Es macht heute noch weh

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von 6woche 16.09.06 - 08:06 Uhr

Hallo zusammen


Ich habe mein Sohn am 23.11.05 auf die Welt gebracht (mein ersters Kind) ich wolte unbedingt stillen,aber mein Milcheinschusss kam erst nach 5 Tagen#schock ich musste im Kh abpumpen und eine Krankenschwester sagte zu mir sie haben zu wenig Milch und ich blöde Kuh glaubte ihr das auch noch:-[ im nachhinein isses ja logisch kein Milcheinschuss fast keine Milch. Zuhause hatte ich dan eine Hebamme und das stillen ging sehr gut#freu leider nicht lange#schmoll mit der Zeit hat Janic fast nicht mehr getrunken 1 h hatte ich ihn an der Brust und danach hatte er immernoch hunger (beide Brüste) und ich musste noch zufüttern.Ich mache mir heute noch echte Vorwürfe habe ich zu schnell aufgegeben? wieso habe ich nicht abgepumpt wen es mit stillen nicht so klappen wollte?Wen mir heute Frauen sagen ey ich kann noch stillen,dan bin ich total traurig könnte nur noch #heul.Diese Gefühl du hast nicht alles gemacht das du stillen kannst verfolgt mich noch heute und ich habe soooooo ein schlechtes gewissen.Ich weis ich kann Gott danke sagen das ich einen gesunden jungen habe und er prime entwickelt ist,aber es macht mir halt so weh.Eines weis ich beim 2 Kind glaube ich es keinem Menschen mehr das ich zuwenig Milch haben solte,und ich werde alles versuchen um zu stillen und sonst werde ich abpumpen .So ein Gefühl wo ich jetzt noch habe wil ich kein 2 mal mehr haben.

Fürs zuhören sag ich schoneinmal #danke



andrea und janic ich bin trotzdem super stolz auf ,mein süsses#baby


Aber das musste ich mal loswerden,hat jemand von euch die gleiche Erfahrung gemacht??

Beitrag von magicstella 16.09.06 - 08:40 Uhr

Hallo Andrea!
Ich habe zwar nicht die gleich erfahrung gemacht aber eine ähnliche!
Meine Maus kam 6 Wochen zu früh und wurde nach der Geburt gleich auf die Kinderintensivstation gebracht und dort mit der Flasche gefüttert!
Als ich nach langen 1 1/2 std nach der geburt zu ihr konnte war das schon erledigt und ich durfte sie dann zwar anlegen aber sie hat nie richtig die Brust in den Mund genommen!
In den ersten beiden Tagen wurde sie nachts mit der Flasche gefüttert und tagsüber hatte ich sie an der Brust und die Milch wurde duch die Magensonde gegeben damit sie ein gefühl dafür bekommt das durch saugen der magen voll wird!
Am 3. Tag hatte ich dann Milcheinschuss und gleich soviel milch das ich 2 davon ernähren hätte konnen! Ich habe immer abgepumpt und die milch hat sie aus der flasche bekommen wenn ich sie an der brust trinken ließ (was immer höllisch weh tat weil sie die Brustwarze nicht richtig nahm) hat sie nie mehr wie 10ml geschafft!
Außerdem wollte ich mein Baby unbedingt mit heim nehmen und ich durfte sie nur mit nehmen wenn sie gut zunimmt! Also habe ich sie immer mehr mit der flasche gefüttert da hat sie gut getrunken und zugenommen! Mumi habe ich abgepumpt! Zu hause (nach 9 tagen KH) habe ich es immer wieder versucht sie anzulegen aber sie hat sich oft mit händen und füßen gegen die brust gewehrt!
So habe ich es aufgegeben und sie mit der Flasche gefüttert!
Nach 4 wochen hatte ich keine milch mehr ab da bekam sie künstliche!
Auch ich denke heute noch oft daran wie schön es doch gewesen wäre hätte ich sie voll stillen können!
Bin auch immernoch traurig zumal wir wahrscheinlich nie ein zweites kind bekommen werden! So bekomme ich nie ne zweite chance alles besser zu machen#schmoll

Beitrag von 6woche 16.09.06 - 09:38 Uhr

darf ich fragen warum du vieleicht kein 2 baby bekommen kannst?

Beitrag von magicstella 16.09.06 - 13:26 Uhr

Es ist nicht so das ich körperlich nicht kann! Wir können vom finanziellen standpunkt her uns keine 2 kinder leisten!

Beitrag von mutterschaf 16.09.06 - 14:12 Uhr

Aber vielleicht später mal. Du bist ja noch jung.

Beitrag von kristallengel 16.09.06 - 09:29 Uhr

Hallo Andrea !!!

ich kann gut verstehn wie Du Dich fühlst . Aber schau was will denn dann ich sagen. ich hatte so eine schlimme Geburt , dachte die Welt geht unter , ich sterbe und mein kind stirbt. Alles schien verloren und zum Glück mit Gottes Hilfe haben wir beide es Überstanden. Es war das schlimmste Erlebniss für mich und trotzdem auch das schöneste Gefühl mein Kind zur Welt gebracht zu haben.
Ich konnte ja von Anfang an gar nicht Stillen weil er nie an die Brust wollte und ich auch keinen Milcheinschuss hatte , nur das bisschen vormilch nach der Geburt.Es war für mich auch schlimm , so wie für Dich , aber ich mußte eine entscheidung fällen , entweder versuche ich weiter Milch zu bekommen , oder ich gebe Ihm die Flasche und er wird richtig satt. Ich habe mich für den Weg der flasche entschieden und bis heute nicht bereut. Es ist fürmich ein glücksgefühl wenn ich Manuel die flasche geben kann. es ist war nicht so wie wenn ich ihm die Brust geben würde , aber ein schönes Gefühl mein Kind im Arm zu halten ist es allemal.
AUch Flaschenkinder werden groß und dürfen leben. MAch dir doch keine Vorfüre das Du nicht stillen konntest . Sei dankebar das dein Kind gesund ist und die Flasche gut nimmt.
Wir haben manchmal sogar mit der Flasche probleme weil Manuel zu wenig trinkt . ich kann froh sein wenn es 60-90 ml sind die er trinken kann. Er hat halt immer noch Probleme von der Geburt her und ich renne von einer Terapie zur nächsten damit ich bald ein gesundes Kind haben kann.
Schau voraus , vielleicht ist es beim zeiten anders und Du hast milch und wenn nicht geht auch da dann die Welt nicht unter.
Ich hoffe ich konnte Dir einbissel Mut machen nicht aufzugeben und nicht merh all zu traurig zu sein. Ich darf ja auch nie aufgeben muß alles tun damit er gesund wird#heulund es geht immer wieder weiter. Ein Licht wird auch bei uns kommen , da bin ich mir sicher. Herzliche grüße und ich Umarme Dich ganz fest !!! Du hats mir auch so viel trost gegeben nach der geburt , und ich hoffe das ich dir mit meinen Worten einen kleinen teil zurückgeben konnte und mich so bedanken. Deine Christina , die oft an Dich denkt !!!!#liebdrueck

Beitrag von 6woche 16.09.06 - 09:35 Uhr

danke süsse #liebdrueck Milch hatte ich ja,aber danke für deine liebe Worte ich hoffe euch geht es bald so richtig gut.Denke auch oft an dich.

lg andrea und janic und ich bin froh habe ich ein gesundes und glückliches Kind

Beitrag von quaktasche 16.09.06 - 11:30 Uhr

Bei mir war es ganz genauso. Habe mich, was das stillen angeht, im KH überhaupt nicht gut aufgehoben gefühlt. Habe mir lange Zeit Kopf darüber gemacht, ob ich aufhören soll oder nicht. Heute weiß ich, es war eine gute Entscheidung. Wir fühlen uns beide ausgeglichener damit. Körperkontakt holen wir ganz viel anders nach und die Vormilch hat dein Kleiner ja bekommen. Das ist schon viel wert. Mache dir keinen Kopf. Das bringt jetzt keinem mehr was. Konzentriere dich aufs "JETZT" mit ihm.

Liebe Grüße!

Beitrag von jindabyne 16.09.06 - 12:45 Uhr

Hallo Andrea!

Das kann ich Dir gut nachfühlen, denn bei mir hat es mit dem Stillen auch nicht geklappt. Zwei Hebammen und eine Stillberaterin haben sich die Zähne an meiner Tochter ausgebissen.

Ich habe nicht im KKH entbunden, daher kann ich es nicht mal auf mangelnde Stillberatung schieben... Doch im Nachhinein denke ich, dass vielleicht zu viele Leute zu viele (sehr unterscheidliche) "gute" Ratschläge gegeben haben und ich nur noch verwirrt war und Angst um mein Kind hatte. Ich konnte mich nie auf mein Gefühl verlassen oder darauf vertrauen, dass meine Tochter das Trinken doch noch lernt, weil sie sehr stark abnahm und alle sich Sorgen machten.

Da ich sehr viel Milch hatte und meine Tochter maximal nur kurz nuckelte und dadurch die Produktion noch mehr angeregt wurde, aber nichts getrunken wurde, hatte ich drei Milchstaus in einer Woche (jeweils mit über 39 Grad Fieber). Ich konnte meine Tochter nicht mehr versorgen, weil ich so krank war. Die Zeit war sehr schlimm für mich. Schlimm fand ich auch, dass meine Hebamme, die eigentlich immer ganz tolle Betreuung geleistet hat, mich so schnell aufgab. Sie hatte wohl den Eindruck, ich würde im tiefsten Innern gar nicht stillen wollen, weil ich schon nach wenigen Tagen von Abpumpen sprach - dabei wollte ich mit dem Abpumpen nur den Druck aus meinen schmerzenden Brüsten lassen...

Nachdem auch die Stillberaterin aufgegeben hatte, habe ich zugefüttert und dann wurde die Milch sehr schnell immer weniger. Einen Monat habe ich noch mit Hängen und Würgen abgepumpt, was die Brüste hergaben, doch die Pumpe schaffte es nicht, die Milch so anzuregen wie meine Tochter. Und Fiona brüllte die Brust nur an und nuckelte mit der Zeit nicht mal mehr daran. Daher musste ich aufgeben.

Mir hängt die Sache immernoch nach und vor allem die Anfangszeit habe ich nicht verarbeitet. Das nächste Mal würde ich früher abpumpen (BEVOR es zu einem Milchstau kommt!) und mich nur noch von einer Stillberaterin beraten lassen - und bei allen anderen Leuten auf Durchzug schalten.

LG Steffi