Hat jemand schon das Eva Herman Buch gelesen? Umfrage!

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Beitrag von lolli23 15.09.06 - 07:44 Uhr

Morgen Mamas,

was haltet ihr als Mütter von diesem Buch "Das Eva-Prinzip"? Eva Herman hat ja ihr Kind erst mit 38 Jahren bekommen und vorher eine tolle Karriere bei der Tagesschau gehabt.
Jetzt ist sie der Meinung, wir sollen uns unseren "weiblichen Wurzeln" besinnen...
Zumindest wenn Kinder da sind sei man quasi dazu verpflichtet ab dann "nur" noch Hausfrau und Mutti zu sein.

Was haltet ihr von dem Buch/ihrer Einstellung?

Gruß lolli

Beitrag von erdwuermchen 15.09.06 - 08:23 Uhr

Hallo

ich habe das Buch nicht gelesen, aber ich schreibe trotzdem mal meine Meinung zu diesem Thema hier her.

Die Emanzipation hat den Frauen viel eingebracht,aber für mich geht sie mittlerweile in eine falsche Richtung. Ich gehöre zu den jungen Müttern, die erstmal zu Hause bleiben wollen und die 3 Kinder möchten. Ich habe aber trotzdem sher lange studiert.

Ich hänge damit zwischen zwei Fronten, die einen sprechen mir ab, dass ich meine eigene Entscheidung getroffen habe, wir werden heute ja auch noch in unsere Rollenbilder gedrückt. Die anderen werfen mir vor, dass ich überhaupt studiert habe.

Beide Seiten sind für mich unverständlich. Jede Frau soll doch selbst entscheiden, wie sie Familie und Beruf vreinbart oder was sie den Vorrang gibt.

Für mich steht fest, Karriere und Familie geht nicht parallel, da kommt immer eins zu kurz.

Man sollte aber auch bedenken, dass viele Karrieren nicht so gut verlaufen würden, wenn nicht im Hintergrund jemand den Rücken frei halten würde, egal ob Mann oder Frau.

Was Eva Herman betrifft: Wer ist das???

LG
Jay

Beitrag von gittaundmicha 15.09.06 - 10:59 Uhr

Ich sehe das genauso wie du - Familie und Karriere is nich. Entweder das eine oder das andere. Wir haben uns jetzt auch für Familie (3 oder 4 Kinder) entschieden, obwohl ich über 5 Jahre studiert habe. Aber ist doch ok so, wenn wir dabei glücklich sind und auf den Luxus eines zweiten Gehaltes verzichten wollen um der Kinder willen. Ich denke gerade in den ersten Jahren ist die Nähe der Kinder zur Mama wichtiger als irgendwelche teuren Sachen.

LG Gitta & Yael Tabea (11 Monate) + #ei (15.ssw)

Beitrag von pims 15.09.06 - 08:33 Uhr

Hallo,

gelesen hab ich's nicht, hab aber gestern morgen bei WDR ne Wiederholung von "hart aber fair" gesehen, wo mit ihr und über sie diskutiert wurde...
Also ich find es grundsätzlich toll, wenn man die Möglichkeit hat, zu Hause beim Kind zu bleiben, zumindest die ersten 3 Jahre. Denn eine Mama ist doch was anderes als eine noch so liebe Tagesmutti, und außerdem entwickeln sich die Kleinen so schnell, man bekommt ja gar nicht alles mit, wenn man arbeiten geht. Das kann sehr schade sein.
Grundsätzlich ist Hausfrau und Mutter sein ein anspruchsvoller Beruf, meiner Meinung nach, und niemend, der sich dafür entscheidet, sollte deswegen belächelt werden.
Arbeitende Mütter sind aber keine schlechteren, sofern sie ihr Kind gut versorgt wissen! Meine Mutter hat immer gearbeitet, zwar im Haus, in der Arztpraxis meines Vaters, aber wir hatten eine Tante im Haushalt, und somit EINE Bezugsperson und vor allem einen geregelten Alltag!Das finde ich wichtig und dann ist es auch völlig ok, wenn Mama arbeiten geht!

Ein Kind mal dem einen und mal dem anderen geben finde ich nicht so toll, hab so einen Fall auch in der Familie, das Kind hat irgendwie nen Knacks...

LG Astrid

Beitrag von cathie_g 15.09.06 - 10:23 Uhr

Jede Frau soll ihr Leben so leben wie es fuer sie und ihre Familie passt. Nicht fuer jede Frau ist das "erstmal mit den Kindern" das Richtige. Ich habe eine Menge Frauen gesehen, die halb durchgedreht sind, bei dem Versuch, diesen angeblichen Anspruechen von Gesellschaft und Familie gerecht zu werden. Kaum waren sie bei der Arbeit zurueck sind sie voellig aufgeblueht und ihnen und den Kindern ging es besser. Umgekehrt gibt es das genauso. Warum soll also nicht jede Familie fuer sich selber herausfinden, was am Besten fuer sie passt.

Catherina