Kinderschutz-Software

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von schokobine 12.09.06 - 22:30 Uhr

Nach einigem Hin und Her soll unsere Tochter zu ihrem 13. Geburtstag nun doch ihren eigenen Internetanschluß bekommen.

Obwohl wir wissen, dass es bei weitem kein 100%iger Schutz ist, möchten wir doch gern eine Kinderschutz-Software für ihren PC. Leider kennen wir uns damit noch so gar nicht aus und wissen nicht, welche wir nehmen sollen.

Vielleicht haben hier einige Erfahrungen damit?
Es wäre toll, wenn ihr mir berichten könntet

1. welche Software ihr habt
2. was die alles kann oder nicht kann und
3. wie zufrieden ihr damit seid

#danke schon mal

LG Sabine

Beitrag von arzach 13.09.06 - 07:46 Uhr

Hallo,
ohne Kinderschutz-Software oder ohne Aufsicht und ausführliche Einführung solltest Du Deine Tochter AUF KEINEN FALL alleine ins Internet lassen. Es ist unvorstellbar was sich da an Perversen und Irren tummelt. Ganz besonders die unerfahrenen Teenie-Mädchen sind deren bevorzugte Opfer.

Das Problem, das Dir dann demnächst ganz sicher begegnen wird, ist übermäßiges Chatten, das kriegst Du nur mit spezieller Software in den Griff.

An Software kann ich salfeld.de empfehlen, habe ich auch eine Zeitlang benützt. Kann eigentlich alles was nötig ist. Aber keine Software kann besser sein als ihr Betriebssystem, deshalb habe ich jetzt Debian Linux. Windows habe ich auch noch, aber nur zum Zocken und ohne Internetanschluss.

Wichtig wäre auch, daß Ihr an eurem Router direkt die Internetzeiten begrenzen könnt. Router dann natürlich mit Passwort sichern und Zugangskennwörter NIEMALS an Deine Kiddies ausgeben !!

Viel Spass !

Beitrag von menno89 13.09.06 - 20:12 Uhr

Vielleicht wäre einfach eine Portion Vertrauen und gemeinsam im Gespräch bleiben der Weg zum Kind.

Wieso musst du solche Geschütze auffahren? #schock *fassungslosbin*

Beitrag von schokobine 13.09.06 - 20:30 Uhr

Ja, wir sind uns dessen bewusst. Unsere Tochter darf schon seit längerem im Netz surfen - allerdings bislang ausschließlich unter unser Aufsicht. Wobei wir zwar nicht über die gesamte Zeit dabei gesessen haben, ihr aber zumindest (der PC steht im Wohnzimmer) immer wieder in kurzen Abständen über die Schulter geschaut haben. In dieser Zeit haben wir sie für die Gefahren, die im Internet lauern, sensibilisiert und klare Regeln aufgestellt. Zumindest hoffen wir, dass es uns gelungen ist...

Nun bekommt sie aber einen eigenen PC in ihrem Zimmer (andere Etage im Haus) mit Internet-Anschluß. Damit ist es mir bzw. uns nur noch sehr eingeschränkt möglich, sie beim Surfen zu beobachten. Ich habe ja durchaus auch schon ein ordentliches Maß an Vertrauen in meine Tochter - aber mit 13 Jahren darf man da wohl auch noch nicht allzu viel erwarten, zumal junge Menschen in dem Alter ja die lauernden Gefahren mangels eigener Erfahrung oft auch doch noch gar nicht erkennen können.

#danke für den Software-Tipp - das werden wir uns mal genauer ansehen und evtl. mal die Testversion herunterladen.

LG Sabine

Beitrag von menno89 13.09.06 - 20:09 Uhr

Kinderschutz-Software, noch nie gehabt.

Ich habe sehr viel mit den Kindern gesprochen, ihnen erklärt, warum sie bestimmte Angaben im Internet nur dann machen sollen, wenn ich es mir angeschaut habe.

Gemeinsam haben wir nach Webseiten speziell für Kinder gesucht, ABER meine Kinder waren alle wesentlich jünger als deine Tochter, als sie an den PC durften.

Die Rechner sind alle mit einer guten Antiviren-Software und einer zusätzlichen Firewall ausgestattet.

Ok, ich komme aus der IT-Branche und somit hatten die Kinder halt schon so sehr früh mit Computern Kontakt. Ich glaube, der Jüngste war damals vier.

Beitrag von schokobine 13.09.06 - 20:43 Uhr

Unsere Große hat schon mit 2 oder 3 Jahren manchmal bei Papa auf dem Schoß gesessen, wenn der am PC Autorennen bestritten hat oder ähnliches.... ;-)

Im Netz surfen darf sie auch schon seit längerem - aber bislang eben nicht ohne unsere Aufsicht. Das wird sich nun aber ändern, da sie einen eigenen PC mit Netzanschluß in ihrem Zimmer bekommt (andere Etage im Haus).

Wir haben sie in den letzten Monaten sicher sensibilisiert, was die Gefahren im Netz angeht. Klare Regeln aufgestellt haben wir auch. Ebenso wie ein gewisses Maß an Vertrauen sowie Firewalls, Virenschuzt etc.

Wir finden aber, dass das noch nicht reicht. Wieso denn nicht einen Kinderschutz? Solch ein Schutz deckt ja noch längst nicht alles ab, was eigentlich geblockt werden müßte. Aber so werden immerhin schon mal eine Menge Seiten geblockt, die sie sonst - absichtlich oder nicht - aufrufen könnte. Sie wird doch dadurch in keinster Weise beeinträchtigt. Ich sehe diese Programme als echte zusätzliche Hilfe an - als Hilfe für die Durchführung der Sorgepflicht der Eltern.

LG Sabine

Beitrag von arzach 14.09.06 - 08:04 Uhr

Es ist nochmal ein Unterschied, ob da ganz kleine Kinder am Werk sind oder pubertierende Teenies. Weil dann geht nämlich erst richtig die Post ab !! Meine Kiddies sind auch schon am Computer gehangen, da konnten Sie gerade über die Tischkante gucken und das Wort "Maus" richtig ausprechen. Aber Probleme gabs erst als die Tochter angefangen hat zu chatten. Das war ein Drama !! Da hat reden nichts mehr geholfen, da musste ich die Notbremse ziehen. Jetzt ist die Sache wieder in Ordnung. Sie hat am Tag 1h Chatzeit und das muss reichen. Seitdem haben wir auch keinen Stress mehr deswegen.

Beitrag von menno89 14.09.06 - 13:41 Uhr

Ich habe hier drei Töchter und alle chatten. Und?!? (Ach und meine sind längst aus dem Kleinkind-Alter raus. Oder hatte ich was von kleinen Kindern geschrieben?)

Was regt dich denn daran so sehr auf? Meine Kinder benutzen das Internet sehr viel und zwar nicht nur zum chatten.