Was haltet ihr von Homöopathie? Umfrage!

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Beitrag von lolli23 13.09.06 - 08:13 Uhr

Morgen Mamas!

Mal ganz ehrlich: was haltet ihr davon?

Schwört ihr auf diese Altanative oder vertraut ihr bei euren Kindern eher auf die klassische Schulmedizin? Wirkt Homöopathie wirklich oder ist es mehr der "Placebo-Effekt", der euch oder die Kinder gesunden läßt?

Bin mal gespannt...


lolli

Beitrag von drull 13.09.06 - 08:20 Uhr

Hallo!
Wir haben gerade damit angefangen, uns diesbezüglich zu informieren, da Hannah die Osanit-Kügelchen schon gut geholfen haben. Kann mich auch daran erinnern, dass mir eine ehemalige Freundin meiner Mutter auch schon mal was gegeben hat, was half (ist schon ewig her). Ich denke schon, dass da was dran ist und kann mir auch vorstellen, mir diese Taschenapotheke zuzulegen. Wenn es Hannah aber sehr schlecht gehen würde, werde ich weiter dem KiA und der Schulmedizin vertrauen. Sehe die Homöopathie eher als Ergänzung an. Mal sehen. Bin auf weitere Antworten gespannt.
LG Jessica mit Hannah (11 Monate)

Beitrag von katalin 13.09.06 - 08:25 Uhr

Da ich Kinderkrankenschwester bin, war ich die klassische Schulmedizinerin! Aber inzwischen schwöre ich auf Homöopathie!!! Meine Nachsorgehebamme hat mich der Homöopathie näher gebracht - es hat immer geholfen, sowohl bei mir (Brustentzündungen mit hohem Fieber, ganz alleine weg gegangen mit Umschlägen und Globuli, keine Antibiotika!!), als auch bei meinem Kleinen (wollte am Anfang nicht trinken, war sehr gelb in den ersten Tagen, war dann 3 Wochen später total unruhig und wollte nur trinken, bis ich nicht mehr konnte... und immer wurde es nach den Globuli viel, viel besser! Also von mir ein eindeutiges Pro!!!
LG, Katalin

Beitrag von liz 13.09.06 - 08:30 Uhr

hallo katalin!

welche globuli hast du deinem baby denn gegeben? und warum? weil er unruhig war oder immer nur trinken wollte? würd mich interessieren. dominik ist jetzt am freitag dann 5 wochen. seit neuestem trinkt er oft zwei stunden bei mir, lässt sich dann nur schwer beruhigen. sein stubenwagen ist uninteressant und am liebsten hängt er seit neuestem bei mir im tragetuch. da schläft er dann ein und schläft auch mal zwei stunden. vielleicht helfen mir bzw ihm ja deine globuli auch.

liebe grüße
liz

Beitrag von liz 13.09.06 - 08:27 Uhr

hallo lolli!

mein kleiner bekommt noch nix. aber ich selbst glaube schon an homöopathie. nehme schüßler salze und alfalfa tropfen für die milchbildung. ob es jetzt sowieso klappen würde, oder ob die tropfen und die salze das ganze unterstützen kann ich nicht sagen. und wenns nur ein placebo effekt ist der da wirkt, ist es mir auch egal. hauptsache es wirkt.

aber umsonst wirds sowas nicht geben. ich denke schon dass was dahinter ist. vielleicht wirkt homoöpathie mit beidem. geringe mengen von stoffen zusammen mit dem gedanken dass es hilft. möglich ist alles.

wenn dominik dann mal zähne bekommt, werd ich sicher auch zu homöopathischen mitteln greifen. das heißt aber nicht, dass ich die schulmedizin nicht auch berücksichtige. aber nicht bei allem ist es notwendig gleich medikamente zu nehmen. das muss man dann halt abwägen.

liebe grüße
liz

Beitrag von ramona2405 13.09.06 - 08:28 Uhr

HI,

wir haben bisher Carum Carvi Zäpfchen und Osanit Kügelchen benutzt und sind begeistert davon. Sie helfen gut und haben halt auch keine Nebenwirkung. Ich selber nehme auch manchmal erst homöopathisches bevor ich mir irgendwelche Chemiekeulen in mich hinein haue.

Ich werde es bei meiner Tochter auch so handhaben dass wir erst einmal mit homöopathie versuchen und wenn es nicht besser wird dann zum Arzt gehen und sich was verschreiben lassen.

Grade Kinder und Babys sprechen gut auf Homöopathie an und es ist halt manchmal auch ein bißchen ausprobieren bis man z.B. die richtigen Globulis gefunden hat, das wiederum beruht natürlich auch auf Erfahrungen. Manchmal geht es aber auch nicht ohne der Medizin.

Ich finde beide Methoden gut und wichtig daher stehe ich zu beiden. Ich denke ein gesunder Mischmasch von beiden Methoden ist eine gesunde Entscheidung!

LG Ramona und Aylin (*18.05.2006)

Beitrag von summerbreaze 13.09.06 - 08:41 Uhr

Hallo Lolli,

sehr interessante Umfrage. Also ich schwöre bis jetzt auch auf Homöopathie. Jamie hatte sehr starke Bauchschmerzen in der Anfangszeit. Medikamente aus der Natur haben super geholfen (Carvi Carum usw.). Inzwischen sind wir mit Jamie wegen seiner Neurodermitis bei einer Chinesischen Heilpraktikerin. Ich bin extra zu einer Chinesin gegangen, da die sich wirklich mit allen Kräutern und so auskennen. Und was soll ich dir sagen. Die ganzen Cremes die wir vorher bekommen (cortison usw.)haben ihm nicht geholfen.
Aber die Kräutercreme ist fantastisch und mein Schatz ist seit dem Beschwerdefrei.

Lieben Gruß Melanie

Beitrag von cldsndr 13.09.06 - 09:01 Uhr

Ich will mich mal unbeliebt machen *duck*

Ich glaube nicht, daß Homöopathische Mittel wirklich einen Krankheitsverlauf beeinflussen können. Ich bin der festen Überzeugung, daß es keine Wirkung ohne Nebenwirkung geben kann. Um wirklich etwas zu bewegen müßte man ja doch in die (biochemischen) Prozesse, die im Körper ablaufen eingreifen.

Das heißt jetzt nicht, daß ich komplett gegen die Homöopathie eingestellt wäre. Das einfache Ritual der Verabreichung kann ja schon eine gefühlte Verbesserung (Placeboeffekt) erreichen und das ist ja auch ein Erfolg.

"Warum funktioniert es dann bei Kindern und Tieren"? - Ich meine, das ist auch eine Art Placeboeffekt, allerdings "bei Proxi". Die Beurteilung des Zustands vor und nach Gabe der Globuli wird ja in diesem Fall vom Verabreicher beurteilt. Wenn dieser an den Effekt glaubt, wird das seine Einschätzung beeinflussen.

Ich habe auch Osanitkügelchen zu Hause. Wenn ich die dem Kleinen gebe ist er tatsächlich 5 Minuten lang ruhiger. Ich meine aber, seine Reaktion währe durch Verwunderung über den süßen Geschmack ausgelöst, soll heißen: er hätte wahrscheinlich auf Zuckerstreusel genauso reagiert. (nach 2 Tagen Kügelchen war übrigens wieder Ruhe....der erste Zahn kam 3 Wochen später ohne Gequengel)

Wie gesagt: ich habe nichts gegen die Kügelchen, weil sie sehr wohl gegen das hilflose Gefühl das Eltern beim beobachten eines zahnenden, verschnupften, etc Babys beschleicht helfen können. Wenn es sich aber um etwas ernstes handelt (Bakterielle Entzündung, hohes anhaltendes Fieber, Durchfall bei Säuglingen oder etwas schlimmeres) dann ist ein Gang zum Arzt angesagt um den Zustand des Patienten zu beurteilen und, wenn nötig, auch mit Medikamenten einzugreifen (die Kügelchem kann wer mag ja zusätzlich geben).

Gruß
Claudia

Beitrag von ramona2405 13.09.06 - 09:28 Uhr

HI,

ich denke was du damit sagen willst ist dass homöopathie eine möglichkeit ist aber nur in Verbindung mit der alternativ Medizin, also unterstützend????

Ich denke auch so dass man wenn es schlimmer ist auch zum Arzt gehen sollte, aber warum kann man es nicht ersteinmal mit Homöpathie versuchen man muss doch nicht immer gleich Chemie geben.

Ich denke nicht dass es Einbildung ist, denn die Kügelchen haben ja ihren Wirkstoff in verschiedenen Potenzen.

Hast du dich mal mit Homöpathie befasst??
Kennst du Arnica?? Wieso bekommt man keine blaue Flecken oder Beulen wenn man die nach einem Sturz genommen hat.....ist das auch Einbildung???

Ist schon echt eine interessante Umfrage.

LG Ramona und Aylin (*18.05.2006)

Beitrag von cldsndr 13.09.06 - 11:07 Uhr

Hallo Ramona,

Ich glaube Du solltest da aber schon einen Unterschied zwischen einem pflanzilichen Arzneimittel und einem hömöopathischen machen. Pflanzlich ist ja nicht unbedingt gleich ungefährlich (z.B. Digitalis).

Natürlich kenne ich natürliche Heilmittel (Kamillenblüten gegen Entzündungen, Pfefferminze zum Schleimlösen, Frauenmantel bei milden Darmproblemen, etc) aber diese werden ja eben nicht in starken Verdünnungen genommen wenn sie etwas bewirken sollen. Sie sind auch nicht Nebenwirkungsfrei.

"Medikament" ist übrigens auch nicht gleich Chemie; einige der wirkungsvollsten Arznein sind organischen Ursprungs. Auch wenn das nicht ins öffentliche Bewustsein dringt: auch natürliche Stoffe greifen in bio-chemische Körperprozesse ein (alles Leben besteht aus "Chemie" und natürlich heißt nicht zwangsläufig ungefährlich (Fliegenpilz, Belladonna, etc)

Gruß
Claudia

Beitrag von biberjonas 13.09.06 - 20:13 Uhr

@Claudia


Osanit ist ein Komplexmittel und nicht mit dem reinen Globulis als Einzelmittel zu vergleichen.

Ansonsten brauchst Du dich nicht ducken für deine Meinung!!


Naturmedizin gibt es schon tausend Jahre (grob) und die Schulmedizin vielleicht (grob) 300 Jahre....

Ich wäre heute nicht mehr am Leben wenn es die Homöopathie nicht geben würde. Aber bevor es unmut gibt, es war keine unheilbare Krankheit, aber die SChulmediziner und Medizin hat mich fast in den Tod getrieben.


Beitrag von mailin78 13.09.06 - 10:15 Uhr

hi lolli,

ich persönlich war immer ein fan von homöopathie..und trotzdem musste ich immer gegenteilige erfahrungen machen..

ich habe ja auch in einem anthroposophisch orientierten kh entbunden (herdecke) und da wars ja schon knapp,denn die ärzte haben nicht gehandelt,obwohl Mailins Herztöne auf 50 abfielen,einfach so,beim ctg,weil in meiner zeit über termin..ewig immer das gerede von natürlichkeit,vielleicht hat sie im mutterleib nur die nabelschnur zugekniffen etc. gehen sie erstmal schlafen morgen sehen wir weiter..bla bla.
Mailin ist ja dann auf mein drängen per kaiserschnitt gekommen,und letztlich war es ja das beste,denn sie hat überlebt..
wer möchte kann noch mal nachlesen:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&id=485769

damit will ich nur sagen,dass ich immer mit dem natürlichen anecke,wie jetzt auch.der arzt möchte so wenig wie möglich medikamentös manipulieren und letzten endes lande ich wieder bei der schulmedizin.
ich bin vor 2 1/2 wochen mit meinem stillkind zum arzt wegen durchfall:
er meinte bakterien haben den darm besiedelt,hier sind homöop. tropfen ,stillen sie weiter,das geht von alleine weg.gings aber nicht,nach 1 woche rief ich an,nun haben wir eine stuhlprobe geschickt und müssen wieder 4 tage warten(freitag kommt das ergebnis)i der zeit:weiter durchfall,keine anderen medikamente..
ich las gestern im i-net,dass babys schnell austrocknen können,wenn man 6 std lang durchfall bemerkt sollte der arzt vorsorglich eine elektrolytlösung verabreichen..von meinem arzt:kein wort,noch nicht mal tee sollte ich ihr geben..
einen tag hatte sie eine eingesunkene fontanelle,da hab ich instinktiv sie schnell angelegt und zum trinken genötigt.ich bin sehr traurig,zumal meine maus immer noch durchfall hat.#schmoll


mittlerweile habe ich das vertrauen zu homöopathischen methoden verloren,weils immer misslingt..
LG Anne

Beitrag von nica1209 13.09.06 - 22:58 Uhr

Hallo Anne,
wie geht es deiner Kleinen inzwischen? Hat sie Fieber?
Also meine Kleine (5 Monate) hat nun seit 18 Tagen Durchfall! Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich machen soll. Sind 3 mal die Woche im Durchschnitt beim Arzt. Stuhlprobe wurde auch (auf Rothaviren) untersucht - waren keine - totale Überreizung/Erkrankung des Darms. Laut KiA muss es der Darm von alleine schaffen, gesund zu werden. Wir geben Elektrolyth-Lösung. Hilft aber auch nichts gegen den Durchfall. Mein KiA hat zum Beispiel gesagt, wenn das Kind voll gestillt wird, vielleicht etwas öfter angelegt wird wie sonst, muss man nichts zusätzlich geben, da die Muttermilch genügend Elektrolythe enthält und solang das Baby genügend pinkelt und kein Gewicht verliert, sei es gut! Die Elektrolythlösung scheint eher zu meiner eigenen Beruhigung zu sein...
Ich mach mir aber trotzdem Sorgen, wegen der Dauer des Durchfalls. Ansonsten geht es meiner Kleinen gut, quietschlebendig und gut drauf. Kein Fieber oder Schlappheit.
Gruß Nicole und Tamara#baby

Beitrag von biberjonas 14.09.06 - 13:56 Uhr

Das ist schade. Aber es hat ja bei Euch oder Dir nicht die Medizin versagt sondern eher die Menschen.(Ärzte)

Nicht jedes Mittel hilft gleich, es muß ja schon genau geguckt werden.
ICh denke man sollte imer für beides offen sein. Aber ich kann deine Einstellung trotzdem verstehen.

Liebe Grüße

Beitrag von schmirk 13.09.06 - 11:05 Uhr

Hallo ihr Lieben,

um es kurz zu machen:
Homöopathie nein - da wissenschaftlich nicht erwiesen.
Naturheilkunde ja - da Wirksamkeit wissenschaftlich nachweisbar.

Schlimm finde ich, dass viele Homöopathie-Befürworter meinen, dass Homoöpathie so sanft sei, dass sie nie schaden könnte. Das halte ich für groben Unfung. Wenn man daran glaubt, dass etwas helfen kann, dann kann es im Umkehrschluß - falsch angewandt - auch schaden.

Nun ja, ich glaube, dass Homoöpathie nichts ist außer Placebo.

Viele Grüße: S. + Mina (*27.03.2006)

Beitrag von cathie_g 13.09.06 - 16:03 Uhr

Ich halte da nichts von - schliesse mich Claudia vollens an.

Meine Kinder sind zunaechstmal extrem selten krank (weiss auch nicht wie wir das verdient haben). Meine Grosse hatte in den 10 Jahren ihres Lebens genau 2x ueber 38.5 Temperatur (einmal ein Virusinfekt 3 Tage lang 40 Grad, einmal die echte Grippe, 9 Tage lang bis 41 Fieber #schock aber beides unkompliziert). Wenn meine Kinder echt krank sind, bekommen sie was bewiesen wirksames (Schmerzzaepfchen, Antibiotika, Hustensaft). Wenn sie nur "verstimmt" sind, bekommen sie viel TLC (tender loving care) ohne extra Glaubuli. So lernen sie, dass nach krank wieder gesund kommt und dass das auch (fast immer) von alleine passiert und man keine Waesserchen dafuer braucht. Mir graust es vor den Kleinkindern, die wie die Spatzen nach ihren Glaubuli sperren, wenn sie mal auf dem Spielplatz gestolpert sind #kratz und ganz schlimm finde ich, wenn eine sinnvolle, wirksame Behandlung verzoegert wird, weil Mama es "erstnochmal ohne Hammermedizin probieren will". In der Folge leiden viele Kinder unnoetig lange, nur weil viele Eltern es als "Niederlage" empfinden, zu evidenz-basierter Medizin zu greifen.

LG

Catherina

Beitrag von p.zwackelmann 13.09.06 - 16:11 Uhr

Wenn man über dieses Thema so uninformiert wie du bist, sodass du noch nicht einmal weisst, dass es Globuli heisst, sollte man sich seinen Kommentar sparen.

Ich würde an dieser Stelle wieder gerne Herrn Nuhr zitieren,darf ich aber nicht.

Beitrag von cathie_g 13.09.06 - 16:18 Uhr

ich weiss sehr wohl, dass es Globuli heisst. Wenn Dir der Sprachwitz entgangen ist (fuer die Langsamen: Glaubuli, weil man an sie glauben muss), dann gehst Du wohl ein bisschen verkniffen an die Sache ran.

Catherina

Beitrag von p.zwackelmann 13.09.06 - 17:32 Uhr

Aber von der Sache a sich verstehst du nichts.

Beitrag von cathie_g 13.09.06 - 17:47 Uhr

wie willst Du das wissen? Woran machst Du fest, dass ich meine Meinung nicht nach sehr eingehendem Studium der Sache an sich gebildet habe?

Catherina

Beitrag von biberjonas 14.09.06 - 14:03 Uhr

SChön das deine Kinder selten krank sind. Meine auch.

Ich befürworte die Homöopathie und ich glaube nicht das Menschen die dieses tun Ihren Kindern wie wild Globulis in den Hals schütten.
Das werden eher die tun die keine Ahnung haben und das würden sie auch mit normalen Medis tun!

Und ob ihc meinem Kind bei husten nun Hustensaft gebe oder
Globulie, das ist für das Kind nun nicht wichtig. Hauptsache der Husten bessert sich.
Es gibt bestimmt nicht bei jedem sturz oder so ein paar Kugeln#gruebel

Jeder so wie er es möchte und ich würde deswegen nie jemanden verurteilen.

Alles Gute weiterhin für Euch

Beitrag von weisefrau 13.09.06 - 19:23 Uhr

Hallo, liebe Eltern,

meine Jugendlichen sind inzwischen 17, 17 und 18 Jahre alt und ich behandle seit 16 Jahren ausschließlich mit Homöopathie und Naturheilmitteln. Antibiotika ist ein Fremdwort bei uns und meine Jugendlichen berichten, dass sie eigentlich diejenigen in der Klasse sind, die mit am seltensten wegen Krankheit fehlen.

Ich empfehle das Buch "Kinderkrankheiten natürlich behandeln" von Dr. med. Stellmann, erschienen bei Graefe Unzer Verlag - damit habe ich jahrelang erfolgreich gearbeitet und immer rechtzeitig den Naturheil-Arzt eingeschaltet, wenn ich nicht weiter wusste.

Selbstverständlich gehört jedoch auch eine gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an frischer Luft dazu. Stubenhocker werden öfters krank. Liebe Grüße an Alle

Beitrag von laloba2002 13.09.06 - 21:26 Uhr

Hi There,

da Frau ja in der Schwangerschaft ja möglichst wenig Medikamente zu sich nehmen sollte, habe ich mich während dieser Zeit, wenn mal was war mit homöophathischen Mitteln behandelt! Nachdem ich recht gestaunt habe, wie gut diese wirken und auch schneller als chemische Mittel, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Sohn möglichst nur mit diesen Mitteln zu behandeln. So ist seine Hausärztin eine Homöopathin, die aber auch Schulmedizinerin ist und früher im Spital auf der Kinderstation gearbeitet hat!

Der normale Kinderarzt, den ich für die Kontrolluntersuchungen habe, hält leider nicht viel von Homöophatie und ich wollten von Anfang an mit dieser arbeiten, dabei aber die Schulmedizin nicht ausschliessen! Erstens sind homöophathische Mittel kostengünstiger und sie wirken sehr schnell, innerhalb von einer Stunde, jedoch nur, wenn man das Richtige gefunden hat. Es kam schon vor, vor allem bei starken Erkältungen von meinem Sohn, dass wir erst herausfinden mussten, welches das richtige Mittel von 2 ist. Man wartet dann einen Tag, ob es anschlägt oder nicht! Bisher hat meine Ärztin schnell das Richtige gefunden und ich habe gestaunt, wie schnell sich der Kleine erholt hat!

Da ich ja selbst eher mit Schulmedizin aufgewachsen bin, habe ich manchmal gezweifelt, ob ich da richtig gehandelt habe, bin jedoch nie bisher enttäuscht worden!!!

Mein Sohn ist auch nicht geimpft, da ich viele Bücher über Impfen und Nichtimpfen gelesen habe, da dieses Thema ja extreme Diskussionen in der Elternwelt auslöst. Mich konnte jedoch auch meine Ärztin überzeugen, den Kleinen nicht impfen zu lassen, dafür bin ich sehr sensibilisiert und weiss, was es braucht, damit z.B. Tetanus überhaupt entstehen kann. D.h. ich bin mir bewusst, dass ich sorgfältig mit möglichen Krankheitsanzeichen umgehen muss! Ich habe jedoch das Gefühl, dass mein Kind bis auf einige Erkältungen bisher nie wirklich ernstlich krank war, auch wenn ich bei fast 41° Fieber aus dem heiteren Himmel fast durchgedreht bin, obwohl ich weiss, dass dies bei Kleinkindern auftreten kann!

Meine Homöophatin hat mir auch gesagt, dass homöophathische Mittel den Krankheitsverlauf zuerst verstärken, um dann eine schnellere Heilung zu bewirken! Chemische Mittel wirken nicht schneller oder besser, sondern sie wirken gegen die Symptome und verlangsamen somit den Heilungsprozess, da die Symptome ja auch Schutzreaktionen des Körpers sind, die dazu dienen den Krankheitserreger aus dem Körper zu schwemmen, auch wenn das für den Erkrankten nicht sehr angenehm ist!

Mein Sohn spielt auch oft dabei und ist mopsfidel, wenn er krank ist. Würde er lethargisch reagieren, wäre ich sofort beim Arzt! Ich hoffe, das hat dir geholfen!

Alles Gute

La Loba & Bonzai Yves

Beitrag von inge1970 13.09.06 - 22:44 Uhr

Unser Sohn wird seit seiner Geburt homöopathisch behandelt (soweit es geht). Wir haben einen KA der homöop. Arzt ist. Inzwischen ist unser Sohn im KiGa-Alter und ist toi, toi, toi relativ immun gegen Erkältungen und Magen-Darm-Geschichten. Was lt. KA auf die starke Abwehr durch die Homöopathie zurückzuführen ist.

Von Placebo-Effekt kann man hier denke ich nicht sprechen, denn als Säugling wußte er nicht, was ich ihm gebe und wogegen bzw. wofür. Bei Erwachsenen ist die Wirkung manchmal nicht so rasch, weil unsere Körper schon sehr stark Umweltgiften ausgesetzt worden sind und das ist ja bei den Kleinen noch nicht der Fall.

Ich bin der Meinung, daß ein Körper, der ständig Antibiotikum bekommt, wenn er mal eine Erkältung hat, sich irgendwann nicht mehr selbst helfen kann. Die Homöopathie gibt dem Körper einen Anstoß, sich selbst zu helfen.

Es gibt jedoch bestimmte Krankheiten, da sollte man auf Nr. sicher gehen und auf die Schulmedizin zurückgreifen. So hatte unser Kleiner mit 1/2 Jahr eine Lungenentzündung, da ging es dann halt nur mit Antibiotikum.

Ich hoffe, ich konnte etwas beitragen.

Beitrag von spaetert 14.09.06 - 07:05 Uhr

Mein Sohn Jens, 3 Jahre, hatte bereits mit 2 Jahres schon 3 Lungenentzündungen hinter sich. In dieser Zeit werden die Kinder mit Antibiotikum vollgepumpt und natürlich ist dann der Körper danach sehr geschwächt und sehr anfällig.

Seit er von einer Heipraktikerin auf ISO Globulis eingestellt worden ist, haben wir seit dem keine Probleme mehr. Auch sonst schwöre ich mittlerweile auf Homöopathie und kann diese nur weiterempfehlen. Bei Grippalen Infekten, Stiche, ständiges Nasenlaufen, keine Appetit auf Obst und Gemüse, es gibt immer ein Mittel. Sogar als er sich den Arm gebrochen hatte musste ich ihm keine Schmerzmittel verabreichen.

Mein Vergleich ist immer, früher konnte man auch viele Krankheiten mit Kraft der Natur heilen, weshalb auch nicht heute? Zwiebeln auf dem Ohr haben noch keinem geschadet, oder?

Tatjana :-)

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