Brauche dringend Rat wg meiner hochschwangeren Schwester

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von schlumpf1980 14.09.06 - 00:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin sonst nur stille Mitleserin, brauche heute aber mal euren Rat wegen meiner Schwester.

Sie ist 21 Jahre alt und im 9. Monat schwanger. ET ist am 3.10.06. Jetzt ist es aber so, daß sie nicht weiß von wem das Kind ist. Es kommen 2 Väter in Frage. Bei dem 1. Vater wäre der "Zeugungszeitpunkt" Weihnachten letztes Jahr gewesen und bei dem 2. Vater ca 3 Wochen später.

Das Kind ist ca 4 Wochen unterentwickelt, jetzt meint sie die Gyn hätte sich verrechnet und der 2. Vater wäre der "Erzeuger". Denn dann wäre das Kind ja zeitgerecht entwickelt. Ich muß aber dazu sagen, daß meine Schwester wirklich viel raucht ( mind. 1 große Schachtel = 24 Stück pro Tag ). Sie kam irgendwie noch nicht auf die Idee, daß das Kind wg. dem Rauchen unterentwickelt ist. Sie raucht auch "fleißig" weiter.

Beide potenziellen Väter wissen, daß sie schwanger ist und beide Väter denken, daß sie Vater werden. Es wissen beide nicht, daß noch ein anderer Vater in Frage kommt. Sie ist auch mit keinem der Väter mehr zusammen, es waren sehr kurze "Bekanntschaften". Sie hat jetzt einen neuen Freund, aber das tut jetzt nichts zur Sache.

Meine Schwester will jetzt nach der Entbindung den 2. Vater beim JA angeben. Weil der Arbeit hat, finanziell gut da steht, mit beiden Beinen im Leben steht usw. Aber ob der sich um das Kind kümmern würde, weiß man nicht.
Den 1. möglichen Vater wird sie nicht angeben, da der die Vaterschaft abstreiten würde und sich auch null für das Kind interessieren würde. Er ist arbeitslos, Ex - Alkie, Ex - Junkie, Ex - Tablettensüchtig und bekommt sein Leben nicht in den Griff. Er ist seit fast 3 Jahren von dem ganzen Zeug durch Therapie davon weg ( Da ziehe ich meinen Hut vor. ).

Kann meine Schwester denn einfach so beim JA einen Vater angeben, der ihr gerade in den "Kram passt"?

Dann kommt noch dazu, daß meine Schwester diese Bordeliner - Krankheit hat ( = sich selbst verletzen ). Das JA war davon gar nicht "begeistert" und hat ihr schon gesagt, wenn sie nicht mit dem JA "zusammenarbeitet", kann es passieren, daß sie ihr das Kind wegnehmen.

Ich habe einfach nur Angst, daß meine Schwester das nicht schafft mit dem Kind. Helfen kann ich ihr auch nicht richtig, da sie 400 km von mir wegwohnt. Jetzt erreiche ich sie seit 4 Tagen nicht mehr auf dem Handy ( sie hat kein Festnetz ), denn das Handy ist halt seit 4 Tagen nur aus ( was gr nicht ihre Art ist ). Habe heute schon im Kh angerufen, aber da ist sie auch nicht. Ich weiß nicht,was ich noch machen soll. Einfach auf blauen Dunst hinfahren geht nicht, habe schließlich auch ne 2 jährige süße Tochter und das geht mit der Kleinen halt nicht. Mein Mann ist beruflich viel unterwegs und am We sind meistens seine Jungs bei uns.

Ich mische mich bei meiner Schwester auch nciht ein. Das sind alles ihre Aussagen, was ich oben geschrieben habe. Wenn ich ihr einen Rat geben möchte (wenn sie fragt) muß ich genau überlegen wie ich was sage, da sie sehr sensibel ist wg dem Borderline.

Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben? Wie soll ich mich verhalten?

Danke schonmal fürs lesen, auch wenn es länger geworden ist.

Katrin

Beitrag von urmel1984 14.09.06 - 01:34 Uhr

Hallo

Schwer dir nen Rat zu geben aber ich will es gerne versuchen.

Sie kann einen Vater angeben. Ja. Aber dieser muss dann die Vaterschaft ja anerkennen ( kennst du ja selber ). Angenommen er weigert sich aber und will einen Vaterschaftstest, dann sitzt sie auf den Kosten. Ist er der Vater zahlt er die Kosten. Hier wäre eine Möglichkeit dies privat testen zu lassen, da wesentlich billiger. Wird aber bei Gericht nicht anerkannt. Die lassen nur ihre Tests gelten.

Es ist mir schon verständlich, dass sie gerne mag, dass der Mann der Vater ist, der im Leben steht und mehr Geld hat. Doch ein Erzeuger ist kein Wunschkonzert. Sie sollte dem Kind gegenüber fair sein und mit beiden Ex Freunden reden.

Borderline ist ja kein Grund nie Kinder zu bekommen. Das schon mal von vornerein. Aber unterschätzen darf sie das nicht.
Daher finde ich das eigentlich auch angebracht, wenn das Amt da mitmischt. Denn sie müssen sich kümmern und müssen da ein Auge drauf haben. sie muss mit Ihnen zusammen arbeiten.
Das kann ein Vorteil für sie sein. Stellt sie sich quer hat sie nur Probleme.

Das muss ja nicht sein.

Einfach hinfahren...nein. Dazu rate ich nicht. Habt ihr keine Eltern da wo sie lebt? vielleicht können die mal klingeln und gucken was so los ist.


Sie ist empfindlich sagst du. Aber da muss ich dir sagen, wenn das Kind da ist, das kann keine Rücksicht nehmen. Es wird Nachts schreien, ihre Aufmerksamkeit ohne Rücksicht fordern und auch sonst keine große Rücksicht nehmen wenn sie vielleicht Ruhe braucht. Das weißt du selber. Du hast auch Kinder ( ein Kind aber noch die deines Mannes am WE bei euch ) un weißt was ich meine.

Mir scheint deine Schwester kommt nicht so gut klar alleine. Unabhängig vom Borderline. Das kommt nicht erleichternd dazu aber auch so macht es mir den Eindruck.



Mag sein, dass ich mich irre, aber das ist eben meine Meinung.

Sie hat einen Freund, kannst du ihn nicht erreich und fragen was los ist? Kann sie bei euch entbinden und die ersten Wochen oder vielleicht bei euch in der Nähe oder der Nähe deiner Eltern leben?

Das wäre denke ich besser für Kind und Mutter.


Hilfe gibt es, aber annehmen muss sie diese auch. Ich habe so den Eindruck sie findet, dass das Jugendamt sich aufdrängt. Aber vielleicht wollen sie ehct nur helfen. Vielleicht fühlt sie sich bei euch wohler und mit dem zuständigen Amt von euch besser aufgehoben.



Das mit dem Rauchen ist nicht gut. Aber was soll man sagen? Hier entfachen auch immer wieder im Forum Debatten drüber und gut reden kann man das nicht. Auch ich finde das sehr sehr Schade, dass man das machen muss. Das Kind scheint daher wirklich etwas rückentwickelt zu sein. Eine Schachtel ist sehr sehr viel und sie wird wohl auch nicht stillen wollen und können wenn sie so viel raucht. Verloren ist nichts, sie kann immer noch aufhören, denn dann hat das Kind den Entzug nun und nicht wenn es geboren wird. Gerade dann schreit es viel und das wird nicht einfach für ihr eh schon schwaches Gemüt.
Aber wie gesagt rate ich da zu einem Vaterschaftstest. Denn man weiß nun hier echt nicht wer der Vater ist. Das ist alles zu nebulös und komisch mit der Entwicklung, dem Rauchen und den Vätern.

Ich hoffe ich konnte dir ein bissel helfen.


Alles Gute



Jasmin

Beitrag von schlumpf1980 14.09.06 - 02:16 Uhr

Hallo Jasmin!

Danke für deine Antwort.

Ich versuche es mal kurz zu halten.

Unsere Eltern sind seit über 2 Jahren geschieden. Sie hat mit keinem von beiden Kontakt, aber das ist eine andere lange Geschichte. Unsere Eltern wohnen auch nicht in ihrer Nähe.

Meine Schwester wollte schon zu uns ziehen ( in den selben Ort ). Wir hatten 2 Wohnungen für sie zur Auswahl, sie hätte nur noch den Mietvertrag unterschreiben müssen, aber sie hat sich dann entschieden doch in dem Ort ( wo sie jetzt halt immer noch wohnt ) wohnen zu bleiben. Ok.
Ich habe auch nicht die Handynr. von ihrem Freund. Kann sie also momentan gar nicht erreichen. Ich kenne da auch niemanden, den ich mal eben bei ihr vorbeischicken kann. Bin also darauf angewiesen, daß sie sich wieder bei mir meldet. Keine Ahnung, was ich sonst noch machen könnte.

Daß sie das mit dem Kind nicht schafft, das ist ja auch so eine riesenangst von mir. Ich weiß ja selber wie das mit Baby ist . Deine Bedenken, die du geäußert hast, ganz genau die habe ich nämlich auch.
Ich denke ( so kommt es jedenfalls von ihr rüber ), daß sie denkt, das JA würde sich nur aufdrängen. Ich finde es ja auch gut, daß das JA ein Auge auf sie hat. Natürlich darf sie mit Borderline Kinder bekommen. Sollte jetzt auch nicht falsch rüberkommen. Aber ich weiß halt von den Situationen in denen sie sich geritzt hat und das waren meist echt Kleinigkeiten. Wenn ich mir da noch ein Kind bei vorstelle, den Streß mit nem Baby meine ich. Dem ist sie gar nicht gewachsen, fürchte ich. Würde mir das natürlich wünschen, daß sie das mit dem Kind hinkriegt, aber ich kenne sie zu gut. Sie ist auch noch nicht reif ( vom Kopf her meine ich ) ein Kind zu haben. Vielleicht ändert sich das ja alles, wenn das Kind da ist?

Ich mache mir so viele Gedanken um meine Schwester. Helfen kann ich ja nicht. Sie wollte ja dann auch nicht hierherziehen, weil sie meinte wir hätten gar keine Wohnung für sie gehabt usw. Wäre sie hier, würde sie von mir alle Hilfe der Welt bekommen. Aber wenn sie das doch nicht will?

Du hast recht, meine Schwester kommt nicht alleine klar. Aber mehr als meine Hilfe kann ich ja nicht anbieten.

Ich weiß echt nicht mehr weiter.

Katrin

Beitrag von urmel1984 14.09.06 - 02:52 Uhr

Hi Katrin

Da ist guter Rat teuer. Schade, aber ich schätze da kannst du ihr nicht helfen. Wenn sie nicht zu euch will, dann muss sie auf gut Deusch auf die Schnautze fallen. Mehr als ihr ne Wohnung suchen kann man ja nicht.

Ich finde es sehr Schade, dass sie die Hilfe des Amtes ablehnt oder als aufgedrängt empfindet. Denn gerade mit Borderline ist es doch wichtig Hilfe zu bekommen und diese auch anzunehmen.

Schade um das Kind, dass mit ihr auf die Nuss fallen muss ( wenn sie auf die Nuss fällt, was wir nicht hoffen wollen aber wonach es ja aussieht )...

Du kannst nur versuchen, dass wenn sie hingefallen ist für sie da zu sein. Wenn das Kind ihr weggenommen werden SOLLTE, dann versuch, dass ihr es bekommen könnt. Ob das leicht geht weiß ich nicht, aber versuchen kann man es.

Sie kann sich nur helfen lassen wenn sie Hilfe von Bevormundung unterscheiden kann und will. Das ist das Wichgtigste...

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen und du bekommst noch gute Tips...

Für ein Mutter Kind Heim ist sie ja auch zu alt und das wird sie auch nicht wollen...

Wie man es macht ist es verkehrt. Daher meine Empfehlung. Wenn das Kind da ist, versuch immer mit ihr, dem Jugendamt und dem Erzeuger ( falls du das willst ) in Verbindung zu bleiben.
Wenn ihr das Kind weggenommen werden SOLLTE ( ich will nicht den Teufel an die Wand malen ), aber dann hast du dich wenigstens die ganze Zeit gekümmert und kannst vorweisen, dass du die ganze zeit Interesse hattest.

Ich wünsche euch aber, dass es nicht so weit kommt. Ich hoffe sie entscheidet sich um, zieht zu euch und lässt sich ins Gewissen reden. Ändert ihren Lebenswandel ( offenbar hier ein Freund und da ein Freund, nicht bös gemeint, ) schafft es dem Kind zu Liebe aufzuhören zu rauchen usw... und schafft das alles...


Alles Alles Liebe. Das wünsch ich euch allen wirklich...egal wie es ausgeht. Hoffentlich gut.


Jasmin

Beitrag von manavgat 14.09.06 - 08:56 Uhr

Ich würde:

dem JA sagen: der eine kommt in frage, aber da war noch ein One-Night-Stand, Name unbekannt!

Dass sie den Junkie nicht angeben will ist verständlich und sinnvoll, aber dem anderen Mann eventuell ein Kind unterjubeln ist keine gute Idee.

Gruß

Manavgat

Beitrag von moni1972hl 14.09.06 - 09:58 Uhr

Wenn du dir solche Sorgen machst, schicke doch das JA oder die Polizei bei ihr vorbei. Wenn du angibst, sie hat Borderline und ist hochschwanger, wird man nach ihr gucken.

Allerdings ist hier die Frage, ob sie dir das nicht übel nehmen wird - angenommen es ist alles in Ordnung mit ihr und sie meint, du hast "übertrieben" mit deiner Suchaktion.

LG Moni

Beitrag von Sandra 14.09.06 - 10:58 Uhr

Das erste, was ich gemacht habe, als ich wusste, dass ich schwanger bin:

Rauchen sofort beendet.
Antidepressiva abgesetzt.
Normal gegessen.
Mein Leben neu geordnet - Grundgedanke: Wie soll ich Verantwortung für einen Menschen übernehmen, wenn ich das bei mir selbst nicht schaffe? ... Es hat geklappt.

Mir haben alle gesagt, ich soll das Kind abtreiben, das wird nichts.

Und heute? - Von allen Seiten hagelt es immer noch Entschuldigungen. *g*

Fakt ist: Du kannst auch als Bordi eine gute Mutter sein.
Der KV meiner Tochter ist auch Bordi (Ex?-Alki, Ex-Junkie, arbeitslos. ;) Deswegen auch MEIN Ex. *g* ER hats einfach nicht geschissen gekriegt mit seiner Lebensumstellung.

Leider ist es so, dass sich viele immer hinter ihrer Krankheit verstecken und in Selbstmitleid versinken. Und den ganzen Tag ihre Ausweglosigkeit zelebrieren. #augen

Ich bin jetzt quasi 3 Jahre weg davon. Möglicherweise liegt noch eine leichte Persönlichkeitsstörung vor, aber die würde ich nicht als Borderline bezeichnen.

Ich denke mal, du hast Probleme mit ihrem komplett widersprüchlichen Verhalten, oder? Ich möchte dir gern helfen, ich weiß, dass auch nahestehende Personen richtig zu leiden haben. Und ich finde es toll, dass du deiner Schwester Unterstützung geben willst, auch wenn sie so weit weg ist.

Meine Symptomatik waren eigentlich Drogenmissbrauch, exzessives Geldausgeben, Anorexie, sexuelle Promiskuität, beständiges Gefühl von Leere und Langweile, Depressive Verstimmungen, unkontrollierte Wutausbrüche, ... eigentlich alles. ;-) Ich weiß auch, wie alles in Wechselbeziehung zueinander steht. Wenn du mir mehr über deine Sis schreibst, kann ich sicher was dazu erklären.

Sandra



Beitrag von schlumpf1980 14.09.06 - 13:34 Uhr

Hallo Sandra!

Danke für deine Antwort.

Ich will meine Schwester ja nicht schlecht machen, ich will um Gottes Willen auch nicht behaupten wg. ihrer Krankheit kann sie keine gute Mutter sein. Das liegt mir alles wirklich total fern.

Bei meiner Schwester ist es aber wirklich so, daß sie sich regelrecht hinter der Krankheit versteckt. Ich möcht auch nichts falsches sagen, sonst ritzt sie sich wieder und da möchte ich dann auch nicht dran schuld sein. Verstehst du mein Problem?

Aber wenn ich sehe, daß sie raucht wie ein Schlot, daß das Kind jetzt kurz vor ET gerade mal 1800 g schwer ist... Meine Schwester ißt nicht richtig, nur wenn sie da mal "lust" zu hat. Sie hat aber keine Eßstörung. Da war ich für "zuständig" in unserer Familie.
Den Grundgedanken mit dem Leben neu ordnen, den hat sie bis heute nicht. Sie macht sich da irgendwie keine Gedanken drum, wie das ist, wenn das Kind erstmal da ist. Sie lebt nur in den Tag hinein. Sie kann nicht mit Geld umgehen. Ich glaube, ihr ist das gar nicht bewußt , was es heißt ein Kind zu haben, das zu pflegen, zu erziehen usw. Ich hab wirklich Angst, daß sie mit dem Kind restlos überfordert ist. Ich kann ihr ja auch nicht helfen, da ich so weit weg bin. Ich möchte ja auch nicht, daß sie ihr das Kind irgendwann wegnehmen.

Ich weiß auch meistens nicht, wenn sie mir eine Sms schreibt und ich antworte, ob sie das jetzt wieder in "den falschen Hals" bekommen hat. Mit ihrem widersprüchlichen Verhalten habe ich wirklich Probleme und weiß auch nicht so recht wie ich damit umgehen soll.

Jetzt versuche ich dir mal was zu der Symptomatik meiner Schwester zu schreiben. Also, sie war 1 mal in stationärer Behandlung. Das hat ihr aber gar nicht geholfen, sagt sie auch selber. ( Während des stationären Aufenthalts ist sie auch schwanger geworden. )
Ihr wurde eine starke Persönlichkeitsstörung "bescheinigt". Sie fühlt sich oft leer, nutzlos, mit dem Leben überfordert ( Da frage ich mich: Wie soll das mit dem Kind werden? ). Sie hat sehr oft Depressionen, ihr ist auch sehr oft wirklich langweilig, sie hat den "falschen Freundeskreis". Sie hat in ihrem Wohnort nur ihren Freund ( sind ca 6 Monate zusammen ). Mit unserer Familie hat sie nur mit mir und ab und zu mal mit unserer Oma Kontakt. Ich denke mal, es macht ihr sehr zu schaffen, daß sie mit sonst niemandem von unserer Familie keinen Kontakt hat. Aber das ist eine andere lange Geschichte. Sie weiß auch, daß ich immer für sie da bin. Das habe ich ihr auch in letzter Zeit sehr oft gesagt, hab mich dabei aber nicht aufgedrängt.

Ich weiß einfach echt nicht mehr weiter. Wie gesagt, ich kann sie telefonisch nichtmehr erreichen. Habe heute auch schon paarmal probiert, aber ihr Handy ist nur aus. Ich mache mir wirklich Sorgenum sie. Es kommt noch dazu,daß sie vor 1 Woche erst in der Stadt dort in eine größere Wohnung umgezogen ist. Den Streß hochschwanger? Verstehst du,was ich meine?

Wie gesagt, ich möcht meine Schwester auch nicht schlecht machen. Aber ich weiß nicht, was ich machen soll.


Würde mich über eine Antwort von dir freuen.

Katrin

Beitrag von enti1976 14.09.06 - 11:36 Uhr

mh, also mein ES war am 10.01. und nach dem ES wird der Entbindungstermin der 03.10. daher ist es doch wohl der 2. oder?!?

Und ich hatte nach Weihnachten nochmal meine Tage - 27. oder 28 Dezember (mit ganz normaler Zykluslänge von 28 Tagen)

Also ich würde den 2. angeben, denn rauchen kann ja ein Grund für die Unterentwicklung sein - und zum anderen sind Babys eben nciht alle gleich groß. (und die Messungen im Mutterleib nur bis zu gewissem Grad genau - da kamen schon die tollsten Fehleinschätzungen raus!)


und - ja - Frau kann einfach einen Vater angeben, ob der die Vaterschaft dann anerkennt, steht auf einem anderen Blatt....

Aber wie du dich wirklch verhalten sollst, kann ich dir leider auch nciht sagen...

Was für ein Typ ist denn ihr neuer Partner?!? - Kann sie von dem Unterstützung bekommen? Das wäre wohl das einfachste.

LG und alles gute, Enti

Beitrag von anita_kids 14.09.06 - 21:43 Uhr

hallo,

wirklich helfen kann ich dir auch nicht, in bezug, was du jetzt machen sollst, ABER eins ist klar, rauchen schädigt die entwicklung des babys, und das sage ich nicht, weil es immer überall geschrieben/gesagt/geprädigt wird, NEIN, das ist reine erfahrung...ich habe vier kinder und während der ersten drei ss geraucht (ja, los kommt und steinigt mich):
darline: 52cm 3120g
jasmin: 52cm 3030g
laura: 48cm 3330g
und am anfang meiner 4.ss habe ich aufgehört:
sophie: 54cm 4148g
DAS ist mein persönlicher beweiss! und ich habe *nur* 10ziggis geraucht pro tag.

will damit nur sagen, dass sie nach dem entwicklungsstand sicher nicht den wahren papa rauskriegt!!

lg anita