An die Selberkochmamis - wie macht ihr den Brei?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von shygona 13.09.06 - 13:52 Uhr

Hallo ihr Lieben :-)

Marissa ist jetzt so weit, dass sie ganz ordentlich ihren Mittagsbrei wegschlabbert und daher will ich nun beginnen, selbst zu kochen.
Meine Frage dazu: Verwendet ihr alle einen Schnellkochtopf oder gibt's noch andere Methoden?
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein bißchen Panik vor dem Schnellkochtopf habe #hicks, da's in unserem Bekanntenkreis schon mal einen Unfall gab, bei dem das Ding explodiert ist... #augen

Ich hab hier so ein Kochbuch von GU in dem steht, dass sich die Garzeiten ohne diesen Schnellkochtopf auf anderthalb Stunden beim Rindfleisch erhöhen und bei Karotten auf etwa 30 bis 40 Minuten. Allerdings gilt das auch für ein Stück Fleisch im Ganzen und ganze Karotten.
Daher mal meine, zugegeben etwas blöde #hicks, Frage:
Kann ich nicht einfach Fleisch, Karotten und Kartoffeln schon vor dem Garen in Würfel schneiden? Dann geht's doch viel schneller.... Oder gehen dabei Nährstoffe verloren? Aber die sind doch dann in der Brühe, mit der ja sowieso pürriert wird - ooooder?

Auweia - ich hab GAR keine Ahnung! #hicks

Daher noch mal die Frage: Wie macht ihr das?

Danke schon mal für die Antworten!!
Anne + Marissa (*23.03.2006)

Beitrag von majakelly 13.09.06 - 14:11 Uhr

Hallo Anne,

also ich schneide alles vorher in kleine Stückchen und koche es im ganz normalen Topf. Das dauert gar nicht lange und ich denke, die Nährstoffe sind wahrscheinlich wirklich, wenn sie überhaupt flöten gehen, noch im Wasser, das ich mitpüriere.
Das stand bei mir auch in allen Rezepten, die ich so gefunden habe.

Liebe Grüße

Ela

Beitrag von zwillinge2005 13.09.06 - 14:43 Uhr

Hallo Anne,

ich benutze einen Schnelkochtopf, aber nur weils schnell und praktisch ist (gewürfelte Karotten und Kartoffeln brauchen nur 7 Min.) und dadurch die Vitamine und Nährstoffe angeblich erhalten bleiben. Man braucht fast kein zusätzliches Wasser, alles wid püriert und gegessen (also kein Kochwasser weggeschüttet).

Zum Thema "explodierender Schnellkochtpf" fällt mir nur "RTFM" ein.

Im normalen Topf geht das Kochen sicher auch, dauert länger und man muss mehr aufpassen, dass nichts anbrennt.

LG, Andrea

Beitrag von zaupel 13.09.06 - 17:04 Uhr

hi andrea,
was bitte ist denn rtfm? wenn ich im schnellkochtopf koche, dann mache ich schon immer soviel wasser mit rein, daß zumindest alles bedeckt ist, wie meinst du das, wenn du schreibst, daß du fast kein zusätzliches wasser brauchst?
gruß von zaupel :-)

Beitrag von zwillinge2005 13.09.06 - 18:14 Uhr

Hallo zaupel,

"RTFM" ist die Abküzung für "read the fucking manual" und bezog sich auf die angeblich explodierenden, gefährlichen Schnellkochtöpfe. Das trifft häufig bei falscher Benutzung oder fehlender Wartung (Austausch des Dichtringes) zu.

Im Dampfkochtopf brauchst Du die Speisen nicht mit Wasser zu bedecken. Das ist ja der Trick am "Dampfgaren". Ca. 2cm Wasser auf dem Boden reichen. Nur soviel, dass beim ersten Aufkochen nichts anbrennt. Aus den Gemüsen tritt meist auch noch etwas Wasser aus und es verdampft kaum Flüssigkeit wie beim normalen Kochen. Deshalb ist es ohl auch Vitaminschonender.

LG, Andrea