*blöd-frag*: Wann ist ein Kind "allergiegefährdet"??

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Beitrag von linemaus20 13.09.06 - 14:45 Uhr

Huhu ihr Lieben!!

Soweit ich weiß, sind Allergien doch nicht vererbbar, deshalb Frage ich mich nun, wann ein Kind als "allergiegefährdet" gilt...#kratz#gruebel

Habe das hier öfter gelesen...

Mich persönlich hat noch niemand etwas über Allergien gefragt im Bezug auf unseren Lütten...


LG Line + #baby Philipp Levin 10 Wochen

Beitrag von twokid83 13.09.06 - 14:50 Uhr

Hi Line,

wer hat dir bitte erzählt das Allergien nicht vererbbar sind?

Neurodermitis z.B. ist vererbbar und das ist auch eine Allergie, auch andere Allergien kannst du vererben.

Allergiegefährdete Kinder sind die wo mindestens 1 Elternteil eine Allergie hat, wenn beide Eltern welche haben ist es natürlich noch schlimmer gefährdet.

Lg Jule, die 2 Allergiegefährdete Kinder hat und bei denen sich das auch bemerkbar macht

Beitrag von jindabyne 13.09.06 - 14:55 Uhr

Allergien sind nicht vererbbar, aber die Veranlagung dazu KANN vererbbar sein! Z.B. wenn die Allergien durch einen Gendefekt ausgelöst werden. Häufiger sind allerdings Umwelteinflüsse der Auslöser, und somit ist eigentlich jeder Mensch allergiegefährdet!

Man muss sich überlegen, wie weit man in die allgemeine Allergiepanik einsteigen möchte. Wirklich verhindern kann man die Entstehung nämlich leider nicht, auch wenn man alle Vorsichtsmaßnahmen dazu ergreift.

LG Steffi, selber Allergikerin mit "allergiegefährdeter" Fiona (die H.A.-Nahrung bekommt, trotzdem auf einer Kokoskernmatraze schläft... soviel zum Thema Konsequente Allergieprävention... ;-) )

Beitrag von pegasus 13.09.06 - 15:00 Uhr

Hallo,

also ich persönlich finde,das es einige(ohne jemanden angreifen zu wollen) mit der Thematik ALLERGIEN sehr übertreiben.
Warum gibt es denn heutzutage soviele allergiegefährdete Kinder?#kratz

Kann ich dir sagen:

Es gibt leider viel zu viele Eltern,die ihre Kinder überbehüten und in Watte packen(meine Meinung);:
-dürfen nicht nach draußen,wenns mal ein bisschen regnet,dürfen nicht im Sand bzw. Matsch spielen ,
Kuhmilch ist ja sooo gefählich,Beikost am besten erst ab 1 Jahr usw..
Am besten noch zusätzlich den Boden 3 mal tgl. mit Sagrotan wischen und die Kinder nichts mit dem Mund "ertasten/erkunden lassen,weil IIIHHHH KEIME#augen.

Wenn die Eltern evtl. unter Neurodermitis oder so leiden,kann ich im gewissen Maße die Vorsicht noch verstehen,aber dennoch müssen die eigenen Kinder ja nicht zwangsweise auch davon betroffen sein,denke ich.

Hoffe ,ich werde nun nicht auch gesteinigt(und selbst wenn...IHR KRIEGT MICH NICH...NÄNÄNÄ;-))

LG Ramona

Beitrag von twokid83 13.09.06 - 15:05 Uhr

Übrigens selbst mit Sagrotan kannste ne allergie auslösen*FG* zuviel Chemie


Übrigens ich leide unter Neuro und packe meine Kinder 100% nicht in Watte, die kriegen alles zu essen, dürfen alles(ansonsten würd mir mein Sohnemann auf den Kopf tanzen wenn er net mehr im Matsch bei Oma spielen dürfte), was ich selber nicht darf, pass nämlich nur bei der Kleidung auf und bei den Windeln (meine Kinder reagieren auf Pampersprodukte z.B. allergisch und kriegen Ausschlag/sehr praktisch und preiswert;-) ), selbst unsere Hautärztin sagt zwar, das meine beiden Kinder Mamahaut haben (sprich das man genau an der Haut sehen kann von wem sie abstammen, da sie genau die gleichen Hauttypen sind wie ich), aber das man erstmal rausfinden muss worauf sie reagieren und das nicht immer das gleiche sein muss wie bei den Eltern auch wenn es die gleiche Krankheit ist.


Lg Jule

Beitrag von pegasus 13.09.06 - 15:14 Uhr

HI,

ist doch in Ordnung,deine Einstellung.

Hab ja auch geschrieben,das ich z.B. Neurodermiker verstehen kann ( ein bisschen Vorsicht ist doch in Ordnung)!;-)

Fühl dich also nicht negativ angesprochen#liebdrueck

Übrigens,mit dem Sagrotan...hatte ich auch so gemeint,das das Allergien auslösen kann(deswegen hab ich das ja so ironisch geschrieben)

LG Ramona

Beitrag von twokid83 13.09.06 - 15:31 Uhr

Huhu,

nee negativ hab ich das net aufgefasst, wollte nur auf deine Dinge ansprechen was du geschrieben hast, wie das bei mir ist

Lg Jule

Beitrag von linemaus20 13.09.06 - 15:06 Uhr

Ich hab das hier nur gelesen, deshalb wollte ich es mal wissen *g*

Sehe das genauso wie du... Zumindest trifft es sicherlich auf viele -bestimmt nicht alle- zu....

Habe nicht vor, mein Kind in Watte zu packen, was das betrifft...

Woher soll sich ein starkes Immunsystem entwickeln, wenn es nichts kennenlernt, gegen das es sich wehren müsste??

Aufpassen werde ich trotzdem, damit übertreiben sicherlich nicht!!

Beitrag von pegasus 13.09.06 - 15:10 Uhr

HI,

hab auch nicht jeden gemeint damit...

gegen ein bisschen Vorsicht hab ich ja auch nichts gesagt,das ist schon o. K..;-)

LG Ramona

Beitrag von coccinelle975 13.09.06 - 15:11 Uhr

Hallo Ramona,

so dann fang ich mal an mit steinigen ;-)
Nee, Quatsch - stimme Dir voll zu, finde es auch mächtig übertrieben, wenn man alles zu sauber hält. Meine Mam ist eine von denen mit dem gehörigen Putzfimmel, tja und ich hab ne Allergie. Allerdings hat sie nur den Sauberkeitsfimmel, an Essensregeln hat sie sich nicht gehalten - vielleicht gabs die damals aber auch noch nicht so in der Art. Meine Kleine ist jetzt 9,5 Monate alt und sie kriegt schon abundzu mal was von uns zu Essen bzw. zum Schlutzen - essen geht mit den Schneidezähnen ja noch nicht so gut. Sie ist wild auf alles, von daher darf sie auch so ziemlich alles probieren. Nicht zu sehr gewürzt und nicht zu viel Zucker und noch keine Milch, dafür aber Naturjoghurt mit selbstgemachter Marmelade. Ist ja sicher auch ganz schlecht, aber ihr schmeckt es und so ne Allergie, kann von allem kommen, das kommt nicht nur von nem bestimmten Essen. Was mach ich denn, wenn ich das Lena mit nem Jahr gebe und sie später ne Allergie bekommt, das kann man doch nicht auf Monate abgrenzen und sagen mit 364 Tagen darf sie das nicht essen, aber mit 366 Tagen dann schon. Ist mir irgendwie unlogisch, was sich in den 1-2 Tagen ändern soll bzgl. Allergie.

LG Silke und Lena 30.11.2005

Beitrag von braut2 13.09.06 - 15:26 Uhr

Nun, wo sind die Steine ??? :-)
Naja, das kann man so oder so sehen. Ich denke, Eltern die ein allergiegefährdetes Kind haben, haben halt einfach Panik, Panik weil sie ihrem Kind das ersparen wollen was sie selbst haben.....
irgendwo kann ich es verstehen.
Ich möchte das allerdings nicht so handhaben. Unsere Maus hat auch atopische Dermatitis und ist gefährdet an ND zu erkranken (hat man ja nicht automatisch). Also tun wir alles um den Ausbruch zu vermeiden. Bis jetzt gehts ganz gut #schwitz
Aber ich wische hier auch nciht jeden Tag und ich bin auch kein Reinheitsfanatiker. Sie bekommt nicht alles sterilisiert und wird auch in Zukunft viel draussen spielen können- von mir aus auch im Dreck ;-)
Ausserdem wollen wir sogar einen Hund haben, wenn es denn klappen sollte, was ich wirklich wirklich hoffe!!!!!! Dann ist eh nix mehr mit steril leben #augen

Mein KiA sagt dazu noch: je mehr das Kind mal nen Schnupfen oder so hat, desto besser fürs Immunsystem.
Als dann,
ran an die Bakterien ;-)

LG Ilona, deren Mann auch in Watte gepackt wurde und der es heute echt furchtbar findet...........