Ist Krabbelgruppe wirklich soo wichtig?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von emilia05 14.09.06 - 17:28 Uhr

Hallo Miteinander:-)

Was mich in der letzten Zeit doch zunehmend beschäftigt:
Ist der Besuch einer Krabbelgruppe wirklich so wichtig??
Meine Tochter ist 19 Mon. alt und im"Besitz" einer 8-Jahre alten Schwester, die leider nur manchmal lust hat ausgiebig mit Ihr zu spielen(was völlig ok ist);-) Anbei kann ich noch bemerken das Sie im Nov. noch ein Brüderchen bekommt.
Zur Situation mus ich noch sagen das wir auf dem Land wohnen, wo es nur einen sogn.Miniclub gibt und auch zu unpassenden Zeiten in dem die Kleine geweckt werden müsste bzw. die Große noch Hausaufgaben macht.......
Vieleicht sollte ich noch erwähnen das ich die Leiterin nicht besonders mag.

Ich möchte der mittleren aber auch gerecht werden, und frage mich ob Spielplatzbesuche nicht doch ausreichen??
Hab aber irgentwie doch Zweifel das Sie so wenigKontakt mit Gleichaltrigen bekommt...#augen

Was meint Ihr?

Liebe Grüße Emilia

Beitrag von engelchen28 14.09.06 - 18:04 Uhr

hallo emilia!

eine krabbelgruppe muss es nicht sein, aber kontakt mit in etwa gleichaltrigen kindern halte ich schon für wichtig. die 8jährige beschäftigt sich doch ganz anders mit der kleinen (und du natürlich auch) als gleichaltrige das miteinander tun. da müssen sie teilen lernen und werden und werden mit den "bock-attacken" der kleinen racker konfrontiert.

vielleicht kannst du einen aushang in einem laden / supermarkt in der nähe machen, dass du kontakt zu einer mutter mit einem etwa 19 monate alten kind suchst?!

besonders, wenn das #baby kommt, brauchen deine beiden anderen kinder auch etwas, das nur für sie ist...

viele grüße,

julia mit sophie (15 monate), die fast jeden tag mit gleichaltrigen zutun hat

Beitrag von at_me 14.09.06 - 19:18 Uhr

Ich sehe es wie meine Vorrednerin Krabbelguppe muss es nicht sein, aber schon Regelmäßiger Kontakt zu Gleichaltrigen. Oft gibt es spezielle Regionsforen einfach mal googeln ob es bei dir sowas giebt, dort kann man geziehlt Eltern aus dem eigenen Umfeld kennenlernen.

Auch Kirchen bieten Spielkreise an, eigentlich in jeder Gemeinde. Meistens auch in den Vormittagszeiten.

Beitrag von ceebee272 15.09.06 - 19:35 Uhr

Hallo, Emilia
wir waren mit Sophie ab dem 6. Monat 1 x in der Woche in der Krabbelgruppe einer Kirche. Es war wunderschön, auch wenn Sophie zum damaligen Zeitpunkt nur rumgelegen und geschaut hat und sich dann irgendwann mal zu drehen begonnen hatte. Der "Kurs" war nach 12 Wochen vorbei. Miteinanderspielen war da ja noch nicht drin, sondern nur neue Eindrücke sammeln und danach todmüde ins Bett fallen. Mit 13 Monaten gab es dann den nächsten "Kurs" bei einer anderen Leiterin und es war nicht mehr soo toll. Es ging nur noch um "mein Kind kann das - was deins noch nicht". Es war richtig nervig, wie manche Mütter sich in den Vordergrund stellen und mit den Fähigkeiten ihrere Zwerge angeben und andere unter Druck setzen. Ich meine ich bin auch stolz, was meine Tochter so alles kann, aber ich setzt mich nicht so in Szene! Die Kinder haben selten miteinander, sondern eher nebeneinander her gespielt. In den neuen "Kurs" werde ich nicht mehr gehen, sondern hab uns zum Kinderturnen und in den Musikgarten angemeldet, dort sind auch andere Kinder und ich denke da hat unsere Maus mehr davon, weil sie sich sehr gerne bewegt und Musik liebt.
Aus der ersten Krabbelgruppe hab ich wunderschöne Lieder, Fingerspiele, Massagetechniken etc. mitgenommen, die wir heute noch anwenden und uns beide dran freuen!
LG Carmen