Krankenhausaufenthalt nach Geburt-Albtraum

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von geisternella 14.09.06 - 16:48 Uhr

Hallöchen,ich hatte im März unser Söhnchen bekommen,nach dem ich den Wehentropf bekommen hatte,ging alles sehr schnell,bekam nicht mal mehr ne Pda sondern ich hatte schnell Presswehen und nach den Dammschnitt war er da,unser kleiner Mann#freu.Was allerdings darauf im Krankenhaus folgte vergesse ich nicht,eine Bettnachbarin bekam soviele Besucher am Tag,manchmal standen 10 leute um das Bett herum,und das über Stunden,ihr Mann und die 3 Kinder waren von früh 8Uhr bis abends 21 Uhr im Raum,sowas fand ich nicht normal,ich bin immer in den Stillraum gegangen,weil stillen bei soviel Leuten im Zimmer fand ich nicht so gut.Mein Freund und meine Mutter kamen auch jeden Tag,da blieb auch jeder 2 Stunden,allerding gingen wir in die Cafeteria.Meine andere Bettnachbarin empfand dies auch als nervig,schließlich wollte man ja auch zwischen den Stillpausen vielleicht mal schlafen.Als wir nach einer Woche entlassen wurden,war ich froh wieder zu Hause meine Ruhe zu haben,so stressig wie dort war es nicht mal zu Hause als der kleine da war.bei der nächsten Geburt würde ich ein Einzelzimmer nehmen,keine Ahnung wie teuer das pro Tag ist,aber wenigstens die Ruhe hat man dann, als Mutter mit Kind..was einen eigentlich auch nach der Geburt zu steht,finde ich.

Beitrag von s70v74 14.09.06 - 20:30 Uhr

Hallo,
genau deshalb habe ich beim Vorgespräch mir ein Einbettzimmer "gebucht". #huepf
Aber da ich noch eine Lungenentzündung zur Geburt "mitgebracht" habe, hab ich das Einbettzimmer umsonst bekommen.

Beim nächsten Mal würde ich es auf jeden Fall wieder haben wollen.


Viele Grüße

Verena mit Katharina *05.02.06

Beitrag von geisternella 15.09.06 - 21:15 Uhr

Hallöchen weißt du was ein Einzelzimmer pro Tag dann kosten würde?und ob da alle Ansprüche drauf haben oder nur die privaten?Dann müsste man es ja auch vorher irgendwie beantragen,den wenn man mit Geburtswehen ins KH kommt wird man ja automatisch in ein Zimmer eingewiesen?lg.peggy

Beitrag von s70v74 16.09.06 - 19:37 Uhr

Hallo Peggy,
bei uns im Krankenhaus kostet das pro Tag knapp 60 Euro.Das ist aber von Haus zu Haus etwas am schwanken.
Natürlich kannst Du das "buchen" , auch wenn Du nicht privat versichert bist, (die meisten Privatversicherten haben durch ihre Versicherung sowieso 1 od. 2 Bettzimmer)
Man sollte sich ja so ca. 4 Wochen vor eigentlichen ET einmal in der Klinik vorstellen und da habe ich das schon angemeldet. Es gibt natürlich keine Garantie ob dann eins frei ist , aber eigentlich wird es machbar gemacht.

Ich würd es bei einer Geburt wieder haben wollen. ;-)


Viele Grüße

Verena mit Katharina *05.02.06

Beitrag von geisternella 18.09.06 - 11:18 Uhr

Danke für deine Info,lg peggy

Beitrag von karinbrigitta 14.09.06 - 20:42 Uhr

Hallo du,

warum bist du dann nicht einfach schon nach der U 2 nach Hause? Für mich war das KH eh der Horror, ständig nervt jemand und will was von dir. Ruhe findet man da nicht, obwohl meine Zimmergenossin super nett war. Zu Hause ist doch alles viel entspannter. Ich bin nach drei Tagen raus, obwohl mein Kleiner noch in der Kinderklinik bleiben musste. Aber ich wohne auch nur fünf Minuten entfernt. Zuhause habe ich abgepumpt, und siehe da: Die Milchmenge hatte sich sofort verdoppelt!!

Viele Grüße

Karin mit Jakob *15.08.

Beitrag von geisternella 15.09.06 - 21:06 Uhr

Das ging nicht,da der Kleine noch niedrigen Blutzucker hatte,deshalb durfte ich leider nicht heim.

Beitrag von bianca153 14.09.06 - 20:49 Uhr

Hallo

Das ist das gute an unseren KH, da werden die Frauen von Anfang an allein aufs Zimmer gelegt. Wir haben nur 2 Bett Zimmer hier.

Es sei denn, man will nicht allein in einen Zimmer sein, dann liegt man halt zu zweit oder es ist so viel los, das man zu zweit in einen Zimmer sein muß.

Beitrag von neotokio 14.09.06 - 21:14 Uhr

Auf jeden Fall ein Einzelzimmer!!
Ich hatte auch so eine schlechte Erfahrung. Vor der Geburt dachte ich mir, dass es doch nett ist mit einer anderen frischgebackenen Mutter das Zimmer zu teilen. Man könnte sich ein bisschen austauschen. Meine Mutter hatte damals, mit mir, nur die besten Erfahrungen mit ihrer Zimmergenossin gemacht. Wir treffen uns sogar heute noch...

ABER man kann auch wirklich PECH haben.
Ich hatte eine fürchterliche Geburt (schwerste Geburtsverletzungen + Anämie) und musste lange im Krankenhaus bleiben. Am zweiten Tag kam dann diese "Gewitterhexe" ins Zimmer!!!
Anfangs ignorierte sie mich nur, aber als sie mitbekommen hat, dass ich alleinerziehend war, wurde sie wirklich gemein und gehässig. Besucher von ihr waren zwar kaum da (was mich nicht wundert), aber ihr "Göttergatte" war auch von 8-20 h im Zimmer, non-stop, haben laut Karten gespielt, Proletensprüche geklopft und sich zwischendurch ständig gestritten. Einmal sogar wegen mir, weil er sie kleinlaut bat, doch ein bisschen leiser zu sein, worauf sie prompt einen Eifersuchtsanfall bekam, der sich gewaschen hatte.
Leider habe ich mich gar nicht gewehrt, ich war noch zu geschwächt und psychisch angeknackst, da ich mich vom Vater des Kindes getrennt hatte.
Im nachhinein ärgere ich mich sehr, dass mir diese eifersüchtige verbitterte dumme Schlampe, die ersten Tage mit meinem Kind versaut hat.
Naja, aus Fehlern lernt man. Nächstes Mal gehe ich auf Nummer sicher:
Nur noch ein Einzelzimmer!!!

P.S. Mit dem Stillen hat es auch nicht geklappt. Sie hat auch ständig rumgekeifert und zu ihren Mann gesagt, dass sie nicht so blöd ist wie "die" (ich) und ihre Brüste ruiniert.

Beitrag von corsagobi 15.09.06 - 01:41 Uhr

Kllingt alles fast wie aus meinem Mund geschrieben... War nämlich auch allein erziehend... und meine Erfahrungen waren ahnlich siehe antwort unten!

Liebe Grüße Gabi

PS: Aber man versucht es zu überwinden und das Kind auf dem Arm (meins 9 Monate )- läßt ALLES vergessen.
PSS: Bei meiner nächsten Geburt, werde ich ein Geburtshaus anstreben.

Bussi

Beitrag von geisternella 15.09.06 - 21:11 Uhr

oh mann,das ist ja noch schlimmer....das muss ja echt ne ganz schlimme gewesen sein,ist ja die Krönung..und ich dachte ich wäre zu empfindlich..ich wünsche dir alles Gute,lieben gruß peggy

Beitrag von corsagobi 15.09.06 - 01:32 Uhr

Na Grüß Dich!

Kann mir echt wirklich und ganz ehrlich vorstellen, wie Du Dich gefühlt hast!

Ich hatte eine ( sehr nette EHRLICH) Ausländerin neben mir liegen , wo am Tag 14- 20 Menschen ihrer Familie anwesend waren. ( sie meinte selbst es wäre ihr zu viel)
Sie wollten ihr nur helfen und sie unterstützen. ( sie hätte nie gesagt - haut alle ab!)
Aber ich bin bald durchgedreht- hab zwei Nächte lang geflennt und war unbrauchbar.
Meine Schwestern haben mir alle furtz lang einen anderen Tipp zwecks stillen gegeben,haben meine Brust ausgepackt, damit der Kleien endlich trinkt und neben mir war" high life in dosen " und ich habe seitdem ein Trauma- glaube mir!
Hat übrigens echt lang gedauert, bis ich den Schmarrn da verarbeitet habe....
WERDE nie mehr im KH entbinden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße!

Beitrag von babybunnychen 17.09.06 - 22:32 Uhr

Mit einer Ausländerin im Zimmer und viel Besuch das kenne ich zu gut. Wenn nicht mal 10 Leute da waren war es ein Wunder. Gut sie war ganz nett. Aber ich war bis zur Geburt und bis ich auf den Zimmer war über 40 Std auf und wollte nach der Geburt rughen. Na danke gerade da kam der erste Besuch.
Nerv. Trotzdem finde ich es schöner mit einer auf einen Zimmer zu sein und würde es wieder machen.

Beitrag von linchen23 15.09.06 - 15:18 Uhr

Hallo,

ich sehe das auch so wie du, denn eine Mutter mit ihrem kleinen Baby braucht einfach Ruhe!!!

So wir dir ging es mir bei meiner ersten Tochter, ich hatte keine Ruhe im Krankenhaus, meine Bettnachbarin hatte so wie ich auch eine sehr große Verwandtschaft und bei uns waren dann teilweise bis zu 15 Personen im Zimmer. Es ging zu wie in einem Taubenschlag.

Das war mir auch einfach zu viel und ich habe mir geschworen, beim 2. Baby werde ich ambulant entbinden und die ersten paar Tage nur mit meiner Familie verbringen ohne dass bei uns zu Hause Durchgangsverkehr herrscht.

Siehe da ich hab Emely am 29.03.06 ambulant entbunden und bin dann gleich wieder nach Hause. Mir ging es super!
Dort hatte ich wirklich meine Ruhe und konnte so richtig entspannen und mich ausruhen.
Ich habe aber im Voraus schon jedem erklärt, dass wir nicht sofort die ganze Verwandtschaft zur Babybesichtigung in der Wohnung haben wollen, sondern nur nach Absprache und höchstens 1 - 2 Besuche am Tag.

Das alles hat super geklappt, am Tag der Entbindung war nur meine Mutter da, sie hat auf die Große aufgepasst und dann sind nur kurz meine Schwiegereltern vorbeigekommen.
Ich hatte die ersten 3 Tage meine Ruhe und konnte mich richtig erholen.

Ich würde jederzeit wieder ambulant entbinden oder eine Hausgeburt machen!!!

Liebe Grüße

Elke + Alina 3 1/4 J. (06.06.03) + #baby Emely 5 1/2 Mon. (29.03.06)

Beitrag von patre 20.09.06 - 16:52 Uhr

und um genau das zu vermeiden, habe ich auch ambulant entbunden. Um 08:36 Uhr kam mein Sohn zur Welt und um 13:00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Meine beste Freundin kam mit Kuchen vorbei und wir haben alle das kleine Wunder bestaunt. Ich habe die ersten Tage zu dritt zu Hause total genossen und möchte es gar nicht mehr anders haben.
Nichts anderes wäre entspandender gewese.

Liebe grüße
Patricia