Veränderung KiWu

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von tigerbaby07 15.09.06 - 08:34 Uhr


Guten Morgen,

in dem letzten Jahr ist bei mir der KiWu stetig gewachsen und meinem Freund ging es nicht anders.
Wir haben nun im August die Pille abgesetzt und ich konnte den Tag nicht abwarten an dem ich meine Pillenschachtel gemeinsam mit meinem Süssen in den Mülleimer schmeißen konnte. Die letzte Pilleneinnahme habe ich genossen! ;-)

Nun stelle ich immer mehr fest, das mein KiWu seit dem Absetzen der Pille irgendwie verändert hat. Ich empfinde ihn auf einmal nicht mehr so stark wie vorher.

Bekomme ich "kalte Füße"???

Kommt euch das irgendwie bekannt vor?

Sollte ich mir vielleicht Gedanken machen!?

Würde mich sehr über eure Meinung / Erfahrungen freuen....

Lieben Gruß und einen guten Start in den Freitag!!!#huepf

Sonja

Beitrag von dropsi_2 15.09.06 - 08:42 Uhr

Hallo Sonja,


guter Beitrag!


Ich finde es, sagen wir mal, sehr gesund zu zweifeln, denn schließlich ist das eine Sache die man nicht mal eben nebenbei beschließt!

Du solltest deine Bedenken, mit deinem Freund besprechen, denn nur er kann dir da helfen, sage ich mal so!

Nimm dir die Zeit, solange du nicht sicher bist, aber zweifeln find ich gut!

Alles Gute, wie auch immer ihr euch entscheidet!

vG Katy

Beitrag von tigerbaby07 15.09.06 - 08:45 Uhr


Hallo Katy,

diesen Entschluss haben wir absolut nicht nebenbei getroffen.
Dafür bin ich auch nicht der Typ..
Ich muss mich vorher informieren, einen Plan haben wie wir das ganze dann händeln mit Arbeit usw., wie es finanziell aussieht... ich habe mir ein paar Zeitschriften zum Thema Schwangerschaft gekauft, Bücher nach dem Motto "Zeitpunkt für ein KInd" gelesen und und und...

Wir haben diesen Entschluss ganz bewusst getroffen und ich zweifel auch nicht daran.

Ich habe nur festgestellt das ich seit absetzen der Pille vielleicht etwas "ruhiger" geworden bin.
Ich gucke nicht mehr ein wenig wehmütig jedem Kinderwagen hinterher. Das kann aber ja auch durchaus damit zusammenhängen das ich weiß das ich das nun auch bald haben kann.

Ich möchte die Entscheidung überhaupt nicht anzweifeln oder rückgängig machen.

Ich bin vielleicht nur etwas entäuscht das ich im Moment nicht mehr so am "fiebern" bin und es nicht abwarten kann!?

LG

Sonja

Beitrag von nyctalopia 15.09.06 - 08:47 Uhr

Hallo Sonja,

mir ging es genauso wie dir. Bevor ich die Pille abgesetzt habe, war mei KiWu so groß, dass ich es noch nicht mal geschafft habe meine Freundin und Ihren Zwerg zu besuchen. Es tat mir irgendwie weh.

Wir haben Anfang September die Pille abgesetzt und jetzt ist mein Wunsch auch nicht mehr so ausgeprägt wie vorher. Bei mir liegt es aber daran, dass ich meine KiWu durch absetzten der Pille wieder einen Schritt näher gekommen bin und mich jetzt einfach darauf freue. Ich gehe jetzt nicht mehr so verbissen an die ganze Sache ran.

Liebe Grüße,
Nina

Beitrag von nicolina1974 15.09.06 - 08:49 Uhr

Hallo an Alle und Guten Morgen,

ha!! Ich kann Dich da sehr gut verstehen!! Mir ging es ganz genauso!!
Zunächst war ich happy das der Tag der letzten Pille endlich kam und dann.....

Ich denke, es kommt daher, dass es für uns ein riesen Schritt ist den wir in unserem Leben gehen wollen und da uns keiner sagen kann, ob dies der richtige Weg ist, kommen natürlich Bedenken/Zweifel auf. Für den, der weiterhin arbeiten geht, bleibt ja fast alles beim Alten (Alltag usw.)

Bei mir ging´s so weit, dass ich erneut mit der Pille begonnen habe und es jetzt bereue. Habe am Mittwoch meine letzte Pille genommen und hoffe, dass sich mein Zyklus schnell einspielt.

Ich würde mit meinem Partner sprechen, vielleicht hilft Dir das wirklich weiter.

Ich #liebdrueck auf diesem Weg!!
LG, Nicole

Beitrag von tigerbaby07 15.09.06 - 08:53 Uhr


Hi Nicole,

vielen lieben Dank für Deine Antwort!

Tut gut zu lesen das es mir nicht alleine so geht.

Ich muss gestehen das ich mir auch schon überlegt habe ob ich nicht wieder mit der Pille anfangen sollte, wenn mein KiWu nicht mehr so ausgeprägt ist.

Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch ziemlich sicher das es mit den Veränderungen zu tun hat die auf uns zukommen, die ich mir versuche vorzustellen, von denen ich aber eigentlich nichts weiß.. Es ist ja nicht so das mein jetziges Leben nicht gefällt, aber es ist auf der anderen Seite auch nicht komplett...;-)

Ich glaube tatsächlich das es sich ein wenig um "kalte Füße" handelt...

LG

Sonja

Beitrag von sunflower.1976 15.09.06 - 09:08 Uhr

Hallo!

Ich denke, das ist völlig normal. Ein Kind ist ja doch eine extreme Veränderung im Leben. Ich denke, selbst bei großem Kinderwunsch hat (fast) jede Frau - und auch der Mann - immer mal wieder Momente wo man denkt, dass so wie es jetzt ist, doch auch alles gut ist.
Wir "basteln" gerade am zweiten Kind. AUf der einen Seite mcöhten wir beide auf jeden Fall ein Geschwisterchen für unseren SOhn, auf der anderen Seite kommen immer mal wieder Zweifel. Vor allem bei Unternehmungen, die mit zwei Kindern so nicht möglich bzw. komplizierter sind, z.B. Schwimmen gehen (ich alleine mit André), Essen gehen, Ausflüge, Urlaub usw.
Oder wir zweifeln, ob wir es schaffen können, mit einem zweiten Kind, z.B. als André neulich heftig erkältet war und uns dauernd brauchte oder wenn ich darüber nachdenke, wie teuer ein Krippenplatz ist bzw. wie schwer überhaupt einer zu bekommen ist usw.
Wir würden uns sehr über ein zweites Kidn freuen: Aber so den ein oder anderen kleinen Zweifel haben wir trotzdem- Es ist ja doch ungewiss, wie es wird...

#liebdrueck
LG Silvia

Beitrag von thomasybm 15.09.06 - 10:27 Uhr

Hallo Silvia!
Es ist schon beruhigend, daß es auch anderen so geht. Ich habe auch schon einen Sohn. Mein Mann und ich haben uns für ein zweites Kind entschieden. Und auch bei mir gibt es immer wieder solche Momente, wo ich denke, ist es das Richtige? Jetzt ist alles schon so "leicht". Mit einem Kind klappt alles leichter. Und mit zwei? Überhaupt am Anfang mit einem Säugling?
Ich habe dann mit meinem Mann gesprochen. Es geht ihm genauso wie mir. Auch er hat immer wieder Zweifel. Das macht die Sache nicht gerade leichter. Aber andererseits sind wir uns der Verantwortung und der Umstellung besser bewußt, als vielleicht bei manch anderem Paar. Wir haben ja schon Erfahrung und wissen, was auf uns zukommt (ungefähr jedenfalls;-))
LG

Beitrag von captpicardvonsdh 15.09.06 - 09:39 Uhr

Ich kann deine Bedenken verstehen.

Mein Mann und ich haben es zusammen entschieden und haben lange darüber nachgedacht, doch als es feststand, hab ich mich überrumpelt gefühlt.

Um ihm klar zu machen, wie ich die Sache sehe, hab ich ihm ein Brief geschrieben und er war total verständnisvoll.

Meine Zweifel waren nach dem Gespräch mit ihm wie weggeblasen, aber im Hintergrund immer noch leicht da.

Ich find es gut, wenn über was nachdenkt, da geht man wenigstens nicht leichtsinnig an die Sache ran.

MFG Franzi

Beitrag von tigerbaby07 15.09.06 - 10:32 Uhr



......ich kann euch nicht sagen wie sehr ich mich über eure Antworten gefreut habe und wie gut es tut festzustellen mit solchen Gedanken / Zweifeln nicht alleine dazustehen.

Es ist aber auch ein riesengrosser Schritt den vielleicht einige von uns nur dieses eine Mal im Leben gehen werden.

Diese Gedanken wird man wohl auch immer haben, egal zu welchem Zeitpunkt man sich für das Kind entscheidet.

Ich möchte mit meinem Partner eigentlich nicht unbedingt darüber im Detail reden, weil ich glaube das er es falsch verstehen würde bzw. würde er mir anbieten das wir das Thema dann eben noch verschieben. Dabei geht es mir darum gar nicht.

Schön sich mit euch auszutauschen!

Danke!:-D

Ganz lieben Gruß

Sonja