Umfrage ambulante Geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von sabsetom 13.09.06 - 14:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,
was haltet ihr von einer ambulanten Geburt? Hatte vor ein paar Tagen schon mal wegen Hausgeburt gefragt und war begeistert wieveile glückliche Mamas geschrieben haben.
Also haut rein.
LG Sabrina;-)

Beitrag von kaskla 13.09.06 - 14:50 Uhr

Hallo Sabrina,

habe meine beiden Töchter in einem Geburtshaus bekommen. Es war super. Die jüngere ist früh 4.40 Uhr geboren und 6.45 Uhr waren wir wieder zu Hause. Ich habe es nie bereut! Würde es immer wieder machen und empfehle es auch weiter. Meine Schwester hat über diese Idee anfangs gelacht. Du wirst es nicht glauben, sie entbindet in 5 Wochen-wo wohl?

liebe Grüße,
klaudia, klarissa *17.03.2004 und kassandra *14.04.2005

Beitrag von bine3002 13.09.06 - 15:18 Uhr

War auch im Geburtshaus. Um 15.40 Uhr kam Java zur Welt und im 19 Uhr saß ich auf MEINEM Sofa und habe Pizza gemampft :-) Das war super und ich würde es jederzeit wieder so machen. Schön fand ich vor allem für Java, dass sie gleich in ihrem Zuhause war und bekannte Geräusche um sich hatte. Außerdem musste sie sich nicht vom Krankenhausalltag umgewöhnen. Die Hebamme kam erstmals am nächsten Morgen und hat uns dann alles gezeigt, was man wissen musste.

Und auch das war sehr schön, denn wir waren die erste Nacht ganz auf uns gestellt und haben uns herrlich blöd angestellt beim Windeln wechseln. Das war sehr lustig.

Ich würde dir nur empfehlen, dass dein Mann sich mindestens eine Woche Urlaub nimmt, besser 2 Wochen.

Beitrag von jindabyne 13.09.06 - 15:21 Uhr

Hallo,

ich habe auch ambulant im Geburtshaus enbunden und fand es total schön. Ich war sehr entspannt und habe die Schmerzen nicht als so schlimm wahrgenommen, wie befürchtet.

Das schönste fand ich, dass ich nur vertraute Menschen um mich hatte, die mich kannten und auf mich und meine Wünsche eingegangen sind.

Das Wochenbett zu Hause ist sicherlich anstrengender als in der Klinik, weil man das Baby nicht mal für ein paar Stunden "abgeben" kann. Da die ersten beiden Wochen aber mein Freund zu Hause war, hatte ich auch daheim immer mal wieder Gelegenheit, für mich zu sein. Ich persönlich fühle mich zu Hause einfach wohler als in einem Mehrbettzimmer in der Klinik...

Das nächste (für irgendwann geplante) Kind wird auch - wenn alles okay ist - auf jeden Fall außerklinisch zur Welt kommen!

LG Steffi

Beitrag von tonni 13.09.06 - 15:59 Uhr

hallo sabrina,

ich habe meine tochter ebenfalls im GH bekommenund es war die beste entscheidung die ich treffen konnte ....
wir waren 2 1/2 stunden nach der geburt wieder zuhause, haben in unserem bett geschlafen und ida neben uns in ihrem stubenwagen. mir war von vorneherein klar, dass ich auf jden fall schnell nah der entbindung heim möchte - falls medizinisch alles okay ist.
ich wollte auf keinen fall unnötig im KKH sein, fremde menschen um micht herum aben, ein fremdes bett, KKh atmosphäre. und bei der entbindung war ich da auch nicht besonders scharf drauf. also war die entscheidng GH schnell getroffen.
es war eine tolle betreuung durch meine und auch die anderen hebammen - schon im september 2004 lernten wir uns kennen - ida kam am 7.03.2005 zur welt.
die entbindung war am abend, in einer tollen atmosphäre- das geburtszimmer lässt an ein wohnzimmer denken, warme farben, warmes licht, ein gemütliches futonbett. und daneben eben all das was eien entbindung erleichtert - geburtshocker, ein tuch zum reinhängen. eine wanne. stillkissen, pezziball....
ich würde es sofort wieder tun - wenn eben ncihts dagegen sprechen würde.
meine hebamme hat mich im wochenbett zuhause betreut, als sie einen tag krank war, kam eine vertretung - auch aus dem GH und ich kannte sie dadurch auch schon ein wenig.
rundum- alles wunderbar....

viel freunde bei nder entscheidungsfindung,

Lg tonni

Beitrag von linchen23 13.09.06 - 16:37 Uhr

Hallo Sabrina,

ich habe meine 2. Tochter ambulant im Krankenhaus entbunden.
Nachdem es bei uns in der Umgebung nur ein Geburtshaus gab und das dann auch noch schließen musste.

Die Entbindung an sich ging super schnell 1 1/2 Std. Kreissaal und ohne irgendwelche Schmerzmittel obwohl Emely relativ groß und schwer war 54 cm lang und 4.020 g schwer, KU 35. Ich habe Emely um 2:55 Uhr geboren und blieb dann noch bis um 6:00 Uhr im Kreissaal.

Ab 07:00 Uhr war ich dann noch auf Station, bekam dort mein Frühstück und musste dann noch bis 10:00 Uhr auf meine Entlassungspapiere warten. Mein Mann und Alina holten mich dann ab und wir gingen dann alle wieder heim. Mir ging es wirklich prima! Niemand konnte es glauben, dass ich vor ein paar Stunden ein Kind zur Welt gebracht habe!!!!

Es gibt nichts schöneres als nach einer Entbindung / im Wochenbett daheim bei seiner Familie zu sein.
Mein Mann war immer hinsichtlich der ambulanten Geburt verunsichert aber sogar er hat danach gesagt, "ich hätte niemals gedacht, dass eine ambulante Entbindung so schön sein kann"!!!!

Ich kann eine ambulante Geburt sei es im Geburtshaus oder im Krankenhaus wirklich nur empfehlen!!

Liebe Grüße

Elke + Alina (06.06.03) + Emely (29.03.06)

Beitrag von dask 13.09.06 - 16:50 Uhr

Hallo Sabrina.
Ich habe Max vor 17 Monaten im Geburtshaus geboren und saß 2 1/2 Stunden nach seiner Geburt schon wieder auf meinem Sofa.
Es war wunderbar! Auf dem Weg nach Hause haben wir bei meinem Lieblingsbäcker angehalten und mein Mann hat Brötchen gekauft, die wir dann zu Hause verputzt haben.
Auch mein zweites Kind (ET 24.2.07) soll, wenn alles gut geht, wieder im GH geboren werden. Ich habe die gleiche Hebamme wie bei Max und kenne alle anderen Hebammen auch - fühle mich also bestens Versorgt.
Für no.2 werde ich unsere Ki-Ärztin fragen, ob sie evtl. auch Hausbesuche macht, denn ich fand es damals ein bisschen blöd mit so einem kleinen Mäuschen in einem Wartezimmer zu hocken. Aber naja, wenn das das einzige Problem sein sollte... *lach*
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß bei Deiner Entscheidung!
Dani mit Max (17 Monate) und no.2 (17.ssw)

Beitrag von coppeliaa 13.09.06 - 18:31 Uhr

hi!

eine sache die mich persönlich absolut von einer ambulanten geburt abgehalten hätte: mein partner ist leider nicht besonders belastbar. eine wöchnerin zu verpflegen und versorgen - das hätte bei uns in riesenkrache geendet (wie ich mal krank war hat er mich angemault, ich solle blos nicht jammern, bloß weil ich stöhnend vor der kloschüssel gehockt bin). frustrierend aber leider nicht zu ändern.

aus meiner sicht also der tipp: mann auf herz und nieren prüfen ob er's aushält :-)

bei mir wäre letztlich leider aus medizinischen gründen nix aus einer ambulanten geburt geworden, im gegenteil! musste jedesmal sogar länger als üblich im krankenhaus bleiben. war damit allerdings auch sehr zufrieden!

alles gute für die geburt!

Beitrag von sylvia584 13.09.06 - 18:48 Uhr

hallo,

also ich werde ins gh gehen.hab ne ganz tolle hebamme und ne klasse schwangerschaft bis jetzt.finde es schöner wenn ich gleich wieder heim kann und mich dort ausruhen wo es mir gut geht.und wo soll das sonst sein,als in den eigenen 4 wänden?!

hab nur bissel angst mich zu überfordern.und dass mir die verwandten die tür einrennen.

lg
sylvie und söhnchen (29+2)#blume

Beitrag von feuerwasser 13.09.06 - 22:04 Uhr

Hallo,

ich habe ambulant im KH entbunden. Es schläft sich im heimischen Bett einfach besser und man muss sich die Dusche nicht teilen. Ich kann auf das Wecken um 7 Uhr und Frühstück 7:30 echt verzichten. ;-) Gerade wenn man noch kein Kind hat, ist das echt entspannt und der Wurm muss sich nachher nicht erst Zuhause umgewöhnen. Im Januar guck ich dann wieder, ob ich ambulant entbinde. Im KH muss man das ja glücklicherweise nicht vorher entscheiden.
Bei meiner Tochter kam der Kia zur U2 zu uns. Mir ging es 1,5 Wochen echt mies und ich war schlapp. Ohne meinen Partner wäre nichts gegangen. Er hat die erste Zeit das Wickeln komplett übernommen, ich hätte es nicht gekonnt. Meine Hebi kam schon am Tag der Geburt nach uns gesehen - eine gute Betreuung hinterher ist natürlich ratsam.
Also: wenn es dir gut geht, dein Schatz fit ist und du eine Hebi hast, die auch Zeit für dich hat, dann ist es wirklich eine tolle Sache!!