Bitte Hilfe - nur ca. 1x die Woche Kacka (sorry)

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von crolly 16.09.06 - 21:57 Uhr

Nabend zusammen #liebdrueck

erstmal sorry für die Überschrift - Kaka ist ja nicht das zauberhafteste Wort, aber ich weiß nicht wie ich mich sonst schnell audrücken soll.

Nun zum Thema...mein Sohnemann (knapp 22 Monate) hat seit längerem Probleme Kacka zu machen. Er hält es tagelang zurück und dann (denn irgendwann muss es ja mal raus) quält er sich fürchterlich. Er weint und presst und beim letzen Mal dachte ich, gleich reißt der Darm ein #schock

Wir waren natürlich schon beim Arzt und er bekam Einläufe sowie Lactose - die Einläufe halfen und die Lactose habe ich vorigen Monatg wieder angefangen. Er hat Montag gemacht (war ein heftiger Kampf - habe mitgeweint) und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch richtig viel und endlich mal weich durch die Lactose #freu

Seit dem leider wieder kein Kacka #schmoll
Er ißt genau wie seine Zwillingsschwester (die keine Probleme hat). Trinkt ausreichend...


Ich weiß nicht weiter...kennt das jemand? Was war die Diagnose? Muß ich mir ernsthafte Sorgen machen?

Bitte gebt mir Eure Erfahrungen/Tipps #danke
LG die besorgte Crolly

Beitrag von anellaas 16.09.06 - 22:19 Uhr

Hallo Crolly!
Ich kenn das Problem, hört sich echt so an als ob du von meiner Tochter schreibst. Sie ist gestern 1 Jahr geworden und hat das selbe Problem. Ich hab sie nur 8 Wochen stillen können und danach fing es an. Am Anfang half noch Milchzucker aber mittlerweile haben wir schon so einiges ausprobiert. Hab ihr schon oft Einläufe geben müssen und selbst dann quält sie sich. Mittlerweile gebe ich ihr jeden 2. Tag (manchmal auch öfter) Pflaumensaft, den gibt es im z.B. im Schlecker.Ich geb ihr den Pflaumensaft zwischendurch zusätlich zum normalen Trinken. Der hilft super.Der Kinderarzt kann uns nämlch auch nich helfen der meinte ich solle in ihr Essen 2 TL Öl machen, aber erstens find ich das ziemlich eklig und zweitens hat sie es vom Magen nich vertragen und gespuckt. Hoffe das es deinem Kleinen bald leichter fällt nen Stinker zumachen.
Liebe Grüße Lena

Beitrag von buzzelmaus 16.09.06 - 22:23 Uhr

Hallo Crolly,

ist es vielleicht möglich, daß Deine Maus einen etwas empfindlicheren Magen-Darm-Trakt hat? Was hat denn der Kinderarzt gesagt?

Ich würde vielleicht mal seinen Essenplan durchforsten und alles rausnehmen, was stuhlfestigend ist. Dann wieder nach und nach einführen. Vielleicht läßt sich so ein Lebensmittel herausfinden, was ihm solche Probleme bereitet. Ansonsten hilft auch Milchzucker - oder ist das etwa schon Lactose (da bin ich etwas ahnungslos). Frag vielleicht auch mal eine Ernährungsberaterin. Die haben auch oft gute Tipps.

Alles Gute und gute Besserung an Deine Maus.

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von .claudi. 16.09.06 - 22:54 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hat auch oft mit Verstopfung und hartem Stuhl zu kämpfen gehabt. Sie bekommt seit einiger Zeit Lactose Sirup und damit klappt es ganz gut bei ihr. Ich dosiere die Menge langsam runter (wenn ich merke, daß der Stuhl wieder fester wird, geb ich am nächsten Tag wieder bißchen mehr). Langsam klappt es jetzt auch ohne Lactose #freu

Vielleicht hat dein Sohn jetzt einfach Angst, daß es wieder so weh tut und hält es deswegen zurück. Ich würde ihm daher noch weiter Lactose geben, daß der Stuhl nächste Zeit weich bleibt und dein Sohn wieder vertrauen kriegt, daß es nicht mehr weh tut.

Ich hab die Erfahrung gemacht, daß es auch unterschiedlich ist, wie die Kinder das Essen vertragen, was bei dem einen Kind z.B. abführend wirkt, macht dem anderen Kind nichts aus oder ist stopfend. Bei den meisten Kindern wirkt z.B. Apfelsaft stuhlauflockernd, bei meiner Tochter bewirkt er allerdings das Gegenteil. Ebenso wirkt Milch bei meiner Tochter stuhlfestigend, daher verdünne ich die Milch immer mit Wasser.

Wenn es ganz schlimm war, hab ich meiner Tochter eine Trockenpflaume klein geschnitten, über Nacht in bißchen Wasser eingeweicht und ihr dann zermantscht zum Essen gegeben. Das hat mir meine Mutter als altes Hausmittel empfohlen und es wirkt genauso wie ein Einlauf (meistens innerhalb von 12 Stunden und wenn nicht, hab ich die Nächste Nacht nochmal eine Trockenpflaume eingeweicht).

War denn dein Kleiner bisher oft krank und hat Antibiotika bekommen? Antibiotika greift die Darmflora an und dann kann es auch zu Verstopfung kommen.

Ich drück euch die Daumen, daß es bei eurem Sohn wieder schnell und einfach flutscht #hicks

LG Claudia

Beitrag von lissilana 16.09.06 - 23:22 Uhr

Wir hatten bzw. haben auch immer wieder das selbe Problem. Meine Tochter ist sehr empfindlich auf verschiedene Lebensmittel und (wie Claudia schon geschrieben hat) wirkt bei ihr vieles stopfend, was anderen nichts ausmacht. Wenn das "Gaggi" dann einmal hart ist und weh tut, dann hat die Kleine wieder wochenlang Angst, hält den Stuhl über mehrere Tage zurück bis er natürlich wieder hart wird... ein Teufelskreis. Ich muss dann auch jedesmal mitweien weil sie mir so leid tut!
Bei uns hat Milchzucker gar nichts bewirkt und mein "lieber" Arzt meint da könne man nichts machen, das muss von alleine vergehen - was ich nicht denke!
Am besten hilft meiner Tochter am Abend eingeweichter Leinsamen am Morgen im Frühstücksmüsli oder auch eingeweichte Dörrpflaumen. Wenn es ganz schlimm wird, dann ein Glizerinzäpfchen.
Auf jeden Fall solltest du versuchen, den Stuhl weich zu halten, damit deinem Sohn die Angst vergeht. Also wenn die Lactose ihm hilft, mach über längere Zeit damit weiter bis er wieder mehr Vertrauen hat. Dann würde ich dir raten, nicht plötzlich abzusetzen, sondern langsam die Dosis verringern und ihm immer weniger Lactose geben. Oder nur jeden zweiten u. dann dritten Tag usw.

Wünsche euch von Herzen Alles Gute!
Lissi

Beitrag von bambolina 17.09.06 - 00:15 Uhr

Meine Tochter wurde im August 2 Jahre, seit sie auf der Welt ist, hat sie mehr Durchfall als normalen Stuhlgang, auch nicht gerade schön. Alle Untersuchungen, einschließlich Blutests ergaben kein Ergebnis.
Mein Sohn hatte in dem Alter nur Verstopfung...
Wenn meine Tochter bis an den Hals verschissen war (Entschuldigung #schein) sehnte ich mir die Verstopfung regelrecht bei #hicks
Milchzucker war das einzigste natürliche, war wirklich half. Die Mengen, die ich meinem Sohn unter das Essen mischte, waren mehr als groß - aber es half #freu
Im September wurde er 5 Jahre, aus dem Windelalter "entwachsen" hat sich sein Stuhlgang normalisiert. Er kann inzwischen alle 1-2 Tage.
Ich hoffe dass sich das bei meiner Tochter (3-4 mal am Tag) auch normalisiert.
Denke in dem Alter ist es einfach so - und irgendwann wird sich die Verdauung auch normalisieren ;-)
lg bambolina

Beitrag von lissilana 17.09.06 - 00:56 Uhr

Hallo Bambolina!
Darf ich fragen wie viel "mehr als groß" bei euch war?
Ich hab es nämlich auch mit Milchzucker versucht und die empfohlene Menge hat nichts gebracht. Hab mich aber nicht getraut mehr zu nehmen weil ich nicht weiss ob das schaden könnte. Kann man auch mehr als 2 Teelöffel unters Essen mischen?

Hoffe für uns alle, dass sich die Verdauung unserer Lieben bald von alleine normalisiert!
Lissi

Beitrag von bambolina 17.09.06 - 14:33 Uhr

Hallo Lissi,

das ist ja das schöne, Milchzucker ist ohne jegliche Nebenwirkungen. 2 Teelöffel hätten bei meinem Sohn nichts bewirkt. Zu dem Zeitpunkt hat er noch seinen Schoppen gertunken, hab da 2 Esslöffel rein.

Alles Gute #sonne

lg bambolina

Beitrag von susi.k 17.09.06 - 22:22 Uhr

Hallo Crolly,
bei uns ist es auch so - Lactulose ( hilft nur leider nicht ) und wenn es ganz schlimm wird einen einlauf.
Wir waren schon in der Kinderklinik, es wurde der darm geröngt, Blut abgenommen, Ultraschall gemacht.... nichts von Bedeutung gefunden.

Ich glaube das bei meinem Sohn feine Risse am Darmausgang sind die ihn schmerzen. Es blutet auch immer mal wieder etwas und oft ist der After gerötet. Er weint auch ganz furchtbar bei jedem Stuhlgang.

Uns konnte bislang auch keiner helfen. Ich habe von einigen Müttern gehört das es sich nach dem Windelalter gibt - ich hoffe es sehr.

LG Susi der auch bei jedem Stuhlgang ihres Sohnes das Herz bricht