Mini Kindergarten & Tagesmutter???

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von angi2906 15.09.06 - 14:50 Uhr

Hallo,

seit anfang August geht mein Sohn (knapp2 1/2) zwei Tage in der Woche vormittags in den Mini-Kindergarten. Leider gibt es jedes mal beim abgeben Theater und Tränen. Er tut mir furchtbar leid. Heute morgen bin ich nach dem Abgeben selber in Tränen ausgebrochen. Sobald ich weg bin beruhigt er sich wohl schnell und spielt dann auch gerne mit. Beim Abholen ist er recht fröhlich. Trotzdem macht mir die ganze Sache zu schaffen#heul!

Ich bin alleinerziehend und gehe 3 Tage in der Woche arbeiten. 2 Tage davon ist mein Sohn bei einer Tagesmutter untergebracht, die er heiß und innig liebt. (Er geht seit er 8Wochen alt geworden ist da hin).

Am Anfang fand ich den Mini Kindergarten zum eingewöhnen an den richtigen Kindergarten recht gut. Das ganze hat auch finanzielle Vorteile für uns. Dachte auch das die Betreuerinnen (da ja geschult und entsprechend ausgebildet) ihm mehr "bieten" könnten als die Tagesmutter. Sie ist zwar sehr herzlich aber in Erziehungsfragen manchmal etwas lasch! zb erzählt sie mir ganz stolz er habe eine halbe Tüte Gummibärchen gegessen#schock da trifft mich der Schlag!!

Aber nun bin ich mir nicht mehr sicher. Ist es vielleicht doch zu viel? Mal da, mal da! Kommt er nicht ganz durcheinander? Bin kurz davor das Ganze wieder rückgängig zu machen!

Was meint ihr???

Danke für Euren Rat.

LG und ein schönes Wochenende

angi

Beitrag von carolynca 15.09.06 - 15:42 Uhr

Hallo Angi


das ist schwer.

Klar, ist die Tagesmutter etwas lasch, aber sie verheimlicht ja auch nichts, und wenn dein Sohn sich bei ihr wohl fuehlt, ist das doch toll.

Tagesmutter ist eher wie ein Familienmitglied, dass sich liebevoll um den Kleinen kuemmert.

Die KGinnen sind bestimmt auch sehr nett und dein sohn wuerde sich bestimmt auch gut eingewoehnen nach einer Anlaufzeit, er ist ja noch sehr klein.


Hoere auf dein Bauchgefuehl, wo sich dein Sohn aufgehoben fuehlt

Lieben Grusss

#katze

Beitrag von angi2906 15.09.06 - 16:08 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Ehrlich gesagt wäre mir der Kindergarten lieber. Auch im Hinblick auf die Zukunft. Wenn nur seine Tränen und das kleine, hilflose Gesicht nicht wären!!

Werde eine Frist festlegen wenn sich bis dahin nix an seinem Verhalten ändert, werde ich den Kindergarten erst mal streichen.

LG Angi

Beitrag von ylenja 16.09.06 - 18:58 Uhr

Hallo Angi,

ich betreue selbst einen Mini-Kindergarten.
Aus Erfahrung - auch aus der Zeit im Kiga - weiß ich, dass Kinder oft in Anwesenheit der Mama viel mehr weinen und Theater machen, während sie sich nach deren Abschied sehr schnell beruhigen.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass nicht alle Kinder gleich sind.
In einen Kindergarten gehen die Kinder normal jeden Tag. Auch da können sie am Anfang Theater machen, aber nach ein oder zwei Wochen ist dies dann oft vergessen.
Im Mini-Kindergarten sind sie nur zwei Tage in der Woche, dadurch zieht sich die Eingewöhnungsphase oft hinaus und dauert dann um so länger...
Aber wenn Dein Kind beim abholen fröhlich ist, ist es schon ein gutes Zeichen.

Meine Kinder - die ich betreue - würden allerdings niemals eine halbe Tüte Gummibären bekommen. Bei besonderen Gelegenheiten - wenn z.B. ein Kind Geburtstag hat - bekommen sie schon mal welche, aber höchstens drei.

Erzählt die Erzieherinn Dir denn auch, was sie an den jeweiligen Tagen mit den Kindern macht ?
Ich meine, Lieder singen, Geschichten lesen, etwas basteln, also irgendwelche Aktionen oder Beschäftigungen ?
Oder werden die Kinder von ihr nur betreut ?

Ich bin der Meinung, dass Eltern mich für die Zeit mit ihren Kindern bezahlen - wenn ich auch nicht reich damit werde - und sie dadurch auch das Recht haben, zu wissen, was ich in der Zeit mit den Kindern mache. Schließlich schenken mir die Eltern Vertrauen und Verantwortung.

Manches Mißverständniss kann allerdings durch freundliches Nachfragen einfach aus der Welt geschaffen werden.

LG

Ylenja