Gebt Euren Kindern was zum Kauen!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von beethoven2000 14.09.06 - 21:38 Uhr

Hallo an alle Mamas und Papas!
Habe gerade mit Erstaunen gelesen, wieviele Kinder ab ca. 1 Jahr noch mehrere Milchflaschen am Tag trinken! Nach meinem Wissen ist das gar nicht nötig, eine Milchmenge von 500 ml pro Tag reicht völlig aus. Mir ist aber vor allem wichtig zu sagen, dass Kleinkinder etwas zum Kauen brauchen, da damit ihre Kaumuskeln, die man zum Sprechen benötigt, gestärkt werden und sie so besser, bzw. deutlicher sprechen lernen werden!!!

Also, ran an die Rohkost (zum Beispiel!)
Gruß
Yvi

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 21:56 Uhr

Jaja, aber nicht zu übereifrig werden. Auch Kids, die mit einem Jahr noch nicht viel kauen, können schnell und gut sprechen lernen. Viel wichtiger fürs Sprechen ist langes Stillen.

Wenn ein Kind mit einem Jahr noch Brei bevorzugt, ist das völlig o.k.

Grüße
Suse + Levin, der schon mit 9 Monaten gerne kaute

Beitrag von matzlmaus 14.09.06 - 21:59 Uhr

Hallo!

Wieso ist langes stillen wichtig für das Sprechen lernen????

Dann dürfte ich ja gar nicht sprechen können, da meine Mutti damals nicht in der Lage war zu stillen.

Meine Tochter wurde leider auch "nur" 7 Wochen gestillt.
Muss ich mir da jetzt Gedanken machen?

Laura ist jetzt 1 Jahr alt und brabbelt viel, manchmal auch schon "Mama", "da" o.ä.

LG Doreen

Beitrag von beethoven2000 14.09.06 - 22:10 Uhr

Hallo Doreen!
Ich denke Ximaer oder so, meinte, dass Stillen die Kaumuskeln noch besser stärkt, als das Kauen. Ich habe das nur mal von einer Logopädin gehört, das Rohkost u.s.w. wichtig ist für den "Sprechapparat" , also da du wohl sprechen kannst, geht es auch ohne Stillen :-). Nicht aufregen!

Gruß
Yvi

Beitrag von sohnemann_max 14.09.06 - 22:12 Uhr

Hi Doreen,

Max ist genau 3 Tage gestillt worden. Inzwischen ist er 25 Monate und spricht auffallend viel Verständliches für sein Alter - das ist sogar dem KiA aufgefallen... also am Stillen alleine kann es wohl nicht liegen.#kratz

Liebe Grüße
Caro mit Max 08.08.04

Beitrag von beethoven2000 14.09.06 - 22:18 Uhr

Hallo Caro!
Wollte auch noch hinzufügen, dass meine Tochter auch nur 12 Wochen gestillt wurde und jetzt mit 18 Monaten schon 3-Wort-Sätze spricht. Also vom (kurzen) Stillen kann das nicht kommen :-)

Danke für Deine Antwort!
Gruß
Yvi

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 22:44 Uhr

Oh Himmel,
da sind sie wieder: Die Flaschenmamas, die sich gehörig diskriminiert fühlen und lospoltern, ohne richtig zu lesen oder sich mal informiert zu haben.

Ob es gefällt oder nicht: Tatsächlich lernen Stillkinder in der Regel früher und schneller sprechen, weil das Stillen ideal für die Sprachenentwicklung ist.

Trotzdem habe ich als Flaschenkind sehr schnell sprechen gelernt und mein Sohn, Stillkind, erst recht spät. Weil es am Stillen alleine natürlich nicht liegt . würde von mir auch nirgends behauptet.

"Stillen fördert eine gesunde Entwicklung der Kiefer und der Zahnstellung, der Zungen- und Gesichtsmuskulatur und damit die Sprachentwicklung."
http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?idcat=3

Suse, langsam etwas genervt von dieser Art Beiträgen

Beitrag von susaheld 14.09.06 - 22:52 Uhr

Hallo Suse,

laß Dich nicht nerven. Anscheinend fühlen sich hier einige auf den Schlips getreten. Da hast Du eine Aussage gemacht, und ohne sich wohl Gedanken zu machen oder nach zu forschen was Du damit ausagen willst wird gleich dagegen gedonnert. Und mit was für Aussagen....
Da kann ich auch nur den Kopf schütteln.
Wer sich mal mit einer Logopäding unterhalten hat (oder damit befasst hat), weißt was Du meinst. #liebdrueck

Susanne

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 22:45 Uhr

Ja, genau. Ich hatte ja auch geschrieben, dass Flaschenkinder generell leider nie sprechen lernen können.

Suse, fast sprachlos ob solcher Beiträge - wahrscheinlich weil selbst Flaschenkind...

Beitrag von sandra7.12.75 15.09.06 - 06:09 Uhr

Hallo

Ich würde Dir jetzt recht geben.Stillen machen die Kinder ja mit der Zunge und dadurch müßte die Zungenmuskulatur gestärkt werden und das ist ja sehr wichtig fürs sprechen.Kam mir gestern so der Gedanke.Katharina wurde zwar nicht solange gestillt aber laut Kinderpyschologin einer Super Gramatik und das mit noch nichtmal 3 Jahren #huepf.Waren gestern wegen meiner mittleren da weil die eine Sprchentwicklungsverzögerung und grobmotorisch und feinmotorisch nicht so fit war.

lg

Beitrag von ximaer 15.09.06 - 07:10 Uhr

Guten Morgen,
na, eine super Grammatik hat ja nichts mit der pysiologischen Sprachentwicklung zu tun - sondern eher damit, dass Deine Tochter eben ein schlaues Mädel ist :-)

Und konnte Euch die Kinderpsychologin helfen?
Wir waren damals mit Levin mal bei einer, weil er ein Schreibaby war - und das war hochinteressant! Ich habe davon sehr profitiert.

Viele Grüße
Suse

Beitrag von sandra7.12.75 15.09.06 - 08:03 Uhr

Hallo

Ja sie konnte uns helfen.Ich mußte zu Ihr da mein Kinderarzt sehr geizig ist was Verordnungen angeht.Sie entscheidet nach dem Entwicklungstest ob noch weitere Verordnungen sinnvoll ist.Und deshalb müssen wir in den Herbstferien nochmal dorthin.Ich bin froh das es solche Menschen gibt.

lg

Beitrag von tomkat 14.09.06 - 22:45 Uhr

Langes Stillen gut fürs Kauen? Hihihi. Ich lach mich kaputt. Das kann ich aber aus meinem Umfeld für sämtliche Kinder gar nicht bestätigen.

Beitrag von ximaer 14.09.06 - 22:51 Uhr

Ich schenke Dir ne Brille...
#augen

Beitrag von beethoven2000 14.09.06 - 22:56 Uhr

Hallo Ximaer!
Nicht aufregen! Ich habe schon verstanden, wie du das meintest! Und für die Zeit NACH dem Stillen ist dann das Kauen auf (harter) Nahrung wichtig. Stammt nicht von mir, sondern ist ein Tipp von einer LOGOPÄDIN! Hoffe, dass du jetzt meine Antwort richtig aufgenommen hast!!! :-)
Gruß
Yvi

Beitrag von bw1975 15.09.06 - 08:13 Uhr

#dankem, was soll ich denn machen, wenn er keine Stückchen isst#kratz

Ich hoffe er lernt sprechen trotz Brei,...irgendwann...;-)

Gruß bw

Beitrag von ximaer 15.09.06 - 08:53 Uhr

Ja, eben das meine ich.
Natürlich lernen auch Breiliebhaber bestens sprechen ;-)

Grüße
Suse

Beitrag von kleene0106 15.09.06 - 08:21 Uhr

Hallo Suse,

das hab ich ja noch nie gelesen. *staun*:-) Ist das wirklich so? Ich meine ich habe ja schon so einiges gelesen und gehört, aber DAS ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.:-) Aber ich wusste auch nicht, dass es wichtig ist den Kindern frühzeitig was festes zu essen zu geben weil es die Sprache fördert.#hicks;-)

Also wenn ich jetzt einer Theorie zustimmen müsste aus Erfahrung, dann wäre dass die mit der festen Nahrung. Ich habe Cora knapp drei Monate gestillt (länger ging leider nicht#schmoll) und sie konnte mit zwei Jahren schon hervorragend sprechen. (In ganzen Sätzen!) Ramón wurde vier Monate gestillt und er spricht nun auch schon sehr gut, Sätze bildet er zwar nur wenige, aber die Wörter die er spricht ähneln doch sehr stark den Wörtern, die sie bedeuten sollen, wenn überhaupt ein Unterschied zu bemerken ist.
Mit einem Jahr, haben meine nur noch morgens und abends ihre Milch im Becher bekommen, alles andere wurde so gegessen wie wir es auch essen. Brei gab es da nicht mehr. (Fanden sie ziemlich ekelig irgendwann, ebenso wie die ganzen Gläschen.#schock#schrei):-D


LG
Kleene

Beitrag von ximaer 15.09.06 - 09:00 Uhr

Hi,
mal auf die Schnelle:
"Stillen fördert eine gesunde Entwicklung der Kiefer und der Zahnstellung, der Zungen- und Gesichtsmuskulatur und damit die Sprachentwicklung."
http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?idcat=3

"Eine Stillzeit von mindestens einem Jahr steht im Zusammenhang mit einer besseren Entwicklung des Mundes (Muskulatur und Motorik) und des Gaumens, was eine bessere Sprachentwicklung zur Folge haben kann."
http://www.stillgruppen.de/bericht.html

"Das Stillen des Kindes nimmt eine besondere Stellung ein. Es dient der Ernährung des Säuglings, stellt die Befriedigung seiner primären emotionalen Bedürfnisse durch Haut- und Blickkontakt, Körper- und Stimmzuwendung sicher, und fördert die Entwicklung seiner Mundmotorik und des gesamten Kieferbereichs. Eng umfasst und an den Körper der Mutter gedrückt, erfährt es seine Grenzen und erlebt diese als Geborgenheit und Sicherheit. Gleichzeitig koordiniert das Kind den Ablauf Saugen - Schlucken - Atmen als wichtige Vorübung zum Sprechen."
http://www.kindergartenpaedagogik.de/667.html

Grüße
Suse

Beitrag von kleene0106 15.09.06 - 09:09 Uhr

Hey super! Danke.:-D#pro

Also so ganz unsinnig ist urbia doch nicht!#huepf (hat mein Mann immer gesagt.#schmoll#hicks)

Schau: Ich habe sogar schon wieder was dazu gelernt.:-D

Und um so trauriger macht es mich dass ich nicht so lange stillen konnte!#schmoll#heul#heul#heul#heul#heul
Naja, lohnt jetzt auch nicht mehr drum zu trauern.:-(


Grüße
Kleene

Ach da fällt mir ein, mein Patenkind ist jetzt ein Jahr alt geworden im August und er wurde auch knapp ein Jahr lang gestillt. Der kleine Mann redet auch schon ganz gut. Relativ früh sagte er schon Mama und Papa und jetzt versucht er alle Wörter nachzusprechen die man ihm vorsagt und erstaunlicherweise kann er manche davon schon recht gut. Dabei dachte ich schon immer meine wären schon so früh damit angefangen.
Bestärkt also auch die Theorie des lange Stillens.#pro

Beitrag von visilo 15.09.06 - 10:35 Uhr

Also Lukas wurde 13 Monate gestillt er bekommt normales ( also das selbe wie wir) Esse seid er 11 Monate alt ist. Warum spricht er dann mit 22 kaum#kratz. Ich denke das ist eine Verallgemeinerung. Manches Kind ist schneller manches langsamer. Ich wurde nie gestillt und hab mit ca 11 Monaten das Sprechen angefangen. Mit 18 Monaten sprach ich 4-5 Wortsätze.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von lena820 15.09.06 - 11:03 Uhr

was nichts an der Tatsache ändert, dass beim Stillen die Muskulatur die für Sprechen und Kauen zuständig ist, ums vielfache besser trainiert wird, als mit Flasche.

Und lese und staune, ich wurde NICHT gestillt und bin trotzdem in der Lage, mich verbal mitzuteilen...

#gruebel dann ist Stillen ja womöglich doch nicht so gesund??!!

Nicht alles gesunden Auswirkungen sind immer sichtbar. Oder hast du, wenn du in einen Apfel beißt, schon mal die kleinen Vitaminchen rumflitzen sehen? NEIN?? dann sind in einem Apfel wahrscheinlich keine Vitamine drin.

Beitrag von ximaer 15.09.06 - 11:08 Uhr

Sag mal ernsthaft, fällt es wirklich SO schwer, einen Text sachlich zu lesen und zu verstehen?

Beitrag von diamant78 15.09.06 - 13:37 Uhr

Hallo Suse,

stimmt bedingt, denn beim Stillen, werden ganz andere Muskeln im Kiefer beansprucht, die später wichtig für die Zahnstellung und das Sprechen sind, als bei Flaschenkinder, die bedingt durch den Nuckel ein andere Stellung haben. Du hast also irgendwie schon recht mit deiner Aussage.

Meine Hebi hat mir ebenfalls dieses nochmal bestätigt. Aber wie immer sind Theorie und Praxis zwei verschiedene Paar Schuhe.

LG
Julia + Coco 16 Monate

Beitrag von isasm 15.09.06 - 07:51 Uhr

Die hier aufgestellten Theorien sind immer wieder ein Brüller. Danke für die 5 Minuten lachen, die ihr uns beschert.

Das ist mindestens so toll, wie die Theorie, dass Tragetuch-Kinder früher zu Laufen beginnen. Kein Mensch hat mir bisher auch nur annähernd begründen können, warum das um Himmels Willen so sein soll.

Meine Theorie zu eurem Thema: Kleinkinder brauchen unbedingt was zum Kauen, damit der Zahnschmelz gestärkt wird ;-)

lg Isa

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