Jezt geht er wirklich in die Kita mit 6 Monaten

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Beitrag von dark_angelita 13.09.06 - 22:09 Uhr

Hallo ihr Lieben,

jetzt ist es wirklich so weit. Mein Kleiner ist jetzt 6 Monate und war heute zum 2. Mal in der Kita zur Eingewöhnung.

Ich könnte den ganzen Tag schon nur heulen, ich finde es so schrecklich. Ein paar Mal konnte ich mir die Tränen wirklich nicht verkneifen #heul#heul

Er ist doch noch so klein und ich lass ihn einfach alleine. Dort ist eine Erzieherin für 5 Kinder und es ist klar, dass sie sich nicht immer um ihn kümmern kann. Heute hat er wohl geweint, aber sie musste die anderen gerade ins Bett bringen. Sowas kennt er doch gar nicht, einfach dazuliegen und zu weinen und keiner kümmert sich um ihn. Jetzt heule ich schon wieder #heul#heul

Ich will ab Oktober weiter studieren und daher wird er jeden Tag ca. 5 Stunden dort sein. Ich habe mir das schon in der Schwangerschaft überlegt und den Kitaplatz gleich nach der Geburt beantragt. Mir ist die ersten paar Wochen auch so die Decke auf den Kopf gefallen und ich fand alles so anstrengend, dass ich mich nach ein paar Stunden Abwechslung gesehnt habe und diesen blöden Kitaplatz beantragt habe. Jetzt haben wir ihn wirklich, zahlen natürlich auch dafür und jetzt kann ich es doch nicht mehr rückgängig machen #schmoll Son Mist :-( Wir hatten auch Glück den Platz zu bekommen, weil die Kita gerade erweitert wurde, sonst hätte es sehr schlecht ausgesehen mit den Plätzen.

Ich sage mir immer, das machen viele so und es ist vielleicht jetzt besser als mit einem Jahr, weil er noch nicht fremdelt und so. Alle die ich sonst kenne, geben ihre Kleinen auch mit spätestens 1 Jahr weg, das ist hier total üblich.

Kann mich vielleicht jemand ein bißchen aufbauen? #blume Ist es wohl sehr schlimm für ihn? Ich habe Angst, dass er ganz unglücklich wird. 6 Monate habe ich ihm all meine Liebe gegeben und jetzt macht er vielleicht so schlimme Erfahrungen und alles war umsonst und er wird ein unglückliches kleines Menschenkind? #heul

Manno, hat jemand ein paar aufbauende Worte für mich? #schmoll
Eure traurige Dani

Beitrag von sparrow1967 13.09.06 - 22:14 Uhr

hm- ich leider nicht. Mir würde es das Herz brechen- ich würde mein Studium wohl auf unbestimmte Zeit verschieben- wenn es denn möglich ist.

Nur weil es so üblich ist, muß ich das noch lange nicht machen.
Aber ich bin auch ne Durch -und- Durch -Mama ;-). Anderen Müttern fällt es vielleicht leichter.

Ich denke, er wird sich dran gewöhnen müssen un du auch?!

Gibts denn keine andere Möglichkeit? :-(

sparrow

Beitrag von anne08021970 13.09.06 - 22:24 Uhr

Gerade gestern habe ich mit einer guten Frundin darüber geredet.

Sie ist auch nach einem halben Jahr wieder arbeiten gegangen und hat ihre damals 6 Monate alte Tochter 3 x / Woche zur Tagesmutter gebracht.

Jetzt ist ihre Tochter 2 Jahre alt und total - ja wie soll ich sagen - sie versteckt sich nicht hinter Mama und geht auf die Menschen zu, total süß. Trotzdem auch mit gewissem Respekt, aber eben nicht so ängstlich wie andere Kleinkinder, die sich sofort hinter Mamas Rücken verstecken...

Ausserdem sagt meine Freundin, dass sie die "freie" Zeit mit ihr viel, viel mehr geniesst...

Ich überlege jetzt auch meine 8,5 Monate alte Tochter 2 x / Woche nachmittags zur Tagesmutter zu geben. Für sie und für mich.

LG
Anne

Beitrag von mtamara 13.09.06 - 23:37 Uhr

Ich möchte mich Deinen Worten anschließen.

Ich verstehe, dass es die traurigen Fälle gibt, in denen ein kleines Kind wirklich weggegeben werden muss, weil die Existenz auf dem Spiel steht und die Mutter arbeiten MUSS.

@ Dani: Aus Deinem Posting spricht Dein Herz und Du bist gerade auf dem besten Wege, mit Deinem Verstand diese Stimme mal eben so vom Bildschirm zu wischen. Dann geht es Dir besser mit der aktuellen Situation - aber Deinem Kleinen geht es nicht besser.

Wenn Du jetzt schon weißt, dass er weinen muss und sich niemand um ihn kümmert - dann überleg nochmal ganz ganz genau, ob Du Dein Studium nicht vielleicht doch nochmal um ein paar Semesterchen verschiebst. z.B. ist die Kindergartenzeit doch geeignet, um 5 Stunden am Tag zu studieren!

Sei in Gedanken bei Deinem Kleinen - sch...egal, was die Umwelt macht. Wenn so viele ihre Kinder weggeben, heißt das nicht, dass dieser Weg der richtige ist.

Versetz Dich in Deinen Sohn - Dein Herz funktioniert noch!!! Schau bloß, dass Du Dir das nicht kaputt machst.

Meine Meinung: Studium verschieben - aber ganz klar!

Liebe Grüße,

Miri

Beitrag von josey_7683 13.09.06 - 22:17 Uhr

Hmmm...:-(
Gibts denn keine anderen Möglichkeiten?
Er ist wirklich noch sehr sehr jung, und 5 Kinder und nur eine Erzieherin die sich nicht um ihn kümmern kann unentwegt?
Meine Tochter ist 6 Monate alt und ich würde dies niemals über´s Herz bringen.. :-(
Wieso nimmst du dir keine Tagesmutter oder eine Nanny die zu euch kommt?
Wieso studierst du nicht weiter wenn er wenigstens 1 Jahr ist oder 1,5 Jahre,dann fühlt er sich sicher wohler und braucht nicht mehr "soviel" Nähe ...

Ich glaube ich konnte dir nun nicht helfen was? #schmoll

Beitrag von serefina 13.09.06 - 22:19 Uhr

Also ich kann dir nur sagen das ich es zu jung finde in dem Alter ihn in eine Kita zu geben...Das erste jahr ist soooo wichtig ich könnte es nicht und ich bin auch froh darüber.....dann muss die Arbeit eben warten....meine Tochter war 1 jahr und vier Monate als sie bei der Oma blieb am Tage (so ne Kita hier haben wir nicht) da ich meine Ausbildung gemacht habe.
Aber unter einem jahr und die gewisse körperliche und geitige Reife würde ich mein kind nicht hergeben....niemals.....!
Aber das musst du allein wissen raten kann ich dir da nichts.
Wenn du weiter studieren musst und es nicht anders geht musst du dich daran gewöhnen....ich würde es nicht und solange warten bis die zeit reif ist dafür!


Lg Janine


Viel Glück!

Beitrag von jana0479 13.09.06 - 22:19 Uhr

hi,

mir get es derzeit genauso..mein fratzel ist knapp 5 monate und geht zur tagesmutti, weil ich wieder halbtags arbeite (2x die woche).....aber er nimmt das lockerer als ich, weil er ja täglich neues sieht und mit anderen kids zusammen ist...ich bin auch eine mutter die ihr kind überalles liebt, aber manchmal kann man nicht so wie man gerne möchte...also, kopf hoch - er gewöhnt sich dran und du auch und wenn doch nicht dann mußt du dir was anderes überlegen.....

lg jana

Beitrag von ikr2005 13.09.06 - 22:22 Uhr

Kopf hoch! Kinder sind nur glücklich, wenn auch die Mütter glücklich sind!

Kann dir nur von einer Freundin berichten: sie ist nach drei Monaten wieder stundenweise arbeiten gegangen und hat ihren Kleinen zur Tagesmutter gegeben. Sie haben das dann langsam aufgestockt und mitlerweile geht er in den Kindergarten (wird bald 3 Jahre alt) und ist ein glücklicher, zufriedener kleiner Junge ohne Kontaktprobleme dafür mit vielen Erlebnissen.

Sie hat auch nicht immer nur rosa gesehn, weil sie ihn "weg gegeben" hat. Aber eins ist klar: die gemeinsame Freizeit haben die beiden viel intensiver genossen, als ich z.B. nach 8 Stunden Baby dazu in der Lage bin.
ich selbst möchte meinen Kleinen (fast 8 Monate) noch nicht weg geben (meistens jedenfalls ;-)) - kann aber jeden verstehen, der es tut.
Keinem Kind nützt eine unzufriedene Mama. Wie gesagt. Kinder sind nur glücklich ... (s.o)

Außerdem ist bis Oktober noch ein bisschen Zeit - und am zweiten Tag muss man noch nicht verzweifeln ...

Beitrag von mami030705 13.09.06 - 22:24 Uhr

Erfahrungsgemäß ist alles Gewohnheitssache. Aber ich finde es auch zu früh, sorry! Wenn er wenigstens schon krabbeln könnte, hätte er die Möglichkeit zu schauen was die anderen Kinder so machen und ein wenig spielen. Aber so ein hilfloser Wurm...der braucht doch noch eine Person die sich ständig um ihn kümmern kann. Bin auch am überlegen unseren Sohn allerdings mit 2 in den Kindergarten zu geben, da ich Halbtags arbeiten gehen werde. Tendiere allerdings zu einer Tagesmutter, wo auch ein Kind ist. Da hat er wenigstens das Gefühl des zu Hause sein und so....Letztendlich muß es jeder selber wissen....

Beitrag von charliepogo 13.09.06 - 22:29 Uhr

Hallo Dani,

selber habe ich keine Erfahrungen - ich werde menen Lütten erst mit etwas über nem Jahr "weggeben" (müssen), aber vielleicht kann ich Dich ja trotzdem aufbauen.

Kennt Dein kleiner denn, das andere Leute als Du oder Dein Partner auf ihn aufpassen oder warst Du bisher sein "Kosmos"?
Ich habe jaron das erste mal für 4 Stunden alleine lassen müssen, da war er 5 Wochen alt. Ich mache ein Abendstudium und konnte aus organisatorischen Gründen kein Urlaubssemester einlegen, so dass seine Tante bzw. seine Gr0ßkusinen eingesprungen sind.

Ich denke, 5 Stunden sind eine relativ überschaubare Zeit - für so ein kleines baby natürlich lange, aber wer weiß, vielleicht hat er in der Zeit geschlafen, wurde von den anderen Kindern bespaßt ("hui, Baby, wie niedlich ;-)" und hat ganz viel erlebt.
Außerdem hat er eine Mutter, die zielstrebig ihr Träume verwirklicht und NICHT ihm in ein paar Jahren indirekt vorwerfen wird, dass sie wegen ihm ja alles hat aufgeben müssen - wenn Du verstehst, was ich meine? Und er hat eine Mutter, die so wahrscheinlich ausgeglichener ist. ich fand es eigentlich nicht schlecht, zu den Vorlesungen zu gehen, da ich da endlich mal rauskam und nicht so auf die Mutterrolle fixiert war. ich habe halt einen Ausgleich, wo ich "Anke" und nicht "Mami" bin.

Hey, Studium und Kind sind eine Riesenherausforderung - ich merke das auch gerade mal wieder, weil ich mich auf klausuren vorbereiten muss und der Kleine natürlich Aufmerksamkeit einfordert - alleine spielen ist ja sooo langweilig!
Ich glaube nicht, dass aus Deinem Lütten ein verkorkstes Etwas wird, nur, weil er so früh schon mit anderen Kindern in berührung kommt und lernt, dass es noch was anderes außer dem Mama-universum gibt. Dann müssten ja die Franzosen und alle Ostdeutschen verkorkst sein, nur weil sie auch früh in der krippe waren. nee, da spielen noch andere Faktoren rein, glaub mir :-)

Also, mach Dich nicht verrückt, die Eingewöhnungszeit ist wahrscheinlich immer schwer, egal, wie alt die Lütten sind. Aber Du bist keine rabenmutter, nur weil Dein Leben es vorsieht, dass der Kleine jetzt schon fremdbetreut werden muss!!!

LG und #liebdrueck

Anke

Beitrag von zaubertroll1972 13.09.06 - 22:52 Uhr

Hallo,
warum kannst Du den Platz nicht wieder kündigen? Niemand kann Dich zwingen Dein Bab dahin zu bringen.
Ich muß sagen daß ich Dich sehr gut verstehen kann denn mir hätte es das Herz gebrochen wenn ich mein Baby in die Kita hätte bringen müssen.
Ich finde es sehr löblich daß Du Dein Studium zuende bringen willst. Ganz ehrlich! Aber meine Priorität wäre es nicht! Mein Kind wäre mir doch an erster Stelle und mit 6 Monaten hätte mich niemand dazu bringen können meinen Sohn irgendwohin zu bringen. Vielleicht hätte ich ihn meiner Mutter gebracht, aber Kita....never!
Tut mir leid wenn ich Dich nicht aufbauen kann aber Deine Traurigkeit verstehe ich gut.

LG Z.

Beitrag von landmaus 13.09.06 - 23:05 Uhr

Hallo Dani,

hoffentlich liest Du mein Posting überhaupt noch, so viel Mut wurde Dir ja bis jetzt nicht gemacht ...#augen

Ich gehe seit meine Maus 9 Wochen alt ist wieder Vollzeit arbeiten. Inklusive Fahrzeiten bin ich etwa 11 1/2 Stunden am Tag außer Haus.
Ich wäre für mein Leben gerne zu Hause geblieben, aber wir haben finanzielle Verpflichtungen, die sich nicht einfach beiseite schieben lasse. Ich liebe mein Baby wie verrückt und geniesse jede einzelne Sekunde, die ich mit ihr verbringen darf. Es fällt mir auch heute noch oft schwer sie alleine zu lassen, aber es ist trotzdem für uns der richtige Weg. Wenn ich zuhause bin, nehme ich mir nur Zeit für sie. Ich muss nichts anderes machen oder mich um nichts sonst kümmern, das sind wundervolle Stunden und sie freut sich jedesmal ganz doll, wenn ich nach Hause komme. So klein sie noch ist, ich bin mir sicher sie versteht, dass Mama zwar nicht immer da ist, aber Abends und am Wochenende gaaanz viel Zeit für sie hat#freu. Außerdem geniesst sie es sehr ein anderes Baby zu beobachten und langsam nimmt sie auch Kontakt auf. Ich wiederrum genieße es auch wieder im Beruf zu sein.

Ein Leben besteht leider und/oder zum Glück auch aus anderen Herausforderungen außer der Betreuung eines Babys. Menschen sind sehr soziale Wesen. Klar hat die Kita Vor- und Nachteile, aber letztlich wird es Deinem Schatz prima gehen un der wird es sehr mögen. Und du, du wirst Dich erst dran gewöhnen, dann wirst Du es schätzen und am Ende sogar geniessen, das Dein Leben sich weiterentwickelt, dass Du Deinen Lebensweg weiter gestaltest UND Mutter bist. Du wirst es sicher nicht bereuen#liebdrueck.

GLG,
die Landmaus + #baby (17 Wochen) heißgeliebt udn vollgestillt

Beitrag von littledream 14.09.06 - 00:21 Uhr

Sorry .. aber mal ehrlich wenn du am Tag 11 Stunden unterwegs bist, frag ich mich welche Zeit du mit deinem Kind dann noch geniesst und das du finanzielle Verpflichtungen hast, das war doch schon vor der Geburt deines Kindes klar. Ich bin alleinerziehende Mama und muß auch sehen wie ich klar komme aber mir würde es niemals einfallen meine Süße so klein wie sie ist schon wegzugeben, denn ich bin die Mama und ich bin auch für sie verantwortlich, ansonsten brauch ich mir auch kein Kind anschaffen.

Und wie das mit dem vollgestillt funktioniert .. haste Dein kleines immer dabei? oder gibts eingefrorenes aus der Flasche?

lg
dream und Emily (29.10.05)

Beitrag von julu1982 14.09.06 - 09:56 Uhr

Hallo

demnach hätt ich Lena abtreiben müssen weil sie war nicht geplant und ich musste auch 10 Stunden aus dem Haus.

Auch ich habe Verpflichtungen das hat doch nichts mit der Liebe zu dem Kind zu tun!


Lg Julia

Beitrag von landmaus 14.09.06 - 19:28 Uhr

Hallo dream,

das ist ja mal so richtig einseitig gedacht#augen

Aber vielleicht kann ja ein kleiner Tagesablauf helfen;-):

Los geht's zwischen 4.30 + 5.00 Uhr. Dann wird gestillt. Ich mach mich fertig und fahre zur Arbeit. Unsere Kleine schläft dann noch bis 9.00/10.00 Uhr und wird dann von der Oma oder dem Opa, die im selben Haus sind geholt. Ich pumpe den Tag über Milch ab und die Kleine bekommt die abgepumpte Milch vom Vortag. Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr komm ich dann nach Hause zurück. Da hat die Maus gerade ihre 3-4 Stunden Mittagsschlaf hinter sich und meistens riesigen Hunger. Also wird wieder gestillt. Dann haben wir bis etwa 20.00/21.00 Uhr Zeit füreinander. der Papa ist natürlich auch dabei#freu, bevor unser Engel ins Heiabettchen geht. Da wird wieder gestillt und dann noch mindestens einmal in der Nacht so zwischen 1.00 und 2.00 Uhr. Wenn die Maus im Bett ist, kümmern wir uns um den Haushalt und was sonst noch so anfällt, bevor wir noch ein klitzebisschen Zeit für uns - also mein Mann und ich - haben. Das Bett finde ich dann meistens erst so gegen 23.30 Uhr#gaehn.

An guten Tagen sind das also etwa 5 Stunden inklusive den Stillzeiten in der Nacht und am Morgen, die ich meine Tochter geniessen kann und meine Tochter mich. Und das Wochenende gehört natürlich auch ganz uns#huepf.

Unsere Maus ist ein Wunschkind. Und die Entscheidung jetzte eine Familie zu gründen gehört mit Abstand zu den Besten unseres Lebens - für uns alle Drei#sonne.

LG,
die Landmaus + #baby (17 Wochen)

Beitrag von mtamara 13.09.06 - 23:50 Uhr

Da fällt mir grad nochmal was ein:

Wenn Du es wirklich überhaupt nicht anders willst - dann überleg doch mal, ob Du Deinen Kleinen nicht zu einer Tagesmutter geben möchtest. Da hat er immerhin eine Bezugsperson, denn das ist sehr wichtig.

Die Betreuerin in der Kita ist überfordert, ganz klar. So was gehört eigentlich verboten, aber das ist ja immer das leidige Thema, also lassen wir das...

Such wirklich eine andere Lösung! Vielleicht geht es gar nicht nur um das Weggeben ansich - Dein Sohn braucht eine Vertrauensperson, eine Person, die da, wo er sich mit ihr aufhält zuhause, also privat ist. Da hat die Betreuung eine ganz andere Qualität und es könnte sogar sein, dass er damit umgehen kann.
Aber Kita... ich weiß nicht recht - weißt Du, es besteht sogar die Möglichkeit, dass er sich von Dir verlassen fühlt - und die Konsequenzen sind nicht lustig.

Ach sorry, dass ich mich so reinhänge. Mir tut das immer so Leid - ich habe Verständnis für besondere Situationen, wo es wirklich nicht anders geht (aber auch da tun mir die Kids leid), aber ich habe in meinem Job als Lehrerin (u.a. auch in einer Kurklinik) schon so viel Schmodder gesehen und erfahren.

Nimms mir nicht übel - ich versuche nur, Dich irgendwie zu erreichen!

Liebe Grüße - und schlaf gut!

Miri

Beitrag von dreamity 14.09.06 - 01:01 Uhr

Sorry das ich dir auch keinen mut machen kann weil ich 6mon. auch echt zu früh finde. Du verpasst so viel von deinem kind.
Du hast dich doch bewusst für das kind entschieden dann genieße die Zeit doch. Dein studium kannst du auch machen wenn es kindergarten geht oder studier von zu hause aus.
Dein kind weiß doch mit 6 mon. noch was jetzt überhaupt los ist.
Ich kann dir nur ans herz legen nimm dir zeit für dein kind ein studium kann man aufholen aber die verlorene zeit mit deinem kind kannst du nie wieder aufholen.


Gruß Jenny

Beitrag von katandi3 14.09.06 - 08:20 Uhr

hallo,
ich glaube ich würde auch die eine oder andere träne verlieren, aber denk doch mal dran, das es besser für dich ist (schneller mit dem studium fertig) und auch nicht verkehrt für den kleinen. er ist mit sicherheit der star in der kita!! wie alle kleinen es sind.
ausserdem lernt er gleich mit anderen kindern umzugehen und wird voll mit einbezogen..
kita kinder können vieles viel viel schneller und sind viel unkomplizierter!!
zuhause wird ihnen doch alles gereicht wenn sie nur den kleinsten laut von sich geben, ich bin ja selber so ;-)
mein kleiner geht mit einem jahr in die kita, das steht jetzt schon fest. und ich bin fest davon überzeugt das es ihm dort gut gehen wird und er sich prächtig entwickelt!! und ich werde auch das ein oder andere mal zuhause sitzen und heulen, aber ich weiß das es gut ist was ich da tue!!!
warscheinlich kommen jetzt div. angriffs postings, aber da muss ich wohl durch :-(
ich hoffe dich etwas aufgemuntert zu haben.
lg kathi

Beitrag von sparrow1967 14.09.06 - 09:31 Uhr

Nun ja- zwischen 6 Monaten und einem Jahr liegen- im Babyalter- noch Welten ;-).
Es kommen noch Entwicklungsschübe, auf die die Erzieher gar nicht eingehen können- die man aber nicht unbeachtet lassen sollte.

Die ersten 3 Lebensjahre sind die wichtigsten- denn da wird das Kind maßgeblich ...hm..geprägt und macht die größten Entwicklungen durch.
ICH möchte da bei meinem Kind sein.
Aber das ist Ansichtssache ;-).

sparrow

Beitrag von braut2 14.09.06 - 11:10 Uhr

hallo dani,

ich glaube es ist immer schwer sein kind in eine kita oder auch später in den kindergarten zu geben ;-)
in anderen ländern ist das ebenfalls üblich die kleinen schon ab dem 3.monat in eine krippe zu geben wenn es gewünscht wird oder vielleicht nicht anders geht.
wie du selbst damit klarkommst ist was anderes ..... und wenn du jetzt so ein schlechtes gefühl dabei hast, dann kündige doch den vertrag wieder, ich glaube nicht das der platz nicht besetzt werden würde...........?!
ich glaube nicht, das er ein unglückliches kind werden wird und ich will mal nicht hoffen, das er schlimme erfahrungen dort macht....

meine bekannte hat ihren kleinen auch ab dem 3.monat bei den großeltern gelassen für ein paar stunden, da sie nebenbei noch schule gemacht hat. der kleine ist so gar nicht unglücklich und ist supergern dort.

ich selbst hätte gern ab dem 1.jahr ein krippenplatz für helena, aber bei uns ist es mehr als schwer..........oder wenn, dann sauteuer :-(
ich will auch wieder arbeiten gehen, wenn es geht sogar schon vor dem ersten lebensjahr, für ein paar stunden, da muss ich auch mal sehen ob ich eine gute betreuung finde.

lg ilona mit helena, die bestimmt nicht unglücklich wird