oder aber ein ängstliches kleines Gesichtlein.

WIr lernen nur dann aus unseren Fehlern.
wenn wir keine Angst haben welche zu machen.

Das mußte ich jetzt mal loswerden

Mona

Beitrag von kaete79 12.09.06 - 14:45 Uhr

Hallo!
Ich finde du hast vollkommen recht. Klingt vielleicht komisch, aber ich habe mich innerlich sehr gefreut, dass unser Sohn endlich angefangen hat quatsch zu machen. Bis vor kurzem hat er nämlich fast nichts gemacht, was man nicht darf...endlich hatten wir eines morgens ein Bild an der Küchenwand :-)

Liebe Grüße
Kaete

Beitrag von jakobsnobbie 12.09.06 - 14:50 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro

Nobbie

Beitrag von tomkat 12.09.06 - 22:18 Uhr

Eine Super-Mutter! Wie wunderbar!

Beitrag von tauchmaus01 13.09.06 - 09:35 Uhr

Nett, wie ironisch!
Ich komm auch an meine Grenzen, frage mich manchmal wo die nächste Kinderklappe ist und denke: "Gleich watsch ich ihr eine!". Würde es aber nie tun.
Wir trennen uns dann einige Minuten räumlich und motzen uns auch mal an.
Denoch sind meine Kinder nicht mein Eigentum und ich bin dafür da für sie zu Sorgen und zu Erziehen (Gewaltfrei!!)

Und es geht mit viel Liebe und Verständnis füreinander besser.

Aber ich nehme das mal als Kompliment, Danke :-p
Meine Kinder haben keine Angst vor mir!

Mona

Beitrag von ximaer 13.09.06 - 11:50 Uhr

Was stört Dich an dem Beitrag?

Beitrag von mizzy 12.09.06 - 22:46 Uhr

Wie schön, dass du so geduldig sein kannst. Ich bin ja auch für gewaltfreie Erziehung. Ich weiß aber auch, dass meine Geduld mit Sicherheit nicht grenzenlos ist und dass ich an einem Tag mal mehr schimpfen werde als an einem anderen Tag. Und mal ehrlich: Wir sind alle nur Menschen mit täglich anderen Empfindungen, Erlebnissen und Stimmungsschwankungen. Können wir tatsächlich garantieren, dass uns in einem Moment des übermäßigen Geduldfadenreißens nicht doch aus Versehen die Hand ausrutscht? Ich hoffe nicht, dass mir das jemals passieren wird. Allerdings bin ich mit meinem Vor-Urteil anderen gegenüber ein bisschen vorsichtig. Aber ich find's super, wenn du das alles einfach so an dir abprallen lassen kannst. Den Kindern zum Wohle... :-)

Gruß, Antje

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 09:30 Uhr

hallo antje,

sicher hat nicht jeder gleich viel geduld,
auch hat einer mehr temperament als der andere usw.


aber wenn man selber merkt, daß man innerlich hochgeht,
es nicht mehr schafft, sich im griff zu haben,
dann kann man doch auch sagen:" ich gehe mal kurz raus bis ich mich wieder beruhigt habe."
und dann eben SELBER GEHEN.

wäre doch viel besser als wirklich auszurasten.


lg
ayshe

Beitrag von mizzy 13.09.06 - 14:03 Uhr

Hallo Ayshe,

na klar, du hast ja recht. Das wäre der Idealzustand. Allerdings hab ich da selbst ein wenig Angst, dass ich in ganz krassen Situationen eben nicht den klaren Kopf bewahren kann. Ich hab eine, sagen wir mal, prägende Kindheit und Jugend hinter mir. Und man sagt ja, dass sich Verhaltensweisen von den Eltern auf die Kinder übertragen. Ach egal, bisher hatte ich mich gut im Griff und ich bin auch weiterhin zuversichtlich, dass die Liebe zu meiner Tochter mich niemals böse lassen werden wird. Allerdings habe ich schon manches Mal gemerkt, wie schmal der Grat in Konfliktsituationen werden kann. Vieles muss man halt einfach immernoch Lernen. Trotzdem danke.

lg antje

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 14:06 Uhr

unsere kinder zeigen uuns eben UNSERE grenzen.

also ich bin auch schon mal kurz rausgegangen,
sonst wäre ich explodiert.

Beitrag von mizzy 14.09.06 - 19:30 Uhr

also ich musste schon mehrmals rausgehen. allerdings kommt mir meine trine meist hinterher. ich finde es manchmal schon recht problematisch, weil meine süße halt mit mir alleine ist und, na ja, ich allein mich schon manchmal recht überlastet fühle in solchen situationen. allerdings merke ich zum glück rechtzeitig mich selbst in meinen gedankenstürmen zu bremsen und kann für uns beide eine auszeit nehmen. - so wie ich das gerade erzähle, hört sich das ja schön einfach an. aber angst hab ich trotzdem, dass ich mal was tue, was ich bereuen werde...

Beitrag von muriel347 13.09.06 - 14:42 Uhr

wenn es meiner mutter mit uns zu viel wurde hat sie auch immer gedroht, sie geht dann weg. sie ist dann auch oft "weg" gegangen. hat nen kleinen spaziergang gemacht. meistens zum nächsten zigarettenautomaten. ich kann dir aber sagen, dass ich es immer ganz schrecklich fand, wenn meine mutter ging. aus dem zimmer: ja, aus dem haus: NEIN! ich finde, auch mit einem kind sollte man einen konflikt immer abschließen und nicht davor weglaufen.

ich weiß, ihr meint mit "selber gehen" was anderes. aber das fiel mir gerade ein und deshalb wollte ich das euch mitteilen.

#sonne Muriel

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 14:53 Uhr

oh nein muriel.

so habe ich das auch ganz sicher nicht gemeint!


niemals als drohung, auch nicht als strafe, nichts dergleichen!


ich war einmal echt kurz davor so richtig loszuschreien.
ich war müde, von einer ganz anderen sache noch genervt und dann die situation mit meiner tochter...
und SIE sollte auch nicht meinen nervenkrieg abbekommen.

so habe ich nur zu ihr gesagt, daß ich jetzt mal kurz (ins zimmer gegenüber) wäscheabnehmen gehe und mich dann auch beruhige, waren ja alle türen offen, sie kam dann auch gleich hinterher.
also ich meine ja jetzt nicht richtig WEGgehen,
nur kurz durchatmen.


verstehe mich bloß nicht falsch.


lg
ayshe

Beitrag von muriel347 13.09.06 - 15:48 Uhr

ich weiß dass DU das nicht so gemeint hast. du bist doch meine ayshe #;-). ich hab das für die stummen mitleser geschrieben.

#herzlich Muriel

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 16:16 Uhr

na, da bin ich ja beruhigt,

aber man sollte (und ich ja auch) beim schreiben wohl trotzdem besser aufpassen, daß man sich klar ausdrückt,
ist manchmal nicht so leicht.

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 09:27 Uhr

hallo,

ich finde auch, daß irgednwie oft vergessen wird, daß es kinder sind.
tlw werden sehr hohe erwartungen gesetzt, zu hohe, die weit über dem alter liegen.

und wenn man sich wirklich mal in die welt der kleinen versetzt, versteht auch vieles, kann entsprechend reagieren,
es gibt weniger mißverständnisse.

sicher ist es schwer, denn als erwachsener sieht zwangsweise immer wieder vieles anders, muß sich eben immer wieder die kindes-sichtweise in erinnerung rufen.
und oft ist sicher dieser zeitfaktor ein großes übel.
dauernd fehlt zeit, man muß hetzten, schnell dies und jenes erledigen.
en kind sieht das eben nicht.
da hat man dann ein problem.

##
Aber bitte........lieber ein Kind das auch mal seine Meinung äussert ohne Angst haben zu müssen das es eine gewatscht bekommt als eines welches gleich kuscht wenn Mama lauter wird.
##
oh ja, ganz sicher.
mmn sollte ein kind NIEMALS angst vor den eltern haben müssen.



lg
ayshe

Beitrag von gitarre02 13.09.06 - 10:15 Uhr

Klar sind Kinder keine erwachsnen aber was werden sie in eigetlich recht wenigen Jahren sie (so mit 18) ja genau erwachsne e und ich fidne auf diesen weg sollte man sie begleiten ihnen regen bei bringen ihnen grenzen klar auf zeigen. Dabei ist es für michs elbst verständlich, dass schläge nichts dabei zu suchen haben aber mal ein Verbot gibt es schon. Ich will mein Kind nicht welt fremd erziehen aber so gewisse grundsätze gibt es bei uns wie z.B.

erst Mittagessen dann naschen

in Geschäften wird nciht getobt und wenn man was aus dem regal nimmt wird es wieder ordentlich auf geräumt (dabei helfe ich auch) und nicht einfach auf den Boden des Landens geschmissen wie es heute aber auch viel erwachsne unverschänmter weise machen. Klar sind da Verkäuferinnen die das dann wegräumena ber totzdem sollte man so viel anstant haben seine sachen wieder ordentlich weg zu räumen und nicht einfach leigen zu lassen zu Hause macht man es aj so auch nciht oder doch?

Meine Darf ihre Meinung äusser mal empört sein etc. dann suchen wir zu sammen eine lösung aber manch mal muss es dann aber einfach sein dass sie das tut was von ihr erwartet wird, dann muss sich in der früh eben möglichst schnell alleine angezogen werden.

Beitrag von muriel347 13.09.06 - 11:09 Uhr

hab ich heimlich eine doppelgängerin?

Beitrag von tauchmaus01 13.09.06 - 11:17 Uhr

Warum? #kratz:-D *freundlichfrag*

Beitrag von muriel347 13.09.06 - 14:38 Uhr

zwei kinder im selben alter und das eine macht morgens gerne spielchen wenn es ums anziehen geht. dann kann sie auf einmal ihre schuhe gar nicht mehr alleine anziehen und ganz bestimmt muss sie noch ihre puppe wickeln vor dem zähne putzen. und und und

Beitrag von tauchmaus01 14.09.06 - 15:14 Uhr

mmmhhhh.......könnte sein.
Also Jule ist am 26.12.02 geboren und Tine am 02.07.2005 wenn diese Daten noch stimmen könnte wir Doppelgänger sein. *uff*
Mona

Beitrag von muriel347 14.09.06 - 20:54 Uhr

na, da kommt er zum vorschein, der kleine feine unterschied:

Anna ist am 04.04.03 und Julia am 21.06.05 geboren.

#herzlich Muriel

Beitrag von ximaer 13.09.06 - 11:49 Uhr

JA, ein sehr schöner und wahrer Beitrag!

LG
Suse

Beitrag von tauchmaus01 13.09.06 - 13:15 Uhr

Ach ja, F´hain.....*schwärm*
Wir siedeln schon so halb rüber nach Bayern, wohne aber auch noch in F´hain. (fast am Boxi)
Liebe Grüße also
Mona

Beitrag von hitgirl 13.09.06 - 16:04 Uhr

Hallo Mona,

grundsätzlich bin ich auch deiner Meinung.

Allerdings muss ich einräumen, dass Kinder gewisse Regeln lernen und einhalten müssen.
Wir Erwachsenen sind dazu verpflichtet, ihnen den Weg zu zeigen.

Kein Mensch will Kinder dressieren oder in irgendeiner Weise unterbuttern - zumindest nicht absichtlich.
Dass es Situationen gibt, in denen der Bogen einfach überspannt wird, kann ich nur bestätigen. Oft reagieren wir als Erwachsene überempfindlich, aggressiv - einfach falsch.

Kinder sollen auch nicht machen dürfen was sie wollen. Das dürfen sie als Erwachsene auch nicht. Es gibt Regeln, Gesetze, Verbote und Gebote, an die wir uns alle halten müssen, um miteinander auszukommen.

Jedes Kind ist in seinem Charakter anders. Die Erziehung prägt ein Kind natürlich. Die Wesenszüge aber bleiben bis ins Erwachsenenalter erhalten.
Deshalb bin ich nicht der Meinung, dass die unterschiedlichen Methoden der Erziehung hier wichtig sind.

Macht ein Kind eine Fehler, kann man darüber hinweg sehen und ihn zusammen mit dem Kind korrigieren. Macht es etwas besonders gut, muss es gelobt und darin bestärkt werden, so weiterzumachen.
Ist ein Kind aber einfach nur frech, stur, agressiv, dann muss es ggf. eben auch mal bestraft werden.

Kein Erwachsener sollte allerdings die Meinung eines Kindes ignorieren. Dennoch können Kinder oft noch nicht die Konsequenzen abschätzen. Dazu sind wir als Eltern gefragt. Wir müssen es den Kindern beibringen.

Im Grund gilt es, einen Mittelweg zu finden.

Liebe Grüße

Hitgirl