Hilfe, erwarte Sternengucker - hab Angst vor KS oder Saugglocke?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mic1974 12.09.06 - 17:32 Uhr

Hallo,

bin noch ganz neu hier im Forum und hoffe auf zahlreiche Antworten. Ich finde es einfach spitze, mit anderen Leuten so wichtige Infos auszutausen. Wäre auch dankbar, um eine Rückantwort der HEBI!! Schon mal Danke an euch alle.
Meine Frage/Angst:
Hab am 17.09. vorauss. Entbindungstermin, wird wohl wieder drüber gehen. Nächster FA-Termin 18.09. Bei der letzten Untersuchung ist festgestellt worden, daß meine Süße noch nicht im Becken sitzt ( beim 2. Kind ja ganz normal ) und das sie ein Sterngucker ist. Jetzt hab ich voll Angst, da ich mich nie mit KS oder Saugglockengeburt befaßt habe. Außerdem hört man da so viele Horrorgeschichten. Mir ist es halt voll wichtig, daß ich so schnell wie möglich wieder aus dem KH heimkomme, da meine große Tochter am 30.09. 3 Jahre alt wird und ich auch Geburtstag hab#torte. Außerdem möchte ich mich ja selbst um die 2 Mädels kümmern. Bei meiner 1. Geburt wars traumhaft, kein Riss, kein Schnitt - hab mich am nächsten Tag superwohl gefühlt und nach 3 Tagen heimgegangen. Hab mir dieses mal wieder sowas erwartet. Schaut wohl eher nicht so aus. Sicher kann es sein, daß ich ganz normal entbinde aber ich habe trotzdem viel, viel Angst. Wie ist das, wenn das Kind nicht raus kommt? Notkaiserschnitt? Vollnarkose? Saugglocke? Ich will mir sowieso eine PDA geben lassen - ist das dann noch so schlimm? Und vor einem Dammschnitt hab ich natürlich auch voll Angst. Wie ist das alles "danach" mit dem Fitwerden und Schmerzen aushalten? Bin leider ein großer "Schisser". Danke und euch allen alles Gute!#stern

Beitrag von willow19 12.09.06 - 18:58 Uhr

Ich hab 2 Sternengucker zur Welt gebracht. Also über einen KS würd ich mir da gar keine Gedanken machen, denn ein Sternengucker ist kein Grund für einen KS. Meine beiden wurden zwar mit der Saugglocke geholt, ohne jegliche Schmerzmittel und ich kann wirklich nicht behaupten, dass es super leicht war, aber dennoch nicht so schlimm, wie man sich das vielleicht vor stellt. Ich würde jederzeit wieder spontan entbinden. Im Übrigen haben sich meine Kinder während der Geburt in diese Position gedreht. Der Kleine war zwar ein paar Wochen vor ET schon mal in Sternenguckerlage, lag dann aber wieder richtig und hat es sich bei der Geburt eben anders überlegt.
Der 1. Dammschnitt/riss war ein Schnitt 3. Grades, hatte aber null Probleme, auch mit den Schmerzen nicht. Beim Kleinen hatte ich auch wieder ein Schnitt und wenn ich nicht mitbekommen hätte, dass eben geschnitten wurde, hätte ich gedacht, da war gar nichts. Hab aber im KKH gleich ne Arnika-Tinktur bekommen und die halt denke ich sehr gut.
Ich kenne aber aus meinem Bekanntenkreis auch einige, die Sternengucker zur Welt gebracht haben und ich bin die einzige, bei der nachgeholfen wurde. Alle anderen hatte keine Komplikationen und bei zweien sind die Kinder nur so raus "geflutscht". Also mach Dir nicht so viele Gedanken, es kann immer was schief gehen, dass es zu einen Not-KS oder Ähnliches kommen könnte, aber das ist normal kein Grund dafür.
Und wenn Du eh die PDA willst, dürfte das kein Problem sein, wenn sie richtig wirkt. Ne Bekannte hatte ne Zangengeburt und die hat durch die PDA rein gar nichts gemerkt und hat nicht mal mit bekommen, dass sie ihren Sohn mit der Zange geholt haben. *lol*
Also Kopf hoch, Du packst das schon, hat ja beim 1. Kind auch geklappt. ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von kendi80 12.09.06 - 19:37 Uhr

Hallo,
dann werde ich Dich doch gleich mal aufmuntern. Ich habe im November 05 einen Sterngucker im Geburtshaus geboren. Ohne Schmerzmittel, Riss oder Schnitt (trotz KU 36cm) und war 3 Std. nach der Geburt wieder daheim :-) .

Es hat zwar lange gedauert (15Std.) und ich hatte ununterbrochen starke Rückenschmerzen, aber im Nachhinein bin ich unwahrscheinlich froh, dass Lukas auf natürlichem Wege geboren wurde. Zwischendrin haben die Hebis überlegt ob sie mich nicht doch ins KH bringen sollen, da ewig nix mehr vorwärts ging und auf einmal hat es sich der Kleine doch anders überlegt :-) .

Du solltest Dich halt nicht zum KS drängen lassen, nur weil es lange dauert. Solange es dem Baby gut geht kann man "normal" weitermachen.

LG
Kendi + Lukas

Beitrag von wuzzi 12.09.06 - 20:22 Uhr

Unsre zweite Tochter war auch ne Sternenguckerin. Keiner hat das vorher gewußt und ich habe sie ganz normal, spontan und ohne jegliches "Hilfsmittel" entbunden.

Ich hatte bei beiden Geburten keine PDA, jedesmal einen Dammschnitt, bei der zweiten Geburt auch nen hohen Blutverlust und bin jedesmal am 4. Tag nach Hause gegangen. Schmerzen hatte ich während der Geburt, klar, aber sonst KEINE. Den Schnitt habe ich beide Male nicht gespürt, bei der zweiten Geburt musste ich hinterher sogar fragen ob sie geschnitten haben. Genäht wurde beide Male nach örtlicher Betäubung.

Also alles halb so schlimm, mach Dir keinen Kopf, das wird schon

Alles Gute für Euch
wuzzi

Beitrag von mic1974 12.09.06 - 21:30 Uhr

#dankeVielen lieben Dank für eure positiven Worte/Erfahrungsberichten. Jetzt kann ich wieder lächeln und hoffe doch noch auf eine spontane Geburt ohne Kaiserschnitt#sonne. Mal sehen, in ein paar Tagen/Wochen weiß ich es ja dann genau. Hauptsache die Kleine ist gesund!#klee Alles liebe eure Micha

Beitrag von hebigabi 13.09.06 - 08:11 Uhr

Mach dir bloß keinen Kopf, denn selbst wenn es jetzt als Sternengucker liegt, heißt es noch lange nicht, dass es auch so rauskommt.

Viele Kinder liegen vorher richtig und drehen sich unter Wehen andersrum rein- also- eine Lage vor der Geburt sagt NICHTS darüber aus, wie es im Endeffekt auf die Welt kommt.

Geh positiv dran, dann läuft es wieder so gut wie beim 1.

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von inge1970 13.09.06 - 21:36 Uhr

Hallo,
ich habe 2002 unseren 'Sternengucker' zur Welt gebracht. Man hat es aber auch erst festgestellt, als ich schon Wehen hatte. Er war 10 Tage übertragen und ich mußte dann zur Geburtsteinleitung ins KKH.

Als man es feststellte, daß er ein Sternengucker war, meinte die Ärztin nur, daß er aufgrund meines schmalen Beckens nicht hindurch paßt und ein KS notwendig ist. Ich bekam eine PDA und dann war der Kleine auch schon da. Mein Mann konnte dabei bleiben und es war wunderbar.

Also keine Angst, ich drücke Dir ganz fest die Daumen.#stern

Beitrag von tav 14.09.06 - 01:42 Uhr

hallöchen!

lass dich erstmal drücken!
auch ich habe einen sternengucker am 30.09.05!!!
an deinem und deiner tochter ihrem #torte per KS zur welt gebracht :-)

ein tag vor der entbindung war ich beim FA, er meinte mein kleiner liegt zu tief drin und hat zu großen KU (38. SSW - 36 cm KU) und ich ihn bei meiner größe von 159 cm nicht rausbekommen würde. zu dem muss ich sagen, dass ich bei meiner 1. entbindung auch einen KS hatte, einen notkaiserschnitt. diesbezüglich ist die entscheidung meines FA leichter gefallen. nur diesmal hatte ich wenigstens 20 std zeit um mich auf dieses ereignis vorbereiten zu können #schwitz

als es dann los ging (ich hatte PDA, wie beim ersten KS auch) sagte der OA, dass es eine richtige entscheidung war, denn auf normalem wege hätte es wirklich nicht geklappt (es dauerte auch ne ewigkeit bis sie meinen schatz rausgeholt haben) laurin lag zu tief und schräg drin. deshalb mussten wir ab dem 4. monat zur krankengymnastik wegen den verspannungen, die er danach hatte.

was ich dir aber sagen möchte ist, habe keine angst! egal wie es kommt, du wirst es schaffen. und ein KS ist heutzutage eine gängige OP.
und unter teilnarkose bekommst du auch den ersten schrei deines babys mit.

ein tipp: nimm eine begleitung mit in den op, die dir bei steht...ich hatte meinen tapferen mann bei beiden KS´s dabei.

alles liebe und viel #klee

tav mit viktoria (*20.02.03) und laurin (*30.09.05) und einem tollen mann :-P

Beitrag von mic1974 14.09.06 - 14:12 Uhr

Hallo,

ihr seid einfach alle so lieb und habt mir echt viel geholfen. Ich hab jetzt nicht mehr soviel Angst und versuche wirklich gelassen und positiv an die Sache ranzugehen. Meistens kommt es e immer ganz anderes als man es sich verstellt oder plant und wir bekommen ja etwas Einzigartiges für unser "Leiden". Also nochmals allen#danke und viel Glück für die Zukunft#klee

Ich werde euch dann berichten wie es war#schwitz

Eure Micha mit Janina ( wird 3 ) und Lea ( noch im Bauch )

Beitrag von blum7 14.09.06 - 15:48 Uhr

Hi,

ich habe 2004 einen großkopfigen (38 cm KU) Sternengucker ohne Glocke, Zange, KS auf die Welt gebracht. Es war ein ziemliches schieben und gerumple (war sehr dankbar für die PDA) aber es ging. Hatte allerdings Scheidenrisse und Dammschnitt. Aber es ist alles gut verheilt und nix mehr zu spüren. Brauch' zwar nicht noch einen Sternengucker, aber es gibt schlimmeres.

LG

blum

Beitrag von schwesterf.76 15.09.06 - 14:08 Uhr

Hallo,

habe im Okt. 2004 auch eine Sternguckerin zur Welt gebracht. Ich wußte es zum Glück vorher nicht, sonst hätte ich mir bestimmt auch Gedanken gemacht. Ich hatte eine PDA und Luisa wurde schließlich mit der Saugglocke geholt. Dank PDA war das aber kein Problem. Der Dammrschnitt war nach 2 Wochen komplett verheilt und nach 2 Tagen waren wir zuhause. Also, auch eine Saugglockengeburt ist kein Drama!!!

Liebe Grüße Franzi mit Luisa (fast 2) und #ei (12. SSW)