Bis wann sollten Kinder sauber werden?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von noels.mama 15.09.06 - 08:11 Uhr

Hallo ihr Lieben,

Noel ist jetzt 2 Jahre und 9 Monate und das mit dem sauber werden will so garnicht klappen.

Ich wollte eigentlich nie was auf die Meinung anderer geben, aber die Oma nervt jetzt schon rum, warum er denn immer noch ne Windel hat #augen :-[ Und die Kinder meiner Bekannten sind alle schon sauber und genauso alt wie Noel. Da macht man sich dann doch so seine Gedanken.

Ich hab das Gefühl, er ist noch net so weit und merkt garnet wenn er aufs Klo muss. hab ihn gestern ohne Windel rumlaufen lassen und ihn alle 5 Minuten gefragt ob er muss. er hat sich dann auch die Hose runtergezogen und sich aufs Töpfchen gehockt, und kaum war er runter hat er dann in die Hose gemacht ... Das zeigt doch, dass er es noch net merkt, oder? was meint ihr?

Danki

Liebe grüße

Mimi

Beitrag von cyny 15.09.06 - 08:14 Uhr

gutem norgen..

also meine Sohn war 3 jahre als er trocken war..und zwar von einen auf den anderen tag von ganz alleine....
alles was ich getan habe hat nichts gebracht...töpfchen keine chance...
Aber ich denke sein geschwisterchen war der auslöser..denn er sagte zu mir als die maus da war.....mama jetzt bin ich groß und muss auf die toiliette gehen...und siehe da es hat geklappt von ganz alleine...

Ich denke man kann es immer wieder ausprobieren aber mit zwingen geht da garnichts da geb ich dir recht...

Das klappt schon noch....


Alles liebe
Cynthia

Beitrag von minimal2006 15.09.06 - 08:45 Uhr

Hallo Mimi

Bei meinen beiden Söhnen war es auch spät.
Auch bei mir war es so, daß Eltern oder Bekannte immer gefragt haben:" Ist er immer noch nicht sauber?"

Es ging dann aber von einem auf den anderen Tag fast von alleine.
Mit dem Kleinen hatte ich eine Schnupperstunde in der Kita ausgemacht...habe ihm dann gesagt, daß ich den Termin wohl absagen müsse (er war ganz heiß auf die Kita und wollte unbedingt da hin!!), die würden Pampers-Kinder nicht nehmen...

"Zieh die aus Mama!"
Und von da an war er sauber. Natürlich ist während des spielens mal ein Maleur passiert, aber das ist ja nicht schlimm.

Laß dich nicht verrückt machen und auch nicht von anderen unter Druck setzen...
Alles kommt, wie es kommen soll.

Alles wird gut!;-)


Liebe Grüße

Mini

Beitrag von mariquita 15.09.06 - 08:45 Uhr

Hallo Mimi

Das ist bei jedem Kind total anders und vorallem bin ich der Meinung, es muss vom Kind selber kommen. Meine Tochter wurde zwei Monate vor ihrem dritten Geburtstag trocken, aber nur mit dem Pipi. Das grosse Geschäft macht sie immer noch in die Windel und ich lasse sie auch. Ich bin überzeugt, dass die das irgendwann auch noch checkt und zwar ganz von sich aus. Ich kenne Kinder, die wurde schon mit zwei Jahren trocken, andere erst mit vier Jahren, ist absolut NORMAL! Mach Dir nur ja keine Gedanken und höre nicht auf Dein Umfeld, denn Deine Oma kommt aus einer anderen Generation! Lass Deinen Sohn selber machen und wie ich aus Deinem Posting rauslesen kann ist er definitiv noch nicht so weit!

Liebe Grüsse

Claudia mit Vivien (3) #blume

Beitrag von elofant 15.09.06 - 09:53 Uhr

Ungefähr mit knapp 3 Jahren war Stefan tagsüber trocken. Nachts braucht er nach wie vor ne Windel.

Beitrag von kate75 15.09.06 - 10:01 Uhr

Hallo,

also ich krieg jetzt bestimmt Mecker von vielen Seiten.

Mein Junior ist 1 Jahr + 1 Woche alt und sch...t #hicks seit ca. 3,5 Monaten nicht mehr in die Windel, sondern nur noch in den Topf. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wobei Ausnahmen eigentlich nur sind: Durchfall oder ein verschobener Tagesrhytmus.

Wir haben Benjamin angefangen auf den Topf zu setzen mit 7,5 Monaten - als er sicher alleine sitzen konnte. WIR GEHEN NICHT WEG, WENN ER TÖPFELT!!! Nur als Anmerkung.

Er hat für sich ruckizucki rausgefunden, dass es viel angenehmer ist, ohne den Riesenklops in der Windel und wartet jetzt regelrecht darauf, dass er (immer nach dem Essen) auf den Topf kommt. Dann wird ein Arm locker hängen gelassen, der andere auf´s Knie gestützt und gedrückt... :-p

Ganz der Papa! *lachmichschlapp*
Wenn er (unser Sohn) könnte, würde er wahrscheinlich noch Zeitung lesen...so muss immer ein Knautschauto dran glauben - oder manchmal ein Gummibuch.
Und wenn das nicht etwas Krankes hätte, dann hätte ich Benjamin samt Lerntoilettchen schon mal mit ins Bad gestellt, wenn der Papa auf der Toilette ist, und ein Foto gemacht - um die Vererbbarkeit von Mimik/Gestik/Körpersprache zu dokumentieren. :-D

Nachdem wir angefangen hatten, ihn auf den Topf zu setzen, hat es ca. 3 Wochen gedauert, bis wir merkten, dass er anscheinend mit dem großen Geschäft wartet, bis er auf dem Topf sitzt.

Wir wissen natürlich nicht, ob das so bleibt und wann er Pipi-trocken ist, wird sich auch noch zeigen. Wir bleiben bei unserer "Taktik" und werden ja sehen, was passiert.

Aber eins steht auch fest: hätte sich Benjamin gegen das Töpfeln gewehrt, hätten wir ihn nicht weiter drauf gesetzt. Dann hätten wir halt irgendwann später nochmal einen Versuch gestartet. Ich glaube nicht, dass man die Kinder zwingen kann und schon gar nicht, dass man sie zwingen soll!

LG Kate

Beitrag von visilo 15.09.06 - 10:19 Uhr

Freu dich nicht zu früh;-) Mit ca 16 Monaten ging Lukas auch regelmäßig auf den Topf und wir hofften schon das es bis zum 2. Geburtstag was wird. Mit ca 20 Monaten hat er sich umentschieden#schmoll. Er liebt es zwar stundenlang auf dem Topf oder ( seid wenigen Tagen) auch auf dem Klo zu sitzen ( immer mit Buch oder auto#kratz)aber da passiert nichts mehr er pullern erst wenn er aufsteht und sein großes Geschäft erledigt er außschließlich in die Windel. Er verlangt sie sogar, d.h. früh wickeln und max 5 Min später nochmal weil dann was in der Windel gelandt ist. Vor einigen Monaten noch ging das alles in den Topf. Na ja beim Sauberwerden haben die Kinder ja doch das letzte Wort, man kann es zwar unterstützen aber eben nicht erzwingen;-).

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von kate75 15.09.06 - 11:36 Uhr

Ich sag ja, wer weiß, was noch kommt. Aber im Moment sind wir guter Dinge. Wir geben die Hoffnung halt nicht auf, dass er ein gaaaanz sauberkeitsliebendes Kerlchen ist und auch bleibt... ;-)
Wenn er sich das nochmal anders überlegt, auch gut, damit können wir dann auch umgehen. Müssen wir ja dann sowieso - :-D
Zwingen wollten wir ihn nie und wir werden es halt auch nicht tun, egal wie er sich in dieser Angelegenheit weiter benimmt.
Wir hatten bisher halt Glück, dass er das alles so macht bzw. mit sich machen lässt und dabei fröhlich und gelassen bleibt.
LG Kate + ihre beiden Männer