Trennung, Regeln,Amt und alles was dazu gehört wer kennt sich da aus?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von vladka 12.09.06 - 18:14 Uhr

Hallo,

ich habe folgendes Problem den ich gerne lösen möchte, aber wollte schon bischen vorbereitet sein bevore ich zum Amt gehe.
Also meine beziehung ca 2Jahre (1 Kind 6monate alt) nicht verheiratet.!!
Habe schon längere Zeit Probleme mit meinem Freund. Da ich nicht verheiratet bin und ofiziel Trennung angemeldet habe beim AA beziehe ich Alg2. Das Problem ist folgendes wohne so zu sagen bei meinem Freund, aber leider kann ich das nichtmehr weiter aushalten! (noch zu unsere "beziehung" sorgerecht haben wir beide)
Also meine frage ist wie komme ich am schnellsten an einen Wohnung (zb. social whng.) Wo tut man Antrag stellen oder wie solche sachen überhaupt funktionieren? Es ist wirklich unerträglich mit ihm in einem Whng zu leben. Dann mal andere frage wer weiss wie weit tut der Staat alleineerziehende Mütter unterstüzen? Ist das überhaupt möglich mit Kind usw. über die runden zu kommen?
Das Problem ist auch das, das eigendlich alles Ihm gehört. Ich will eine Trennung in frieden und ohne Theather wer kann mir da einen Ratschlag geben?
Danke für Eure Antworten oder hat jemand änliche Erfahrung?
lg

Beitrag von manavgat 12.09.06 - 20:11 Uhr

Rat 1: Nimm Dir eine Anwältin, die Dich berät und Deine Ansprüche durchsetzt. Du bekommst PKH, kostet also nichts.

Rat 2: Lass Dir die Wohnung per Gericht zur Alleinnutzung zuweisen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von joy1975 13.09.06 - 14:34 Uhr

Deine Ratschläge in Ehren Manavgat, aber muß immer sofort die Allgemeinheit zahlen (PKH), nur weil mal wieder eine/r seine Beziehung nicht auf die Reihe kriegt und sich trennt.
Okay, finde ich das nicht.
Wenn ich mich trenne, muß ich ja auch alles selber regeln und einen Anwalt im Fall der Fälle selber zahlen, da ich verdiene. Kann doch nicht sein, daß den ALG2 Empfänger alles reingeschoben wird und der Rest muß sehen, wo er bleibt.

Das Mädel soll sich mal auf die Hinterbeine stellen, Job suchen etc. und nicht sofort fragen: Was zahlt der Staat?
Was zahlt sie? Was tut sie um der Allgemeinheit die ganze Asche, die sie bekommt, mal wieder zurück zu zahlen?

Gruß
Joy

Beitrag von manavgat 13.09.06 - 17:00 Uhr

Je weniger Unterhalt sie bekommt, desto mehr muss die Allgemeinheit aufbringen.

Dein Argument sticht also nicht.

Im übrigen haben kleine Kinder ein Recht auf gute Betreuung. Warum sollte sie also arbeiten gehen?

Gruß

Manavgat

Beitrag von tasha_26 13.09.06 - 18:28 Uhr

#huepf#huepf#huepf

#cool Tasha

Beitrag von joy1975 14.09.06 - 09:06 Uhr

Gute Betreuung können kleine Kinder auch im Hort o.ä. bekommen.
Das Argument sticht also auch nicht.
Wenn sie es sich leisten kann, zuhause zu sein und ihr Kind selbst zu versorgen, schön. Wenn aber der Staat das finanzieren soll, dann falsch. Arbeit suchen, selbst für Lebensunterhalt aufkommen.
Es kann nicht mein Job sein, es wildfremden Menschen zu ermöglichen, daß sie ihr Kind selbst betreuen können.
Mein Hund auch einen Anspruch auf angemessene Betreuung. Soll ich deshalb kündigen und Hartz4 beantragen, damit ihr alle für das Glück meines Hundes zahlen dürft?

Mütter sind die größten Egoisten, die diese Welt hervorgebracht hat. Sie glauben immer, ihr Kind gäbe ihnen alle Rechte und alle Welt müßte sie beneiden/unterstützen, nur weil sie es geschafft haben, sich zu reproduzieren. Großer Irrtum.

Beitrag von knoepfchen77 14.09.06 - 09:35 Uhr

#pro

Beitrag von kwer_ 13.09.06 - 00:15 Uhr

Hallo Vladka,

was die Wohnung angeht, erkundige dich bei deiner ArGe/Jobcenter nach Wohnungsbaugesellschaften, die sozial gebundenen Wohnraum vermieten. Der dort geltende Mietpreis wird im Rahmen vom ALG II übernommen.

Solltest du allerdings in einer Riesenstadt wie München leben, kann es trotzdem schwer werden. Dann frag die ArGe, wie hoch die maximale Miete sein darf.

Hier bei uns (Niederrhein) stehen in dem Bereich etliche Wohnungen leer. Ist natürlich nicht das bevorzugte Wohngebiet, aber ein Dach über dem Kopf ist immer noch besser als keins. Und die hiesigen Gesellschaften halten zumindest die Bausubstanz einigermaßen in Schuss - für die Nachbarn ist der Hausbesitzer dann natürlich nicht verantwortlich.

Viel Glück
der kwer_

Beitrag von verona23 23.09.06 - 17:04 Uhr

Hi Kwer

Bekommt man eigentlich umzugshilfe wenn man sich trennt und in eine andere Stadt zieht?

Danke vielmals

Vero