Hat wer Erfahrung von Shisha - rauchen?

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Beitrag von jill33 12.09.06 - 23:15 Uhr

Hallo...

Mein Sohn (14) kam die Tage zu mir und fragte mich , ob ich was dagegen hätte wenn er Shisha rauchen würde...#schock

Dachte ja es seien Drogen oder so. Da sagte er, es hätte mit Drogen nichts zu tun.

Sei wohl jetzt der neueste Trend.

Hab mich mal im Netz erkundigt. Ist wohl so ne Wasserpfeife? mit Fruchtgeschmack?#kratz

Bin noch nicht so ganz fündig geworden. Hab aber schon was von der Schädlichkeit lesen können...

Kennt das einer von euch und könnte mir das genauer erklären?

Danke im Vorraus...

Claudia

Beitrag von fraumitfrau 12.09.06 - 23:20 Uhr

hallihallöle...

hoffe ich darf dir den link hier reinstellen?! (*zu urbia rüberschiel*)

http://de.wikipedia.org/wiki/Shisha

grüsse silke

Beitrag von krokolady 13.09.06 - 07:17 Uhr

Er ist 14 und fragt Dich obs ok ist wenn er das raucht????

Äh......darf er denn normale Kippen rauchen??

Also meine Tochter hat auch heimlich geraucht in dem Alter......nur hab ich ihr gesagt das ich ihr die Hammelbeine langziehe wenn ich sie erwische beim rauchen bevor sie 16 ist.
Da wars mir egal WAS sie raucht, ob Kippen, Sisha oder Blubber.

Jetzt ist sie 17 und brauch nimmer heimlich rauchen.

Beitrag von ilovemilka 13.09.06 - 07:34 Uhr

Hallo,

ist doch gut, dass er fragt. Zeugt von einer guten Mutter-Sohn-Beziehung. Er kann offen mit seiner Mutter darüber reden. Das finde ich nicht verkehrt.
Das heißt ja nicht, dass sie es ihm erlaubt oder es tolerieren sollte. Aber es gibt ihr die Möglichkeit mit ihrem Sohn darüber zu reden.
Die meisten gehen erst gar nicht zu ihren Eltern, sondern machen gleich alles heimlich (ich will gar nicht wissen was alles).

Sie hat so aber als Mutter noch die Chance was dazu zu sagen (und zwar ganz vernünftig und in Ruhe, ohne irgendwelche Drohungen, die rein gar nichts bringen). Ob das dann was bringt bleibt dahingestellt. Aber bringt es denn was zu drohen alla "wenn ich Dich erwische, dann....." und so weiter.

Anscheinend nicht, denn Deine Tochter raucht ja immer noch. Das soll kein Vorwurf sein, um Gottes Willen.
Aber Du hast Dich so empört angehört darüber dass ihr Sohn sie fragt. Das finde ich nicht schlimm - ganz im Gegenteil!

Natürlich bin ich im übrigen voll und ganz Deiner Meinung, dass man mit 14 nicht von seinen Eltern einen Freifahrtsschein erhalten sollte was das Rauchen angeht. Deshalb sollte man ja auch sagen, dass man das nicht will und nicht gutheißt aus den und den Gründen usw.............................

LG
Martina

Beitrag von krokolady 13.09.06 - 08:59 Uhr

Ihr Text hörte sich nur so an als wenn sie sagen will das sie ihrem Sohn mit 14 erlaubt Zigaretten zu rauchen.....und das er nu halt fragt ob er denn auch Sisha rauchen darf.

Meine Grosse raucht auch, jo...wieder...leider.
sie hatte 1,5 Jahre nen Freund der Nichtraucher war, und darum hörte sie auch auf zu rauchen.

Leider fing sie wieder an.....naja.....bin ja auch kein gutes Vorbild, rauche ja selber.

Beitrag von ilovemilka 13.09.06 - 07:24 Uhr

Hallo Claudia,

ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich Dir da mal was zu schreibe.

Ich höre heute durch Dein Posting zum ersten Mal davon und habe den Link von meiner Vorschreiberin mal überflogen.

Ganz ehrlich: Ich halte da nicht viel von (auch wenn es keine Drogen in dem Sinne sind). Aber es ist halt auch Tabak. Und das ist auch schädlich.

Ich finde es sehr toll, dass Dein Sohn zu Dir gekommen ist und Dich fragt. Ihr scheint ein gutes Verhältnis zu haben. Er scheint zu wissen, dass er mit allem zu Dir kommen kann. #pro

Ich hatte damals (und heute natürlich auch noch) auch so ein gutes Verhältnis mit meiner Mutter. Ich habe damals mit 13!! - heute bereue ich das sehr - angefangen zu rauchen, also Zigaretten.
Habe das meiner Mutter sofort erzählt (also da hab ich noch nicht richtig geraucht, sondern nur hier mal und da mal, aber es war der Einstieg und ich habe dann leider bis kurz vor meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn - der ist jetzt 14 Monate alt - echt irre viel geraucht). Ich bin übrigens 27 Jahre alt.

Na ja, was ich mit meinem ganzem #bla sagen will ist: Vielleicht kannst Du ihn überzeugen doch die Finger davon zu lassen. Verbieten kannst Du es ihm echt nicht. Könntest Du schon, aber es würde halt nichts bringen.
Da ich denke, dass Ihr aber ein gutes Verhältnis miteinander habt, könntest Du aber versuchen ganz locker mit ihm darüber zu reden.
Vielleicht probiert er es ja auch nur und findet es ganz schrecklich. Das wäre natürlich fast noch das Optimale.

Wie auch immer.....

Liebe Grüsse
Martina

Beitrag von aggie69 13.09.06 - 09:58 Uhr

"...Ich finde es sehr toll, dass Dein Sohn zu Dir gekommen ist und Dich fragt. Ihr scheint ein gutes Verhältnis zu haben. Er scheint zu wissen, dass er mit allem zu Dir kommen kann...."

Was soll er auch machen? So'ne Wasserpfeife läßt sich auch nicht so leicht verstecken, wie Zigaretten.

Ich bin in einer Nichtraucherfamilie aufgewachsen. Meine Eltern haben mir nicht verboten zu rauchen - aber klar gemacht, daß in ihrem Haus nicht geraucht wird und daß sie das Rauchen auch finanziell nicht unterstützen würden - hieße:Kürzung Taschengeld!
Das hat mich alles nur am Rande interessiert, da ich sowieso nicht vor hatte mit dem Rauchen anzufangen. Meiner Meinung nach sind Raucher schwach (im Schulalter) und ergeben sich einfach dem Gruppenzwang. Außerdem stinken sie ekelhaft! Und wer will so schon sein?
Ich habe mir auch gezieht Freunde ausgewählt, die nicht rauchen und auch keine Dauertrinker sind (mal ein Bier ist o.k. aber bitte keine Kampftrinker), denn ich hätte mit so einem Mann nicht glücklich sein können!

Beitrag von ilovemilka 13.09.06 - 13:31 Uhr

"Was soll er auch machen? So'ne Wasserpfeife läßt sich auch nicht so leicht verstecken, wie Zigaretten."

Sicher läßt sich ne Wasserpfeife verstecken (du glaubst gar nicht wie erfinderisch manche Leute sind), davon mal ab, dass er sie ja nicht zu Hause haben muss. Also das ist ja nun Blödsinn!!!

Es ist schön für Dich, dass Du nie angefangen hast mit dem Rauchen. Aber es gibt nun einmal Menschen, die das tun, wie blöd es nun auch ist. Ich hab damals auch angefangen.

Mittlerweile bin ich Nichtraucherin und im übrigen sehr stolz darauf. Habe ca. 1 Monat bevor ich schwanger geworden bin aufgehört (geplant also, weil ich ein Kind wollte). Ich hab sehr viel geraucht (ca. 1 - 1 1/2 Schachteln am Tag) und habe trotzdem von jetzt auf nu aufgehört. Seit dem Tag habe ich keine Zigarette mehr angerührt (mein Mann übrigens auch nicht, er hat mit aufgehört). Unser Sohn ist jetzt 14 Monate alt und ich hab das für ihn getan (werde auch weiterhin nicht rauchen).

Sogesehen wird auch unser Sohn in einem Nichtraucherhaushalt aufwachsen. Das bedeutet aber nicht, dass er nie anfangen wird zu rauchen. Ich hoffe es sehr, dass er es nicht tun wird. Aber wenn doch, kann ich es leider nicht ändern. Ich hoffe, dass er dann - wenn es soweit sein sollte - auch auf mich zukommen wird.
Finde einfach, dass es der beste Weg ist, wenn die Kinder von sich aus bei einem ankommen und nicht gleich alles immer hinter dem Rücken abläuft. Miteinander reden ist nun einmal wichtig!

Mit dem was Du schreibst über Raucher magst Du ja im großen und ganzen Recht haben. Aber vergiß dabei nicht, dass Du sehr stark über etwas urteilst, dass Du selbst noch nicht erlebt hast.
Wir sind alle Menschen. Einige Menschen sind stark, andere schwach, der eine mehr sensibel als der andere usw.

Sei stolz darauf, dass Du nicht in diese sogenannte "Falle" getappt bist, was das Thema Gruppenzwang o. ä. angeht. Aber tu das bitte nicht so ab. Ein Mensch ist nicht gleich ein "Blödmann" nur weil er sich im falschen Moment hat hinreißen lassen. *Ich weiß, so hast Du es nicht gesagt, aber es kommt so rüber.*
Im übrigen ist das eine Sucht. Hauptsächlich eine kopfgesteuerte Sucht, aber auch im gewissen Maße eine körperliche.

Dem einen fällt es leicht aufzuhören, dem anderen weniger. Dafür braucht man viel Kraft, ja. Aber nicht jeder kann die so einfach aufbringen.

Ein bißchen mehr Toleranz wäre hier angebracht.

Liebe Grüsse
Martina

Beitrag von contenance 13.09.06 - 08:33 Uhr

Ich bin militante Nichtraucherin - mein Sohn (frische 18) auch. Aber auf Feiern raucht mein Sohn hin und wieder auch das Zeugs. Er hat mich darüber auch informiert (vor ca. 1,5 Jahren). Er ist dadurch weder zum Raucher geworden, noch hat es ihn zu anderen Drogen hingezogen. Unser Nachbarsjunge kifft...da ist mir Wasserpfeife mit "Fruchttabak" rauchen schon lieber!

LG
Contenance

Beitrag von __corazon__ 13.09.06 - 08:44 Uhr

#herzlichHallo Claudia!

Wenn ich mich nicht irre, dann ist es genauso schädlich wie normale Zigaretten. Also würde ich es ihm nicht erlauben, so lange er keine 16 ist.
Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man es in dem Alter so oder so macht, wenn man es mal ausprobieren will. Ob Mama und Papa nun einverstanden sind oder nicht.
Vielleicht klärst Du ihn aber mal auch über die Risiken auf.

Ich habe auch schon mal Shisha geraucht, mit Freunden, die sie aus dem Urlaub mitgebracht haben - beides übrigens absolute Nichtraucher!!!
Muss aber sagen, es hat echt Spaß gemacht, weil es irgendwie so ein Gemeinschaftsgefühl bringt #freu Der Geschmack hat mich zwar nicht umgehauen, aber es ist irgendwie schon ne witzige Sache, zusammen um so eine Wasserpfeife zu sitzen.

corazon