Umfrage: Was macht ihr... ???

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von little_rabbit 15.09.06 - 14:19 Uhr

Hallo liebe Mamas,

wie ihr seht, beschäftigt mich eigentlich eine ganz triviale Frage:
Was macht ihr den ganzen Tag mit eurem Kind / euren Kindern???

Mein Sohn ist diese Woche 1 Jahr geworden und versucht jetzt, zu laufen. Wir versuchen immer vormittags spazieren zu gehen, dann Mittagessen und -schlaf und dann wird gespielt und irgendwann ist dann schon wieder Abendbrot so gegen 18/18.30 Uhr und ab ins Bettchen und schlafen bis gegen 7/7.30 Uhr.

Jetzt habe ich festgestellt, dass viele Mütter schon die kleinen Zwerge den halben Tag in den Sandkasten verfrachten und sich an den Rand daneben setzen und nur mit den anderen Müttern beschäftigt sind.
Ich finde ja gut, dass Kinder sehr früh mit anderen Kleinen zusammen sind, aber meint ihr nicht auch, das ist zu früh? Ist ein tägliches immer nur auf dem Spielplatzsein nicht öde in dem Alter? Reicht es nicht aus, den Spielplatz nur ein paar Mal in der Woche zu besuchen? Ist die Mama denn heute dem Kind nicht mehr genug??

Vielleicht liege ich ja falsch...
Wir sind früher noch ganz anders aufgewachsen. Mit einem Jahr ging man da noch nicht auf dem Spielplatz, sondern spielte zu Hause mit der Mama. Man ist ja nur einmal so klein.

Wie verbringt ihr also den Tag - mehr allein mit eurem Kind oder immer draußen auf Achse oder Spielplatz???

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

LG,
Nicole

Beitrag von zaupel 15.09.06 - 14:30 Uhr

hallo nicole,
erstmal herzlichen glückwunsch zum geburtstag deines sohnes!
unser tagesablauf sieht folgendermaßen aus: nach dem aufstehen und frühstücken folgt das waschen, danach spielen wir etwas, zwischenzeitlich versuche ich dann etwas haushalt zu erledigen.
wenn wir es schaffen, gehen wir vormittags noch raus, entweder nur im kiwagen spazieren oder auf den spielplatz!
nur in den sandkasten setze ich sie noch nicht, weil mir das noch nichts ist. tami liebe die wippe und vor alle die schaukel :-)
danach nach hause, mittag essen, schlafen gehen.
dann spielen wir wieder etwas, haushalt und dann gehts nochmal raus.
wenn wir heim kommen, wird nochmal eine zwischenmahlzeit gegessen und danach noch bissel gespielt, dann wirds auch schon wieder zeit sie fürs bett fertig zu machen und nach dem abendbrei, gehts dann schlafen!
jeden tag sind wir nicht auf dem spielplatz, aber jede mama/ papa merkt ja ob dem baby der spielplatz gefällt oder eben nicht!
muß man ganz individuell entscheiden!
gruß, zaupel :-)

Beitrag von hellmi 15.09.06 - 14:31 Uhr

Hallo Nicole

Also wir sind eigentlich seit Lukas Geburt ständig auf Achse. ;-)Nun ist Er 2,5 jahre alt und kennt es nicht anders. Bei uns sieht es so aus das wir vormittags zu Hause sind. Dann wird erst ein bischen aufgeräumt und dann bis zur Essenszeit mit dem Kleinen gespielt. Dann geht Er ins Bett und wenn Er so gegen 14,30 Uhr aufsteht, sind wir unterwegs. Mal auf dem Spielplatz, dann bei Oma oder einfach zu Zweit in der City beim Eisessen. Er liebt es einfach mit anderen Kiddis zu spielen und toben. Da kann man halt auch Sachen machen die Mama nicht macht. :-p (Sand schmeißen etc)
Also ganz klar. Wir sind mehr unterwegs. Und wir lieben es.


LG Kerstin und Lukas Elias *24.03.04

Beitrag von bibi0710 15.09.06 - 14:33 Uhr

Hallo Nicole,

also wir haben einen Spielplatz direkt am Haus und in unserer Nachbarschaft wohnen noch ganz viele weitere Kinder. Dort ist immer was los und auch wir Mütter brauchen ja hin und wieder mal etwas Abwechslung oder ;-) ? Jörn ist zwar jetzt schon 2 Jahre, aber auch vor einem Jahr waren wir bei schönem Wetter täglich mindestens einmal auf unserem Spielplatz. Dazu sind die Dinger doch da! Ausserdem schlafen die Kleinen / Großen einfach besser, wenn sie viel draußen sind. Jörn bekommt in der Wohnung einen Koller, wenn er nicht raus kann. Da wird er richtig ungenießbar! Und auf dem Spielplatz hat man als Mutter doch auch alles unter Kontrolle.

Ich weiß nicht so wirklich, wo dein Problem ist #kratz

LG
Berit

Beitrag von little_rabbit 15.09.06 - 14:45 Uhr

Hallo Berit,

naja, ein richtiges Problem habe ich eigentlich nicht...

Ich frage mich nur, warum wir immer so durch die Gegend hetzen müssen, um überall dabei zu sein, anstelle eines gemütlichen und ruhigen Miteinanders - Mama und Kind. #kratz

Ich gehe ja auch auf den Spielplatz, finde es aber eigentlich noch zu früh für Max, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es ihm dort auch ein bissel gefällt, vor allem auf der Schaukel.

Und dann weiß ich gar, wann ich all die Aktivitäten immer am Tag unterbringen soll... #gaehn
Max steht 7.30 Uhr auf, dann wir gewaschen und gegessen und so gegen 9 Uhr sind wir fertig. Dann gehen wir raus und allerspätestens 11.30 Uhr muss er essen, weil er hungrig und müde ist. Vorher muss ich aber noch Mittagessen kochen, d.h. also auch, dass ich am besten 10.30 Uhr wieder heim bin.
Mittagschlaf macht er dann etwa 2-3 Stunden und steht dann so gegen 15/15.30 Uhr wieder für Unternehmungen bereit.
17.30 Uhr wollen wir aber dann auch mal wieder heim, damit er dort noch mit Papa spielen kann und dann gibt es so gegen 18.30 Uhr Abendbrot und ab ins Bett.

Also bleibt für den Spielplatz immer fast keine Zeit, da ich auch mind. 30-40 Minuten laufen muss, bevor ich einen vernünftigen erreiche. :-((

Schlafen kann Max übrigens immer, er ist schon müde vom vielen Rumgucken und ich dann vom vielen Rumrennen... Das ist das Dilemma. #schmoll

Nicole

Beitrag von katja_und_bernd 15.09.06 - 15:00 Uhr

Hallo,
ich denke, man muss halt einen gesunden Ausgleich schaffen zwischen Spielplatz, andere Kinder usw - Mama und Kind - alleine spielen.
Auf jeden Fall ist es bei uns anders als bei euch: bei uns zieht sich der Nachmittag oft wie Kaugummi. Julia ist es häufig langweilig. Dann hängt sie mir heulend am Hosenbein oder nimmt die Bude auseinander. Wir spielen auch zu zweit miteinander, aber das ödet uns beide mit der Zeit an und ganz ehrlich, ich kann das auch nur begrenzt. #hicks Irgendwann bin ich beim Spielen immer nur noch Julias Handlanger. #augen Ohne regelmäßig 'rausgehen, sei es Spielplatz oder sonstigen Treff mit Mutter und Kind, wäre ich glaube ich an manchen Tagen schon durchgedreht. #schock
LG Katja #sonne und Julia (16,5 mon)

Beitrag von lena820 15.09.06 - 14:35 Uhr

ich glaub nicht, dass es zu früh sein kann, für andere Kinder. sie sind ja nicht mit ihnen allein!
Ich war/ bin auch oft mit meinen Kindern am Spielplatz. es gibt ja nicht nur die Sandkiste, sondern Rutsche, Schaukel und sämtliche Wippen.
Das ist ein Riesenspass, wenn die Mama mitmacht.
Den Großteil des Tages verbringt man doch ohnehin daheim, auch wenn man am Nachmittag oft am Spielplatz ist!

Ich habe einige Freundinnen mit gleichaltrigen Kindern. Da hab ich dann auch gleich noch eine nette Unterhaltung! :-)

Ich finde, wenn ein Kind damit zufrieden ist, im Sand zu buddeln und die Mama nur daneben sitzt, ist doch alles in bester Ordnung! EIn Kind fordert die Aufmerksamkeit schon ein, wenn es welche braucht.
Meine Kinder gehörten leider nie zu der Sorte der stundenlangen Buddler...;-) ich hab abends oft schwarze Finger, weil die Schaukel abgefärbt hat vom vielen Anschubsen.

LG

Beitrag von little_rabbit 15.09.06 - 14:49 Uhr

...jaja, die Schaukel. Das kenne ich doch auch.
Aber leider gibt es nur gaaanz wenig Spielplätze mit Kleinkindschaukeln. Deshalb lohnt sich der Ausflug dorthin meist nicht mal. Leider.

LG

Beitrag von lena820 15.09.06 - 15:13 Uhr

ach, das ist schade!

Weißt du, was bei uns der Oberrenner ist? Diese Seilbahnschaukel, oder wie die heißt! Ich nehm meine Kleine da immer auf den Schoß und los gehts, volle Fahrt voraus! Sie kreischt vor lauter Spass und ich muss zugeben, ich find das auch sehr lustig...#hicks

Beitrag von sarlessa 15.09.06 - 15:50 Uhr

Hallo,

ich nochmal :-)

nimm Dein Zwerg doch zum schaukeln auf Dein Arm.
Leif steht immer auf meinem Schoß, hält sich an den Seilen fest und kräht vor Vergnügen.
Und gibt mir immer Küsschen :-)

LG

Hella

Beitrag von sarlessa 15.09.06 - 15:47 Uhr

Hallo,

ich mag da mal so antworten.

Was machst Du denn Du ein zweites Kind hast?
Und das erste geht nicht in den KIGA?

Auch den Vormittag über spazierengehen?

Meinstes (vor allen am Nachmittag) landen wir....



auf dem Spielplatz.

Und ja, Leif hat mit seinen 13 Monaten Spaß dabei.

Sand schmeckt ja soooo gut, die Holzstiege von der Rutsche kommt er alleine rauf und hat oben auf der Fläche vor der Rutsche sooo viel Spaß beim "Guckuck" machen.
Runterrutschen ist auch der Hit.

Bei der anderen Rutsche kommt er den Berg super hoch.
Was soll ich machen?
Ihn in der Karre festschnallen?

Wir sind vormittags draußen. Soplange das Wetter noch soooo klasse ist, Mittags drinne, nachmittags draußen und dann gibt es Abendbrot.

Und der Spielplatz ist nun mal der Hit ;-)


Warte mal Dein zweites Kind ab, dann bist Du bestimmt auch regelmäßig auf dem Spielplatz :-)

LG

Hella

Beitrag von little_rabbit 15.09.06 - 22:24 Uhr

Hallo Hella,

klar, wenn man ein 2. Kind hat, dann ist es unausweichlich, den kleinen Zwerg mit auf den Spielplatz zu nehmen. Sehe ich auch so.
Aber, wir haben nur ein Kind und dabei soll es auch erstmal die nächsten 4-5 Jahre bleiben. Nächstes Jahr im März geht Max (dann 1,5) dann teilweise in die Kinderkrippe und ich versuche an meinem beruflichen Weiterkommen zu arbeiten. Dann ist er eh die ganze Zeit mit anderen Kindern zusammen. Da mach ich mir auch keinen Kopf.

Aber jetzt kann er noch gar nicht laufen (er war eine Frühgeburt) und hasst es noch sehr, den Sand anzufassen.
Ich nehme ihn auf der Schaukel natürlich auch immer auf den Schoß, aber das kann man höchstens mal so 10 Minuten machen. Haben ja deshalb auch bei uns zu Hause eine Schaukel hängen, auf der er alleine Schaukeln kann.

Naja, werden also weiterhin alles versuchen, was schon geht auf dem Spielplatz und ansonsten auch mal was allein machen. Er guckt nämlich sehr gern Bücher an und krabbelt in der Wohnung rum wie ein Blitz und das kommt bei den Besuchen auf dem Spielplatz leider zu kurz.

LG,
Nicole

Beitrag von lanzaroteu 15.09.06 - 16:54 Uhr

wir sind vormittags allein zu haus und nach dem mittagessen gehn wir raus (in den park), dann schlaeft robin erst was und ich kann was lesen und wenn er wach wird gehts auf den spielplatz, er klettert super gern, mag die schaukel und den sandkasten..er spielt allein, mit anderen kindern oder mit mir....er wird nicht in den sandkasten abgeschoben.

dienstags gehn wir in die singgruppe und meist trifft man nachmittags andere muetter, die man kennt.

wir "koennen" beides;-)

lg ute+robin 11.08.05

Beitrag von diamant78 15.09.06 - 21:52 Uhr

Hallo Nicole,

ehrlich gesagt, mir wäre es auch zu viel jeden Tag auf dem Spielplatz zu sein.

Wenn Coco morgens um 6.00 oder 6.30 Uhr wach wird, dann bekommt er seine Flasche und wir kuscheln noch ne Stunde im Bett zwischen Autos, Büchern etc. was er halt alles so anschleppt #schock. Danach ziehen wir uns an und frühstücken und räumen dann ein bisschen auf. Er liegt das Staubsaugen und fährt immer auf dem Sauger mit. Da wir einen riesigen Garten haben, sind wir eher bei uns im Garten als auf einen Spielplatz zu gehen. Wir gießen die Blumen, mähen den Rasen, ziehen Unkraut oder Haken jetzt wieder die Blätter jeden Tag zusammen #schock (haben 6 riesige Kirschbäume im Garten und da sind eine Meeenge Blätter dran). Schaukel, Sandkasten und andere angeschaffte Spielgeräte sind komischer Weise absolut uninteressant bzw. werden höchstens für 5 Minuten benutzt, dann wir es aber auch schon langweilig.

Wir essen dann gegen 12.00 Uhr Mittag und dann geht es ab ins Bett. Um 13.30 Uhr wird er dann wieder wach und Papa ist dann auch fast immer schon wieder zu Hause, wir fahren dann Fahrrad oder gehen Spazieren (Pferde, Kühe oder Enten füttern bzw. angucken).

Abends spielen oder toben wir noch etwas und um spätestens 20.30 Uhr liegt Connor müde im Bett.

LG
Julia + Coco 10.05.05

Beitrag von little_rabbit 15.09.06 - 22:31 Uhr

Also einen eigenen Garten hätten wir deshalb auch sehr gern. Da können Kinder so viel erleben. Außerdem stellt es sich immer wieder heraus, dass sie viel lieber mit Alltagsgegenständen spielen als mit ihren tollen Spielzeugen. :-)

Ich glaub ich weiß jetzt auch, warum es mir nicht so ganz liegt, ständig auf den Spielplatz zu gehen.
Der Tag zu zweit ist sonst zu kurz. Max schläft nachts 12 Sunden und am Tag noch 2-3 nach dem Mittagessen und steht meistens erst 15 Uhr wieder auf. Dann wird gekuschelt und dann 16 Uhr nochmal was gegessen. Dann nochmal kurz raus, denn spätestens 18.30 Uhr hat er Bärenhunger und ist hundemüde und will ins Bett. Wenn wir schnell sind, liegt er kurz nach 19 Uhr im Bett und bleibt dann dort bis zum nächsten Morgen 7/7.30 Uhr.
Vielleicht braucht mein kleiner Schlummerhase ja noch etwas länger... ;-)

LG,
Nicole + Max