Beleghebamme: sehr verdächtig!!! Was würdet ihr tun???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von inese 14.09.06 - 10:12 Uhr

Guten Morgen, liebe Novembis und alle anderen, die hier immer lesen und tippen :-D

Eine Frage: Ich will in der Klinik entbinden und suchte dazu bis gestern noch eine Beleghebamme, bzw. hatte schon seit längerem eine gefunden und war nun gestern bei ihr. Bin total enttäuscht.#schmoll#schmoll... Die Hebamme wäre eine Beleghebamme für die Klinik, leitet aber ein Geburtshaus, was sie mir vorher am Telefon nicht verraten hatte,und ich will ja aber in der Klinik entbinden. Dieser Satz "Also, wenn es dann bei dir losgeht, dann verbringen wir die erste Zeit lieber im Geburtshaus und wenn es Dir hier gefällt, bleiben wir hier" hat mich eben stutzig gemacht, dass sie es quasi drauf anlegt, mich dann unter Weheneinfluss dazu zu überreden., in dem blöden Geburtshaus zu bleiben. Natürlich ist es da schön. Aber warum soll ich erst ins Geburtshaus und nicht gleich mit ihr in die Klinik? Verdächtig, oder?:-p Die 310EUR, die ich blechen soll, sind für den "Belegservice" und sie sagte dann noch, dass "wenn du im GH entbindest, dann kriegste die Hälfte wieder". UND: Ich soll alle ab jetzt anstehenden Vorsorgeuntersuchungen bei IHR machen, damit wir "Vertrauen" zueinander finden. HÄÄÄ???? Versteh ich zwar, aber ich will auch mal zwischendrinn zu meiner Ärztin, das will sie aber nicht. KOMISCH, oder????Ziemlich fordernd und wenig Platz für meine Wünsche , oder??? Ich lass es, glaub ich, ich schaff es auch ohne sie und fahre mit meinem Männle gleich in die Klinik. Er hat sich mir gestern auch ganz süß als private Hebamme angeboten..hahahahah "Aber Maus, ich bin doch daaa..." Süüüß#augen
Euch liebste Grüße, Jana und danke für eure Antworten

Beitrag von awapuhi 14.09.06 - 10:15 Uhr

Diese Info würde ich mal ans Krankenhaus weitergeben!

LG
awapuhi

Beitrag von jusudi73 14.09.06 - 10:16 Uhr

Also ich finde das auch sehr kontra-produktiv. Was soll das denn? :-[ Du hast klar Deine Wünsche geäußert und darauf sollte eine Hebamme dann auch eingehen!

So was blödes!!!! Ärgert mich wenn ich sowas lese, auch wenn ich nicht betroffen bin!

Ich hab mir auch keine Beleghebamme gesucht und war mit meiner vor Ort bei der 1. SS sehr zufrieden! Bin schon gespannt, wer das nächste Mal auf mich wartet! ;-)

Du machst das auch ohne........ keine Frage! Und bei so einer lieben Unterstützung durch Deinen Mann doch allemal! Wünschte ich hätte so ein Exemplar.

LG
Julia (17. SSW)

Beitrag von soviel3 14.09.06 - 10:18 Uhr

Liebe Jana,

das Vertrauensverhältnis ist von Deiner Seite schon nicht mehr gegeben, also würde ich mir eine andere Hebamme suchen. Unter diesen Voraussetzungen kannst du Dich ihr nicht anvertrauen, da Du Dich wahrscheinlich bei ihr nicht gut aufgehoben fühlst. 310,-- €? Ist ja wahnsinn.. lass Dich darauf nicht ein. Wenn Du eine Hebamme zur Vor- u. Nachsorge hast reicht das u. es kostet Dich gar nichts extra u. im KHS sind zur Entbindung eh immer Hebammen da u. die sind auch sehr nett.

Ich habe meine Hebammen nie mit zur Geburt gehabt u. hab es auch nicht vermisst. Die im KHS waren mindestens genauso liebevoll u. einfühlsam.

LG
Susi

Beitrag von inese 14.09.06 - 10:22 Uhr

Danke, für eure total produktiven Antworten, ihr habt mich darin bestärkt, was ich eh schon dachte: Ich lass es. Natürlich hat sie schon fett in meinen Mutterpass eingetragen, dass sie mitbehandelnde Hebamme ist. TOLL. Obwohl ich noch nicht unterschrieben hatte. :-p:-p
Dachte wohl, sie könne mich SO einspannen. Also echt, ätzend. Ok, keine Beleghebamme. Ist jetzt eh zu kurzfristig und für das KH, in das ich will, gibt es nur 4 und die sind alle aus dem Geburtshaus, also: no chance.#augen
Egal, Freiheit ist auch wichitg. Und eben, das Vertrauensverhältnis ist erst gar nicht gegeben#kratz, sonst hätt ich hier nämlich gar nicht gepostet.:-p
DANKE#danke für eure Antworten. Auf dass wir es alle schaffen!!! Liebste Grüße von Jana #freu

Beitrag von danilein78 14.09.06 - 10:30 Uhr

Hallo Jana,

Klingt schon irgendwie komisch....#kratz
Zumal ja immer gesagt wird, daß der Wunsch der Frau oberste priorität hat.

Hatte auch überlegt mir eine Beleghebamme zu suchen.
Habe aber beschlossen, daß es mir wichtiger ist eine tolle Hebamme für den GVK und die Nachsorge zu haben.

Im Krankenhaus wird das schon mit der diensthabenden Hebamme klappen.;-)

Wenn Du also kein gutes Gefühl hast, dann laß es und such Dir jemanden für die Nachsorge dem Du vertraust und Dich wohl fühlst.

LG
danilein78

Beitrag von sunny0804 14.09.06 - 11:03 Uhr

Hallo Jana!

Sicher hätte sie dir sagen müssen, dass sie nur eine Beleghebamme für das GH ist aber ales andere finde ich voll okay. Sie will dir nunmal ihre langjährigen Erfahrungen mit auf dem Weg geben und es ist ja nun auch tatsächlich bewisen, dass eine Geburt zu Hause oder in einem Geburtshaus, schneller vorrangeht als in einem KH! Da ist einfach eine ganz andere Atmosphäre.....logisch oder? Es ist alles viel entspannter, viel freundlicher als in einem KH.

Ich wollte so lange zu hause bleiben, bis es eben nicht mehr ging, sprich, die eigentliche Geburt wollte ich schon im KH haben. Ich finde es aber nicht falsch, was sie dir gesagt hat!

Ich kann dir nur aus meinen Erfahrungen sagen, dass eine Beleghebamme Gold wert ist!

Die Summ von der du gesprochen hast, sprich 310€ ist NICHT für den Belegsrvice!!!!! Da vertust du dich! Da hat das KH NIX von!!

Die Summe zahlst du, weil die Hebi für DICH dann 2-4 Wochen in "Rufbereitschaft" steht. Heißt also, du kannst sie jeder Zeit anrufen, wenn du das Gefühl hast, es geht los und sie wird da sein! Für diese Rufbereitschaft, bezahlst du das Geld!

Finde ich auch nur gerechtfertigt, denn überleg mal... sie kann ür ne sich einfach für ne gewisse Zeit nicht wirklich weit vom Fleck bewegen, denn sie muss jeder Zeit mit deinem Anruf rechnen! Von den 310€ sieht das KH mal gar nix!

Ich würde es mir an deiner Stelle noch Mal überlegen! Du kannst es jetzt noch nicht wissen aber es macht wirklich einen Unterschied, wenn man eine Beleghebamme hat!

LG und alles Gute für die Geburt!
Sunny

Beitrag von inese 14.09.06 - 11:22 Uhr

Das mag ja alles sein, trotzdem ist sie mir zu fordernd. Und sie ist eben nicht NUR eine Beleghebamme für das GH!! Sondern für das KH!!! Und ich habe gehört, dass andere Beleghebammen auch nur 200EUr nehmen. Also, mag ja alles sein, aber sie wollte mich zu sehr beeinflussen, von wegen "Du machst jetzt alle VU hier!" WER KANN SICH SOWAS HERAUSNEHMEN???? Wie wird das dann erst unter der Geburt???? No thank you.

Beitrag von ankaija 14.09.06 - 11:59 Uhr

Hallo Inese

Also ich würde mich dort irgendwie überrumpelt fühlen. Das hört sich für mich an wie Erpressung. Und wenn du dich jetzt schon nicht sicher fühlst, was soll das dann während der Entbindung werden, wenn du nur den Gedanken daran hast.

Und im Übrigen finde ich die 310 € auch unangemessen.
Also die Beleghebamme die hier bei uns ist nimmt 50 €,ist zwar ein anderes Bundesland wie deins, aber die 300 € sind dann schon heftig, noch dazu unter den Umständen.

LG von Annett und alles Gute !

Beitrag von silverfire 14.09.06 - 10:55 Uhr

Hi Jana,

also die Frau wäre mr auch zu komisch... meine Hebamme arbeitet auhc im Geburtshaus, nur sie hat meinem Wunsch der Klinik gleich entsprochen da es ja auhc meine erste Geburt wäre. Sie kommt zwar leider nicht mit in den kreisssaal, aber wenn die wehen losgehen bleibt sie so lange bei mir, bis wir ins Kranknehaus fahren. Sollten wir das nicht schaffen 8man weiß ja nie ob die 15 MIn Fahrt zu lang sind) kann sie es vorher einschätzen und wir würden die Entbndung zu Huas bei uns machen. Wäre auch kein prob für Sie, da sie auch Hausgeburten macht.

Wenn würde ich miene nächste Geburt auch zu haus machen, wenn diese ohne Komplikationen bleibt.

Außerdem geht meine Hebi voll darauf ein wenn ich angst habe, kann immerherkommen und sie horcht mal eben rein ob alles oki ist. Als ich mit Übelkeit und Erbrechen soviel zu tun hatte hat sie mich ins Kh geshcickt... freiwillig wäre ich sichernicht gegangen!


Such dir eine neue hebi, einer der du gleich Vertrauen kannst, die Chemie muss von Anfang an stimmen, das du dich fallen lassenkannst und auch wirklich alles sagenkannst was dich bedrückt!

Alle Gute, silver und der keks in der 18 SSW

Beitrag von cvalda 14.09.06 - 11:12 Uhr

Auch ich hatte eine Beleghebamme, von der ich mich dann nach dem 2. Treffen getrennt habe. Auch hier bestand kein ausgewogenes Verhältnis zwischen uns beiden. Sie bestand auf einer ambulanten Geburt, obwohl ich bereits ein stillfreundliches Wunschkrankenhaus habe. Am liebsten wollte sie mich auch in ein ganz anderes Krankenhaus schleppen, welches so 50 - 60 km von hier entfernt ist. Auch sie wollte Vorsorgen machen, obwohl ich bei meiner Frauenärztin super versorgt bin. So hatte ich an einem Tag 2 identische Untersuchungen! Obwohl schon Urin untersucht worden war, wurde es 2 Stunden später noch mal untersucht.

Es kamen dann noch einige Punkte hinzu, die sich schließlich summierten.

Letztlich muss man sagen, dass es sicherlich Frauen gibt, die mit einer solch dominanten und bestimmenden Hebamme gut klar kommen, für mich, die ich auch bestimmte Vorstellungen von der Geburt habe, kam es dann aber nicht in Frage.

Interessant war auch, dass, obwohl sie sich das Recht heraus genommen hatte, nach Sympathie über eine Zusammenarbeit zu entscheiden, aus ALLEN Wolken fiel, als ich ihr sagte, dass ich nicht mit IHR zusammen arbeiten wolle .....

Also habe ich mich für die ganz "normalen" Hebammen aus meinem Krankenhaus entschieden und gehe einfach mal davon aus, dass ich da auch gut versorgt werde.

Immer dem Bauchgefühl folgen bei solchen Sachen ist glaube ich der beste Weg.

Beitrag von meibur 14.09.06 - 12:54 Uhr

Tja hallo,
dein Beitrag gibt mir gerade sehr zu denken.

Hier meine persönliche Begründung:
1.Kind in einem normalen Krankenhaus entbunden. Es hat einen hervorragenden ruf. Entbindung war die reinste Katastrophe. Mit Wehenbelastungstest (eigentlich nichts schlimmes), Blasensprengung (es war halt im Kreissaal nichts los, damit konnte ja mein Kind kommen. Keine normale Hebamme würde vor dem Entbindungstermin eine Blasensprenngung vornehmen!!!), dann ging gar nichts mehr da der vollaufgedrehte Wehentropf richtig anschlug, PDA und da dann die Herztöne meines Sohnes grotten schlecht wurden verbrachte ich die weiteren 9 Stunden auf der linken Körperseite!!!! Kind ist zum Glück gesund.
2.Kind in einem anderen normalen Krankenhaus mit Beleghebamme. Wir haben uns gut verstanden. Sie wusste was sie während der Entbindung darf, was nicht. Auch einen Teil der Vorsorgeuntersuchungen CTG etc hat sie gemacht. Sie kam immer zu uns nach Hause, was für mich mit unserem ersten Sohn sehr entspannend war. Es war halt alles geklärt. Als es losging saßen wir gemeinsam ganz entspannt des Nachts noch bei Tee, Keksen und Kerzenlicht zu Hause. Irgendwann ruhiger Aufbruch. Die Hebamme fuhr vor, bereitete das Entbindungszimmer mit Kerzen, Duft und Tee vor. Badewannenentbindung mit nur 4 Presswehen ohne Schmerzmittel!!! Ich war gerade mal eine halbe Stunde im Krankenhaus.
Familienzimmer! Mein Mann blieb mit unserem Sohn und mir die drei Tage im Krankenhaus. Ach, und hätte meine Hebamme damals Dienst zufällig in der Geburtsnacht gehabt, wären die Kosten entfallen!!!

Die 400€ haben wir privat gezahlt (und die haben sich auch bezahlt gemacht!). Vor- und Nachsorge übernahm die Kasse. Inzwischen weiß ich das die HUK die Kosten für die Begleithebamme übernimmt.

Fazit: Immer wieder nur mit Begleithebamme!! Denn die kann man sich aussuchen.
Die Hebamme, die man zufällig bei der Entbindung trifft, muss man ertragen (bei meinem ersten Sohn waren es durch Dienstwechsel drei an der Zahl!!!! Und jede hat andere Texte abgelassen. Grässlich.)

Beitrag von cvalda 15.09.06 - 11:07 Uhr

Ich stimme Dir eigentlich 100 %ig zu, es ist toll, wenn man eine Beleghebamme hat, mit der man sich versteht. Das hätte ich auch gerne gehabt!

Leider sind es bei mir nur noch 5 Wochen und da ist natürlich nichts mehr zu machen.

Aber ohne jetzt in meinem Fall zu sehr ins Detail gehen zu wollen, die Frau ging für mich gar nicht.

Mein Krankenhaus hat einen sehr guten, familienbetonten Ruf und ich habe mittlerweile 4 "Schicht"-Hebammen kennengelernt, die mir alle sympathisch waren.

Also vertraue ich darauf. Ich möchte nicht mit einer Hebamme entbinden, die ich nicht mag!

Liebe Grüße
Cvalda

Beitrag von never80 14.09.06 - 14:00 Uhr

Hallo Jana,
es tut mir super leid, das du so negative Erfahrungen machen mußtest. Ich habe bei meinem Sohn vor 21/2 Jahren auch sehr intensiv nach einer Beleghebamme gesucht, da für mich eine Geburt in der Klinik ohne eine VERTRAUTE Fachperson nicht denkbar gewesen wäre. Habe nach einem Fehlversuch unheimliches Glück gehabt und werde in einigen Tagen mein zweites Zwerglein auch mit ihr bekommen. Ich muß aber dazu sagen das gute Beleghebammen wirklich rar sind, und das was du beschreibst ist meiner Meinung nach echt super unprofessionell. Muß mich auch einer meiner Vorrednerinnen anschließen das 310Euro zuviel ist. Ich kann verstehen das du gerne eine vertraute Hebamme haben wolltest, und wünsche dir nun ganz viel Glück das im Kreissaal nicht so viel los ist und das die diensthabende Hebamme trotz das ihr euch nicht kennt gut auf dich eingeht. Eine schöne Geburt.

Lg never80 und #baby noch inside 37+6