zu leicht um schwanger zu werden

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von nicky78 14.09.06 - 13:56 Uhr

So.. und noch ein Thema..

Ich möchte wissen, gibt es hier Mädels, die auch zu leicht sind, Untergewicht haben, und deswegen keine Mens kriegen oder/und nicht #schwanger werden können?
Gibt's eventuell sogar jemanden, der Magersucht hat/te und dennoch #schwanger wurde?

Nimmt mich echt wunder...

Vielen Dank!
Eure Nicky

Beitrag von email 14.09.06 - 13:59 Uhr

ich hatte bulemie und magersucht und genau ein jahr nach dem ich es besiegt habe wurde ich schwanger und habe nen gesunden sohn!

Beitrag von nicky78 15.09.06 - 08:50 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Wie hast Du's besiegt? Wie schwer warst Du denn, als Du schwanger wurdest, und bei welcher Grösse? Hast Du denn wegen dem KiWu versucht die Krankheit zu besiegen, also hat es deswegen auch nicht geklappt?
Vielen Dank, das könnt' mir echt helfen... #liebdrueck

Beitrag von ally_mommy 14.09.06 - 14:08 Uhr

dann oute ich mich mal. ja, ich hatte anorexie. war bis vor zwei jahren untergewichtig, bin jetzt aber im NG und fühle mich damit gut #freu bin 1,60 und hab z.Z. 49 kg. das sind durchaus auch mal zwei kilo mehr, je nachdem.

aber: ich hatte immer meine mens (auch mit 40kg) und auch immer meinen eisprung. bloß schwanger werd ich trotzdem seit 7 monaten nicht. wahrscheinlich liegt das aber an meiner schilddrüse. durch die MS hab ich nun nämlich eine sog. selbstinduzierte schilddrüsenunterfunktion. das weiß ich schon seit 10 jahren, hab aber nie wirklich wert darauf gelegt, das in den griff zu kriegen. mal hab ich hormone genommen, dann wieder nicht. erst seit ich auch die MS hinter mir gelassen hab, kümmere ich mich um mich und meine gesundheit. die werte sind aktuell noch nicht optimal für kinderwunsch, aber wir nähern uns dem ziel. TSH ist derzeit bei 3,7...

falls du noch essgestört bist, stelle deinen kinderwunsch bitte hintenan. erstmal musst du dich um dich selbst kümmern. kinderwunsch und essstörung sind absolut kontrainduziert. falls du schon aus der ES raus bist: warum hast du dann noch UG?

alles liebe,

ally

Beitrag von nicky78 15.09.06 - 09:02 Uhr

Hi Ally

Vielen Dank für Dein Outing und die Antwort! #liebdrueck

Naja, ich bin mit knapp 16 Jahren (vor ziemlich genau 12 Jahren) in die Magersucht gerutscht.. Ein 3/4 Jahr war's ganz schlimm, hatte da auch keine Mens mehr und hungerte nur noch. Danach nahm ich wieder zu, die Mens wurde mit Hormonen wieder ausgelöst, und ich wog ziemlich schnell noch mehr als am Anfang. Das passte mir dann natürlich nicht, und so nahm ich wieder ab, ca. 8 Kilo. Ich hatte dann sehr lange Zeit immer so 52-53Kg bei 168cm.. Gemäss meinem FA wäre das ein optimales Gewicht. Nun, ich hab' aber dennoch immer peinlich auf's Essen geachtet, bin täglich auf die Waage, usw. In meinen Augen war ich also nicht wirklich geheilt? Dann hab' ich ohne es zu wollen 2-3 Kilo verloren und wog plötzlich 50. Ich fand das ganz okay, fühlte mich wohl. Hab' nicht viel dafür getan, doch immer noch geschaut, dass es nicht rauf geht wieder, klar. Durch nen Schicksalsschlag ende 2003 hab' ich dann 5Kg verloren und wog noch 45.. Ich hab' mit der Zeit dann 1-2 Kilo wieder zugenommen, doch mehr nicht. Hab' mich dann auch an die neue Figur gewöhnt und fand sie immer besser. Ich ass komischerweise viel besser und mehr als früher, trieb aber täglich Sport. Diesen hab' ich gebraucht um mich vom Schicksalsschlag abzulenken.. Bis heut' is' das so, dass ich täglich ca. 2 Stunden Sport treib. Ich hab' nen Bürojob, hab' also keine Bewegung sonst. Gut, so konnt' ich das Gewicht halten ohne eigentlich hungern zu müssen. Ich fühlte mich toll, hatte keine Beschwerden, usw. Vor der Hochzeit im Juni wog ich dan (wahrscheinlich aus Nervosität) wieder nur noch 45 Kilo. Dort hab' ich dann auch die Pille abgestzt. Bis vor ca. 2 Monaten hielt ich ein Gewicht um die 46 Kilo... tip-top für mich.. Dann eben.. kam die Mens nimmer... bis heut' nicht. :-( Der FA meinte dann, ich sei an der unteren Grenze mit dem Gewicht, wäre gut, wenn ich ein wenig zulegen könnt'. Allerdings solle ich mich nicht mästen, müsst' mich noch gut fühlen. Tja.. und das IS jetzt das Problem. Ich hätt' nie gedacht, dass ich mich mal so schwer tun könnt'?! Wieg' jetzt zwischen 47 und 49 Kilo, schwank' total.. Denk', das hängt mit der Psyche zusammen; einerseits sagt mein ICH ich will unbedingt wieder runter, mich gut fühlen, anderseits will ich ein Kind und muss somit zunehmen. Es is' ein ständiges Wechselbad der Gefühle.. Hab', seit ich zunehmen MUSS, das Gefühl, dass die MS erst recht wieder ausbricht.. Acht' mich wieder auf Kalorien, vergleich' mich mit anderen Frauen, kontroll' mich noch mehr.. Eigentlich krass, oder? Hab' wirklich gedacht, dass ich die MS überwunden hätte? Wie gesagt, ich ass immer gut jetzt wo ich so viel Sport getrieben hab'.. Musst' ja auch, hätte sonst keine Power gehabt.. Doch jetzt... alles is' irgendwie wieder wie früher oder zumindest ähnlich... Deswgen, ich würd' mir wünschen, dass ich #schwanger werden kann mit meinem jetzigen Gewicht.
Wie siehst Du das? Wie war's bei Dir? Wie hast Du den Absprung geschafft?

Vielen Dank!
Nicky

Beitrag von ally_mommy 15.09.06 - 15:15 Uhr

hallo nicky :-)

warst du denn wegen deiner ms auch mal in behandlung? für jemanden, der keine ES hat, mag es ok sein, soviel sport zu machen, aber bei dir würde ich sagen, ist das eine schlichte symptomverlagerung. ich hab das auch so erlebt (täglich 2000m schwimmen) und fand das selbst ganz toll. kein hungern, alle fanden meine muckis toll und so. aber ich weiß heute, dass es im grunde genauso krank ist wie das hungern und erbrechen. auch wenn man einen bürojob hat, ist es nicht normal und auch nicht gesund so viel sport zu machen. 2-3 mal pro woche eine oder auch mal zwei stunden - das wäre normal und auch gesund. so wie du das beschreibst, bist du aus deiner ES nie raus gewesen. ohne hilfe schafft man das auch nicht. sprich erstmal mit deinem hausarzt, so du vertrauen zu ihm/ihr hast und lass dir einen therapeuten oder zumindest schonmal eine selbsthilfegruppe empfehlen. so hab ich damals (vor 4 jahren) auch angefangen. dann geht es schritt für schritt weiter. immer nur so viel, wie du dir selbst zutraust. auch wenn du jetzt noch so schwankende gefühle hast, was das gesundwerden angeht, geh hin! das war bei mir genauso. es kamen noch bis vor einem jahr immer wieder solche gedanken, dass ich lieber wieder dünner wär und es doch eigentlich alles ganz prima war. das ist vollkommen normal, wenn man eine ES hat. lass dich nicht entmutigen.

ich kann dir noch was ganz tolles sagen: jetzt mit meinen 50+/- fühle ich mich besser, gesünder, hübscher und dünner als ich es jemals zuvor getan hab. ist verrückt gell? aber das ist einfach ein gesundes körpergefühl. keine blöde, gemeine körperschemastörung mehr, die mir immer eingeredet hat, dass ich auch mit 40kg noch wie ein walross aussehe.

kopf hoch, du kannst das schaffen! bist jetzt genau im richtigen alter, das in die hand zu nehmen und auch durchzuziehen. ich war 27 als ich durchgestartet bin und mit 30 war ich wirklich davon weg (bis auf so komische gedanken manchmal). jetzt bin ich 31 und hab bestimmt noch eine menge probleme, aber keine ES mehr :-)

alles liebe,

ally

Beitrag von belebice 15.09.06 - 22:47 Uhr

dito!!! Ich glaube Menschen mit Esstörungen haben soviele Parallelen..., unfassbar#kratz
LG Bianca

Beitrag von nicky78 18.09.06 - 10:35 Uhr

Hi Ally

Ja, ich bin in Behandlung wegen der MS... Also schon sehr lange. Allerdings war die Ursache damals nicht die MS, sondern halt andere Probleme. Ich hatte es nicht wirklich leicht in meinem Leben... daher aber auch die MS.. :-(

Das mit der Symptomverlagerung, ja... das hab' ich dann auch geschnallt. Doch lange Zeit hatte ich davon keinen Plan.. Nur ich kenn' doch einige, welche täglich trainieren? Und die Profi-Sportler, was is' denn mit denen? Oder welche, die handwerklich/körperlich arbeiten? Alles ungesund? Glaub' ich kaum.. Im Fitnesscenter sagen die mir halt einfach, dass ich auf ne gute Ernährung achten müsse, dann sei alles okay. Sich täglich zu bewegen, das sei gesund und lobenswert. Und ich ackere mich ja nicht kaputt, trainier nicht in nem extrem hohen Level.. Nur was ich ändern muss, das is' dieser Zwang. Ich kann nicht mal nen Tag auslassen. Das war früher nicht ein Problem, doch heut' is' es das Wichtigste im Tag, mein Training. Und DAS is' krankhaft in meinen Augen.. #schmoll

Danke vielmal aber für Deine aufmunternden Worte! Die tun mir gut und machen Mut! #liebdrueck
Ich freu' mich auch für Dich, dass Du den Absprung geschafft hast!

Alles Liebe!
Nicky

Beitrag von ulrike_k 14.09.06 - 14:21 Uhr

Hi Nicky,

ich leide unter Esstörung! Also sozusagen an Bulieme, sobald ich zuviel Esse kotze *sorry* ich alles wieder raus. Das mache ich zwar nicht jeden tag, weiss nicht ob man das Bulieme nenne kann.
Bin jetzt im 17 ÜZ :-[

LG

Beitrag von ally_mommy 14.09.06 - 14:31 Uhr

hallo ulrike,

es ist unverantwortlich in so einer situation ein kind zu planen. wenn du mal in dich hineinhorchst, weißt du das selbst. mache erstmal eine therapie, vorausgesetzt, du willst gesund werden. falls du jedoch deine ES lieber behalten willst (es heißt bulimie, nicht bulieme), kannst du doch nicht ernsthaft mutter werden wollen! so lange du für dich selbst und deine gesundheit keine verantwortung übernehmen kannst, kannst du das doch noch weniger für ein kind. da kann man ja nur hoffen, dass deine versuche ergebnislos bleiben.

gute besserung!

Beitrag von ulrike_k 14.09.06 - 14:54 Uhr

Kann dich verstehen, habe aber seit ca 2 Monaten damit aufgehört und glaube auch nicht das ich eine Therapie brauche. Habe mich am Anfang zusammengerissen, aber jetzt geht es mir gut.Habe zwar etwas zugenommen, ist mir aber auch egal.

Beitrag von ally_mommy 14.09.06 - 14:58 Uhr

mensch, das freut ich, dass du damit aufgehört hast. bitte verlass dich aber nicht darauf, dass es jetzt so ohne weiteres einfach "wegbleibt". bitte kläre das mit deinem arzt. eine therapie ist eine gute sache, selbst wenn man sie nicht "braucht". ich persönlich kenne niemanden, der nicht von einer therapie profitieren würde und die menschen, die ich kenne, sind bei weitem nicht gestört, krank oder sonstwas... zumindest nicht die meisten ;)

alles liebe,

ally

Beitrag von caracas 14.09.06 - 18:37 Uhr

Ich denke auch, daß eine solche ES zumindestens größten Teils wieder abgebaut sein sollte..vor allem, damit es zu keinen ungewollten Abbruch kommt oder die Schwangerschaft nicht die Spätfolgen verschlimmert. Der Gleichung zur Verantwortung kann ich nur widersprechen. Man kann sich sehr gut nahezu "perfekt" um die Gesundheit eigener und anderer Kinder kümmern während man seine eigene vernachlässigt. Ich habe es am eigenen Leibe erfahren. Nur während der Schwangerschaft sehe ich es als problematisch an.
Das größte Problem bei dieser ES sind die körperlichen Spätfolgen, geb Unmengen an Geld fürn Zahnarzt aus und Bullrich Salz muß immer mit dabei sein :-(

LG

Beitrag von belebice 15.09.06 - 17:50 Uhr

Hallöchen!!!!
Ich für meinen Teil bezog meine Äußerung ja zunächst einmal nur auf die Schwangerschaft was die Verantwortung betrifft. Ist schon mist sone ES.
lg Bianca

Beitrag von nicky78 15.09.06 - 09:04 Uhr

Hi..

Lieben Dank für Deine Offenheit!
Meine Story hab' ich hier drin geschrieben... als Antwort auf nen anderen Beitrag.. Kannst ihn mal lesen, und wenn Du magst, mir per VK schreiben?

Nun, was meint Dein FA? Kennt er Dein Problem? Warum übst Du so lang' schon? Deswegen vielleicht? Wie ist Dein Gewicht, bei welcher Grösse?

Viele liebe Grüsse
Nicky

Beitrag von belebice 14.09.06 - 21:48 Uhr

Hallöchen!!!
ich war ca. 2..5 Jahre lang magersüchtig. Habe auch ca. 2 jahre keine Mens gehabt, in dieser Zeit, so habe ich es zumindest gehört hätte ich auch nicht ss werden können (wollte ich aber auch garnicht, hatte viel zu viel mit mir selber zu tun). ich hoffe es klingt nicht indiskret, soll es nämlich nicht sein..., hast du deine Mens den aufgrund einer Anorexie nicht? Vielleicht solltest du in dem fall erst versuchen gesund zu werden, denn du würdest dir, deinem Körper und natürlich auch nem Ungeborenen nicht gerecht werden können.., und euch vielleict Schaden zufügen. Tschuldiung..., ist nicht böse gemeint, spreche halt auch ein bissel aus erfahrung... Lg Bianca

Beitrag von nicky78 15.09.06 - 09:12 Uhr

Hi Bianca

Lieben Dank für Deine Antwort!
Meine Geschichte hab' ich hier als Antwort auf nen anderen Beitrag geschrieben. Vielleicht magst Du sie lesen?
Wie bist Du raus gekommen aus der MS? Und wie meinst Du, könnt' ich nem Kind schaden? Eben, ess' ja eigetlich gut, treib' einfach viel Sport.. Und ich hab' bereits zugenommen.. #huepf

Aber eben, bin froh um jede Meinung und Hilfe.. Möcht' echt nur das Beste für das Kind.. und vorallem... ich wünsch es mir total! #schmoll

Lieben Gruss
Nicky

Beitrag von belebice 15.09.06 - 15:04 Uhr

Hallo Nicky!!!
Ich habe soeeben deine Geschichte gelesen und muß gstehen..., ich sehe mich darin. Allerdings halt schon einige Zeit her bei mir.. Ich war übergewichtig und habe mein Gewicht innerhalb eines halben Jahres von 87 kg auf 43 Kilo reduziert, bei einer Größe von 175 cm. Ich bin während dieser Zeit nie zur Ruhe gekommen, war immer aktiv, habe also permanent Raubbau an mir selber getrieben. Dachte ich würde gut essen, wobei die Grundmenge an Nahrung ja relativ ist. Vielleicht denkst du ja nur, daß du gut isst. So wie jedes Mädel, daß an dieser schlimmen Krankheit leidet immer denkt, es wäre zu dick. Gut finde ich das du offen über deine Sorge sprichst, dass kann frau halt nur, wenn sie wirklich für sich erkannt hat, dass etwas im argen liegt. Und das ist ein Anfang...Schön das du etwas zunehmen konntest,#freu aber freust du dich denn wirklich darüber? Aus der Magersucht raus gekommen bin ich eigentlich nicht. Das ist meiner Meinung nach wie bei einem alkohol-oder drogensüchtigen Menschen. Ich bin clean. Ich brauche nach wie vor stetig die Kontrolle über mein Gewicht, sonst werde ich verrückt. #schockIch war über insgesamt 1 Jahr in Therapie, wobei drei Monate davon stationär waren. Während dieser Zeit ging es mir aber immer schlechter #schmoll#schmoll#schmollund ich bin auf eigene Verantwortung entlassen worden. Befindest auch du dich in Therapie? Richtig gemerkt habe ich erst, was ich da tue, als ich sah, daß meine Mutter (wir stehen uns sehr nahe) fast daran zu Grunde ging. Auch sie wurde immer dünner und kam dann ins Krankenhaus. Erst da bin ich aufgewacht. Ich war zu der Zeit 19 Jahre alt. Mit 22 Jahren habe ich unsere Älteste bekommen, und habe mich, ich denke wegen der Kinder und der enorm großen Verantwortung im Griff.
Um zu der Frage zu kommen, wie du deinem Kind schaden könntest..., denk dir du wärst schwanger. Dein Körper verändert sich, du wirst zunehmen. Bist du soweit das du das schaffen könntest? Es klingt nicht so. Du solltest sehr genau in dich rein horchen. Denn wenn nicht, wirst du in der Schwangerschaft zu wenig Nahrung (Vitamine) zu dir nehmen, die der Krümel in dir aber zum Gedeihen braucht. Viele liebe Grüsse Bianca#hicks

Beitrag von ally_mommy 15.09.06 - 15:21 Uhr

bianca #pro

dem kann ich mich nur anschließen.

Beitrag von nicky78 18.09.06 - 10:30 Uhr

Hi Bianca

Phu... das is' natürlich heftig... Ich bin kleiner als Du, und mein Minimalgewicht war zwar auch mal bei 43, doch zum Glück nur ein halbes Jahr. #schwitz

Ich weiss, ich hab' erkannt, dass die MS bei mir noch aktuell is'... dauerte aber doch ne Weile... Weil eben, es hat sich doch viel verändert, und ich weiss, es is' heut' besser als früher, wo ich eben noch diese 43 Kilo hatte. Ich hab' da kaum was gegessen, doch heut' is' das anders.. Ich ess' auch täglich Süssigkeiten, möcht' damit aber ein wenig aufhören und lieber Gesundes zu mir nehmen. Süsses is' ja auch nix, was der Körper wirklich braucht. Nur ich lieb's halt, und durch den vielen Sport, den ich betreib', konnt' ich mir das auch immer leisten. Mein Vater meinte immer, man dürfe so viel essen, wei man auch verbrenne. Es sei also gesünder, wenn man genug esse und dafür Sport treibe als wenn man einfach hungere. Tja.. genau das hab' ich dann getan. Ich denk' also schon, dass dies schon mal ein Fortschritt war? #gruebel
Nur eben.. gewisse Anzeichen sind noch da.. Merk' ich jetzt mit dem Zunehmen. Zu Deiner Frage: Nein, ich fühl' mich nicht wohl mit diesen über 3Kg mehr.. :-( Ich bin zwar sicher, dass ich in ner #schwanger-schaft mit dem Zunehmen keine solche Mühe hätte, weil ich dann ja weiss, WARUM und dafür ein #baby krieg'.. Nur vorher, wo man nicht mal weiss, ob's dann auch wirklich klappt.. ja, damit hab' ich Probleme. Im Moment kann ich mir auch nicht vorstellen noch mehr zuzunehmen. Doch mein FA meinte, das sei schon mal ein Anfang, und ich solle mich nicht unter Druck setzen? #schein

Weisste, genau das is' es eben! Ich bin sicher, dass man nie ganz aus der MS raus kommt. Sowas is' im Kopf verankert. Man kann die Situation verbessern, so wie wir beide das tun, doch ganz weg bringen, ich glaub' nicht, dass das geht. Also da hab' ich die Hoffnung eigentlich aufgegeben. Ich hab' nur noch eine einzige.. ein Kind. Viele sagen ja, dass man sich enorm verändere durch ein Baby, vieles lockerer sehe, nur noch das Kind im Kopf hätte und nicht mehr den eigenen Look. Wär' natürlich toll, wenn das dann bei mir auch so wär.. Aber eben, das kann ich ja heut' noch nicht beurteilen.. #schmoll

Ich bin in Therapie, ja... allerdings nicht stationär. Ich geh' regelmässig zum Gespräch und in ne Hypnose.

Sag mal, wie bist Du denn aber #schwanger geworden wenn Du noch magersüchtig warst?

Ich würd' mich über ne Antwort freuen, solche Austausche tun mir echt gut. Vielen Dank!

Deine Nicky

Beitrag von belebice 24.09.06 - 17:09 Uhr

Hallo Nicky!!!!

Sorry zunächst einmal das ich so lange gebraucht habe um dir zu antworten, aber ich war im Krankenhaus, hatte ne gaaaanz doofe Op an meinem Fuß.:-(

Ich möchte zunächst einmal mit einem Zitat von dir beginnen...

Viele sagen ja, dass man sich enorm verändere durch ein Baby, vieles lockerer sehe, nur noch das Kind im Kopf hätte und nicht mehr den eigenen Look.

Dem widerspreche ich aber mal direkt sowas von energisch, dennn wenn das zutreffen würde, bräuchte ich meine doofe Waage ja schon einmal garnicht mehr. Ich bin mir nach wie vor noch sehr wichtig und das ist auch gut so. Natürlich gehen meine Kinder vor, aber ich versuche mir auch noch gerecht zu werden. Ich habe bei dir ein wenig Bedenken, also, ich meine so rein vom Lesen, das du mit der Ms einfach noch zu sehr beschäftigt bist!
Du solltest dir im klaren darüber sein, daß es nicht vordergründig für eine SS wichtig ist zuzunehmen (damit die Mens kommt etc.), sondern das du für dich zunimmst ist Grundvorraussetzung für eine postiv verlaufende SS. Denn sonst kannst du dem Ungeborenen gesundheitlichen Schaden zufügen, und dann kannste dich direkt einweisen lassen, weil damit kann Frau ganz betsimmt nciht klar kommen.
Um zu deiner nächsten frage zu kommen, die da war, wie ich es geschafft habe trotz der Ms ss zu werden. Ich wurde ss mit 21, da hatte ich ja meine Mens bereits wieder. AAABBBBEEERRR..., es war ja nicht so geplant. Zum Glück habe ich es geschafft, nicht wieder rückfällig zu werden, aber das hätte ganz klar auch nach hinten losgehn können. Ich hatte soooo furchtbare Angst, wieder dick zu werden. Und das erst mal klar zu kriegen war schon der Hammer schlecht hin. Wie ich anhand deiner Vk sehen konnte, bist du ja noch gaaanz frisch verheiratet #freu. Wie steht denn dein Mann dazu. Was sagt er? Stärkt er dir den Rücken? Und ne Hynose???? Wie hilft denn das? Was passiert denn dabei???#kratz


Viele liebe Grüße Bianca#liebdrueck

Beitrag von nicky78 25.09.06 - 08:57 Uhr

Hi Bianca

Ich hoff' es ging alles glatt mit Deiner OP? Was hattest Du denn? #gruebel

Ich kann mir gut vorstellen, dass dies nicht bei allen zutrifft, also dass einige trotz #baby noch ein Problem mit sich selbst haben... Nur, es KANN auch sein, dass es sich verändert, auch hier gibt's gute Beispiele. Deswegen geb' ich die Hoffnung da nicht ganz auf. ;-) Weisste, ich möcht' mich auch nicht einfach geh'n lassen, möcht' nicht, dass ich mir scheissegel bin dann, und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass ich mal so ne Haltung bekommen könnt'. Doch einfach alles ein weniger lockerer seh'n als jetzt, das wär's schon. :-)

Ich weiss, ich möcht' natürlich auf keinen Fall ein krankes Kind zur Welt bringen oder eins verlieren.. Und ich würd' deswegen auch echt ALLES tun, dass dies nicht passiert. Nur ich glaub' einfach nicht, dass ich jetzt zu leicht bin.. Ich hab' fast 4Kg mehr als noch im Juli.. Und glaub' mir, besonders am Bauch, da hab' ich recht viel Fett bekommen. Is' bei mir immer so, geht alles in den Bauch rein.. :-( Auf jeden Fall hat gestern sogar ein Psychologe gemeint, dass dem wirklich so sei, ich mir das nicht einbilde. Und deswegen denk' ich, sollt's auch so klappen? Mein Problem is' ja jetzt, dass ich mich absolut nimmer wohl fühl' und mich daher auch vor meinem Mann versteck'. Ich hab' keine Lust mehr auf #sex, was natürlich ziemlich fatal is', wenn man #schwanger werden möcht'. #schmoll Vorallem aber, ich kann mich auch nimmer geh'n lassen, zieh' mich überall zurück, bin nimmer die, die ich mal war. Und sorry, das is' doch echt kein Zustand?! So #schwanger zu werden, ich glaub' das würd' an ein Wunder grenzen.. #schmoll Deswegen, verlier' langsam jede Hoffnung... #heul

Mein Mann, der versucht mir natürlich schon zu helfen, doch viel tun kann er halt nicht. Vorallem is' bei mir da noch ein spezielles Problem, und zwar dass ER nen supergeilen Body hat, echt genial ausschaut, für seine Hautprobleme das Medi nimmt, welches ich nicht nehmen darf aufgrund des KiWU und somit auch ne tolle Haut hat, sein Leben so leben kann, wie er möcht', usw. Er muss absolut nichts tun für den KiWu, doch ich muss so ziemlich alles aufgeben, vorallem mein Glücklich- und Zufriedensein, meine Lebenslust und Freude.. :-( Und ich weiss, er legt viel Wert auf's Äussere, bei sich wie auch bei ner Partnerin. Er kann mir also nicht weismachen, dass ihm meine Haut gefällt oder er das toll findet, dass ich jetzt Bauchfett krieg' und keinen flachen, muskulösen Bauch mehr hab'. :-(

Bei der Hypnose versucht man der Ursache der MS auf den Grund zu geh'n, die Knöpfe zu lösen. Ob's hilft, das weiss ich derzeit noch nicht, war noch nicht so oft da..

Wünsch' Dir nen guten Wochenstart!
Nicky