"Sie einfach mal erzählen lassen..."

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Beitrag von sunny_harz 15.09.06 - 10:59 Uhr

Hallo und guten Morgen.

Eben hatte ich Besuch von einer Stillberaterin, weil ich mal wissen wollte, warum Pia manchmal nicht zur Ruhe kommt und teilweise viel weint. Ich dachte, es läge daran, daß sie entweder nicht satt wird oder Bauchweh hat. Aber die Stillberaterin meinte, sie hätte nicht den Eindruck anhand Pias Gewichtsentwicklung und so.

Es läge wohl eher daran, daß sie einfach nur mal erzählen müsse, was sie so auf dem Herzen habe, vom Kaiserschnitt angefangen. Ich sollte dann tief in den Bauch atmen und Pia auf meinem Arm sollte sich einfach mal "auskotzen" und ausschreien. Irgendwann habe ich diese "übung" dann abgebrochen, weil ich ihr herzzerreißendes Schreien nicht mehr ausgehalten habe und sie einfach trösten wollte. Und angeblich läge genau da das Problem.
Die Stillberaterin meinte, das wäre nicht das allseits bekannte "Schreien lassen", sondern einfach ein "Unterstützen beim Weinen" zum Stressabbau und Pia könne das nicht, weil ich immer "dicht machen" würde.

Was sagt ihr dazu? Ich bin irgendwie skeptisch und hätte gerne mal eure Meinungen gehört. Kann sich in den 5 Lebenswochen meiner Tochter schon so Stress aufgebaut haben?

Danke fürs Lesen, eure Sunny mit Pia, die nun kaputt eingeschlafen ist.

Beitrag von schnuffelschnute 15.09.06 - 11:04 Uhr

Sorry, aber zu dieser Stillberatin würde ich nicht mehr gehen!

Die klingt sie die Frauenärztin meiner Mutter damals. Ich lag meiner Mama auf der Blase und die FÄ meinte, das Baby würde weinen, weil es nicht gewollt sei #augen

Gib Pia mal Sab Simplex Tropfen, vielleicht helfen die gegen das Bauchweh und glaube mir, diese Zeit geht wieder vorbei!

Fühl dich gedrückt!

Ariane + NAtascha (8) + Maya *10.05.06

Beitrag von .magic. 15.09.06 - 11:05 Uhr

Salut Sunny!

Ich kann Dir dazu natürlich keinen prof. Rat geben, aber ich glaube eher, dass das genau der falsche Weg ist; wenn Pia sich von Dir bei ihren Schreiattacken trösten lässt, braucht sie Deine Wärme, Stimme, Nähe usw. auch! Selbst wenn sie gestresst sein SOLLTE, ist es mit Sicherheit nicht verkehrt, ihr zu zeigen und sie spüren zu lassen, dass Du für sie da bist!

Lieben Gruß,

Nora

Beitrag von samarkand30 15.09.06 - 11:36 Uhr

Hallo!

...es geht ja nicht darum, die Kinder ALLEIN schreien zu lassen, sondern sie ausweinen zu lassen, während man sie fest und geborgen im Arm hält! Das ist auch Trösten! Und die ständig wechselnden verschiedenen Beruhigungsversuche sein zu lassen, weil sich die Kinder oft dadurch noch viel mehr aufregen.

Ich find es schon irgendwie plausibel, uns tut es doch auch gut, wenn wir uns mal so richtig bei einem geliebten Menschen im Arm ausweinen können, dass unser Kummer ernstgenommen wird und nicht als Kleinigkeit abgetan wird. (Das hilft doch besser, als wenn man nur ständig versucht, uns davon abzulenken.)
Ich weine auch manchmal wegen Kleinigkeiten, objektiv gesehen. Wer weiß schon, was so ein Baby am Tag alles ängstigt und verunsichert, und wenn es nur Kleinigkeiten sein sollten, es kennt das doch alles noch nicht! Und es kann sich nunmal nicht anders ausdrücken als durch Weinen, vielleicht will es ja tatsächlich etwas "erzählen"? Man kann einfach nicht hineinschauen!
Ich mach das auch manchmal, wenn mein Sohn untröstlich ist, ist zuerst nicht ganz leicht auszuhalten, aber ich habe ja die Gewissheit, dass ich bei ihm bin und er nicht allein ist. Einfach dasitzen, festhalten und leise zureden und/oder leicht wiegen. Nach einer Zeit beruhigt er sich von selbst und schläft meistens dann ein.

Viele Grüße
Katharina

Beitrag von cathie_g 15.09.06 - 11:07 Uhr

alternativbeseeltenlaienpsychologisches (kotzurbini) Geschwurbel. Oh wie ich das liebe, wenn sich solche Leute als Psychoanalytiker aufspielen :-[ und dann den armen Muettern auch noch ein schlechtes Gewissen einreden (oekoton an: "Du, du machst da so dicht, Du" oekoton aus).

Lass Dich bloss nicht fertig machen, weder von der Stillberaterin noch von Pias Weinen. Machs Dir gemuetlich mit Deiner Tochter - trag sie viel oder reib ihr den Bauch (oder was sie schoen findet), in den naechsten Wochen spielt sich das ein und das Weinen wird weniger. Solange Pia gut zunimmt, gibt es keinen Grund zur Sorge und manche Babies haben es mit dem selber Verdauen halt ein bisschen schwieriger als andere. Das gibt sich!

Ganz liebe Gruesse

Catherina

Beitrag von magdalena70 15.09.06 - 11:10 Uhr

Hallo Sunny,
was mir dazu einfällt, ist der Satz meiner Hebamme: Seid als Mama der "Fels in der Brandung" für Eure Kinder! Gerade wenn sie schreien, sollten wir sie ganz ruhig bei uns halten und es einfach aushalten, daß sie jetzt weinen. Gerade in Trösteversuche (Popo klopfen, immer schneller wiegen oder gehen...) spüren die Kleinen ganz deutlich die eigene Anspannung der Mütter. Das ist wie bei Problemen mit dem Einschlafen: Ich MUSS doch jetzt endlich schlafen. Oder: Ich MUSS mich doch endlich mal entspannen... Merkst Du was? Genau da liegt die Anspannung drin und das Loslassen kann nicht funktionieren. Wie gut tut es, wenn man/frau selbst mal weinen darf, wenn ich traurig, wütend, überfordert bin und jemand ist da, der das einfach so mit mir aushält?!
Alles Gute für Euch
Claudia

Beitrag von magdalena70 15.09.06 - 11:12 Uhr

ich bezieh mich jetzt nur auf dieses Phänomen wie Du das dargestellt hast. Natürlich könnte das Schreien Deiner Kleinen auch andere Ursachen haben. Dazu haben die anderen ja schon was geschrieben.

Beitrag von lanzaroteu 15.09.06 - 11:13 Uhr

ich denke schon, dass babys in der ersten zeit wahnsinnig viel stress haben.

erst 9monate warm, dunkel, geschaukelt im bauch, nie hunger und auf einmal ist ALLES anders.

vielleicht hilft es, wenn du ihr sagst, wenn sie weint, dass du versehst, dass sie es nicht einfach hat und nicht nur sagst, dass alles gut ist.
im prinzip schon dass, was die stillberaterin meint.
hoffe auf jedenfall, dass es bald besser wird, sonst koenntest du mal zum osteopathen gehn, vielleicht ist sie verspannt.

lg ute

Beitrag von kja1985 15.09.06 - 11:16 Uhr

ich glaube, deine stillberaterin will folgendes sagen: du musst ruhig bleiben! und so ist es auch. atme tief in den bauch und rufe dich zur ruhe, nur dann hast du die kraft, deinem kind die sicherheit zu vermitteln um es angemessen zu trösten.

natürlich kann sich in den ersten 5 lebenswochen stress aufgebaut haben. dein kind wird vom warmen weichen bauch auf eine welt gerissen (egal ob kaiserschnitt oder natürliche geburt), die laut, hell und kalt ist. es lernt ständig neue leute kennen wird überschwemmt von eindrücken, das muss auch wieder irgendwo raus.

versuche euren alltag ruhig zu gestalten. immer ruhig mit der kleinen umgehen, nicht zu viel besuch. lass sie nicht schreien, sie muss jetzt vertrauen zu dir aufbauen.

du wirst sehen, das wird schon. deine tochter muss sich erst einleben, das ist nicht einfach für so einen kleinen wurm.

Beitrag von winnie_windelchen 15.09.06 - 11:18 Uhr

Hi ihr zwei.

Ich bin auch der Meinung wie meine Vorschreiberin.
Ich hab Linchen auch ab und zu mal schimpfen lassen. Bei uns waren die Situationen aber auch witzig.
Mama saß mit bei ihr auf der Krabbeldecke und dann musste sie mal aufs Örtchen. Dann fing sie an zu weinen und kaum war Mama wieder da fing sie an zu lachen. Mama ging weg, das gleiche Spiel, Mama kam zurück und sie lachte wieder.

Auch zu unserem Abendritual gehört es dazu. Ich weiß das Linchen nix hat. Sie ist satt und normalerweise auch zufrieden, nur weiß ich das sie einfach nicht schlafen will. Dann lass ich sie auch mal 5 min. schimpfen und geh dann aber wieder zu ihr um sie zu trösten und dann schläft sie auch.

ABER: Ich hab sie nicht vor dem 3. Monat schimpfen lassen. Da war ich immer für sie da und hab versucht sie irgendwie zu beruhigen. Wenn sie noch so klein sind, denk ich, ist das noch nicht so gut sie weinen zu lassen denn sie müssen ja wissen, aha, auf Mami kann ich mich verlassen.

LG Winnie und Angelina 21. Wo

Beitrag von sunny_harz 15.09.06 - 11:25 Uhr

Danke für eure Meinungen. Beim weiteren Lesen hier habe ich in einem Post von heute morgen diesen Link gefunden:

http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_TranenreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=

Das entspricht dem, was die S. gesagt und gemeint hat.

Was meint ihr dazu?

Beitrag von thistlejo 15.09.06 - 11:44 Uhr

Das meinte ich in meinem Posting mit "Festhaltetherapie". Prinzipiell ist dieser Ansatz gut, was mir halt nicht gefällt, ist dieses Festhalten bis hin zur Unbeweglichkeit. Das habe ich nie über's Herz gebracht, ich finde das grausam. Aber das Im-Arm-Halten finde ich schon gut.

Man muss halt aufpassen, dass man da nicht in die Schiene "das Kind muss sich auskotzen" reinrutscht und es zu viel weinen lässt, ohne vorher alle anderen Dinge gecheckt zu haben. Einmal war es bei und z.B. eine kneifende Windel, als die ab war, weinte sie auch nicht mehr.

Also, der Link ist mit Vorsicht zu genießen. Zum Verständnis weinender Babys ist er aber hervorragend geeignet, bloß diese Festhaltetherapie sehe ich sehr kritisch. Ansonsten denke ich, dass auch babys ein recht auf schlechte Laune haben. Schließlich können sie sich noch nicht mit Worten auskotzen, sondern nur weinen.

Beitrag von magdalena70 15.09.06 - 12:02 Uhr

Die Erklärungen finde ich sehr gut. Was die Festhaltetherapie angeht, so habe ich etwas Magenschmerzen: An sich ist die Methode, richtig angewendet, nicht schlecht - aber sie paßt nicht immer und nicht zu jedem! So wie eben alle "Rezepte" zur Erziehung. Die Gefahr, gerade durch das Festhalten die Gefühle des Kindes zu übergehen, ist schon groß, gerade wenn sie quasi nach literarischer Anleitung ohne ausgebildetes Fachpersonal durchgeführt wird. Achte lieber auf Deinen Bauch und was Dir und Deinem Kind gut tut.

Beitrag von debuggingsklavin 15.09.06 - 12:24 Uhr

http://www.rabeneltern.org/elternsein/wissenswertes/janhunt3.shtml

Ich finde es ganz, ganz schrecklich, wenn Babys gehalten werden, obwohl sie es scheinbar nicht wollen.

Beitrag von thistlejo 15.09.06 - 11:31 Uhr

wenn du wirklich alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen hast, weshalb sie weinen könnte (Windel gewechselt, kontrolliert, ob die Windel nicht drückt, Bäuchlein massiert, Kümmelzäpfchen gegeben, gastillt will si nicht mehr werden...), dann ist das Zuhören und Baby im Arm halten besser als stundenlange irgendwelche Faxen zu machen.

Meine Tochter hatte das in den ersten Wochen auch. Ich denke, sie musste den Tag verarbeiten. Wenn ich sie dann rumgeschleppt habe und hier und da und tralala, dann hat sie insgesamt viiiel länger geschrien als wenn ich sie einfach in den Arm genommen habe, das Licht gedämmt, es uns gemütlich gemacht und gesagt" Ich bin ja da, du arme Maus. War der Tag so anstrengend?" Dann hat sie vielleicht eine Viertelstunde geweint (das Schlimmste waren mal 30 Minuten, da hat sie dauergepupst, die arme Maus) und dann war wieder alles gut und sie wollte wieder an die Brust. Alle Faxen haben das Weinen lediglich herausgezögert und insgesamt verlängert.

Wie du das beschreibst, kommt es etwas ökig und komisch rüber, aber ich denke schon, dass das Zuhören eine gute Sache ist, wenn wirklich alle anderen Fehlerquellen beseitigt sind. Wenn du dich einfach nackig mit ihr ins Bett legst (Hautkontakt beruhigt) und äußere Reize reduzierst (keine Musik, gedämpftes Licht), dann wird sie sich schneller beruhigen als von stundenlangem Durch-die-Wohnung-Tragen – meine Erfahrung. Die schlimmste Weinphase war bei uns dreißig Minuten lang, in denen ich mitgeweint habe, und danach wurde es immer kürzer. Als sie sieben oder acht Wochen alt war, waren die abendlichen Weinattacken vorbei.

Wovor ich allerdings warnen möchte, ist diese "Festhaltetherapie", die von manchen propagiert wird. Da soll man das Baby im Arm halten, so dass es sich nicht mehr bewegen kann. Angeblich fühlt es sich dann wohl. Aber das kann sehr traumatisierend sein! Einfach kuscheln und das Baby auch strampeln lassen reicht vollkommen als Trost aus.

Beitrag von raquel77 15.09.06 - 11:49 Uhr

Hallo!

ENDLICH mal ein Mädchen, dass auch Pia heißt :-)

Es ist schön, Ratschläge von anderen Seiten zu bekommen. Wenn man neu in der "Branche" ist, fühlt man sich sehr unsicher. Schade ist nur, dass man dabei vergisst, einfach auf sein Herz zu hören und einfach mit dem Baby zu fühlen.

Deine Kleine Maus ist noch so winzig und zart, völlig hilflos und der Welt beinahe ausgeliefert - wenn da die Mami nicht wäre! Ein Glück, dass sie einen beschützt, wenn man plötzlich wieder ein wenig Panik bekommt...

Die Ursache für das Schreien ist natürlich schwer zu definieren, weil in diesem Alter die Kleinen nichts anderes kennen, um sich bemerkbar zu machen.

Vielleicht hilft es, einfach die Momente zu klären. Ist es 2-3 Stunden nach der Brust/Flasche, so könnte man auf Bauchweh tendieren. Ist vielleicht in den hellen Zeiten des Tages, dann hat sie vielleicht noch Probleme mit der Helligkeit und es hilft vielleicht, ihr ein dünnes Tuch übers Gesicht zu legen.
Mag sie nicht einschlafen und schreit deswegen, fühlt sie sich vielleicht nicht wohl. Liegt sie im Kinderbett, das zu groß ist und sie fühlt sich verloren? Ist ihr zu warm oder zu kalt oder kratzt irgendwas an den Klamotten?

Wie du siehst kann man sehr pragmatisch eine Liste abarbeiten.

Man kann pauschal ein paar Versuche machen (Kirschkernkissen, "Fahrradfahren"-Übung gegen Bauchweh, Windsalbe, nackig machen für Beinfreiheit usw. usw.), die man aber auf gar keinen Fall kombiniert oder schnell nacheinander macht, wenn ein Problem nicht gelöst wird. Man sollte schon Ruhe dabei ausstrahlen :-)

Ich hoffe, es hilft ein wenig.
LG
Sonja und Pia Marie (20 Mon.)

Beitrag von sunny_harz 15.09.06 - 12:02 Uhr

vielleicht probiere ich es heute abend ja mal aus, wenn mein mann da ist. Zwischen "fest halten" und "festhalten" ist ja auch immer noch ein unterschied.

hunger, volle windel und bauchweh kann ich ausschließen und organisch ist alles okay, war mittwoch deswegen beim kia,

sorry, habe pia auf dem arm, daher nur kleinschreibung möglich.

Danke!!!

Beitrag von ayshe 15.09.06 - 12:05 Uhr

also ich versteh schon, was sie wohl meinte, kenne auch diese aussage vom "geburtskanal.de"


also ich kann mir vorstellen, daß ein baby auch selber die geburt verarbeiten muß, manchmal war sie auch besonders schwer für das baby.
und das geht vllt auch nur mit schreien.

abre sie frage ist ja, unter welchen bedingungen?
oder beruhigt sich das baby duch irgendetwas?
tragen, schmusen, stillen....oder so, dann würde ich das natürlich machen!

oder kann es einfach gar nicht aufhören zu schreien?
dann würde ich trotzdem eine möglichst guttuende konstellation wählen, tragen oder schaukeln, wiegen, im arm halten, was eben gut ankommt.



meine tochter weinte viel wegen der koliken, tat eben weh, nichts half wirklich.
und ich versuchte dauernd alle möglichen verschiedenen tragehaltungen aus.
und wenn der schmerzanfall vorbei war, schimpfte sie oft bei mir im arm.
ich sagte ihr auch, daß sie ruhig mal schimpfen soll, weil es gemein wäre usw.

aber das ist wohl nicht das, was deinen beraterin meint.


lg
ayshe

Beitrag von katze25 15.09.06 - 13:08 Uhr

Ich weiß was deine Stillberaterin gemeint hat. Mein Kind war ein Schreikind. Ich glaube er hat den Geburtsstress nicht verkraftet. Glaub mir wir haben alles versucht, war dauernd beim Artzt. Aber das einzige was wirklich geholfen hat, war: ich hatte ihn im Arm und hab nix gemacht nur ihn gehalten und schreien lassen. Er hat sich dann wirklich ausgeschrien und es war viel besser. Ich hab auch alles versucht, tragen, wiegen, schaukeln, singen, schmusen, aber es war alles zu viel für ihn. Er hat nur noch mehr und länger geweint. Im Arm halten und ihn ausscheien lassen, war bei uns die einzige Möglichkeit, damit hat er sich beruhigt und der Geburtsstress abgebaut wurde.