Wie lange wart ihr im KH???? ( auch Ambulante Entb.)

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von aggro 16.09.06 - 18:35 Uhr

Halli Hallo...

Nun hab ich nur noch ein paar Wochen.... #freu
Anfangs dachte ich so 3 oder 4 Tage nach der Geburt bleib ich locker im Krankenhaus, da hab ich nicht so einen Stres und kann mich etwas erholen und bekomme alles gezeigt, da es ja das erste ist...

Nun würde ich mittlerweile am liebsten ambulant entbinden, damit das Krümmelchen gleich in seinem neuen zu Hause ist und ich in meiner Gewohnten Umgebung..

(Falls natürlich was sein sollte bleibe ich auf jeden Fall so lange wie die Ärzte sagen das ist ja klar!!!)

Mein Freund ist auch den ganzen Tag zu Hause, also wäre ich nicht alleine...und falls ich Fragen habe würde mir jede Menge Hilfe zur Seite stehen und die Hebamme kommt ja auch...
ein bißchen habe ich abers chon Angst überfordert zu sein, aber denke das ist normal...

Wie lange wart ihr im Krankenhaus nach der Entbindung... vorausgesetzt Mutter und Kind gehts gut natürlich...

Wurdet ihr im Krankenhaus über alles gut informiert und hab es gezeigt bekommen... (an/ausziehen, wickeln, stillen etc..)

Danke für alle lieben Antworten...


Katrin 35 SSW

Beitrag von willow19 16.09.06 - 18:51 Uhr

Also beim 1. Kind wollte ich am Liebsten auch gleich wieder nach Hause, aber ich hatte nach der Geburt ein Probleme. Konnte kein Wasser mehr lassen und durch das Katedern bei der Geburt hat sich alles entzündet.
Und unsere Maus hatte dann noch die Neugeborenengelbsucht und sie bekam dann die Lichttherapie. Also waren wir insgesamt 6 Tage im KKH.
Beim 2. Kind dachte ich ehrlich gesagt gar nicht an eine ambulante Entbindung, denn da war mir das KKH eine willkommende Abwechslung, obwohl ich wirklich an einer Krankenhausphobie leide. Aber so hatte ich 3 Tage wo ich mich ganz um den Kleinen kümmern konnte und der "Stress" zu Hause kommt ja bald genug. *gg* So hatte ich wenigstens 2 Nächte einigermaßen Ruhe. *lach*
Achja, bin nicht ganze 3 Tage geblieben, bin also am 3. Tag nach Hause. So gesehen, waren es nur 2 Tage.

Liebe Grüße

Beitrag von bina20 16.09.06 - 19:10 Uhr

huhu

ich habe von anfang an gesagt das ich so fünf tage da bleibe war ich dann aber doch nich bin montag rein gekommen habe dienstags entbunden und freitag bin ich gegangen mein kleiner musste leider noch bis montag bleiben da er antibiotika bekommen hat und in der kiklinik war ich habe es einfach nich mehr ausgehalten er musste auch nur da bleiben weil die am we kein bock hatten sein blut zu untersuchen ob er wieder ok is machen die hier nur in absoluten notfällen habe gesagt das is einer weil ich ihn unbedingt mitnehmen möchte naja aber er is gesund und munter und schon fast ein jahr als


wünsche dir noch eine schöne ss und eine den umständen entsprechend schöne geburt

glg bina Die hofft das die kleinen schwimmer bald wieder ihren weg finden

Beitrag von bina20 16.09.06 - 19:13 Uhr

achso hab ich noch vergessen beim zweiten werde ich auch nur ambulant entbinden wenn es dann mal klappt oder werde nur eine nacht da bleiben je nach dem um welche uhrzeit das kleine kommt

ambulante geburt musst du vier stunden da bleiben ohne schmerzmittel bei pda glaub ich 12


glg bina

Beitrag von sylviagg 16.09.06 - 19:16 Uhr

Hi,

ich denke, dass solltest du erst nach der Geburt entscheiden. Ich hatte eine sehr anstrengende Geburt (17 Std. Kreissaal, 36 Std. nicht geschlafen). Gleich mit dem Würmchen nach Hause - niemals!

Wir mussten leider 6 Tage bleiben, da Marc eine Neugeborenengelbsucht hatte und unter die Lampe musste.

Ich denke, wenn du am 3. oder 4. Tag nach Hause gehst, ist das ok.

Wenn du stillen willst, finde ich KH auch praktisch. Der Milcheinschuss kommt meist erst am 3. Tag. Dort bekommst du Sicherheit und gezeigt, wie man richtig anlegt usw. Bei jedem Stillen und 24 Std., sofern du das willst. Die Hebamme daheim kommt ja nur ein mal am Tag bzw. du kannst sie nur rund um die Uhr anrufen. Ich fand es praktisch im KH immer jemanden zu haben.

Du schreibst " der Mutter.....gehts gut" - ich habe mich 2-3 Wochen nach der Geburt auch noch schlapp gefühlt. Die ganze Umstellung macht dem Körper schon zu schaffen. Ich würde mich auf jeden Fall wieder ein paar Tage im KH erholen. Und falls du "früher" gehen willst, kannst du das ja täglich sagen.

Liebe Grüße und alles Gute!
Sylvia

Beitrag von bine3002 16.09.06 - 23:05 Uhr

"Die Hebamme daheim kommt ja nur ein mal am Tag bzw. du kannst sie nur rund um die Uhr anrufen."

Meine Hebamme wäre auf Wunsch auch mehrfach am Tag gekommen. Sie zeigt auch wie man richtig anlegt, das ist alles ganz genau wie im Krankenhaus, nur dass man die Termine, wann die Hebamme kommt, selbst bestimmt. Man kann ausschlafen und sich aufs Kind einstellen. Ich finde das sehr viel besser als zum "Betten machen" geweckt zu werden...

Beitrag von dask 16.09.06 - 19:52 Uhr

Hallo Katrin.
Ich war zwar nicht im Krankenhaus, sondern im Geburtshaus, aber ich schreibe trotzdem mal.
Ich bin knappe 2 1/2 Stunden nach der Geburt nach Hause gegangen und wir hatten keinerlei Probleme.
Meine Hebamme stand mir 24 Stunden täglich Telefonisch zur Verfügung und kam jeden Tag vorbei (7 Tage lang, danach seltener).
Ich werde auch no.2 wieder im Geburtshaus und demnach ambulant entbinden (wenn nix dazwischen kommt :-p. UNd wenns zu schnell geht beliebn wir eh zu Hause) denn ich finde nichts schöner, als direkt zu Hause zu sein.
Um die Besucheranstürme zu regeln haben wir von vornherein klipp und klar gesagt das jeder gerne kommen darf, aber niemand (außer ganz bestimmten Personen) ohne Telefonische Anmeldung. Ich habe gesagt, jeder der so kommt, darf auch so wieder fahren. Wir lassen keinen einfach rein. (Hätte ich im KH auch nicht so regeln können). Es haben zwar einige doof geguckt, aber jeder hat sich dran gehalten. Ich muß sagen: Wenn es keine KOmplikationen gibt ist das wirklich etwas ganz ganz wunderbares!! #huepf
Dani mit Max (17 Monate) und no.2 (18.ssw)

Beitrag von aggro 16.09.06 - 20:22 Uhr

Hi...
Danke für deine Antwort....

Darf ich fragen ob du dir irgendwie überfordert vor kamst?? Sei es wie man wickelt, beim stillen und und und...

Das mit dem Besuch finde ich ja klasse, werde ich auch so machen, da ich bestimmt jede menge besuch nekomme, da wir eine ziemlich große Familie haben... aber ich denke ich werd erst mal meine Ruhe haben wollen.

Ich würde wirklich lieber ambulant entbinden, hab aber angst nicht klar zu kommen oder überfordert zu sein weil ich angst hab was falsch zu machen..... und viele schreiben ja von Neugeborenenkrankheiten, aber das erkennt ja spätestens die hebamme die anfangs jeden tag kommt... oder....

Kann ich das auch nach der Geburt entscheiden ob ich bleibe oder nicht, also je nach dem wie es mir geht....... oder muss ich das vorher sagen..?

#danke

Beitrag von becca04 16.09.06 - 21:21 Uhr

Hallo,

ich antworte mal gerade mit, wenn' s o.k. ist.

Also, ich bin (siehe Beitrag weiter unten) nach 24 6tunden "auf eigene Gefahr" gegangen.

Überfordert gefühlt habe ich mich deswegen nicht, weil meine Nachsorgehebi sich immer sehr viel Zeit genommen hat und 10 Tage lang täglich gekommen ist.

Für Stillfragen hatte ich mir Hannah Lothrops "Stillbuch" besorgt; das wurde in den folgenden Tagen zu meiner "Bibel" bei jedem neu auftauchenden Problem.

Ansonsten gilt fürs Stillen: Anlegen, anlegen, anlegen - dann schießt die Milch ohne Probleme ein und Milchstau gibt es auch nicht. Ich habe wochenlang im Liegen gestillt (also ich auf der Seite und mein Baby dann an meinem Bauch/meiner Brust), da ich mit allen anderen Stillpositionen lange nicht zurecht gekommen bin. Das hat super geklappt. Wichtig ist dann nur, dass das Kind die ganze Brustwarze (mit Vorhof!!!) in den Mund bekommt, aber bis es den Trick raus hat, kann es ein bisschen dauern. Ich hatte dann wunde Brustwarzen (auch, weil ich sie ganz lange immer habe nuckeln lassen) und dafür war dann wiederum meine Hebi die richtige Ansprechpartnerin.

Fürs Wickeln kann ich nur empfehlen: jedes Mal mit einem frischen, nassen (Leitungswasser) Waschlappen den Stuhl abwischen, mit einem kleinen, möglichst weichen Handtuch trockenTUPFEN und die nächste Windel dran. Bei Pipi gar nichts machen, da der Urin von voll gestillten Kindern steril ist. Sollte der Po wund sein / sich Bläschen bilden, war bei uns "Multilind-Salbe" (aus der Apotheke) immer das beste Mittel und ist es heute noch.

Also, wichtig ist, gelassen zu bleiben, sich Zeit zu nehmen, sich die Freiheit zu nehmen, Fehler zu machen und sich vor allem (vor allem nicht durch Besuch!!) stressen zu lassen, dann geht das alles. Babys sind eigentlich ziemlich robust und nicht nachtragend, grins!

Liebe Grüße und viel Spaß,
Sabi

Beitrag von dask 17.09.06 - 00:48 Uhr

Hallo.
Du kannst normalerweise spontan entscheiden ob Du gehen oder bleiben möchtest.
Ich hab mich nicht überfordert gefühlt. Mein Mann war da, meine Hebamme kam täglich und hatte viel viel Zeit, meine Mutter kam oft vorbei und ich muß sagen, ich war echt völlig entspannt.
Das Wickeln hat uns die Hebamme im GH gezeigt (ich kannte es noch von Babies aus der Bekanntschaft) und obwohl mein Mann das noch nie in seinem Leben gemacht hat, hat er die volle Windel mit Kindspech (geht ganz fies ab!!) wunderbar gewickelt bekommen.
Ich schließe mich ansonsten Becca an, sie hat soweit alles gesagt.
Wenn Du fragen hast, meld Dich einfach über meine VK!
Dani

Beitrag von coolmum 16.09.06 - 20:02 Uhr

Hallo!

Ich hab an einem Montag entbunden und hab mich am Freitag dann endlich selbst entlassen. Eigentlich wollten sie mich am Samstag erst gehen lassen. Aber ich hatte die Schnauze echt voll!!! Patrick und ich waren aber beide top fit!

Bei mir war das Krankenhaus schrecklich. Ich mag erstens KH sowieso nicht und zweitens waren die Leute da drin auch nicht der hit... Die Frau die mit mir im Zimmer war, war nur am Heulen weil sie einen Kaiserschnitt hatte, die Ärzte waren unfreundlich. Die Kinderkrankenschwestern waren auch unmöglich...

Also ich möchte das nächste Kind auf alle Fälle ambulant entbinden. Ich tu mir den Stress nicht mehr an. Zeit zum entspannen war da echt nicht. Da hab ich daheim mehr Ruhe.

Liebe Grüße
#coolmum

Beitrag von aggro 16.09.06 - 20:24 Uhr

Danke...


Fandest du es hilfreich im KH zu sein, wenn du Fragen hattest oder um dir alles zeigen zu lassen, stillen etc. oder meinst du zu hause auch alles so gut hinbekommen zu haben...?


Danke#

Liebe Grüße#liebdrueck

Beitrag von coolmum 16.09.06 - 20:50 Uhr

also ich muss sagen, dass mir meine hebi daheim wahrscheinlich das stillen besser zeigen hätte können als diese alten eingefahrenen alten säuglingsschwestern...

und wie ich mein kind wasche oder bade, das zeigt einem auch die hebi daheim, oder man macht es einfach selbst. man kann ja nicht wirklich was falsch machen.

also ich hätts nicht gebraucht und ich hatte aber wirklich keine ahnung von nichts!!! aber man macht das schon alles aus instinkt denk ich.

liebe grüße

Beitrag von aggro 16.09.06 - 21:21 Uhr

Danke

Beitrag von tekelek 16.09.06 - 20:24 Uhr

Hallo !
Ich war gar nicht im Krankenhaus. Beide Kinder kamen zu Hause auf die Welt und falls noch ein drittes kommt, werde ich wieder eine Hausgeburt machen :-) !
Vor was hast Du denn Angst ? Wickeln ist nun wirklich nicht schwer, die Nachsorgehebamme hilft Dir bei Stillproblemen und wenn Dein Freund sowieso zu Hause ist, ist das doch perfekt !
Mein Mann war damals die ersten 19 Tage zu Hause, jetzt beim zweiten Kind nur die erste Woche, und es klappt alles hervorragend.
Wenn es Dir gut geht, würde ich gleich nach Hause gehen.
Wenn ich im Krankenhaus gewesen wäre, hätte ich leider nicht gleich nach Hause gehen können, da ich einen massiven Blutverlust hatte und von der Hebi dann noch zwei Spritzen gegen Blutungen bekommen habe - mein Kreislauf war so zusammengebrochen, daß ich nicht mal am Bettrand sitzen konnte.
In so einem Fall mußt Du natürlich 1-2 Tage bleiben wenn Du nicht gerade eine Hausgeburt machst.
Liebe Grüße und eine schöne Geburt,

Katrin mit Emilia-Sofie (20 Monate) und Nevio (13 Tage)

Beitrag von aggro 16.09.06 - 22:44 Uhr

Naja, was heißt Angst... einfach davor das es vielleicht zu viel ist.. das Kleine weint, was hat es nun? Ist es klat, warm, hunger, windel voll, wie dick anziehen, ist es vielleicht krank... etc... hab zwar schon mal babys usw gewickelt, aber beim eigenen ist das danns chon was anderes denke ich.


Aber ich tendiere immr mehr zur ambulanten entbindung....

#danke

Beitrag von cosica 16.09.06 - 20:51 Uhr

Hallo,

beim ersten Kind war ich 4 Tage im Kh: ich musste lernen, die Windeln zu wechseln (ok, nach einmal zuschauen konnte ich es), aber ich wusste es nicht besser. Es war schrecklich, weil ja an der Tür keine Klingel ist: ich hatte sonntags (Amélie wurde donnerstags geboren) um 3 Uhr nachmittags 30 Leute im Zimmer #schock. Es war schrecklich! Meine Freunde (die ich ja eigentlich sehen WOLLTE) musste ich wegschicken, damit genug Platz für die Familie und Schwiegerfamilie da war.

Ich hatte mir geschworen, nach der zweiten Geburt gleich nach Hause zu gehen! Clarisse wurde samstags morgens geboren, mein Freund hat mich überredet, bis Montag morgen im Kh zu bleiben. Das Lustige ist, dass sehr viele Leute am Dienstag ins Kh kamen, aber da waren wir ja längst zuhause#cool. Und da kommt niemand unangemeldet, und wenn doch, dann muss man ja die Tür nicht aufmachen.

Alles Gute, der schönste Tag deines Lebens steht dir noch bevor, freue dich!

Corinne & Amélie (*16.09.04) & Clarisse (*13.05.06)

Beitrag von bine3002 16.09.06 - 20:57 Uhr

Ich habe im Geburtshaus entbunden und war danach logischerweise gleich zu Hause. Ich fand das sehr schön. Wir hatten beide überhaupt keine Ahnung, aber für die erste Nacht mussten wir ja auch nur wissen wie man ne Windel ankriegt und das hat einwandfrei geklappt. Die nächsten Tage hat uns die Hebamme alles gezeigt was man wissen muss. Aus meiner eigenen Erfahrung und aus dem was man so hört kann man sagen, dass die wirklichen Probleme sowieso erst so nach 14 Tagen los gehen: Das Kind brüllt ständig, der Po ist wund, der erste Schnupfen etc. Und da ist das KH-Personal auch nicht mehr da...

Beitrag von aggro 16.09.06 - 22:46 Uhr

#danke

Beitrag von becca04 16.09.06 - 21:09 Uhr

Hallo Katrin,

bei meiner Tochter haben wir uns eigentlich keine "richtigen" Gedanken gemacht - wir dachten nur, dass wir mal schauen, was auf uns zukommt, aber ich hatte meiner Nachsorge-Hebi trotzdem schon mal Bescheid gesagt, dass wir evtl. noch am selben Tag heimgehen (damit sie sich darauf einstellen kann, evtl. noch am selben Tag zu uns zu kommen).

Leider sind uns dann zwei Dinge "dazwischen gekommen": 1. Meine Tochter wog mehr als 4.000g und fiel damit in die "Unterzuckerungs-Prophylaxe" des KH, d.h. ihr Blutzucker musste alle 6-8 Stunden gemessen werden und wir mussten zur Sicherheit Glukose geben (bzw. die Schwestern haben das getan), um eine Unterzuckerung zu vermeiden;
2. Es bestand der Verdacht, dass meine Plazenta nicht vollständig war und ich habe sicherheitshalber einer sofortigen Ausschabung unter Vollnarkose zugestimmt (die ich jedoch gut vertragen habe).

So haben wir uns dann entschieden, dass ich mit Rebecca "erst einmal" da bleibe.

Ausgehalten habe ich es bis 14.00 Uhr am nächsten Tag - also ziemlich genau 24 Stunden. Es war für mich wirklich schrecklich:

- Nach der intensiven Geburtserfahrung völlig alleine in einer fremden Umgebung zu sein, neben mir ein vollkommen fremdes Kind (Meins?!) - mein Mann konnte nicht bleiben, da kein Familienzimmer frei war

- Neben mir eine zwar sehr nette Frau, die jedoch ein dauerschreiendes Baby hatte

- Dazu eine hyperengagierte Nachtschwester, die mir um 1.00 Uhr nachts erklären musste, welche Hygienemaßnahmen ich beim Benutzen der Toilette zu beachten habe

- Der "Zugang" ("Braunüle"; vom Wehentropf unter der Geburt bzw. von der Vollnarkose) musste unbedingt in meiner rechten Hand verbleiben, da - laut Nachtschwester - mit meiner Plazentageschichte die Gefahr bestehe, dass ich nachts unbemerkt verblute (stimmte aber alles nicht, wie mir die Ärztin am Tag drauf sagte!).

- Es gab kein Essen mehr, als ich aus dem Kreißsaal um ca. 18.00 Uhr kam: Das ach so tolle Buffet war vollkommen leer geräumt. Mein Schatz hat irgendwie noch zwei Scheiben Brot mit Marmelade für mich aufgetrieben und das alles, nachdem ich vor 26 Stunden das letzte Mal etwas gegessen hatte und 16 Stunden heftigster Geburt hinter mich gebracht hatte - fand ich extrem krass!!!!

- Es gab keinerlei Anleitung: Weder zum Wickeln, noch zum Anziehen, noch zum Stillen, NICHTS. Meine Nachsorgehebi, die in dem KH auch als Beleghebamme arbeitet, meinte zu mir, dass sie die Eigenständigkeit der Frauen respektieren würden - ich persönlich habe mich total allein und total überfordert gefühlt, obwohl wir noch ein paar Wochen zuvor in demselben KH einen Säuglingspflegekurs belegt hatten...

Wir sind dann am nächsten Tag "auf eigene Gefahr" (wegen des - nicht existierenden, da sie ja Glukose bekam - Unterzuckerungsrisikos meiner Tochter) nach Hause gegangen. Dort habe ich mich sofort mit ihr ins Bett gelegt und von da an sie bei jedem Muckser angelegt; 2 Tage später schoß die Milch mit Wucht ein und das Unterzuckerungsthema war endgültig begraben. Überfordert gefühlt habe ich mich zu Hause nie, da meine Hebamme wirklich toll war und ich außerdem super von meinem Mann unterstützt wurde (er hat eine Woche lang komplett das Wickeln übernommen, damit ich ausruhen und mich auf das Stillen konzentrieren kann! Ganz zu schweigen vom Kochen, das er auch übernommen hat). Wir wussten einfach, dass wir Anfänger sind und haben uns dann für alles viel Zeit gelassen und uns auch über Fehler (das Wickeln ist sehr fehlerintensiv gewesen für uns, grins!) nicht aufgeregt.

Ach ja, wir planen jetzt übrigens eine Hausgeburt, da ich mir ein KH nicht einmal mehr (freiwillig und ohne Grund) für die Geburt selbst vorstellen kann!!!!

Liebe Grüße und: Geh' nach Haus, wenn euch danach ist,
Sabi.

Beitrag von daviecooper 16.09.06 - 21:42 Uhr

Hallo Katrin!

Ich habe auch vor der Geburt gedacht, so ein paar Tage im KH zu bleiben, um nochmal richtig umsorgt zu werden, bevor zuhause der Stress losgeht... Pustekuchen!
Das KH war personell unterbesetzt, mir wurde ganz kurz nur das Wickeln gezeigt, mein Bett wurde trotz Blutflecken nicht neu bezogen, das Essen war ne Katastrophe, an Schlafen war nachts kaum zu denken, da eins der beiden Babys in unserem 2Bett-Zimmer immer schrie (meine Charlotte war es meistens nicht...) und das Baby konnte man nicht in der Nacht für ein paar Stunden abgeben, es gab nämlich gar kein Säuglingszimmer. Außerdem wurde ein Riesenaufwand gestartet, als ich am 3. Tag noch keinen Milcheinschuss hatte (Fingerfeeding, Pumpe alle 2h etc.).
Ich weiß jetzt, warum Frauen ambulant entbinden!! Ich hab echt 3 Kreuze gemacht, als ich nach 4 Tagen endlich nach Hause durfte und hatte zuhause nie das Gefühl, dass ich hilflos bin. Meine Hebamme hat mich super unterstützt.

Wenn alles mit dir und dem Kleinen in Ordnung ist und du zuhause Untersützung hast, würde ich ein paar Stunden nach der Geburt nach Hause gehen.

Alles Gute für dich!

daviecooper+ Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von kipra83 16.09.06 - 22:23 Uhr

ich bin genau 36 stunden nach der geburt aus dem krankenhaus.
(so lange muss man warten, bis die den guthrie-test machen können(könnte deine hebi uch)) ich hatte allerdings das glück, das mein kinderarzt zur u2 nach hause gekommen ist. das würde ich auf jedenfall abklären!!!
entscheide dich doch einfach, wenn es soweit ist! lass dir die entscheidung offen!

ld kirsten

Beitrag von ramira2000 16.09.06 - 22:52 Uhr

Also geplant war bei uns eine ambulante Geburt (ich hasse Krankenhäuser ;-))

Auf die Welt gekommen ist der kleine Zwerg um 20.37 Uhr. Hätte also erst um kurz vor 1 Uhr nachts entlassen werden können. Die Hebamme hat mir dann davon abgeraten, da es einfach zu spät sei und so könne ich mich doch die Nacht noch im KH erholen.. Gesagt, getan.

Hatte mich dann schon fast gefreut, als die Hebamme auf Station meinte, sie würde die Nacht lieber ein Auge auf den Kleinen werfen, wäre ihr lieber. Ich könne mich dann hinlegen und schlafen. Schön! Hörte sich ganz toll an!

Wäre diese unverschämte Person nicht im 15-Minuten-Takt in mein Zimmer gekommen (lag alleine auf einem Doppelzimmer) und hätte dabei jedes Mal Licht angemacht. Kaum war ich eingeschlafen, kam die Schnepfe und machte Licht angemacht (nicht das Große, sondern in der Nähe der Tür nen "kleineres" Licht). Konnte dann jedes Mal aufstehen und das Licht ausmachen (wer kann schon schlafen, wenn es fast taghell ist?!?!) Natürlich konnte ich sie nicht darauf ansprechen, weil sie mmer genau dann kam, wenn ich gerade eingeschlafen bin. Frage mich jetzt noch, was der Mist sollte!!!

Einmal war sie noch richtig dreist, recht zu Anfang. War dann erst das 1. Mal eingeschlafen, nachdem sie mich dann weckte u. meinte, es wäre doch besser, wenn ich jetzt unterschreiben würde, dass ich noch 3 Tage auf Station bleiben möchte! Ja HALLO???? Sie hat genervt und genervt.. "Ja ja, ich mache das morgen früh" Pustekuchen! Habe unsere Klamotten gepackt (als die Ärztin vom Kreißsaal auch ihr definitives OK) gegeben hat und bin gegangen...

Nie wieder KH. Immer wieder ambulant! Hätte besser nachts um 1 Uhr nach Hause gehen sollen - hätte ich mit Sicherheit mehr Schlaf/Erholung gekriegt, als in diesem "Krankenhaus"..

Lg ramira

Beitrag von aggro 16.09.06 - 23:50 Uhr

#danke an alle

Beitrag von scarlett2511 17.09.06 - 01:35 Uhr

Hallo Katrin,

Sönchen Nr.1 hab ich an einem Mittwoch morgen entbunden, und durfte am Samstag darauf wieder nach Hause. Bei uns im KH wurde mir alles gezeigt (wickeln, an- u. ausziehen, Nabelpflege, Stillen, und und und).
Söhnchen Nr. 2 kam ebenfalls an einem Mittwoch zur Welt, und die Stationsärztin hat mich dann am Freitag darauf entlassen. Auch beim Kleinen wurde wieder alles erklärt.

Ehrlich gesagt war ich beidesmal froh, wieder zu Hause zu sein. Ich fühlte mich einfach wohler und konnte den Tagesablauf nach meinen Wünschen organisieren. Ausserdem war mein Grosser froh, dass die Mami wieder zu Hause ist :-)

Liebe Grüsse
Scarlett mir Nico (2 Jahre) und Toby (16 Wochen)

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