Nur mal zum nachdenken...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mausken30 13.09.06 - 17:33 Uhr

Hallo ihr lieben!

Ich habe etwas im Net entdeckt was ich so schön fand das ich es mal hier posten möchte....

Nur als Anregung für einige...wenn ich nämlich immer Überschriften wie :

"Ooooh man , mein Kind schafft mich"....
"WANN schläft er/sie eeeendlich durch"....

Und auch an alle die sich wegen bequemlichkeit oder auch aus anderen Gründen (und mich deswegen bitte nicht anschreien )
viel zu früh das Handtuch werfen was das stillen angeht.Klar haben alle ihre Gründe dafür....dennoch einmal drüber nachdenken

Ist nicht böse gemeint nur bin ich manchmal echt traurig wenn ich manche Postig's lese

So nun aber der Text....ich find den genial

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Da wünscht man sich sehnsüchtig ein Kind, hibbelt und hofft und bangt monatelang, manchmal jahrelang und wenn es dann endlich da ist, tut man alles, um möglichst großen Abstand zwischen sich und das Kind zu bekommen. Da wird die Brust gegen Flasche und Nuckel eingetauscht, das Tragetuch gegen Kinderwagen, das Familienbett gegen Kinderbett, das Elternschlafzimmer gegen das Kinderzimmer...
Warum? Haben wir etwa Angst vor der Nähe zu unseren Kindern? Das Kind in den Schlaf wiegen, stillen, streicheln - ein Aufschrei erfolgt "Um Gottes willen!" es könnte sich ja an die Mama gewöhnen.
Und dann kann man es ihm NIE wieder abgewöhnen (ich denke da an alle 18-jährigen, die immer noch an Mamas Busen hängen und im Elternbett schlafen). Soll es sich lieber an den Nuckel gewöhnen oder das Kuscheltuch oder das Plüschtier. Bringen wir unseren Kindern ruhig schon im Babyalter bei, dass es nicht gut ist, sein Herz an eine Person zu hängen, lieber an einen Gegenstand.
Ein Baby braucht keinen Teddy, kein Kuscheltuch, kein teures Kinderzimmer. Es braucht 100% und zu jeder Uhrzeit unsere Liebe, Aufmerksamkeit und unser NÄHE (bis sie von selbst anfangen, diese entbehren zu können)! Warum machen wir unseren Kindern nicht das schönste Geschenk überhaupt: uns!

diesen Text habe ich aus einen Stiiforum, leider ist der verfasser dort unbekannt gewesen *schade*

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An alle die mich nun "steinigen" wollen nur zu....bin drauf vorbereitet - urbia halt!

An alle anderen - nur her mit euren Meinungen zu dem Text WENN sie denn "Hand & Fuß" haben

für's lesen , nachdenken oder wie auch immer

Marina & Luis Lennart (glückliches still & Familienbett Kind , *13 Monate*)

Beitrag von cacykiara 13.09.06 - 18:07 Uhr

Hallo!

Das stimmt voll und ganz was da steht. Vielleicht hat man wirklich angst oder ich weiß nicht. Na ja sie werden eh so schnell groß und da sollt man wirklich jede nähe mit unseren kleinen zwergen genießen.
Ich hab zum beispiel ein halbes Jahr gestillt. Das würd ich wieder machen aber länger würd ich nicht. Da war ich dann schon froh wenn mein Körper wieder ganz mir gehört.
Wie schon oben steht, schade das man eigentlich so denkt.

Na ja aber es ist auf jeden Fall zum nachdenken.
Schönen Abend noch.
Wir lassen jetzt den abend mit unserm kleinen Geburtstagskind langsam ruhig ausklingen.

Lg Niki & Nico der heut 2 Jahre alt geworden ist.

Beitrag von misscatwalk 13.09.06 - 18:47 Uhr

na ja, jedem das seine , ich mag es nicht wenn meine Kinder nur an mir kletten, denn ich bin eine eigene Persönlichkeit und meine Kinder auch. Das Leben ist hart und wenn man erst verwöhnt und verweichlicht wird ist es nur noch härter ;-).
In meinem Pekip Kurs sind auch Mamis mit solchen Einstellungen, da werden die Kleinen von vorne bis hintern verhätschelt und getätschelt aber nach 4 Monaten geht Mama dann wieder arbeiten (schließlich hat man sich ja nicht umsonst eine Karriere aufgebaut) und das Kind kommt dann zu einer Tagesmutter die noch 7 weitere Kinder zu betreuen hat oder in eine Krippe (das ist ja nichts schlimmes, nur verstehen sollche Kinder dann auf einmal die Welt nicht mehr).

Beitrag von silke_35 13.09.06 - 21:00 Uhr

Hallo,

bin Deiner Meinung.

Ich finde, man sollte all das mit seinen Kindern machen, was man bereit ist, dann auch für immer zu tun.

Ich meine damit, 1 Jahr dürfen die Babys bei den Eltern im Bett schlafen, werden stundenlang durch die Gegend getragen,werden jeden Abend in den Schlaf gewiegt usw.

Und dann...... kommt der Tag X, wo alles anders werden soll und es kommt die Frage auf: Warum schläft mein Kind nicht alleine???????

Plötzlich sollen die Kinder ohne Tragen und ohne Wiegen etc. im eigenen Bett schlafen.

Da habe ich dann, ehrlich gesagt, wenig Verständnis für.

Mein Sohn bekommt alles von uns was er braucht. Wenn es ihm nicht gut geht, wird er sofort getröstet. Wir kuscheln und schmusen viel, aber dennoch bin ich ein eigener Mensch und habe auch noch ein eigenes Leben. Tim hat von Anfang an in seinem Bett, erst in der Wiege bei uns im Schlafzimmer und nach dem Abstillen, in seinem eigenen Zimmer im eigenen Bett geschlafen. Wir haben das Babyfon an und wenn er wirklich mal aufwacht, dann bin ich sofort da. Er ist ein sehr glückliches und zufriedenes Kind. Ich habe ihn noch nie schreien lassen.

Ich will hiermit niemanden angreifen, jeder macht es so, wie er es für richtig hält.

Lieben Gruß
Sike

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 09:47 Uhr

Oje, das sind die Kinder, die ich meinen Kindern nicht als Freunde wünsche.

Sehr traurig.

Suse

Beitrag von bw1975 13.09.06 - 19:34 Uhr

Schön!#herzlich

ich bin auch eine Mutter, die Ihrem Kind sehr viel und sehr gern Nähe gibt, ihn, wenn gewünscht, auf dem Arm einschlafen lässt und sehr gern kuschelt!

Trotzdem schläft er seit einiger Zeit und das sehr gern und völlig problemlos im eigenen Bett! In Mamas Bett ist es viel zu aufregend und schaukelig (Wasserbett), da schläft der Kleine leider nicht ein (NIEMALS, seit er etwa 10Wochen alt ist!!!!!!!)#schmoll

Nur in Hotelzimmern können wir alle 3 in einem Bett schlafen!#augen

Gruß bw

Beitrag von bw1975 13.09.06 - 19:40 Uhr

.. und obwohl ich meinen Sohn liebe und er ein Wunschkind ist, gehe ich arbeiten....

Beitrag von eowina 14.09.06 - 07:18 Uhr

#kratz
da hast Du wohl was falsch verstanden, wo steht da was von arbeiten?
Man kann eine fürsorgliche Mama sein, die Bedürfnisse des Kindes achtet UND arbeiten gehen - schau dir mal die Ayshe an#liebdrueck

Eo.

Beitrag von bw1975 14.09.06 - 07:20 Uhr

Nicht falsch verstanden, schau mal den Beitrag von "Misscatwalk" an, nachdem ich diesen gelesen hatte, war ich der Meinung, ich müsse meinen Beitrag ergänzen!

Gruß bw

Beitrag von francoischery 13.09.06 - 20:12 Uhr

also ich kann dem bericht nicht so ganz recht geben denn meine tochter hat/te von allem etwas.sie wurde sieben monate gestillt dann musste ich leider aufhören.dann bekam sie die flasche.sie hat einen kinderwagen aber ich hatte auch etwas zum tragen was ich auch oft tat und was sie natürlich mehr liebte.
ihr kinderbett hatte sie auch von anfang an aber wenn sie nicht alleine schlafen konnte oder auch heute noch nicht möchte dann kann sie auch mal bei mama und papa schlafen.aber ihr bett steht auch noch in unserem schlafzimmer.eine eigenes zimmer hat sie noch nicht.
kuscheltiere hat sie auch viele aber so richtig mit denen befassen tut sie sich nicht.

ihr könnt ja sagen was ihr wollt aber meine tochter hängt total an mir.und wie geschrieben ich hab irgendwie immer beides gemischt.
jeder macht alles irgendwie anders.

aber von kinder abschieben muss da nicht unbedingt die rede sein.ich hoffe ihr versteht was ich meine.

juana & samantha (glückliches ex-still,ex-flaschenbaby,ex-tragebaby und kinderbett kind und kinderwagen baby,14 monate)

Beitrag von stephie31 13.09.06 - 20:28 Uhr

also, ich hatte leider nicht das glück mein kind lange stillen zu können, mein kind hatte zwar im kinderbett geschlafen aber ich habe sie am tage mehr getragen als das sie im bett schlief und abends wenn sie in meinem arm einschlief legte ich sie ins bettchen.

noch heute wenn sie nachts mal ankommt, schläft sie bei mir und wir beide geniessen es.

ich bin alleinerziehend und ich gebe zu, sie wird von mir verwöhnt aber nicht so extrem wie man sich das so vorstellt. ich kann auch nicht sagen das sie ein angsthase oder eine zarte puppe ist, die nichts ab kann, im gegenteil sie kann sich sehr gut zur wehr setzen da sie selber noch einen kleinen cousin hat mit dem sie spielt aber auch sich mit ihm auseinandersetzt.

ich habe eine glückliche, zufriedene kleine tochter

lg stephie und jule marie (1,6 J.)

Beitrag von sunflower.1976 13.09.06 - 20:40 Uhr

Hallo!

Der Text ist klasse und trifft meiner Meinung nach voll zu. André wurde 9,5 Monate voll gestillt (er wollte keinen Brei) und wird auch jetzt mit 15 Monaten noch teilweise gestillt. Das erste Jahr hat er bei uns im Zimmer geschlafen und wurde viel getragen.
Und trotzdem - und vielleicht gerade deswegen - ist er schon sehr selbständig für sein Alter. Er kann sich tagsüber super alleine beschäftigen, wenn ich in der Nähe bin und erkundet sehr selbstsicher eine fremde Umgebung. Zum Teil ohne sich nach uns umzuschauen#schmoll#freu
Eine Klette ist er nicht, im Gegenteil. Ich bin garantiert keine "Übermutter" aber es war mir gerade im ersten Jahr sehr wichtig, auf ALLE Bedürfnisse meines Kindes einzugehen.
Die Kleinen werden so schnell groß. Vor kurzem war er noch ein voll gestilltes Baby und heute hat er mir geholfen, die Spülmaschine auszuräumen...

LG Silvia

Beitrag von mrs.s 13.09.06 - 21:31 Uhr

Hallo Marina,

hhmmm#kratzalso es gibt da ja nicht nur schwarz und weiss.
Leni hat ein Jahr lang in unserem Zimmer geschlafen und als sie in ihr Zimmer "zog" hat es ihr richtig gut gefallen, sie mag ihr Zimmer und ihren "Eddi" und ihren "Winni" und ihren "Fiffie" alles Kuscheltiere die mit in ihrem Bett schlafen.
Aber bestimmt hängt ihr Herz an mir und nicht an ihren Kuscheltieren!
Ich bezeichne mich selbst oft gerne als "Glucke", weil ich am liebsten mit Leni zusammen bin und sie nur einmal bei meiner Freundin für ein Paar Stunden ohne mich war(ich war krank#schmoll).
Aber ist ein wenig zu einseitig der Text.#gruebel
Aber im Grunde stimm ich schon zu.
Allerdings hab ich "nur" ein halbes Jahr gestillt und das macht mich nicht zu schlechteren oder weniger besseren Mutter nur weil ich nicht gewartet hab bis Leni sich alleine abstillt.

LG Nicole & Leni 15 Monate

Beitrag von eowina 14.09.06 - 07:16 Uhr

Morgen,

ja, das stimmt....

...da viele der Meinung sind, dass das Leben einfach so weiter gehen soll, wie es bisher ging.
Ein Kind - schön und gut, aber das soll bitte schön durchschlafen, am besten mit 6 Wochen.
Da liesst man im Babayforum Postings mit überschrifften:

"Mein Baby ist 6 Wochen, wird es irgendwann noch durchschlafen"#kratz?

Jemand hat mal schön geschrieben -
man steckt das Baby in hübschem, teuren Kinderzimmer, in eigene Wiege, stellt daneben ein babyphon oder ein Einschlafei#augen statt auf die Natur zu hören und das Baby zu sich ins Bett zu nehmen.

Eo mit Stillkind Finchen (15 Monate), was am liebsten beim Einschlafen die Mama hat und Niklas (bald 4 Jahre alt), der am liebsten alleine Einschläft in eigenem Bett.

Beitrag von 75engelchen 14.09.06 - 08:34 Uhr

wunderschön.... da geb ich dir recht bzw dem verfasser....