Abnabelungsproblem morgens im Kiga...Bachblüten...Rescue Tropfen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von amy1977 13.09.06 - 20:32 Uhr

Hallo Zusammen,
unsere Kleine ist ein totales Sensibelchen. Es fällt ihr immer tierisch schwer, wenn ich sie morgens im Kiga abgeben. Sie schreit ganz schrecklich, man sieht ihr richtig an, wie schlimm das für sie ist.
Die erste Woche gings, dann wurde es Katastrophal. Sie geht jetzt in der 4. Woche hin und es sieht mir nicht so aus, als ob sich das bald geben würde.
Wenn sie allerdings dann mal da ist, ist sie voll dabei uns freut sich und spielt richtig mit Freude mit. Kann den Kiga von zu Hause aus sehen.
Meine Frage:
Bei einem Kleinkind (wird im Oktober 3 Jahre alt) mit Trennungsproblemen, das sehr schüchtern ist: würden sich da nicht irgendwelche Bachblüten helfen.
Ich bin mir sehr sicher, dass ich mal davon gehört habe. Kann mich aber nicht erinnern, welche das sind.
Könnt Ihr mir weiterhelfen bzw. habt ihr Erfahrungen gemacht.
Oder was hat Eurem Kind sonst noch beim Trennungsschmerz geholfen.

Danke im Voraus für die Antworten.

Beitrag von cathie_g 13.09.06 - 20:34 Uhr

moensch, mann muss doch nicht fuer jede Missbefindlichkeit ein Waesserchen geben.

Catherina

Beitrag von amy1977 13.09.06 - 20:37 Uhr

Na Du erlebst das ja nicht life mit, wie schlimm das für die Kleine ist.
Kannst ja gerne mal mitkommen.
Wenn man den Kleinen in irgendeiner Weise etwas erleichtern kann, warum nicht!!!

Und...kluge "Nicht-Ratschläge" brauch ich nicht. Aber trotzdem vielen Dank für Dein "Mitgefühl".

Beitrag von cathie_g 13.09.06 - 21:50 Uhr

ja und jetzt bringst Du ihr bei, dass man gegen Trennungsgefuehle ein Medikament einnehmen kann, anstatt dass sie lernt, sich selber zu vertrauen und merkt, dass sie das mit der neuen Situation alleine schafft. Diese emotionale Abhaengigkeit ist das, was mir an den "Heilkuegelchen und waesserchen" besonders aufstoesst.

Aber wenn Du einen konstruktiven Tipp willst: besprich die Aengste Deiner Tochter mit ihr, fass in Worte, was sie nicht schafft. Setz Dich zB mit ihr hin und sag: "wow, das ist ganz schoen viel Neues im Kindergarten - manchmal waerst Du bestimmt lieber zu hause, obwohl die Kita auch Spass macht". So merkt Deine Tochter, dass Du sie verstehst und hat es ueber den Tag leichter, auch ohne Placebo-Kruecke.

Catherina

Beitrag von prinzessin1976 13.09.06 - 23:26 Uhr

Ich arbeite im Kindergarten als Erzieherin und habe zur Ziet gerade einige Eingewöhnungen und habe schon so einige miterlebt!
Es gibt Kinder die wenig Verlustängste und Trennungsängste haben und dann gibt es Kinde rdie einige MONATE brauchen um sich einzugewöhnen!!!!!

Also wollt ihr meine Meinung hören so bin ich echt sprachlos wie man auf die Idee kommt seinem Kind irgendein MIttelchen zu geben damit es sich besser einlebt!

SO EIN QUATSCH!!!!
Ja ich glaube an Homöopathie und wende es auch bei meinem eigenem SOhn und mir an aber was hier geschrieben wird ist absoluter Bödsinn!

Das KInd braucht einen geregleten morgendlichen Ablauf und dass Geühl der Sicherheit. Ein teddy vn zu hause , oder das Winken am Fenster kann schon ein Wunderheilmittel sein!

Wenn es ein Mittel gegen Verlustängste, geringes Urvertrauen und Trennungsängste gibt dann müsst ihr euch unbedingt mal bei mir melden!!!!

ÜBRIGENS:
In den meisten Fällen haben nicht die Kinder sondern die Eltern Probleme sich abzunabeln und da die Kinder das "Klammern" der Eltern spüren weinen sie solange die Eltern noch da sind!!!!!!! Sobald sie weg sind wird gespielt und Eltern sind vergessen!!!!!
:-p

Beitrag von lara2003 14.09.06 - 07:40 Uhr

Ich geb dir vollkommen recht! Man muß nicht für alles ein Medi zur Hand nehmen. Da müssen die Kleinen eben mal durch!

Meine hat 1 Monat lang, jeden Tag geheult als ich weg bin. Jetzt kriegt ihr Bruder und ich ein Kussi, werden umarmt und dann geht sie freiiwillig.

GEDULD heißt hier das Zauberwort - gelle?

LG Sandra

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 09:49 Uhr

Tsts, aber wenns der Mama hilft?!

Beitrag von cathie_g 14.09.06 - 10:27 Uhr

#danke habe ich auch schon gedacht, aber sollte die Mama nicht dann auch die Tropfen nehmen?

Catherina

Beitrag von kleinerobbe03 13.09.06 - 20:47 Uhr

Hallo
ich kenne mich auch (noch) nicht so gut aus, aber wenn du eine gute Apotheke hast, oder einen Heilpraktiker oder so??
rescue ist jedenfalls eher für Notfälle und daher würde ich mir schon bachblüten für sie mischen lassen, die sie da insgesamt ausgleichen, etwas, was du länger geben kannst...
Zudem kann ich ein Foto empfehlen, eins von die /von euch eltern, was sie (im medallion oder im Schubfach oder am kleiderhaken) immer griffbereit hat.
Ein kuscheltier?
liebe Grüße
und ich hoffe, es weiss noch jemand eine genauere antwort!!

Beitrag von biberjonas 13.09.06 - 20:58 Uhr

Das ist natürlich immer schwierig für eine Mutter zuerleben wie das eigene Kind leidet.
ICh würde an deiner Stelle auch mal eine Hp aufsuchen.
ICh würde jetzt schon mal auf Ignatia tippen. Das ist ein Homöopathisches Einzelmittel. ABer welche Potenz wüßte ich jetzt nicht und deswegen würde ich eine HP empfehlen.

Versuch es ruhig.

Ansosten hier mal gucken: www.Globulissimo.de


Liebe Grüße

Achso, wie war denn die Eingewöhnungszeit? Durftest Du die ertsen Tage mit in die Gruppe?

Beitrag von amy1977 13.09.06 - 21:04 Uhr

Wir hatten zwei gemeinsame Schnuppernachmittage, Mamas und Kinder.
Drei Vormittage, wo sie alleine bzw. mit der gleichaltrigen Nachbarin hingegangen ist. Wir haben die Zeit immer gesteigert.
Hat super geklappt.
Auch die erste Woche im Kiga war prima. Sie stand morgens um 7h schon nackig auf der Haustüre und wollte los.
Ja und dann ging das Theater los. Aus heiterem Himmel, ohne besonderen Vorfall. Ich habe da genau Rücksprache mit den Erzieherinnen gehalten. Sie kotze schon morgens Zuhause vor lauter Panik.
Sie sagt mir jetzt schon Abends, dass sie nicht hin will.
Wie gesagt: wenn sie da ist, ist sie voll dabei und sie hört auch recht zügig auf zu weinen, wenn ich gegangen bin, sagen die Erzieherinnen.
Ich würde ihr nur gerne irgendwie auf natürlichem Weg etwas geben, um vielleicht die Trennung etwas für sie zu erleichtern.
Sie muss begreifen, dass es wirklich nicht schlimm ist, wenn ich gehe und keine Panik bekommen.

Beitrag von biberjonas 13.09.06 - 21:30 Uhr

Naja, das sie "kotzt" läßt mich an was bestimmtes denken.
Sie findet es zum kotzen...??!!

Also ich würde dir echt Ignatia empfehlen. Das hat meine Tochter bekommen als wir in Kur waren und wir hatten das Problem das sie sich nicht lösen konnte vonmir und wenn ich weg war war es gut.

ICh habe Ignatia D6 bekommen und dann 3-4 Kügelchen dreimal am Tag. Oder eine hohe Potenz C30 und dann nur zwei Kugel alle zwei bis drei Tage.
Frag mal ein HP.

Ansonsten wünsche ich Euch alles Gute.

Beitrag von zaubertroll1972 13.09.06 - 22:40 Uhr

Hallo,

mein Sohn war vor dem Kiga Start an 2 Nachmittagen und an einem Vormittag im Kiga. Die Tage waren toll und es gab keinerlei Probleme. Ich blieb auch nicht bei ihm.
Am 1. und 2. Kiga Tag war es auch noch gut und dann fing das Heulen an. Es tat mir auch sehr weh. Die Erziehrin versicherte mir daß mein Sohn sich kurz nach meinem Verschwinden wieder beruhigt und ich neben der Tür stehen bleiben könnte wenn ich es erleben wollte.
Da sie sehr lieb mit ihm umgeht und mein Sohn sie mag vertraue ich ihr. Und ich vertraute meinem Sohn. Ich traute ihm das zu, daß er das schafft.
Wir haben viel über den Kiga geredet, Bücher angesehen. Und nach 1 1/2 Wochen war der Spuck vorbei und er geht nun sehr gerne in den Kiga.
Ich bin nie auf die Idee gekommen ihm etwas gegen den Trennungsschmerz zu geben. Ich wußte daß er es schafft und dafür brauchte er nichts außer mich und meine Unterstützung.
Wenn Du der erzieherin vertraust und Du ihr glauben schenken kannst daß es Deiner Tochter tagsüber gut geht dann würde mir das reichen.
Mein sohn geht auch erst seit dem 9.8.06. in den Kiga.

LG Z.

Beitrag von prinzessin1976 14.09.06 - 14:54 Uhr

GANZ GENAU SO IST ES!!!!!

DAS KIND MUSS ES BEGREIFEN!!!! DIE ELTERN AUCH!!!!

Da kann man noch so viele Mittelchen geben...

Also dieser Beschreibung von Dir nach zu urteilen bin ich mir sicher dass sie es im Kindergarten eigentlich geniesst aber mit ihrem Weinen DICH als Mutter testet! "Bleibt sie noch ein wenig länger?!" , "Vielleicht nimmt sie mich sogar wieder mit nach Hause?!" "Mal sehen wie sie reagiert, meine Mami!?"

Ich habe bereits mehrere Kinder erlebt die mit "KOtzen" bei Ihren Eltern Einiges erreicht haben: "OH, Nein sie kotzt gleich wieder...gib ihr schnell was sie möchte bevor sie wieder kotzt!"

Also ich kann zwar das "Blutende Mutterherz verstehen da ich selber auch eines hatte als mein kind weinend bei der Erzieherin auf dem Schoß saß und schrie!!!! AAAAAber... statt Mittelchen zu suchen die dem Kind helfen, sollte man lieber dem Kind klare Aussagen machen und täglichen den gleichen Ablauf beibehalten! Sich nicht vom Kinder länger in Beschlag nehmen lassen als wie abgesprochen:
"Wenn Du Deine Hausschuhe an hast, gehe ich zur Arbeit und hole Dich nach dem Mittag wieder ab!!!! Hab Dich lieb, bis später!!!!!"
DANN SOFORT GEHEN!!!!
Nach einiger Zeit wird das Kind vertrauen gefunden haben und vertsanden haben dass es egal ist wie groß das Theater jeden Morgen ist... es geht nicht anders!!!

Beitrag von .claudi. 14.09.06 - 09:07 Uhr

Hallo!

Meine Tochter ist 2 3/4 Jahre und geht seit 2 Wochen in den Kiga. Die erste Woche ging es super, ohne Probleme. In der zweiten Woche war ein Tag, da wollte sie, daß ich dableib und um so mehr ich versucht habe sie abzulenken, um so schlimmer wurde es eigentlich. Die Erzieherin meinte dann, sie wird die nächsten Tage früh sofort zu meiner Tochter kommen und sich um sie kümmern, damit sie gleich abgelenkt ist und nicht in eine Gruppe mit spielenden Kindern reinkommt und sich erstmal wie das "fünfte Rad am Wagen" vorkommt. Jetzt schaut es bei uns so aus und klappt auch wieder super: Ich gehe mit meiner Tochter in den Kiga, ziehe ihr die Hausschuhe an und schon kommt die Erzieherin, meistens mit den Worten: Hallo, schön daß du schon da bist, komm mal mit, du mußt mir gleich was helfen... Meine Tochter geht dann freudestahlend mit, da sie es eh Klasse findet, Erwachsenen zu helfen und ich hab grad noch Zeit mich zu verabschieden :-D

Vielleicht hilft es ja deiner Kleinen auch, wenn sie sofort von der Erzieherin abgelenkt wird.

LG Claudia