Stillen ja/nein???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sommersprosse84 13.09.06 - 13:31 Uhr

Hallo,

die Frage wurde euch wahrscheinlich schon unendliche male gestellt und wen sie nervt bitte ignorieren!!!

Eigentlich wollte ich stillen, mitlerweile muss ich mich auch an die "Vorbereitungen" dafür machen (welche da wären???)!

Aber ich hab wohl auch ein bisschen Panik vor diesen ganzen Infektionen/Entzündungen und was da noch alle so kommen kann... Naja und dann noch... ich meine wie sieht meine Brust dann hinterher aus???

Was hat bei eurer Entscheidung geholfen?!

Lieben Dank

LG

Beitrag von bleathel 13.09.06 - 13:43 Uhr

HI,

also vorbereiten muss du gar nichts, das macht dein Körper schon von ganz alleine, keine Sorge.
Höchstens ein Stillkissen kaufen, das ist ganz nützlich.
Und Entzündungen sind gar net so häufig, also meine Mutter hatte nie eine, ich selber bis jetzt (toi toi toi) auch noch nicht.

gruss
Julia

Beitrag von sommersprosse84 13.09.06 - 13:46 Uhr

... nichts vorbeireiten???

Ich dachte bei so bestimmten " Warzentypen" muss man was machen???

Danke

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 14:23 Uhr

meinst du schlupfwarzen?

Beitrag von raleigh 13.09.06 - 16:25 Uhr

Nö, ist altmodisch.

Man startet erstmal mit Stillhütchen und wenn die Brustwarze ausgebildet ist und evtl. leichter rauskommt (kann man auch mit einer Milchpumpe ansaugen), dann geht das wunderbar.

Meine Schlupfwarze funktioniert jedenfalls mittlerweile ohne Vorbereitung.

Beitrag von nickis78 13.09.06 - 13:51 Uhr

Informiere dich bei deiner Hebi über die Stilltechniken, mögliche Stillprobleme etc. Mir hat damals: "Das Stillbuch" geholfen. Das steht eigentlich alles von A bis Z drin. Dann weißt du vorher schon Bescheid.

Sonstige Vorbereitungen brauchst du eigentlich nicht, habe ich auch nicht gemacht. Außer vielleicht Wechselduschen der Brust nach dem Baden. Mehr aber auch nicht.

Lass es einfach auf dich Zukommen. Die ersten vier bis sechs Wochen (sage ich immer) sind mit die Schwierigsten, weil sich Mutter und Kind erst aufeinander einstellen müssen, ist klar. Wenn du Probleme beim Stillen haben solltest, bitte auf jeden Fall deine Hebamme dir zu helfen. Denn schon ein falsches Anlegen kann z. B. eine Brustentzündung hervorrufen. Dann wäre es auch ratsam zu wissen, was dagegen hilf (Kohlwickel, Quark usw.).

Ach ja, es gibt noch ein Buch über die Wachstumsschübe eines Kindes im ersten Lebensjahr (Oje, ich wachse). Das würde ich parallel dazu nutzen. Denn viele Stillende sind verunsichert, wenn z. B. mit einer Woche oder mit 12 Wochen das Baby stündlich an die Brust will und interpretieren das eher damit, dass das Kind nicht satt wird. Demnach füttern sie mit der Flasche zu, was aber nicht notwendig wäre.

Du siehst, man kann viel dazu schreiben. Aber mit der richtigen Leküre und der richtigen Hebi bist du bestens gerüstet. Ach ja, ich habe meine Kleine fast 2 Jahre gestillt und meine Brust sieht wie vorher auch aus.

LG nickis78

Beitrag von sissy1981 13.09.06 - 13:53 Uhr

Keine Gedanken machen.....einfach auf dich zukommen lassen.

Naja und nicht wundern wenn es am Anfang alles andre ist als schön und innig nämlich unter Umständen verdammt schmerzhaft - das geht vorbei nach ein paar Tagen- 2-3 Wochen.

Ein Stillkissen ist in der Regel gerade anfangs wichtig.

Mit Pumpe etc. würd ich noch warten - und gaaanz wichtig ne gute Hebi die mit dir auf einer Wellenlänge ist haben.

Die Brust - hm naja es gibt Frauen bei denen ist er danach kleiner und schlaffer.

Meiner war vor den SS/Geburten auch etwas fester ja - allerdings wurd die Brust immer größer und größer. Ich habe meine Tochter nun bei einer Mahlzeit am Tag und habe immer noch 2 Körbchen größer als vor den SS.

Bei mir gab es keine Entscheidung. Ich bekomme ein Kind und da war es für mich selbstverständlich zu stillen - eben den natürlichsten Verlauf zu wählen.

LG sissy

Beitrag von bibi0710 13.09.06 - 13:53 Uhr

Hallo,

erst mal: Vorbereiten musst du gar nix! Deine Brust macht das schon!

Panik brauchst du auch keine haben. Alle Probleme in der Stillzeit lassen sich lösen. Normalerweise kommt es zu keinen Problemen, wenn richtig angelegt wird.

Ich rate immer: Versuch es! Muttermilch ist das Beste was du deinem Kind bieten kannst!!! Abstillen kannst du immer noch, sollte es nicht so klappen wie du dir das vorgestellt hast!

LG
Berit

Beitrag von melli1986 13.09.06 - 13:53 Uhr

Hallo,

Man muss nichts Vorbereiten wenn man sein Kind stillt. Dein Körper bereitet sich da selber wärend der Schwangerschaft und der Geburt vor.
Stillen ist einfach was tolles, aber ich rate dir die ganzen Gedanken über Enzündungen un und und einfach zu vergessen. Denn dein Körper ist sicherlich inder lage ein Kind zu ernähren nur wenn man sich zu sehr verückt macht kann es zu den enzüngen und Milchstau kommen.
Stillen ist sehr abhänig von deinem Empfinden und Einstellung.
Wenn du es aber schaffst die Gedanken zu vergessen und dein Kind einfah nur stillst wenn es Hunger hat wird es dir bestimmt gefallen.

Noch dazu ist Mumi einach das allerbeste für ein Kind.

Liebe Grüße

Melli mit Alena (die mit 10 Monate immer noch so gut wie voll gestillt wird.)

Beitrag von melli1986 13.09.06 - 13:55 Uhr

Ach ja in den 10 Monaten hatte ich bis jetz noch kein Milchstau und auch keine Enzündung.

Beitrag von miau2 13.09.06 - 13:55 Uhr

Hi,
was willst Du groß vorbereiten? Im Zweifelsfalle kann eine gute Hebamme (brauchst Du ja eh für die Nachsorge) sich mal Deine Brustwarzen angucken und vorwarnen, falls Probleme (z.B. wegen Schlupfwarzen) möglich sind...ansonsten brauchst Du nichts zu tun, außer die Brustwarzen nach dem Duschen kräftig mit einem Handtuch abzurubbeln und möglichst wenig Seife, Cremes etc. dranzulassen. Irgendwann kannst Du, wenn Du magst, auch schon ein wenig Stilltee trinken (Fenchel, Anis, Kümmel-Mischung) - ist aber nicht wirklich Voraussetzung.

Eine Hebi hat mir mal den guten Tipp gegeben, dass je weniger Vorbereitung je besser wäre...je mehr man sich auf das Stillen konzentriert, vorbereitet, meint, alles darüber zu wissen etc - desto leichter verkrampft man und es geht genau dann schief. Ganz dringend abgeraten hat sie vom Kauf irgendwelcher Bücher über das Stillen, sie geht sogar so weit, dass das Stillen bei den meisten Frauen, die im Voraus entsprechende Bücher gelesen haben problematisch wird - viel öfter, als bei "unbelesenen". Also lass es einfach auf dich zukommen.

Mach Dir auch keinen Kopf wegen irgendwelcher Entzündungen! Wirklich schlimm wird es nur bei den wenigsten, und alles andere ist zwar ein paar Tage lang vielleicht schmerzhaft und danach überstanden. Klar hört man immer wieder davon - aber es stillen unzählige Frauen ohne große Probleme, von denen hört man naturgemäß nichts - nur die wenigen mit ernsthaften Problemen, die bleiben in Erinnerung.

Was mir bei der Entscheidung für das Stillen geholfen hat? Das Wissen, dass es nun einmal für ein Baby schlicht und einfach keine bessere Ernährung gibt, egal, wie gut die Fertigmilch heute ist. Nichts anderes als MuMi hat die Natur für Babys vorgesehen.... Wir haben anfangs mit der Flasche zufüttern müssen (erst auch Fertigmilch, dann sehr schnell nur abgepumpte), und ich trauere der letzten Flasche absolut nicht nach - der Aufwand war erheblich höher und die ganze Aktion (inkl. Vorbereitung, und hinterher abwaschen, auskochen) als es beim Stillen ist. Das wäre dann noch ein praktisches Argument ;-).

Neben natürlich den ganzen und mittlerweile oft genug breitgetretenen pro-Still-Argumenten bezüglich der Gesundheit von Dir und Deinem Kind.

Ich will aber definitiv keinen Streit über pro und contra anfangen, wer nicht stillen will oder kann, der ist 1000mal besser eine gute Flaschenmama als eine verkrampfte/aufgezwungene Stillmama!!!

Viele Grüße
Miau2 mit #baby Maximilian *12.05.06

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 14:23 Uhr

tja, also "vorbereiten" muß man wirklich rein gar nichts!


ein stillkissen zu haben ist praktisch,
ist es aber sicher auch zum flaschgeben.


und angst vor infektionen usw #kratz

ich fürchte, du liest zuviele horrogeschichten.
in einem stillforum häufen sich natürlich threads mit stillproblem, weil diejenigen, die keine haben, keine threads aufmachen (müssen).

im KH sind auch sehr viele kranke leute,
heißt ja nicht, daß ALLE menschen sooo krank sind.


ich stille seit 29 monaten,
hatte einen kleinen milchstau,
sonst rein gar nichts.


lg
ayshe

Beitrag von mtamara 14.09.06 - 00:05 Uhr

#pro #pro #pro #pro #pro #pro
#pro #pro #pro #pro #pro #pro
#pro #pro #pro #pro #pro #pro
#pro #pro #pro #pro #pro #pro
#pro #pro #pro #pro #pro #sonne

29x Daumen hoch für Dich!!!

Beitrag von ayshe 14.09.06 - 10:09 Uhr

oh danke, aber vllt war es auch glück,


ach so, das "stillbuch" von hannah lothrop habe ich auch schon vorher gelesen.


lg
ayshe

Beitrag von mtamara 14.09.06 - 11:10 Uhr

Nein, ich glaube, dass es Überzeugung war - vielleicht ein ganz klein wenig Glück. 98% Prozent aller Mamis können stillen, also hattest Du zu 2% Glück :-D - stell Dein Licht nicht unter den Scheffel, denn so lange zu stillen ist eine großartige Leistung, die man nur dann durchzieht und genießen kann, wenn man "es" geblickt hat.

Wahrscheinlich hat Dich das Lesen geweckt - oder was auch immer?
Bei mir war es die Hebammensprechstunde, die mich auf den Weg geführt hat, auf dem ich seit Elia´s Geburt bin und ich bin heilfroh.

Ich freue mich immer wieder, auf Mütter zu treffen, die ihren Kindern das geben, was Du Deinem gibst.

Viele liebe Grüße,

Miri

Beitrag von ayshe 14.09.06 - 11:51 Uhr

naja, ich meinte aber auch mit glück, daß ich in dieser zeit wirklich nur einen kleinen milchstau hatte, zwar echt schmerzhaft,
aber meine kleine hat ihn sorgfältig abgesaugt und dann war gut.
also da bin ich schon sehr verschont geblieben.

und es war vllt auch glück, daß meine tochter vom ersten moment an ein naturtalent war.
sie konnte es einfach, ich mußte nur an den ersten paar tagen etwas helfen, aber sie hatte es drauf ;-)


stadelmann-fan bin ich auch ;-)
das buch hatte ich auch gelesen.


lg
ayshe

Beitrag von mtamara 16.09.06 - 01:02 Uhr

Ja, dann muss ich zugeben, dass Du wirklich Glück hattest.

Bei uns lief es nicht ganz so dolle - ich hatte irgendwelche Schmerzen, die mir keiner erklären kann, aber trotzdem stillen wir immer noch *stolz*.

Liebe Grüße und nochmal: #pro

Miri

Beitrag von debuggingsklavin 13.09.06 - 14:59 Uhr

Huhu,

mir hat bei der Entscheidung geholfen:

- es ist das natürlichste, was man dem Baby bieten kann.
- man muss keine Flaschen kaufen.
- man spart / halbes Jahr etwa 500-700 EUR (Nahrung, Flaschen, Sauger)
- man kann sein Kind "mal eben" anlegen, wenn es Hunger hat und muss nicht erst Flaschen zurecht machen.
- man ist unabhängiger, weil man eben keine Flasche + Utensilien mitschleppen muss.
- Das Kind bekommt ordentlich Abwehrstoffe mit, wird nicht häufig krank

Vorbereitungen habe ich keine getroffen.
Ich habe lediglich das "Stillbuch" von Hannah Lothrop gelesen.

LG und alles Gute für die Geburt :-)


P.S.:
Ich hatte NIE einen Milchstau, ich hatte auch keine Pilze.
Bis auf dass Johanna und ich Startschwierigkeiten hatten, war / ist alles super.

Beitrag von kja1985 13.09.06 - 15:17 Uhr

hallo sommersprosse,

ich habe damals alles auf mich zukommen lassen, war auch eigentlich überzeugt, dass ich stillen würde. einige probleme haben mich dann aber zum kapitulieren gebracht und ich bin auf fläschchen umgestiegen.
bereuen tu ich es nicht, weil ich genau weiss, dass ich wieder so entscheiden würde, wenn ich in der situation stecken würde. ich hätte es nicht geschafft, mich da durchzubeissen.

allerdings bin ich schon manchmal ein bisschen wehmütig, wenn ich mütter beim stillen sehe.

beim nächsten kind werde ich wieder alles auf mich zukommen lassen, wenn es unkompliziert funktioniert werde ich stillen, anderen falls werde ich fläschchen geben, denn ich glaube nicht, dass flaschenernährte babys zu schlechteren oder ungesünderen menschen heranwachsen.

Beitrag von raleigh 13.09.06 - 16:23 Uhr

Vorbereitenmusst du nix.

Gegen Infektionen und Entzündungen helfen:
- Hände waschen
- richtig anlegen
- rechtzeitig nachhelfen, wenn die Brust hart und prall wird (austreichen, abpumpen, Kind anlegen)

Ich hatte in 3 Wochen nur wunde Brustwarzen, aber keinen Milchstau oder ähnliches.

Beitrag von kuschelmuschel 13.09.06 - 18:01 Uhr

der wichtigste grund zu stillen für mich:
es ist das allerbeste was ich meinem kind geben kann!muttermilch ist vollgestopft mit guten sachen für das baby!
und man hat immer die milch bereit ohne langes vorbereiten!!!

vorbereitungen für das stillen kann man eigentlich keine machen.

infektionen und entzüdungen hab ich bis jetzt keine gehabt und ich stille gerade mein zweites kind. wenn man richtig anlegt, dann hat man ein paar tage schmerzhaft brustwarzen, aber das vergeht dann schnell und alles passt. wichtig ist am anfang eine gute hebamme oder stillberaterin, die beim richtigen anlegen hilft, bis es von selber gut klappt!

also ich würde dir das stillen nur empfehlen!
lg claudia