Fruchtwasseruntersuchung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von anna.b 13.09.06 - 10:49 Uhr

hallo ihr lieben dickbäuchigen,
ich bin schon 39 jahre und das risiko einer trisomie steint auf 1:137. die fruchtwasseruntersuchung hat ein risiko für eine fehlgeburt von 1:100. also noch höher! macht die untersuchung dennoch sinn? wie steht ihr zu diesen zwei fruchtwasseruntersuchungen und der trippel-untersuchung? muss mich in den nächsten wochen entscheiden und versuche mir gerade eine meinung zu bilden. find ich ganz schön kniffelig.#gruebel

Beitrag von moggele1983 13.09.06 - 10:52 Uhr

Hallo,

mach doch erstmal eine Nackenfaltenmessung. Das ist eine US-Untersuchung bei der verschiedene Knochen des Babys und die Nackenfalte vermessen werden. In kombination mit einer Blutuntersuchung lässt sich das Risiko auf Trisomie 95% bestimmen. Und wenn da ein schlechter Wert raus kommt kannst du ja immer noch eine Fruchtwasseruntersuchung machen.

Ich bin 23 und mein Risiko läge bei 1:1033 nach der NFM war das Risiko 1:20753 und ich lass jetzt keine FU machen.

LG
Moggele#klee

Beitrag von simone_2403 13.09.06 - 10:56 Uhr

Hallo Gabi

Die Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen,die liegt bei dir und wie du im Fall der Fälle damit umgehen könntest.

Ich hab keinerlei Tests machen lassen außer NT die mein Fa aber sowieso mitmacht.Für uns steht fest...genommen wie geliefert...

lg

Beitrag von maxi0906 13.09.06 - 10:58 Uhr

ich habe elles gemacht. frühscreening, fwu (hatte auch total angst vor einem abgang, der eingriff war nur wg der psyche horror, es tat kaum weh.) organ-screening. such dir einen guten spezialisten, das mimimiert das risiko.
war ebenfalls 39 bei ss.
nun 40 und werde morgen entbinden:-)

Beitrag von lisamarie 13.09.06 - 11:08 Uhr

Hallo Anna,

ich habe nächste Woche für die Fruchtwasseruntersuchung einen Termin, bin auch bereits 35.

Also die Daten die man dir gesagt hat, verwundern mich etwas. Denn laut meinem Arzt und auch den Statistiken die ich bisher gelesen habe, sieht das etwas anders aus.

Die Gefahr ein Baby mit Trisomie ab 35 zu bekommen liegt bei 1:90 Ich persönlich finde die Zahl sehr hoch und hätte das auch niemals vermutet.

Die Gefahr das bei einer FU etwas passiert liegt bei 1:350 und das heisst aber nicht, dass man gleich das Kind verliert, wenn was passiert (z.B. Fruchtwasserverlust etc.)
Mein FA erklärte mir, das man die Frauen, wo etwas schiefgeht, 2 Tage dann noch stramm liegen lässt und dann würde meistens alles wieder verheilen und die Fruchtblase sich wieder schließen.

Von der Nackenfaltenmessung hat er mir abgeraten, er sagte das es nur eine Wahrscheinlichkeitsuntersuchung ist, das Ergebnis einer FU aber 100%ig.

Ich habe auch hin- und her überlegt und auch hier gibt es ganz extreme FU-Gegner die dich teilweise mit Horrormeldungen überschütten.
Erzählt wird viel, aber ich vertraue jetzt meinem Arzt und meinem Gefühl.

Da ich in der SS bisher oft Blutungen hatte, möchte ich doch wissen, ob mein Baby gesunden ist, deswegen habe ich mich dafür entschieden.

LG Lisamarie

Entscheiden musst du aber selbst. Ich habe das mit meinem Partner durchgesprochen und wir waren uns einig.

Beitrag von yvi68 13.09.06 - 11:17 Uhr

Hallo Anna,

bin 38 und würde Dir auf jeden Fall auch eine NT- Messung mit Untersuchung des Blutes auf 2 Eiweißstoffe (1.-Trimester-Screening) empfehlen. Wenn dann das Ergebnis immer noch ungünstig ausfallen sollte, dann kannst Du Dich noch für die Fruchtwasseruntersuchung entscheiden.

Ich habe das auch so gemacht. Gott sei dank ist mein Risiko für eine Trisomie weit niedriger als mein Altersrisiko. Ich werde auch keine Amnio machen lassen, hätte zu viel Angst davor, mein Baby dabei zu verlieren.

Wenn bei der Feindiagnostik nach der 20. Woche etwas nicht stimmen sollte, kann ich dann im Notfall immer noch eine Nabelschnurpunktion machen lassen.

Übrigens war das Screening bei mir bereits mit einer genauen US- Diagnostik kombiniert und der FA konnte bereits in diesem frühen Stadium schon so vieles, z. B. einzelne Organe, Blutgefäße usw. beurteilen. Die Feindiagnostik dient dann wohl nur noch dazu, die Dinge zu beurteilen, die in der 13. Woche noch nicht gesehen werden können. Ich bin jetzt jedenfalls viel beruhigter!

Noch etwas: bitte lasse Dir für die Untersuchung eine Überweisung geben, da Du dann aufgrund Deines Alters nichts bezahlen musst. Ich brauchte auch nur die 34 Euro für die Laboruntersuchung bezahlen und die kannst Du ja vielleicht auch wegfallen lassen, wenn Du das nicht willst.

Alles Gute und eine unbeschwerte Schwangerschaft!!


Yvi 15.SSW Boy inside#freu#baby

Beitrag von maultier73 13.09.06 - 11:32 Uhr

Hallo Anna, ich habe vor kurzem das Erstsemester-Screening gemacht, dabei war die Nackenfalte vollkommen in Ordnung, die Blutwerte leider überhaupt nicht (Risiko der Blutwerte 1:50). Wir hatten nach dem Ergebnis eine schreckliche, verzweifelte und ungewisse Zeit hinter uns, deshalb habe ich mich schweren Herzens zu einer Fruchtwasseruntersuchung entschieden. Laut meinem Fraunarzt und dem genetischen Institut liegt das Risiko einer anschließenden Fehlgeburt überigens nur bei 0,3-0,5 %. Ich hatte zwar enorme Angst vor dem Eingriff, aber der F.A. war so einfühlsam und es war alles schnell vorbei. Am nächsten Tag hatten wir schon die Ergebnisse vom Schnelltest: Es ist alles in bester Ordnung!!!! Jetzt haben wir wenigstens eine Sicherheit! Vom Erstsemester-Screening kann ich nur entschieden abraten, es kommt nur ein Risikowert heraus, aber dei Verunsicherung ist und bleibt da. Wie immer Du dich entscheidest, ich drücke Dir die Daumen
Lieben Gruß Sabine mit Krümel 16 SSW

Beitrag von lisamarie 13.09.06 - 11:46 Uhr

Hallo Sabine,

du hast mich nun auch etwas beruhigt, ich bin ja nächste Woche dran :-)

Es gibt so wenig positives darüber zu lesen. Die meisten Frauen schreiben ja negativ über die FU, allerdings haben davon 99% der Frauen die gar nicht machen lassen.

Ich danke dir :)

LG Lisamarie

Beitrag von 25067400 13.09.06 - 12:38 Uhr

Hi !
Das sind hier immer ganz brisante Fragen gerade bei FU.
Es gibt millitante Gegner und absolute Befürworter hier.
Deine Entscheidung wird Dir nicht abgenommern oder leichter gemacht. Kläre das besser mit Deinem FA, da bist Du auf der sicheren Seite. Ich habe eine machen lassen und würde es immer wieder machen, andere hingegen würden es absolut ablehnen.

Lg Nadine

Beitrag von flyingany 13.09.06 - 14:03 Uhr

Hallo Anna!

Ich denke, dass die Frage ist, wie du mit einem negativen Ergebnis (also ein Kind mit Behinderung) umgehen würdest!?

Wenn du das Baby auf jeden Fall behalten würdest kannst du dir alle Untersuchungen sparen.

Wenn ein Kind mit BEhinderung für dich nicht vorstellbar ist, solltest du die Möglichkeiten ausschöpfen.

Ich habe schon einen Vater mit einer schweren Erkrankung, den ich evt. mal Vollzeit pflegen muss - daher konnte ich mir ein Kind mit BEhinderung nicht vorstellen. ICh habe zwar erst die Nackenfaltenmessung gemacht, aber obwohl mein Risiko so "hoch" war wie bei einer 20-Jährigen habe ich mich für die FWU entschieden. BEi meiner Großen waren die Blutwerte ziemlich schlecht und daher habe ich dass diesmal nicht mehr machen lassen - ich wollte es direkt so zuverläßig wie möglich wissen.

DIe FWU an sich ist völlig unspektakulär und nicht schmerzhaft. Außerdem wird das Ganze sehr gut und kleinmaschig überwacht. Das Risiko einer Fehlgeburt liegt übrigens unter den natürlichen FG-Risiko für diese Zeit.

Für mich war es beide Male klar die richtige Entscheidung, aber im ENdeffekt muss jeder für sich überlegen!

Alles Liebe

ANY (mit der kerngesunden Nina, 3 und dem genauso gesunden Zwergi Kati, 24SSW)