Angst vor "Trennung" vom Baby nach der Geburt ...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sonne108 16.09.06 - 11:27 Uhr

Hallo!

Wenn ich an die Geburt denke, kommt immer mehr das Gefühl, ich muss dann mein Baby loslassen - es ist dann nicht mehr nur bei mir ...
Ich hab schon einen Horror davor, dass sie mir die Kleine zu schnell "wegnehmen", um sie anzuziehen ...
Geht es von Euch jemandem auch so? Wie geht Ihr damit um? Eigentlich sollte ich mich doch mehr freuen, die Kleine endlich im Arm halten zu können.

Liebe Grüße
Sabine (37. SSW)

Beitrag von sandryves 16.09.06 - 11:32 Uhr

so schlimm ist das nicht.die bleiben alle bei dir im raum.
nach der geburt wirst du bestimmt erstmal so erschöpft und glücklich sein,das dir das nicht so schwerfällt.ich hatte meinen süßen ca.5min.auf dem arm,dann hat ihn mein mann genommen und yves cedric wurde angezogen.während ich "zugenäht" wurde konnte ich die drei gut beobachten;-).
gruss
sandryves

Sabrina+Yves Cedric(2)+#ei(31+52)

Beitrag von schnupperine 16.09.06 - 11:44 Uhr

Hallo.

Das ging mir genauso. Ich hab richtig heulen können, als ich daran dachte,dass mein Baby nicht mehr in meinem Bauch strampelt und stattdessen alle (die Familie, Freunde usw.) mein Baby sehen, anfassen und auf den Arm nehmen wollen.
Mein Hebamme meinte dann, wenn ich nicht bereit bin, das Baby loszulassen,wird sich die Geburt noch hinziehen und tatsächlich wurde mein Kleiner erst 9 Tage nach ET geboren.

Und da war ich dann auch bereit dazu, denn das Warten und die ewige Fragerei von allen hat mich dann auch genervt.
Und was soll ich sagen, es war dann gar nicht so schlimm. Direkt nach der Geburt hatte ich ihn im Arm, dann haben mein Mann und die Hebamme die U1 gemacht und ihn angezogen usw. Dabei konnte ich vom Bett aus zusehen, war aber mehr mit mir beschäftigt, weil ich total fertig war und einfach nur froh es geschafft zu haben. Und auch später war es ja nicht so, dass ständig andere Leute ihn auf dem Arm hatten. 95% der Zeit ist er bei mir. #freu

Gruß. schnupperine

Beitrag von jacki1203 16.09.06 - 11:53 Uhr

Also direkt nach der Geburt hatte ich nicht an sowas gedacht! Bist froh, wenn du`s geschafft hast!
Allerdings hab ich die Kleine damals nicht jeden auf den Arm gegeben!!! Und werd es diesmal genau so machen! Warum auch??? Versteh immer nicht so ganz warum will jeder es unbedingt mal halten??? Ist doch keine Puppe!!!
LG und alles Gute!!
Jacqueline

Beitrag von anyca 16.09.06 - 12:04 Uhr

Keine Angst, wenn Du ein einigermaßen vernünftiges Krankenhaus hast, wird Dir das Kleine nicht gleich zum Anziehen etc. weggenommen, sondern erst mal auf den Bauch gelegt (es sei denn, es gibt medizinische Probleme). Sprich doch bei der Anmeldung im KH Deine Ängste an und frag sie, wie sie das handhaben.

Beitrag von sonne108 16.09.06 - 12:16 Uhr

Danke für Eure lieben Antworten :-)
Jetzt bin ich schon etwas beruhigter. Ich werd das im Vorfeld nochmal mit dem Krankenhaus abklären.

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von stoepsy 16.09.06 - 13:01 Uhr

hallo sabine,

also meine hebamme hat gesagt, daß man ruhig sagen darf, daß man noch ein bißchen mit dem baby auf dem bauch liegen bleiben möchte (sie meinte, das baby braucht auch erstmal zeit, um "anzukommen").
ich halte sowas auch für sehr wichtig, bei nils' geburt hatten wir gut 2 stunden zeit für uns (weil die hebammen stress hatten ohne ende - nach uns kamen noch 3 weitere babys auf die welt, innerhalb einer dreiviertelstunde). ich bin lediglich genäht worden, und die ärztin ist dann auch gleich weiter.

ich möchte das sog. bonding auch diesesmal wieder voll auskosten!! ich find das SOOOO wichtig und SOOO schön!

LASS DIR DAS AUF KEINEN FALL NEHMEN! sag, daß sie noch warten sollen mit messen und anziehen, das reicht ne stunde später auch noch locker!!

du wirst es nicht bereuen!! meine hebamme hat gesagt, daß viele krankenhäuser da ganz schnell dabei sind, die babys zu vermessen und das alles und daß man das auf jeden fall dann sagen soll, wenn man das nicht möchte!

lg und alles gute
stoepsy mit nils (14 monate) und baby (16.ssw)

Beitrag von tomkat 16.09.06 - 18:08 Uhr

Ich wunder mich immer wieder, wie schräg man denken kann.