Stillproblem - zufüttern?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von adrianep 13.09.06 - 18:13 Uhr

Hallo,

meine Maus und ich haben ein kleines Problem. Meine Milch scheint weniger zu werden und Emilia könnte ständig trinken, besonders nachts haben wir momentan einen 2-Std-Rhythmus, dabei gab es schon Zeiten wo sie schön durchgeschlafen hat.
Ich muß zugeben dass ich in den letzten Wochen auch recht viel Streß hatte mit Umzug und Anfang dieser Woche hatte ich auch noch eine Magenverstimmung und konnte kaum was essen.
Da ich sehr gerne stille, möchte ich nur ungern mit dem zufüttern beginnen, aber ich möchte natürlich nicht dass meine Kleine hunger hat.

Also was tun? Wem ging es ähnlich und hat Tipps für mich?

Danke und liebe Grüße
Adriane + Emilia (19.5.06)

Beitrag von babe26 13.09.06 - 18:25 Uhr

Deine Milch wird bestimmt nicht weniger, nur der Bedarf deiner Kleinen ändert sich. Um den 4Monat herum hatten wir genau dasselbe. Alle zwei Stunden. Nachts regulierte es sich nach einer Woche auf 6Stunden "stillfrei", tagsüber alle zwei Stunden. Mit 6Monaten habe ich dann mit Beikost angefangen. Jetzt stille ich noch abends und morgens. Vertrau dir und der Natur, es liegt bestimmt am Entwicklungs- und Wachstumsschub.

LG, Babe26 mit Tobias (*09.10.2005)

Beitrag von ck160181 13.09.06 - 21:02 Uhr

Mir ging es genau so. Ich hatte viel Streß und war beim KiA, weil die Windeln auch nicht mehr richtig naß wurden und er hat mir zum Zufüttern geraten. Was ich in meiner Verzweiflung natürlich gemacht habe.
An deiner Stelle würde ich erst mit allen Mitteln die Milchproduktion versuchen zu steigern oder noch besser eine Stillprobe durchführen.
Denn wenn du erstmal angefangen hast mit dem Zufüttern, kannst du beinahe zuschauen, wie dein Kind immer weniger an der Brust und immer mehr an der Flasche trinkt.
Sprich mit deiner Hebamme.

Gruß Conny

Beitrag von bine3002 13.09.06 - 21:34 Uhr

Ich würde dir raten, dir eine stressfreie Zeit zu gönnen und weiter nach Bedarf anzulegen. Vielleicht wird deine Kleine ein paar Tage hungrig sein, die Milchproduktion wird sich aber wieder einpendeln und dann ist alles gut.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich selbst abends eine Flasche zufüttere, weil mit das Dauerstillen auf die Nerven ging (bei uns war es ein Dauerzustand, hatte allerdings auch Plazentareste und deswegen wohl wirklich zu wenig Milch). Meine Tochter gibt sich nun schon seit einigen Wochen mit dieser einen Flasche zufrieden und hängt sonst immer noch sehr gerne an meiner Brust. Von Saugverwirrung keine Spur. Ich fahre ganz gut so und habe jetzt weniger Stress.

Beitrag von rosi2007 13.09.06 - 22:20 Uhr

hallo

ich würde sagen deine maus hat einen schub und braucht jetzt bisl mehr. das beste ist, nach bedarf anlegen auch wenn es manchmal stressig ist. der umzug und deine magenverstimmung werden auch noch mit wirken.

also erstmal bisl ruhe und wenn du es schaffst öfters mal mit deiner maus auf der couch liegen und den tag gemeinsam genießen, dann wird sich deine milchproduktion wieder einpendeln.

rufe am besten noch mal deine hebi an, weil die haben immer gute tips auf lager und können richtig gut beruhigen undmut machen.

gruß rosi