Was bitte soll man bei solchen Ämtern machen??????(Vorsicht lang)

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von nanucy 12.09.06 - 20:36 Uhr

Hallo erstmal, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich muß meinem Ärger mal Luft machen!!!!:-[:-[:-[:-[
Kurze Fakten erklärung:
Ich war knapp 5 Jahre verheiratet,
wir haben uns letztes Jahr getrennt(im guten ohne probleme),
kurz nach der Trennung war ich von meinem neuen Patner schwanger,
also Scheidung eingereicht, der Anwalt meines Mannes(wir hatten nur den einen) sagte kein Thema, "das haben wir spätestens bis ende des Jahres durch", er wollte eine Härtefallscheidung einreichen.

SO ist es auch geschehen, mal abgesehen davon das die Scheidung erst im Juni diesen Jahres war(und die Richterrin einen der UNMÖGLICHSTEN Menschen die mir jemals in meinem Leben unter gekommen ist).

ERGO wurde meine Tochter, Ehelich geboren,
OBWOHL wir die Vaterschaftsanerkennung und -aberkennung vor Kims Geburt geregelt haben.

Die Scheidung war durch und ich habe meinen Mädchennamen wieder angenommen, jetzt wollt ich auch das für meinen Tochter machen lassen, ruft heute der kerl vom Standesamt an und sagt das könnte mich bis zu 1000€ kosten....#schock

Laut INET gilt das aber nur bei Namesänderungen die sich auf Erwachsene beziehen(also wenn man Schweinebraten heisst, nix mehr mit seiner Familie zutun haben will oder Geschlechtsumwandlungen machen will oder so!!!)#gruebel

Nun wollen mein Partner und ich auch noch das gemeinsame Sorgerecht beantragen, dafür brauchen wir aber erst einen neue Geburtsurkunde die würde aber jetzt wieder auf den alten Familienname ausgestellt werden, wenn wir dann das Sorgerecht haben, könnten wir wieder eine neue Geburtsurkunde beantragen.


WAS AUCH ALLES T€s kostet!!!!!!!
Dabei hätte alles so einfach sien können, denn es gab nix zwischen meinem EXmann und mir wo sich das Gericht hätte drum Kümmern mußte, und auch die Vaterschaft war klar und deutlich geregelt!!!!

So ich das wollt ich nur mal los werden
#danke


Beitrag von nick71 13.09.06 - 21:59 Uhr

"Die Scheidung war durch und ich habe meinen Mädchennamen wieder angenommen, jetzt wollt ich auch das für meinen Tochter machen lassen..."

Ist der Vater Deiner Tochter damit einverstanden? Anderenfalls kannste das nämlich knicken...

Und ansonsten: Shit happens...und auch Behördenmitarbeiter sind nur Menschen. Mal ganz davon abgesehen, dass EINE "Panne" meistens dementsprechend einen ganzen Rattenschwanz von Konsequenzen nach sich zieht.

Beitrag von krokolady 16.09.06 - 15:12 Uhr

Hab das auch alles durch


Eine Vaterschaftsanerkennung wird erst rechtens NACH der Scheidung. vorger den Antrag stellen bringt nichts.

Der Antrag wird beim Jugendamt gestellt, und der noch eingetragene vater, also Dein Ex-Mann muss zustimmen, ebenso der leibliche Vater.

Wenn das alles durch ist geht ein Bescheid direkt an das Standesamt wo das Kind damals gemeldet wurde.
Du musst da dann nur hin und eine neue Geburtsurkunde ausstellen lassen.
Es besteht dann die freie Wahl ob das Kind Deinen Nachnamen bekommen soll, oder den des leiblichen Vaters......

Das Ganze kostet 17 Euro glaub ich......mehr nicht!