An Mamas die Kinder im Altersabstand von etwa 3 Jahren haben

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lilu2005 14.09.06 - 12:17 Uhr

Hallo!

Ich habe mal ein Frage oder besser gesagt zwei Fragen an Euch wenn Eure Kleinen etwa 3 Jahre auseinander sind. (So möchte ich das planen, wenns geht ;-)).

Habt Ihr das große Kind vor der Geburt des zweiten Kindes in den Kindergarten wenn ja, wieviele Monate davor würdet ihr empfehlen, damit das Erste sich schon eingewöhnt hat und sich nicht "abgeschoben" fühlt, wenn das Kleine kommt und dann mit Mama zu Hause bleiben darf?!
Würde bspw. drei Monate reichen, bevor das zweite Baby kommt ohne das Nr. 1 sich abgeschoben fühlt?
(Ich weiß, jedes Kind ist anders, ich möchte nur mal Eure Erfahrung hören).

Oder würdet ihr es ganz anders machen und das Große zu Hause lassen damit es bei Mama ist wenn "die große Umstellung" mit einem Geschwisterchen auf das Kind zukommt, so dass es sich eben nicht abgeschoben fühlt?

Wie geht es der Mutter damit, ist es für die Mama schöner, das Große (gerade wenn es kurz nach der Geburt ist und alles noch drunter und drüber geht) in den Kindergarten zu geben und einfach ein paar Stunden am Tag allein mit dem Säugling zu sein?
Oder ist es schöner für die Mama wenn das Große noch da ist und sich die Mutter in der ersten chaotischen Zeit nicht an die Hinbring- und Abholzeiten richten muß (ist das dann am Anfang vielleicht einfacher?)?

Ich weiß es nicht was wohl richtig ist ich würde nicht wollen, dass meine Tochter zu eifersüchtig ist und sich abgeschoben fühlt aber auf der anderen Seite fände ich ein paar Stunden mit dem Neugeborenen alleine am Tag auch gut.
Jetzt denk ich nur man sollte die Große einige Zeit vor der Ankunft des zweiten in den Kiga bringen zum Eingewöhnen.

Schreibt mir bitte mal Eure Erfahrungen.
Vielen lieben Dank schon mal für Eure Antworten

Beitrag von babyalarm2006 14.09.06 - 12:30 Uhr

Hallo,

genau diese Situation habe ich gerade. Ich habe im Juli unseren 2. Sohn entbunden. Mein Florian (3,5 Jahre) ging vor der Geburt in den Kiga. Ich fand es besser, da er sich dann hinter her nicht abgeschoben fühlt. Ich glaube auch, er fühlt sich so ganz wohl, denn er hat mitbekommen das Jesse sehr viel schreit und Flo doch ein wenig zurück stecken muß. Da geht Florian doch ganz gern in den Kiga und genießt die 3 Stunden wo er da ist.

Auf der anderen Seite nervt es schon, mit dem Hinbringen und Abholen. Vor allem weil Flo ja "nur" 3 Stunden da ist. Ich hab da immer das Gefühl ich hätte ihn gerade erst hin gebracht und da kann ich schon wieder los. Es ist schon stressig, Baby einpacken, Flo abholen zurück. Was das betrifft, nervt der Kiga, aber ich denke Flo braucht die Zeit dort, also nehme ich das auch in Kauf.

Wir wollten auch 3 Jahre Abstand, eben damit man ein wenig Zeit mit dem Baby alleine hat. Florian geht seit März in den Kiga (ist auch im März 3 geworden). Das waren 5 Monate und war auch gut so, denn die ersten Wochen waren sehr anstrengend, da er total an mir gehangen hat. Deshalb würde ich dir empfehlen, deine Tochter doch etwas früher in den Kiga zu geben, falls sie auch Probleme haben sollte.

Hoffe ich konnte dir helfen.

Liebe Grüße Susanne

Beitrag von nessi104 14.09.06 - 12:48 Uhr

hallo!
meine kinder sind 3,5 j. auseinander.der große kam in den kiga als die kleine knapp 3 mon. alt war. das war dann schon sehr entspannend,wenn man zeit hat,sich dem baby zu widmen.er hat sich auch überhaupt nicht abgeschoben gefühlt.er konnte es kaum erwarten das er endlich gehen darf.hab ihn aber auch schon lange drauf vorbereitet,das er bald in den kiga darf.hab es also so in etwa dargestellt,das es absolut nichts mit dem baby zu tun hat.außerdem sagte ich immer wieder solche sachen wie z.b.-oh du hast ja glück!darfst schon in kiga gehen!emily darf das nicht weil sie zu klein ist.die muß noch ganz lange warten bis sie älter ist und auch hin darf.- da war er natürlich mächtig stolz,das er schon sooo groß ist.
also es hat alles super geklappt.obwohl ich ihn lieber vor der geburt im kiga gehabt hätte,wegen dem anfangsstress und so.das ging aber nicht.
aber so wie es gelaufen ist,war es super bei uns.ist natürlich bei jedem kind anders.

lg nessi mit leon und emily

Beitrag von butte 14.09.06 - 14:45 Uhr

Hallo,
hatte damals ein riesen problem, meine 2 sind genau 3 jahre und 1 woche auseinander.
wollte die große eigentlich schon einen monat vor ihrem geburtstag in die cita bringen.
leider gab es dann ein cleines problem und sie durfte erst nach ihrem 3. geburtstag gehen.
dh sie war einen tag im cindergarten, als der cleine auf die welt cam. war alles ein größeres drama, obwohl sie sich nichts sehnlicher gewünscht hat in den cindergarten u gehen.
sie ist dann erst wieder gegangen, als ich aus der clinic wieder u hause war. aber es hat dann besser geclappt als ich dachte.

soviel von mir sorry für meine schrift die tastatur spinnt.

lg ivonne

Beitrag von schwanog 14.09.06 - 20:06 Uhr

Meine zwei Damen sind genau drei Jahre und fünf Tage auseinander und ich finde den Altersunterschied für uns optimal. Beide sind Ende des Monats geboren und bei uns dürfen die Kinder vom Ersten des Monats, in dem sie drei werden, in den Kindergarten. Unsere Große war also schon gut drei Wochen im Kindergarten, als die Kleine zur Welt kam. Für sie war die Zeit der Eingewöhnung eigentlich schon vorbei und das In-den-Kindergarten-Gehen fast Alttag. Wir hatten nach ein paar Wochen zwar Probleme, dass sie weinte, also Mama oder Papa ging und sie bleiben sollte, aber ich glaube, das wäre auch ohne kleines Geschwisterchen zu Hause so gewesen.
Liebe Grüße,
Schwanog

Beitrag von susasummer 14.09.06 - 22:33 Uhr

Mein Sohn wurde 3 Monate nach der geburt seiner Schwester drei jahre alt und war noch zuhause,bis sie knapp 10 Monate alt war.
Ich finde es besser,wenn das Kind noch zuhause ist,alleine schon,weil mir das morgens aufstehen so schwer gefallen wäre.Das hat jetzt mal gar nichts mit Eifersucht zu tun.Einfach,das man morgens Zeit und Ruhe hat mit dem Baby,das muss sich ja alles erst einpendeln.
Von der Eifersucht her,hatten wir keine Probleme.Wir haben ihn viel mit einbezogen.
lg Julia

Beitrag von bambolina 14.09.06 - 23:46 Uhr

Am 31.8 2004 wurde ich mit meiner Tochter aus dem Krankenhaus entlassen, am 01.09 war der erste KiGa-Tag von meinem Sohn. Probleme hatten wir keine, er ging von ersten Tag an gerne dahin.
lg bambolina