wieder Frage diesmal wegen Keuchhusten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tweety25883 15.09.06 - 11:21 Uhr

Hallo

In der Kita gibt es ja oft etwas, was die Runde macht.
Zum Glück hat meine Tochter bisher nichts von dem abgegriffen.
Seit gesten hängt aber nun ein Zettel aus, dass ein Erwachsener an Keuchhusten erkrankt ist und man bei Anzeichen sofort den Arzt aufsuchen soll.
Aber wie sieht es aus, wenn ich es bekommen würde?
Kann es meinem Wurm schaden?

Marlene+Laura Marie (3 1/2 Jahre)+#baby Pascal Luca (29+6) inside

Beitrag von marion2 15.09.06 - 11:29 Uhr

Hallo,

seid ihr denn nicht geimpft?

LG Marion

Beitrag von tweety25883 15.09.06 - 11:32 Uhr

Das ist ne gute Frage.
Meine Tochter hat die Impfungen, die sie haben muss.
Weiss aber nicht ob ich alle auffrischungen habe, bzw. wann ich die bekommen müsste.

Marlene

Beitrag von marion2 15.09.06 - 11:38 Uhr

Hallo,

wenn ich diesen Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Keuchhusten#Impfung richtig interpretiere, müsstest du immunisiert sein.

Evtl. wäre es besser, du packst deinen Impfausweis ein und fragst beim Arzt nach, was die dazu meinen.

LG Marion

Beitrag von tweety25883 15.09.06 - 11:38 Uhr

Meine letzte gegen Keuchhusten war im Juni 1998.

Beitrag von scalami2 15.09.06 - 21:26 Uhr

Hallo Marlene !!
Befinde mich in einer ähnlichen Situation. Auch bei meinem Sohn im Kindergarten gab es einen Fall von Keuchhusten. Da ich auch sehr verunsichert war, habe ich zum einen mit meinem Frauenarzt und mit dem Kinderarzt über die Situation gesprochen. Also folgendes: Wenn Deine Tochter den vollen Impfschutz hat ( 4-fach) dann ist das Risiko sehr, sehr gering, dass sie sich ansteckt. Aber die Möglichkeit besteht dennoch. Und somit könnte sie die Infektion auch an Dich weitergeben. Jedoch kann die Infektion nicht auf Dein ungeborenes Kind übergehen. Die Inkubationszeit von Keuchhusten beträgt 7-21 Tage. Zuerst unterscheiden sich die Symtome gar nicht von einer normalen Grippe/Erkältung, d.h. oft wird die Diagnose erst sehr spät gestellt. Gefährlich wäre es, wenn Du zur Entbindung an Keuchhusten erkranken würdest, weil Du dann Dein Neugeborenes anstecken würdest. Und da die Neugeborenen noch keine Antikörper haben und somit keinen Schutz wäre das Risiko einer Infektion sehr hoch. D. h. Dein Kind müsste wahrscheinlich in der Klinik bleiben, damit die Atmung besonders überwacht wird. Meine Ärtztin sagte mir, dass ich erst einmal abwarten soll, ob bei mir grippeartige Symtome auftreten. Als diese dann wirklich eintrafen, bekam ich zur Vorsicht ein Antibiotika (Erythromycin), dass ich 3x täglich einnehmen sollte solange die Ergebnisse einer Blutuntersuchung nicht vorliegen. Das tat ich dann auch - 5 Tage - bis die frohe Botschaft der Blutuntersuchung eintraf: keine akute Infektion mit Keuchhusten, sondern ein Immunschutz, der auf eine durchgemachte Infektion hinweist. Somit konnte ich das Antibiotika wieder absetzen und freue mich nun auf den ET.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Alles Gute für Deine weitere Schwangerschaft...........
LG scalami2 (37. ssw)

Beitrag von tweety25883 16.09.06 - 17:52 Uhr

Hallo

Ich danke dir.
Die Impfungen haben wir alle. Und mein ET ist ja noch ein wenig hin. Nur hieß es ja schon drohende Frühgeburt. Da macht man sich ein paar mehr Gedanken, zumal ich das ganze mit der dorhenden Frühgeburt schonmal hatte.
Es hat auf jeden fall sehr geholfen.

Marlene+Laura Marie (3 1/2 Jahre)+#baby Pascal Luca inside (30+0)