Hausgeburt vs. Krankenhaus

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lina88 15.09.06 - 08:22 Uhr

Guten morgen ihr Lieben!

Hoffe euch und euren Bauchbewohnern gehts gut :-)

Hat sich schon mal jemand Gedanken über eine Hausgeburt gemacht? Ich bin nicht gerade ein Freund der Schulmedizin und meine Hebamme hat mir das Thema Hausgeburt wirklich schmackhaft gemacht. Mein Schatz ist Krankenpfleger und absolut dagegen, weil er Angst hat, dass mir was passiert...

Wie sind denn eure Meinungen dazu?

Ich wünsche euch ein #sonneiges WE!

LG, Sylvia 18.ssw

Beitrag von sabsetom 15.09.06 - 08:28 Uhr

Hallo Sylvia,
hatte schon mal zwei Umfragen im Forum Geburt gestartet. Nach viel Überlegen habe ich mich fürs KH entschlossen, aber zur ambulanten Geburt. Fühle mich dort besser versorgt. Habe schon zwei Kinder. Einmal KS, einmal spontan mit PDA. Wir haben zwar noch jede Menge Zeit aber Gedanken kann man sich ja schon mal machen. So darf ich auch nach ca. 4 STd wieder heim wenn alles glatt geht.
LG Sabrina

Beitrag von marion2 15.09.06 - 08:29 Uhr

Hallo,

eine Hausgeburt käme für mich nicht in Frage - mal abgesehen davon, dass es diesmal Zwillinge werden und das Risiko von Anfang an erhöht ist.

Mein Großer war ein Dicker und ist während der Geburt einfach stecken geblieben - der Tunnel nach draußen war zu eng. Die Hebamme kam nicht weiter und hat den Chefarzt der Klinik dazugeholt. Der hats geschafft meinen Sohn ohne bleibende Schäden rauszuholen. Blau war er aber schon.

Vorherzusehen waren die Komplikationen nicht. Ich hätte also auch eine Hausgeburt anstreben können und keiner hätte mir davon abgeraten. Nur wäre dann mein Kind heute nicht gesund.

Aus meiner Sicht hat dein Freund also Recht.

LG Marion mit #ei #ei

Beitrag von bunny2204 15.09.06 - 08:30 Uhr

Hi Sylvia,

also Hausgeburt finde ich echt nicht gut....wenn du schon nicht ins KH willst, dann geh doch ins Geburtshaus...dann hast du die ganze Sauerei nicht zu Hause ;-)

Ansonsten gibts doch auch die Möglichkeit ambulant zu entbinden...

Also für mich käme nur ds KH in Frage. Ich hab eine Kollegin die wollte auch daheim entbinden. Aber es ging nichts weiter. Im KH wurde dann festgestellt, dass das Kind im Becken feststeckt, zu tief für einen KS....sie und ihre Tochter hätten das ganze fast nicht überlebt und ihr Mann ist Bewusstlos zusammen gebrochen, so wurde meine Kollegin im KH geschunden um das Baby aus dem Becken zu lösen. Bei der Geburt hat die kleine fast ein Auge verloren, ihr Schlüsselbein wurde gebrochen und die Mutter hatte einen Bruch im Becken...

NEIN DANKE! Das alles hätte sich durch eine einfach Untersuchung verhindern lassen....dann wäre es nie so weit gekommen.

Schulmediizinfan hin oder her...sie kann Leben retten. Und ich persönlich würde es mir NIEMLAS verzeihen wenn mein Kind schaden nimmt, nur weil ich nicht ins KH wollte!

Vor allem beim ersten Kind finde ich sollte man solche Spielchen lassen!

LG Bunny #hasi

Beitrag von felidae74 15.09.06 - 09:02 Uhr

Hallo Sylvia,

also für mich käme eine Hausgeburt nicht in Frage, da bei meinen erst Geborenen die Herztöne wärend der Geburt nach unten gingen und alles sehr schnell gehen mußte.

Die Ärztin stieg mir auf dem Bauch um den Kleinen schnell raus zukriegen, wenn ich darüber nachdenke das ich erst ins KH fahren müßte wenn irgendwas schief ginge.
Wird mir ganz anders!!:-[

Vieleicht käme für dich ja auch eine Ambulante Geburt in Frage?
Habe ich bei meinen kleinen auch gemacht war super zufrieden.


LG
melanie+#baby 29ssw

Beitrag von klytus 15.09.06 - 09:16 Uhr

hi sylvia!

ich hab mich für eine hausgeburt entschieden, weil ich denke, dass ich mich dort am wohlsten fühle und relativ entspannt an die sache rangehen kann.
klar mach ich mir auch ein paar gedanken was ist, wenn es komplikationen gibt, aber ich vertrau da meiner hebi schon, dass sie die richtigen entscheidungen trifft.
ich freu mich auf die geburt und denke selten an die "was wäre wenns"!
wenn du allerdings von anfang an immer ein schlechtes gefühl mit dabei hast, würde ich an deiner stelle eher im krankenhaus entbinden.

lg und eine schöne ss
ena+#babykara [ET-17]#huepf#huepf

Beitrag von antjea 15.09.06 - 10:20 Uhr

Hallo,
für mich habe ich die Wahl Geburtshaus getroffen. Ich will auf keinen Fall in ein Krankenhaus, da ich ja auch ganz und gar nicht krank bin und gehe auch erst einmal davon aus, bei der Geburt keinen Arzt zu benötigen.
Vor einer Hausgeburt schrecke ich aber mit dem ersten Kind doch noch zurück, empfinde auch unsere Wohnung dafür als ungeeignet. Deswegen ist die Geburt im Hebammenhaus, welches nur 1 km entfernt ist, für mich/uns die beste Alternative. Ich habe ein Hebammenteam, welches mich jetzt schon zur Hälfte der Vorsorge betreut, den Geburtsvorbereitungskurs durchführt, die Geburt begleitet und die Nachsorge macht, dadurch entsteht viel Vertrauen!
Und falls doch etwas nicht in Ordnung sein sollte, ist ein Krankenhaus auch nicht weit. Diese Sorge sollte schon abgeklärt sein.
Allen anderen alles Gute,
antje (22.ssw)

Beitrag von dette 15.09.06 - 10:57 Uhr

hallo
also meine hausgeburt vor 4 jahren war wunderschön...keine sauerei!!!
mein kind durfte eine stunde noch angenabelt auf meinem bauch liegen...
ich kann nur jedem dazu raten,bei dem aus medizinischer sicht nichts dagegen spricht.
mfg dette