Beikostbeginn

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Beitrag von zitroenchen26 14.09.06 - 11:51 Uhr

Hallöchen,

habe die Frage auch schon bei Stillen & Ernährung reingesetzt, weil das ja eigentlich das "richtige" Forum für die Frage ist, aber da ist nunmal irgendwie "tote Hose" ;-)

Also zuerst mal die Frage: WANN habt Ihr denn mit der Beikost begonnen?

Und dann muß ich nur mal kurz zum Verständnis nachfragen: Timmi ist am 18.5.06 geboren, d. h. er wird ja jetzt am 18.9. 4 (vollendete) Monate. Dann könnte man ja eigentlich schon mit der Beikost anfangen, oder? Auf den Gläschen steht ja immer "nach dem 4. Monat", das wäre doch jetzt soweit, oder?

Wie habt Ihr denn umgestellt bzw. welche Mahlzeit zuerst und wie ging es dann weiter?

Sorry, Fragen über Fragen, aber das ist nunmal wieder ein neues größeres Kapitel was auf uns zu kommt; den Rest haben wir ja bis jetzt immer supi gemeistert.

schonmal für Eure Antworten (ich hoffe ich bekomme her viele ;-) )

LG Zitroenchen + Timmi

Beitrag von buzzelmaus 14.09.06 - 12:04 Uhr

Hallo Zitroenchen,

man soll erst mit 6 Monaten anfangen Beikost zu füttern, weil der Magen-Darm-Trakt vorher noch nicht reif für feste Nahrung ist. Zum einen müssen zum verdauen und zersetzten der Nahrung bestimmte Enzyme gebildet werden, was frühestens mit 5 Monaten der Fall ist. Und auch die Magenwand ist frühestens mit 5 Monaten verschlossen. Da man aber nicht sicher sein kann, ob das eigene Kind schon mit 5 Monaten alle diese körperlichen Anforderungen erfüllt, sollte man vorsichtshalber bis zum 6. Monat warten - sicher ist sicher.

Denn wenn man zu früh anfängt, dann wird zum einen die Nahrung noch gar nicht richtig genutzt, weil sie nicht richtig aufgespalten werden kann (die Enzyme dafür fehlen). Und zum anderen können sich Teile der Nahrung in die noch nicht verschlossene Magenwand einlagern und zwar für das restliche Leben. Man vermutet heute, dass die rassant ansteigende Zahl der Erwachsenen mit Magenproblemen von einem zu frühen Beikoststart herrührt.

Wir haben deshalb bei Emily bis zum 6. Monat gewartet und alles hat super geklappt. Du fängst einfach mit ein paar Löffeln an (soviel wie Deine Maus eben mag) und danach gibt es Milch. Wenn alles gut läuft, kannst Du nach ner Woche Kartoffeln dazu machen (erst dann wird der Brei sättigender). Nach einer weiteren Woche kommt dann das Rindfleisch dazu. Und immer bietest Du nach dem Brei noch Milch an.

Mit der Zeit wird dann der Abstand zwischen Brei und Fläschchen immer größer, weil die Mäuse dann mehr Brei essen.

Was auf den Gläschen steht ist nur reine Geldmacherrei und keine Orientierung für die Eltern. Der Industrie ist die Gesundheit der kleinen nämlich herzlich egal - zumindest in vielen Fällen.

Ich würde bei Deiner Maus auf jedenfall noch warten - es besteht ja keine Eile.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von myrilein 14.09.06 - 12:25 Uhr

Hallo Zitroenchen
Wir haben mit 16 Wochen angefangen. Sören spuckt sehr viel und die feste Nahrung hat er gut bei sich behalten. Bei uns funktionierte das nicht mit 2-3 Löffelchen. Satt war er dann wenn das Glas leer war. Erste Woche gab es Karotte danach kam Kartoffel dazu. Eine Woche später Rindfleisch. Hab im ersten Monat Gläschen gekauft und dann selbst gekocht. Ist auf dauer billiger und im Geschmack und der Qualtiät besser. Hab dann immr neue Gemüsesorten eingeführt und auch das Fleisch erweitert. (Geflügel und Schwein)
Wenn du das Gefühl hast dein Kind ist mit der Milch noch zufrieden dann lass es dabei. Je länge desto besser. Achso nach drei Wochen erfolgreicher Mittagsmahlzeit haben ich den Abendbrei eingeführt. Auch hier funktionierte das Konzept der wenigen Löffel nicht. Hat gleich halben Teller aufgegessen. Getreide Obstbrei wird von unserem Sohn übrigens abgelehnt. Wenn wir Glück habe ist er das Obst so und trinkt danach Milch aber nur nicht mit Flocken und Wasser vermischt. So hoffe ich konnt dir helfen. Und noch ein kleiner Tip jedes Kind ist/ißt anders. Wenn dein Timmi das Essen vom Löffe noch nicht mag dann lass ihm seine Milch und wenn er nach ein paar Löffeln nach mehr schei dann gib sie ihm.
Ganz libe Grüße
Myriam

Beitrag von jamey 14.09.06 - 12:28 Uhr

du musst zufüttern wenn du denkst dass dein kind reif dafür ist, das mit dem halben jahr ist ga nicht immer machbar. ich musste im 5. monat zufüttern: habe durch die stillerei bei knapp 1,70 noch 48 kilo gewogen, hatte null energie, und auch der kleine ist nicht mehr satt geworden.er konnte von anfang an gut damit umgehen, verdaute gut, wollte auch essen. er sperrt immer wenn löffel und gabeln in bewegung sind, seinen mund auf :-). es geht ihm sehr gut damit, keine allergiezeichen, nix. vertrau deinem gefühl. das sagt dir wenn die zeit ran ist.

Beitrag von pfaue0504 14.09.06 - 12:44 Uhr

Hallo,

bei den Antworten merkt man doch mal wieder, wie schnell es den Müttern gehen muss, ihre Kinder groß zu bekommen.

Klar schreibt die Nahrun gsmittelindustrie, dass Du ab dem 4. Monat mit Beikost beginnen kannst, aber die meisten Kinder sind noch nicht reif dafür (siehe oben Erklärungen zum Magen-Dram-Trakt) und bis zum 6. Monat reicht absolut die Milch. Wenn Du aus welchen Gründen auch immer nicht mehr stillen magst, dann kannst Du ja auf eine Pre-Nahrung umsteigen.

Ich weiß, dass viele Mütter meinen, so schnell, wie möglich, mit dem Zufüttern anfangen zu müssen. Aber lass Deinem Kind doch ein bisschen Zeit. Es hat mit seinen 4 Monaten schon so viel zu tun, um seine ganzen Fähigkeiten auszubilden. Mit der Beikost geht es noch früh genug los.

Ich habe 2 Kinder, einer ist 2,5 Jahre alt. Ihn konnt ich nicht stillen und habe früh mit Beikost begonnen (5. Monat). der andere Junge ist 9 Monate: Ihn stille ich und er hat ab dem 7. Monat Beikost bekommen. Wenn Du mich fragst: Auf mich macht der Jüngere essenstechnisch den gesünderen Eindruck.

Letztlich liegt die Entscheidung immer bei den Eltern.

Liebe Grüße und alles Gute, Simone

Beitrag von spruin 14.09.06 - 13:03 Uhr

nur mal zum Thema Allergie bei zu füher Beikost. Viele sagen ja sind noch keine allergien aufgetreten oder hat alles gut geklappt.
Meine Eltern haben bei mir auch mit dem 4 Monat angefangen. Lief auch alles gut. Bis ich dann viel viel später mit 12 Lebensmittelallergien auf alles heimische Obst und Gemüse entwickelt habe. Na super.
Hätten sie man noch 8 Wochen gewartet.

Sabrina

Beitrag von britt.01 14.09.06 - 13:08 Uhr

Hallo!

Manche behaupten ja immer man soll mind. 6 Monate warten bis man mit Brei und Gläschen anfängt #bla#bla Aber meiner Meinung nach ist das Quatsch.

Tim ist jetzt 13 Wochen alt und er wird schon länger von seiner Milch nicht mehr richtig satt. Alle 2 Stunden muss ich ihm ne Flasche machen und da trinkt er total gierig 150 - 235 ml. Ich muss dazu sagen, dass er ein echter Brummer ist. Er hat mit seinen 13 Wochen schon ne Größe von ca. 75 cm und Gewicht ca. 7,8 kg! #schock Da braucht er halt mehr. Sagt meine Hebi auch. Daher werde ich nächste Woche mit Brei anfangen. Mir egal was all die Schlaumeier sagen. Früher haben die Babys mit 6 oder 7 Wochen die ersten Kartoffeln bekommen. Da sollte man sich jetzt kein Beispiel dran nehmen, aber ich will damit sagen, dass es früher keinerlei "Empfehlungen" gab ab wann man was füttern soll und wir sind doch alle gut groß geworden!! Meine Nichte ist jetzt 3,5 Jahre und sie hat mit 6 Monaten das erste Butterbrot vom Tisch mit gegessen #freu Und sie ist weder fett (ganz im Gegenteil!) noch hat sie Allergien oder sonst irgendwas.

Ich würde sagen du merkst es wenn dein Baby nicht mehr richtig satt wird. Ich würde ab der 16. Woche damit anfangen.

Gruß, Anja + Tim

Beitrag von erdwuermchen 14.09.06 - 13:14 Uhr

Hallo

mein kleiner bekommt Muttermilch und wenns nicht reicht preMilch. Ich war am Dienstag zur U4 und meine Kicerärztin ist super zufrieden, er mahct sich richtig gut, kaum noch Anzeichen, dass er zu früh in die Welt gestartet ist.

Sie meinte, ich kann ihm mal ein bisschen Obstbrei anbieten, mal sehen was er davon hält. Aber so als Schmäckerchen, die Muttermilch soll bleiben, aber die Pre könnte ich dafür vielleicht weglassen, wenn er mit macht aber nur. Jetzt hab ich das gestern abend mal versucht. Mit milden Apfel von Alete und er schmatzte wie ein kleiner genießer ein paar kleine minilöffelchen weg. Hab ihm nihc tviel gegeben, will auch erst sehen, wie er das verträgt. Aber geschmeckt hat es ihm scheinbar.

Ich dachte auch, dass man ruhig lange damit warten soll. Sie meinte, eine volle mahlzeit ist wahrscheinlich erst in ein paar wochen ersetzt, aber so en paar kleine löfelchen kann man schonmal probieren.

mal sehen ob er das heute abend auch wieder lecker findet.

lg
jay