Wie lange Eingewöhnungsphase Kindergarten??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ramona_27 15.09.06 - 11:38 Uhr

Hallo an alle!!

Meine Tochter kommt Anfang November in den Kiga. Sie ist dann grad 3 Jahre. Ich muss noch dazu sagen das sie sehr schüchtern, ängstlich und anhänglich ist. Andere Kinder interessieren sie gar nicht und vor fremden Erwachsenen hat sie förmlich Angst....

Nun hat die Erzieherin mit mir ausgemacht das wir 1 Woche bevor dieser startet, 2-3x/Woche mit Ihr zusammen gehe und die Woche darauf geht sie dann alleine.

Nun frage ich mich ob das nicht viel zu wenig ist?? Oder soll man das gar nicht so oft zusammen machen? Ich meine sie muß ja lernen das sie alleine dort ist... Bin sehr verunsichert und hab schon richtig Angst vor den Kindergartenstart!!!

Hatte jemand die selbe Situation??

#danke Ramona

Beitrag von lady_chainsaw 15.09.06 - 11:52 Uhr

Hallo Ramona,

also bei uns ist es so, dass erstmal von einer Eingewöhnungszeit von 3 Wochen ausgegangen wird.

Je nachdem wie das Kind klarkommt wird verlängert oder auch verkürzt.

Es beginnt damit, dass Elternteil und Kind zusammen in der Gruppe sind und alles beschnuppern könn. So ca. 1,5 - 2 Stunden bleiben sie da. Das passiert dann so 3 Tage lang.

Dann soll der Elternteil auch mal kurz vor die Tür gehen, später auch etwas länger.

Wenn dann alles soweit klappt, dann wird das Kind auch zum Mittagessen da bleiben, später dann auch zum Mittagsschlaf (hier ist anfangs auch erstmal der Elternteil dabei!).

So wird der KiGa-Besuch halt immer Stück für Stück verlängert bis das Kind dann halt die für später vorgesehene Zeit erreicht hat.

Bei uns hat es keine 2 Wochen gedauert.

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von ayshe 15.09.06 - 13:12 Uhr

genauso war es bei uns in der kita auch schon mal geplant.



und dann eben individuell, manche baruchten länger, manche weniger.

(aber 1 woche finde ich echt knapp #kratz )

lg
ayshe

Beitrag von 01042002 15.09.06 - 12:34 Uhr

Hallo Ramona,

da ich selbst Erzieherin bin kann ich dir sagen (meine persönliche Meinung), dass es eigentlich egal ist, wie lang die Zeit des Schnupperns vorher ist.
Wichtig ist das du deinem Kind zeigst das Kindergarten nichts schlimmes ist und sie sollte dir auch nicht anmerken das die Trennung von ihr Seite dir ebenfalls schwer fällt. Denn das ist das was die Kinder verunsichert. Ich selbst habe es bei meinem Sohn auch schon erlebt. Ich bin als "starke" Mama mit ihn rein und alleine wieder raus und im Auto hab ich geheult wie ein Kleinkind, weil ich mich als "Rabenmutter" gefühlt habe und ich mein Kind alleine gelassen hab.
Für mich in meiner Einrichtung finde es wichtig, dass die Verabschiedung so kurz wie möglich ist, denn je länger es dauert um so länger kämpfen die Kinder.
Richtig in den Kindergartenalltag eingewöhnt haben sich die Kinder eh erst nach dem ersten Kindergartenjahr, wenn die neuen Kinder kommen.
Wann sie sich wohlfühlen hängt von der Einrichtung ab und auch ob sie eine Freundin oder Freund gefunden haben.
Also bleib Stark, lasse ihr deine Angst nicht spüren.

Ich wünsche die und deiner Maus alles Gute.

LG Silvi

Beitrag von p.zwackelmann 15.09.06 - 12:36 Uhr

Unserere kirchliche EKT händelt es individuell.

Bei meinem heute 14-jährigen musste ich 6 ! Wochen dabeibleiben, erst danach ist er ohne zu weinen oder Theater zu machen da gebleiben.

Meine Tochter brauchte 3 Tage und mein Sohn einen Tag.

Jedes Kind ist anders und das sollte berücksichtigt werden.

Alles Gute

Beitrag von grissemann74 15.09.06 - 17:24 Uhr

Hi Ramona!

In unserem Kiga wird die Eingewöhnungsphase auch individuell vereinbart. Wir haben eine sehr liebe Kindergärtnernin, die mir sehr viel Eigeninitiative überlassen hat und da ich generell kein Mensch bin, der lange Abschiede gerne hat, bin ich da eher für einen schnelleren Abschied. Sicher ist es nicht leicht für die Kleinen, aber wie auch schon die Vorschreiberin (Erzieherin) geschrieben hat: jedes Kind ist anders.
Du kennst sie am besten, aber oft ist es für die Mütter schwieriger als für die Kinder. Also vertrau deinem Kind, daß sie es schafft, vertrau aber auch eurer Kindergärtnernin und frag sie ruhig wie du es am besten machen sollst.
Sie hat die Erfahrung und sieht dann bei deinem Kind wie es am besten klappen könnte.

LG Sabine

Beitrag von prinzessin1976 15.09.06 - 23:15 Uhr

Gib ihr ein Teddy/Puppe mit, an den ersten Tagen, an denen sie alleine geht!!!

Halte die Verabschiedung kurz!

Sage NIE "DU MUSST JETZT IN DEN KINDERGARTEN" . Sondern "Du darfst!!!!

Rede mit den Erziehern über Deine Ängste!!!!!!! Am besten schon an den schnuppertagen aber ohne Beisein der Kleinen!!!! Sag ihnen was Du fühlst! Im Notfall reicht kein Tür und Angel Gespräch!?